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Hundeforum Der Hund
Sina_89

Hündin bellt aus Angst - bin ratlos!

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Hallo; ich habe - glaube ich - ein ernsthaftes Problem - ich hoffe, jemand kann mir hier helfen oder Tipps geben..

Ich habe eine kleine Podenca (Maja) über den Tierschutz aus Andalusien hergeholt, Ende November ist sie nun ein Jahr hier, geschätztes Alter auf mittlerweile 1 1/2 Jahre.

Sie war von Anfang an eine sehr ruhige Hündin, die nicht sofort auf Menschen zu geht - eigentlich sehr typisch für Podencos.

Es hat zu Beginn fast zwei Wochen gedauert, bis ich mit ihr 100m spazieren gehen konnte, weil sie draußen so verängstigt war. Auch ist sie die ersten Wochen kaum von ihrem Platz (in der Küche unterm Küchentisch) gewichen. Danach ging es aber stetig aufwärts, mittlerweile kann ich sie auf freien Plätzen sogar frei laufen lassen, der Jagdtrieb hält sich in Grenzen; dafür orientiert sie sich dann doch zu sehr an mir. Sie ist unglaublich kuschelbedürftig und sehr auf mich fixiert.

Wo liegt nun also das "Problem"? Ängstlich war sie schon immer, vor allem gegenüber Männern und allgemein dunkel angezogenen Menschen; da hat sie ab und an schon mal jemanden angebellt. Wir beide leben in einer 3er WG, vor unserem Mitbewohner (der nun allerdings ausgezogen ist), hatte sie unglaubliche Angst und hat schon "Alarm geschlagen", wenn er nur unten auf dem Fußweg stand (wohnen im 1. OG). Die Ursache habe ich darin immer gesehen, dass sie ihn in der Wohnung nicht duldet, da er Arbeits- und Feierbedingt nur Nachts und spät am Abend in die Wohnung oder aus der Wohnung ist. Vielleicht hat sie auch einfach meine Antipathie ihm Gegenüber "gerochen"... Ihren Schlafplatz habe ich dann von der Küche in mein Zimmer verlegt, hier schläft sie in einer nicht präsenten Ecke, ich zwischen ihr und der Tür - geholfen hat nur ein wenig.

Nun ist es so, dass sie seit ca. 2-3 Wochen fast alles und jeden anbellt, wenn wir spazieren gehen, im Dunkeln ist es am schlimmsten. Sind im Haus Geräusche oder Personen im Hausflur, die sie nicht einordnen kann, fängt sie ebenfalls an zu bellen und zu knurren - so wie ich sie kenne, bin ich mir sehr sicher, dass es Angstbellen ist. Auch wenn Menschen auf der Hundewiese, bspw. ein großer Mann, allein am Rand entlanggehen, rennt sie bellend hin - tut aber nichts. Ist sie aber in aus meiner Sicht großen Stresssituation wie z.B. in der Innenstadt, Fußgängerzone, im Restaurant ... ist alles in Ordnung und sie bellt sehr selten.

Ich kann mir nicht erklären, woher ihre extreme Reaktion auf einmal herrührt. Auch bin ich überfragt, wie ich mit ihr die Angst "bewältigen" kann. Ich habe auch schon überlegt, dass sie mich folglich bei so großer Angst als "Leittier" nicht mehr ernst nimmt, also denkt, ich könnte sie nicht mehr "beschützen" ?! Nur kann ich mir nicht erklären, warum dies jetzt auf einmal so geschieht...

Vielleicht kann mir ja hier jemand helfen, ich würde mich unglaublich freuen :)

Liebe Grüße aus dem hohen Norden :-)

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100%ig sicher bin ich mir nicht - aber probiere doch mal Folgendes aus:

Beim Freilauf nimmst du sie bei den Begegnungen in den Gehorsam, also an die Leine und bei Fuß und gehst ganz ruhig und bestimmt an den Personen vorbei.

Im Haus gibst du ihr auch ganz klar vor, dass sie z. B. auf ihren Platz gehen soll.

Ich habe deinen Schilderungen nach die Vermutung, dass du selber in eine Erwartungshaltung "hoffentlich reagiert sie jetzt nicht wieder so" geraten bist - und diese Stimmung überträgt sich auf deine unsichere Hündin.

Damit übernimmt sie eine Aufgabe (ob das Warnen ist, oder Angstbellen, oder ob sie den "Eindringlich/potentiellen Angreifer" vertreiben will, weiß ich nicht) die ihr nicht zusteht, und du musst ihr zeigen, dass du in der Lage bist, diese Aufgabe selber souverän zu meistern.

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:winken:

Einen ängstlichen Hund muss man zum einen schützen und zum anderen ihm klar machen, dass die Verantwortung nicht bei ihm, sondern beim Menschen liegt.

Wenn Gwenda, ebenfalls ängstlich und zum Losklaeffen neigend, mir durch ihr Bellen anzeigt, dass da etwas ist, das sie beunruhigend findet, sage ich : "danke, hab's gesehen" und stelle mich zwischen sie und den Reiz. Weiteres Bellen oder gar Vorgehen wird von mir nicht geduldet, sie ist inzwischen aber auch ruhig, sobald sie mich sieht und gibt die Verantwortung sofort gern ab.

Natürlich darf das Beunruhigende nicht an sie heran. Hat sie z.B. Angst vor einem Menschen, hat dieser sie dann auch in Ruhe zu lassen.

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