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Hundeforum Der Hund
Caillean

Welpe zur Ruhe bringen, Grenzen durchsetzen

Empfohlene Beiträge

Guten morgen,

ich lese schon eine Weile sehr interessiert im Forum mit und habe mich nun kürzlich angemeldet um auch mal was schreiben zu können. Was wohl ein guter Entschluss war, da mich nach knapp 6 Tagen mit meinem Welpen nun die erste Frage drängt :D .

Letzten Donnerstag zog Kira bei uns ein, eine jetzt 9 Wochen alte Border Collie Hündin (um der häufigen Frage schonmal vorzubeugen...ja, sie darf das hüten lernen wenn sie später Eignung dazu zeigt). Sie ist ein wirklich toller Hund und es begeistert mich jeden Tag aufs neue wieviel sie schon versteht. Ausser einem kleinem Schlafdefizit, das wohl jeden Welpenneubesitzer erstmal plagt, habe ich kaum Grund zur Beschwerde ausser bei einem...

Etwa zweimal am Tag kriegt die Kleine ihre "5 Minuten" (wobei aus den 5 Minuten auch gerne mal eine Stunde wird). Mal fällt es ihr direkt nach dem Schläfchen ein, mal direkt aus normalem Spielen mit ihrem Spielzeug heraus - "ich mach jetzt einfach alles was mir einfällt, vorallem das was ich nicht soll und stell meine Öhrchen dabei komplett auf Durchzug". Da sind Plastikflaschen, Küchenrollen, Gießkannen, Tischbeine, Schuhe, Zimmerpflanzen (und alles andere was auch nur im entferntesten in Reichweite ist) plötzlich die tollsten Spielzeuge. Kann ich mir sonst mit einem "Nein" und entsprechender Körperspannung durchaus Respekt und Aufmerksamkeit verschaffen, werde ich in dieser Phase einfach ignoriert. Wenn sie nur mal kurz aufschaut habe ich schon Glück gehabt. Lässt sie sich von einem Objekt der Begierde doch mal abbringen geht es keine 2 Minuten bis das nächste gefunden ist.

Klar, sie ist ein Kleinkind, sie darf und soll ja auch spielen. Aber diesen blinden Aktionismus würde ich gerne möglichst im Keim ersticken. Nur wie? Habt ihr Tips für mich wie ich meinen Welpen in so einer hyperaktiven Phase zur Ruhe bringen kann? Wie mach ich der Kleinen am besten begreiflich, dass sie Grenzen die sie in ruhigeren Phasen gesetzt bekommt und auch akzeptiert auch in aufgedrehten achtet?

Da es für die Kleine ja eine wichtige Prägungsphase ist möchte ich vermeiden mich bei meinem Hund unglaubwürdig zu machen...und das würde wohl passieren wenn ich zulasse, dass sie in manchen Situationen das "Nein" ignoriert. Habt ihr also Ideen wie ich sie wirkungsvoll runterfahren kann und die Grenzen durchsetzen kann, so das es unmissverständlich wird?

Hundeerfahrung ist zwar reichlich vorhanden...allerdings mit Neufundländern und die waren schon als Welpe eher tapsige Faultiere, daher ist mir dieser Aktionismus neu :( .

Danke schonmal für eure Aufmerksamkeit,

LG Caro.

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Ich habe es bei meinen bisherigen Welpen einfach mit Humor genommen, einzig

versucht die Welpen auf Spielzeug umzulenken. Geschadet hat es ihnen nicht, denke

ich. Lass sie doch mal wild und ausgelassen sein.

Ich habe mich sogar hin und wieder drauf eingelassen und mitgetobt. Probleme damit

für voll genommen zu werden gabs trotzdem nicht.

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Lies mal in diesem Welpentagebuch, Anja beschreibt dort ihre Arbeit mit

dem Welpen sehr gut http://www.polar-chat.de/topic_86788.html

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@ Sabine: Es magelt ihr weder an erlaubtem Spielzeug noch an Bespaßung durch ihre Menschen. Sie darf mal wild und ausgelassen sein, gar keine Frage - aber im erlaubten Rahmen. Tobt sie wie vorhin 20 Minuten wie eine Irre mit ihrem Knotenseil durch die Wohnung hab ich da überhaupt kein Problem damit. Da steig ich dann auch gerne mit ein und vergrößer ihr den Spaß noch durch mitspielen. An Humor mangelt es mir, bei Einzelaktionen, auch nicht. Zum Beispiel mir die leer gewordene Papprolle klauen wenn ich grade mit dem letzten Küchentuch aufgewischt habe und "ganz heimlich" damit abhauen...wenns sie glücklich macht bitte.

Aber es muss doch Grenzen geben. Hausschuh verschleppen und benagen, Blumentopf umgraben oder genüssliches Tischbein anknabbern ist für mich nicht witzig. Da würde ich auch bei einem Kind eingreifen, warum sollte ich es also meinen Hund tun lassen? Umlenken auf Spielzeug klingt ja nett, interessiert sie aber nicht die Bohne, das wird dann 2 Sekunden doof angeguckt und schwupps wird die vorige Beschäftigung wieder aufgenommen. Tickt sie grade "normal" lässt sich der ganze Unsinn auch wunderbar unterbrechen...nur wenn sie sich in ihren Trip reinsteigert geht dann eben gar nichts mehr.

@ Susa: Danke für die Empfehlung, war sehr unterhaltsam zu lesen.

Bisher haben wir sie an die Box nur für den Nachtschlaf gewöhnt, das klappte aber super. Erste Nacht 30 Minuten jammern, zweite Nacht 10 Minuten, dritte Nacht 5 Minuten und jetzt ist nach 2 Quitschern absolute Ruhe. Zwar sind meine bevorzugten 8,5 Stunden Schlaf noch nicht drin, aber 7 gehen schon gut. Ich hatte etwas Sorge, dass sie eine Abneigung gegen die Box bekommt wenn sie da auch sonst zum runterkommen rein soll (wenn Frauchen und Herrchen nicht im Bett daneben schlafen), aber ich werde es wohl ausprobieren damit solche "Phasen" mal zu unterbrechen wenn sie es echt zu bunt treibt. Sonst ist es eigentlich nie ein Thema sie "parken" zu müssen...kochen, essen, Haushalt machen nimmt sie alles ganz cool, liegt halt gerne im gleichen Raum und folgt mir entsprechend aber stören tut sie nicht.

Auch das "Nein"-Spiel werden wir die nächsten Tage fleißig üben. Da sie in Ruhe auf das Wort toll reagiert war ich wohl einfach etwas zu zuversichtlich...also anständig einüben.

Daher auch danke an Anja für die Erfahrungsberichte :) .

Wahrscheinlich bin ich in den Momenten wo sie so aufdreht doch noch zu undeutlich. Ich tu mich noch etwas schwer ihren Charakter einzuschätzen, weil sie teilweise sehr unterschiedlich ist. Die meiste Zeit habe ich einen freundlichen, aufgeschlossenen, neugierigen, recht aufmerksamen Hund vor mir. Dann gibt es Momente in denen sie der reinste Angsthase ist und plötzlich total unsicher und zurückhaltend wird...und dann eben die Phasen wo sie den inneren Rambo findet und nix sie von ihren Plänen abbringen kann. Durch die ersten beiden Charaktere die sie zeigt ging ich bisher zwar deutlich, aber sanft mit ihr um...wahrscheinlich muss ich da beim dritten doch etwas robuster mit ihr umgehen, damit sie weiß, was Sache ist.

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Huhu, ich bin gerade beim gleichen Thema mit meiner Kleinen. Wenn sie den Rappel bekommt, hilft momentan wirklich nichts anderes, als sie kurzzeitig in die Box zu sperren. Man muss ja auch mal den Haushalt machen :kaffee: . Sobald sie ruhig wird, geht die Tür wieder auf und sie kann dann rauskommen oder auch nicht. Das hilft meistens, abends nehme ich sie aber dann zu mir, rede ruhig mit ihr und dann gibt es Streicheleinheiten - so kommt sie auch schön runter und wir erzeugen keine Konflikte in der Sache.

Gruß Gaby

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würde ich gerne möglichst im Keim ersticken.

Warum?

Das ist das ganz normale Welpenspinnen, haben sehr viele und das geht vorbei.

Hast du einen Garten?

Ihr könntet zusammen draußen den Spinnanfall gemeinsam.

Auch sowas schafft Bindung :)

Ich sehe es wie Sabine, Humor haben und evtl. bissel umlenken, wenn zB Zimmerpflanzen in Gefahr geraten.

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Es ist jeden Tag ein Kampf darum, dass er nicht unters Bett kriecht, er kann sich ansonsten komplett frei bewegen, er hat alles was er braucht, aber diese eine kleine Grenze akzeptiert er einfach nicht und das artet so dermaßen aus, dass ich mich hier in meiner Wohnung nur bewegen muss, es reicht wirklich dass ich vom Stuhl aufstehe, und der Hund ist im Panikmode und versteckt sich entweder hinter meiner Freundin, oder will unters Bett. Meine Vermutung ist, dass er es einfach nicht gewohnt ist, Grenzen aufgezeigt zu bekommen, weil er bei meiner Freundin zuhause eigentlich keine Grenzen hat und auch sonst meistens wie ein kleiner Gott behandelt wird (ihre Eltern füttern ihn zB vom Essenstisch). 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      in Aggressionsverhalten

    • Welpe

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      in Hundeerziehung & Probleme


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