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polar-chat.de  Der Hund
Annabellchen

Hund mit Darmproblemen auf Futterwechsel vorbereiten?

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Hallo zusammen,

ich würde meine zwei Beiden gerne auf Barf umstellen, denn bei meinem Großen habe ich inzwischen zahlreiche Fertigfutter durch und er kommt mit nichts richtig zurecht. Meine kleine Jack Russell Hündin ist dagegen ein Müllschlucker und verträgt auch nahezu alles, da bin ich sicher, dass es gut klappen wird.

Mein großer ist ein Malinoisrüde, 2 Jahre alt, intakt, derzeit 30 kg mit denen er gut aussieht, hatte schon öfter das Problem, dass er viel zu mager war, weil er so gut wie nichts mit Appetit frisst (Fertigfutter). Ich habe schon einmal versucht zu barfen, war aber wohl zu blauäuig und habe bei Mathis dabei den Durchfall nicht in den Griff bekommen. Auch sonst haben wir häufiger mit weichem Kot bis Durchfall zu tun. Er frisst nicht regelmäßig und wenn er nicht frisst, dann erbricht er Galle.

Aktuell sind wir bei einer Kombination von Josera High Energy (Trockenfutter) mit Dosen von Lukullus, womit die "Gesamtsituation" (Kotmenge, -konsistenz, Gewicht, Aussehen, gefressene Menge) zumindest mal "befriedigend" ist.

Nachdem ich mich nun ein wenig schlau gelesen habe übes Barfen, u. a. auch im Buch "Futterprobleme bei Hunden" denke ich, dass der Darm von Mathis einer gründlichen Sanierung bedürfte, da wir ansonsten wohl niemals zu "gut bis sehr gut" kommen werden.

Ich überlege allerdings nun, wie ich das angehen kann. Eine radikale Umstellung auf Rohfütterung scheint mir nicht angebracht, da ich Sorge habe, dass sein Darm mit dem rohen Futter erstmal gar nicht zurecht kommen wird. Daher ist meine Überlegung, ob es möglich ist, den Darm schon vor der eigentlichen Futterumstellung etwas in Schuss zu bringen. Bzw. welchen Weg ich dabei am besten gehe. Habe schon so einige Tipps gelesen, zum Beispiel zu Symbiopet, Möhrensuppe, Joghurt, Fasten, aber irgendwie habe ich noch kein richtiges Konzept für mich gefunden, wie ich die Umstellung sinnvoll angehen könnte.

Hat vielleicht jemand von euch diesbezüglich schon Erfahrung? Oder macht die Fütterei von Industriefutter jeden Versuch zunichte, die Darmflora zu verbessern, um die Umstellung zu erleichtern?

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Hallo Annabellchen

Ich habe auch einen 2 jährigen Malirüden der sehr Futter und Darmempfindlich ist.Mir ging es fast so wie dir. Kein Trockenfutter wurde vertragen auch nicht die Getreidefreien guten Sorten. Dann habe ich umgestellt auf Fleisch. Ständig gab es auch da Breiigen verschleimten Kot. Habe alles beim Tierarzt untersuchen lassen was man so für möglichkeiten hat. Habe viel Geld ausgegeben. Aber war mir egal. Auch Erbricht er wenn sein Magen zu lange leer ist. Darum gebe ich ihn vier Mahlzeiten am Tag und wir haben das jetzt ganz gut im griff. Fleisch bekommt er jetzt nur Pferd, Wild .Rentier ,Elch und Känguruh. Weil ich festgestellt habe das er auf Rind und Geflügel wieder mit Durchfall reagiert.Gemüse verträgt er auch nicht alles, da habe ich nicht so viel Auswahl. Aber seit dem ich ihn Fleisch gebe hat sich bei ihn alles zum positiven verändert. Wo ich ihn übernommen habe sah er nähmlich furchtbar aus. wenn du ihn Barfen möchtest solltest du vielleicht erst mal nur mit einer Fleischsorte und Gemüse anfangen und das Fleisch erst mal kochen und später dann immer weniger bis es nachher roh ist. Für den Darm habe ich meinen auch eine zeitlang Flohsamen und Heilerde gegeben und eine Paste vom Tierarzt die auch gut geholfen hat. Meiner wiegt zur zeit 26 kilo wobei er aber nicht Dünn aussieht, er ist nähmlich als Rüde nicht sehr gross . Trotzdem hätte ich gegen 1kilo mehr nichts einzuwenden.Es ist bei uns zwar immer noch nicht wie du sagst " sehr gut" aber ich bin soweit zufrieden was meinen Hund betrifft. Ich glaube schon das du mit Barf auch bei deinen Hund etwas verändern kannst. Ich bin nicht so der Profi und kann dir keine Ratschläge geben wie du es so oder so machen sollst da gibt es hier bestimmt Leute die mehr Ahnung haben . Wollte dir nur meine Erfahrungen mitteilen und das ich auch am verzweifeln wahr was meinen Hund betrifft. Ich wünsche Deinen Hund und dir alles gute und das du die Nervenaufreibene Sache in den griff bekommst.

LG

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Hallo.

Ich lese gerade dieses Buch und da schreibt die Autorin, dass sie den Hunden bei Darmproblemen und bei Umstellung auf BARF zwei Tage Joghurt mit Heilerde gibt und dann langsam anfängt auf rohes Fleisch umzusteigen; sie rät den Besitzern also das Fleisch anzubraten und dann immer weniger anbraten, bis man komplett rohes Fleisch geben kann.

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Hi,

ich denke da gibt es viele Meinungen zu. Ich beziehe mein Fleisch bei einer Tierheilpraktikerin und die sagte mir damals ich soll sofort umstellen. Also nicht mischen bzw. langsam einschleichen.

Dylan hatte auch ständig mit Durchfall zu kämpfen.

Ihm hat die radikalte Umstellung nicht geschadet.

LG

Andrea

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Hallo und vielen Dank für eure Meinungen. Ich habe schon befürchtet, dass es vermutlich viele verschiedene Ansätze gibt.

Mal noch eine Frage zum Fleisch: Ich wollte für den Anfang nicht zu exotisch starten. Aber was ist sinniger? Rind oder Huhn? Oder egal?

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Wenn dein Hund nicht so gut frisst, würde ich mit dem starten, was er lieber mag und besser verträgt. Du kannst auch was ganz anderes füttern. Wenn du es zB anfangs kochst, ist es sowieso leichter verdaulich.

Ich habe bei Fini vor dem Umstellen eine Darmsanierung gemacht mit so Kräutersaftzeugs. Keine Ahnung, ob das was gebracht hat oder nicht. Geschadet wirds ihr nicht haben ;)

Fini neigt eigentlich nicht zu Durchfall, aber sie bekommt schnell mal weicheren Kot, wenn sie nicht genug Ballaststoffe im Futter hat. Vielleicht ist das auch ein Ansatz?

Alles Gute wünsch ich euch :)

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Um euch mal auf dem Laufenden zu halten, hier der aktuelle Stand. Meine Hunde kriegen jetzt seit genau einer Woche selbst gekochtes Futter.

Momentan gibt es erstmal nur Rindermuskelfleisch, Reis und verschiedene Gemüse und etwas Öl als Hauptmahlzeit, wobei ich noch alles abkoche, das Fleisch aber langsam immer weniger durchkoche. Heute gab es zum Reis erstmals überbrühte Haferflocken dazu, ich will wegen der Empfindlichkeit von meinem Großen nur langsam und vorsichtig Neues ergänzen.

Morgens vor dem Frühstück gibt es ab und an mal Joghurt (mag der Große nicht so), Quark oder Hüttenkäse, das wird gern gefressen. Gabs auch schonmal mit Banane, das ging nicht soo gut für Mathis. Er ist ja ein kleiner Mäkel, wobei er sich das gemischte Hauptfutter jetzt immer rubbeldiekatz reinzieht, das kenne ich gar nicht von ihm.

Insgesamt bin ich sehr positiv angetan, wie gut meinen Hunden das Futter bekommt. Die kleine Maja ist extrem agil. Mathis ist ja immer agil ;) aber er scheint das Futter auch super zu vertragen. Nach dem 1. Tag dachte ich noch, dass es wieder nix wird, da hatte er wie verrückt Durchfall, inzwischen ist die Outputmenge deutlich kleiner als mit Trockenfutter und der Kot nicht zu weich.

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