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Hundeforum Der Hund
Pudelchen

Hund ist aggressiv zu allen Familienmitgliedern in bestimmten Situationen

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Guten Tag, ich wuensche mir Rat wie ich aus unserer entzogen Situation wieder herauskomme. Belehrungen was ich falsch gemacht habe, mögen mir bitte erspart bleiben, da ich das inzwischen selbst weiß.

Wir (familie zwei kinder , eines unter 10 jahre ) haben uns vor einem jahr einen kleinen zwergpudel -mix , weiblich angeschafft es ist unser erster Hund, wir haben alle keine hundeernaehrung. . Der Hund war damals 9 Wochen alt und wie sich nachträglich herausstellte ( Fehler Nr.1) wahrscheinlich von einem Hundehändler. Ich habe mich sehr viel um den Hund gekuemmert, habe ihr leider erlaubt überall im Haus dabeizusein, abends schlief sie auf meinem Schoß, Nachts erst im schlafzimmer, dann alleine im Wohnzimer , weil sie nicht mehr mitkommen wollte. Ich habe eine hundeschulebesucht, wo sie sich als gelehrig erwies und Befehle wie Sitz , Platz schnell lernte. Leider klappte es Zuhause mit dem verbleiben auf dem koerbchen garnicht, so dass sie mich ständig begleitete und aufsprang , wenn ich Aufstand.

Mit 7 monaten Biss sie meinen Mann, weil er sie irgendwo herausholen wollt, ohne dass er wusste, dass sie einen Knochen hat. In der folge wurde sie auch läufig und fing an uns immer öfter anzuknurren. Ich holte eine hundetrainerin nachhause, die mir sagte , der Hund sein dominant und würde mich nicht ernstnehmen und mir riet, den Hund mit Gewalt ( er wiegt 3kilo) niederzudrücken , bis er aufgibt und nicht mehr knurrt. Ebenso sollte ich ihn mit lauter stimme dinge verbieten. Das haben mein Mann und auch ich auch mehrfach getan, ich hatte ein schlechtes Gefühl dabei und das mit recht, denn seither verschlimmerte sich die Situation immer mehr. Ich habe jetzt wieder eine hundetrainerin, die mir riet, bestimmte Dinge zu ignorieren. ( z.b. Sockenklau oder Schuhe bewachen) , nochmals mit der grunderziehung weiterzumachen, sie mit der Leine, die sie mittlerweile immer trägt, vom Sofa zu ziehen usw. Ich selbst habe das Gefühl ,sowohl emotional als auch geistig nur noch mit der erziehung des Hundes beschäftigt zu sein. Übrigens lässt sich unser Hund mittlerweile nur noch mit Würstchen zu kooperativem verhalten motivieren. Er knurrt uns an, wann immer er sich gestört fühlt, und verteidigt das Sofa Las sein Revier. Sie bewacht bei jeder Gelegenheit herumliegende Gegenstände wie socken, Schuhe u.a. Meine Brille ist auch ein beliebtes Objekt. Alles was auf dem Sofa ist gehört ihr auch.

Ich wünsche mir einen Familienhund, der mir vertraut und dem ich Vertrauen kann, der mitmacht und nicht versucht, die ganze Familie in Schach zu halten. Gerne kann er auf Sofas und in Betten, wenn er uns nicht anknurrt. Ratschläge , die mir bei diesem Ziel weiterhelfen, sind gerne Willkommen. Ich brauche Zuspruch und Mut , sonst kann ich den Hund, der übrigens sonst total Süß und lieb ist nicht bei uns behalten, und darueber wäre ich sehr traurig.

Danke eurer PudelchenBarth

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(bearbeitet)

Erstmal Willkommen hier im Forum. :winken:

Die Situation ist zwar - aus meiner Sicht - ziemlich verfahren, aber nicht hoffnungslos unter der Vorrasusetzung, daß du noch eine Weile Geduld und Ausdauer hast an dem Problem zu arbeiten.

Meine erste Frage wäre: Habt ihr eine Hundebox oder könntet ihr euch eine kaufen? Für den Hund ist es auch Streß, das Haus und sein Rudel (ich sage das mal so) bewachen zu müssen. Daher wäre ein Rückzug gar nicht mal schlecht für den Hund. Man muß ihn natürlich daran gewöhnen.

Auf Sofa, Bett u.ä. sollte der Hund m.E. erstmal gar nicht, weil das eure Ressourcen sind.

Erzähl' doch mal, was ihr sonst mit dem Hund macht? Wie verhält er sich draußen?

Und ein Foto fände ich auch total klasse. :D (Geht mit http://picr.de)

Edit: Wir hatten auch einen Kleinpudel - genannt Pudelchen - der hat uns einmal angeknurrt als wir auf das Sofa wollten. Den Guten einmal ordentlich angebölkt und gut war.

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Wo wohnt ihr denn? PLZ-Bereich.

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(bearbeitet)

Wow, ein Zwergpudel, der die Familie in Schach hält, das ist mal was neues :). Was ist in dem Mix denn noch drin???

Nun gut, ich denke, es bleibt nichts anderes als von vorne anzufangen. Und dafuer sorgen, dass Du alle Ressourcen im Haus verwaltest (Futter, Spielzeug, Sitzplaetze, ALLES) Nichts aus dem Boden rumliegen lassen (schwierig mit Kindern, aber einen Versuch ist es Wert). Hund weder auf das Sofa noch auf das Bett lassen, es sei denn, Du rufst ihn dorthin (gar nicht ist für den Anfang einfacher).

Keine Kauknochen o.ä., mit denen der Hund länger zu tun hat.

Futter nur noch auf Zuteilung.

Ohne Gemecker und Getoese, Hund auf dem Sofa ... kommentarlos runter (auch 100x). Hund hat was geklaut ... Kommentarlos wegnehmen und wegpacken. Und ihm beibringen, auf seinem Platz zu bleiben. Mit viel Ruhe und 100x wieder dort hinbringen. Irgendwann wird's ihm zu doof und er merkt, dass nur dort Ruhe zu finden ist.

Dazu dem Hund Aktivitaeten anbieten, die tägliche Futterration kann für Suchspiele genutzt werden, anstatt im Napf präsentiert zu werden. Viel Auslauf und vor allem viel Kopfarbeit (du schreibst ja, er lernt gerne und schnell).

Und damit die nicht alles zu viel wird, mach einen Plan für die ganze Familie, wer wann Gassi geht, wer wann mit dem Hund übt etc. Auslastung wird die halbe Miete sein. Und wenn er nicht mehr alles kontrollieren kann, weil er auf seinem Platz bleiben muss, wird er auch ruhiger werden.

Ich wünsche Euch viel Glück und gute Nerven. Ruhe ist die Basis bei dem Ganzen, nicht über den Hund aufregen, sondern immer wieder kommentarlos auf seinen Platz bringen, von Sofa schieben (oder ziehen, Leine ist ja dran), Sachen wegnehmen. Für den Hund ist es wenig spannend, wenn dich sein ganzes Gemalle nicht aufregt. Leicht gesagt, ich weiß ... :)

Edit: Box ist hilfreich, Das finde Ich auch.

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Ist das Filippo?

In dem Fall war ich neulich bei euch zu Besuch. :kaffee:

Falls nicht: Ich war neulich wegen einer ganz anderen Sache bei einer Familie zu Besuch, wo es ganz ähnlich war. Das Sofa gehörte dem Zwergpudel Filippo und wer sich wagte, es in Anspruch zu nehmen, wurde angeknurrt und geschnappt.

Ich war so überrumpelt, dass ich einfach meine Handtasche genommen habe und den Hund damit wie einen Flusen vom Sofa, auf das ich mich dreisterweise gesetzt habe, gefeudelt habe.

Familie starrte mich irritiert an. Filippo war entsetzt, trat aber sofort den Rückzug an.

Wenn das mein Hund gewesen wäre, ich hätte ihn nebenbei, ohne ihm dabei Beachtung zu schenken, am Schlawittchen gepackt und er hätte den Flughund aus dem Raum hinaus gemacht.

Meine Hunde dürfen auch ins Bett und auf die Couch. Aber wer "vergisst", dass das in erster Linie unsere Möbel sind, der fliegt und zwar schneller als er gucken kann.

Runterdrücken oder runterwerfen nützen aber gar nichts, wenn ihr davon nicht überzeugt seid und die nötige lässige Souveränität ausstrahlt, sowie die Überzeugung, dass das EURE Wohnung ist, nicht das Reich des kleinen Hundes.

So ein kleiner Kerl, der würde bei mir sämtliche Privilegien verlieren; dazu gehört freie Wahl des Platzes, Spielen, Spielzeug, Kaukram, "Eigentum", Entscheidungen (wann gespielt wird und womit).

Diesem Hund würde ich klarmachen, dass ich über sein Leben entscheide. ICH entscheide, wann ich ihm sein Futter serviere und ICH entscheide, wann er davon nehmen darf.

Die Frage, was ihr sonst noch mit ihm macht, hätte ich auch noch. Gerade kleine Hunde spinnen manchmal nur herum, weil sie nicht ausgelastet sind.

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Ein 3-kg-Hund beansprucht das Sofa für sich?

Alle Achtung - der hat euch gut erzogen!

Als Erstes würde ich ihn vom Sofa befördern und nicht mehr drauflassen!

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Danke erst einmal für die hilfreichen Ratschläge. Dass ich ein wenig Spott ernten würde, war mir klar. ;))

Wir haben eine Box , in die ich sie gelegentlich einsperre ( z.b. Wenn es mir zu bunt wird oder nachts). . Ich gehe morgens eine runde spazieren ( ca.30 min) , vormittags muss ich was arbeiten, sie kann aber in den Garten, dort spiele ich mit ihr aportierspiele (mittlerweile spielt sie nur mit, wenn die belohnung toll ist). Ich kuschele auch mit ihr auf dem Boden. Mein sohn geht nachmittags mindestens einmal mit ihr Gassi. Aber von 13-16uhr muessen wirhausaufgaben machen. Ansonsten ist bei uns nachmittags oft viel trubel. Abend gehe ich auf eine Wiese mit Wald, wo wir viele Hunde treffen . Sie kann dort ausgiebig spielen. Danach ist sie eigentlich müde.

Die schlimmsten ausfälle sind dann, wenn ich mich nicht um sie , sondern z.b. Um meine Tochter kümmern muss.

Vom Sofa befördere ich sie immer runter, aber wenn ich mich umdrehe , hüpft sie wieder drauf. Manchmal macht sie es bis ich sie festbinde, wobei ich mir nicht klar bin , ob das richtig ist.

Am besten geht es mir leider, wenn ich sie auch tagsüber einsperre, je weniger ich das tue, um so mehr leistet sie sich. Das einschüchtern, das ich auch schon versucht habe, führt nicht zum Ziel.

Unser Hund heißt nicht Filipa .

Vielen dank für weitere Ideen bin ich dankbar

Pudelchen

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Was ich noch sagen wollte, wegnehmen , wenn sie was hat , ist nicht, da ist sie so eingeschossen, dass sie beißen würde. Manchmal klappt es mit dem abnehmen, wenn ich Wurst anbiete, aber soll ich sie den ganzen Tag mit wurst" belohnen" , wenn sie etwas klaute? Vielleicht hat da noch jemand eine Idee.

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Ich habe den Eindruck, daß es so gar kein richtiges "Erziehungskonzept" gibt bei euch, trotz HT. Ich würde vorschlagen, daß du die Dinge notierst, die du gerne geändert haben möchtest und die Dinge, die klappen oder mit denen du leben kannst.

Bei den Sachen, die zu ändern wären legst du eine Reihenfolge fest und dann kann man viel eher mit Tipps weiterhelfen.

Letztendlich läuft es immer darauf hinaus, daß der Hund Vertrauen und Sicherheit haben muß - dann gibt er gerne Aufgaben ab... ;)

Unser Pudelchen wäre uns auch auf der Nase rumgetanzt wenn wir ihn denn gelassen hätten.

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Wenn das nicht Filippo ist, gibt es mindestens noch eine Familie mit exakt dem gleichen Problem. Kein Grund sich zu schämen - ihr seid nicht allein.

Und nein, du sollst sie nicht mit Wurst besänftigen. ich würde diesem Hund überhaupt keine Wurst mehr geben, es sei denn, er leistet etwas.

Besorg dir lieber einen dicken Lederhandschuh. Das meine ich erst, der Hund hat raus, dass er euch kontrollieren und beherrschen kann, wenn er seine Zähne einsetzt. Von dem Trichter müsst ihr ihn zwingend runter holen, sonst tanzt ihr nur noch nach seiner Pfeife.

Ich denke, ihr solltet unbedingt einen Trainer ins Haus holen, der euch Schritt für Schritt anleitet. Das ist ja kein Zustand so, oder?

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Hier bei mir ist für ihn einfach das erste Mal, dass es einen bestimmten Ort gibt, wo er sich nicht aufhalten soll, und wir haben es 6 Monate versucht, ihm das irgendwie beizubringen, es wird mit jedem Mal hier sein schlimmer und mittlerweile traue ich mich nichtmehr ihn in so einer Situation anzufassen.   Ich bin einfach ratlos. Und dachte mir ich klage euch mal mein Leid, vielleicht hat hier ja jemand schonmal ähnliches erlebt und weiß eventuell den einen oder anderen Tipp... Lieben Gruß und genießt den Sonntag.

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      Hallo Zusammen,

      nachdem ich nun eine Weile mitlese, musste ich mir doch einmal selbst einen Account machen und um euren Rat fragen.
      Ich hoffe es wird ist nich zu lange, möchte jedoch das ganze recht genau beschreiben.

      Mein Rüde Coop, etwas über ein Jahr alt und ein Labrador, ist in gewissen Situationen unsicher und versucht dann mit Bellen und leiserem Knurren irgendwie aus der Situation zu kommen. Auf der Straße/Wiese etc. interessieren ihn Menschen recht wenig und zeigt das Verhalten auch überhaupt nicht. Wenn wir uns mit fremden Leuten unterhalten, ignoriert er diese erstmal aber danach geht er dann doch meistens hin und hat gerne Aufmerksamkeit und kurze Streicheleinheiten aber dann reicht es ihm auch. Bei bekannten Leuten ist er sofort dabei holt sich seine Streichler ab und geht dann wieder die Umgebung erkunden oder sitzt neben uns. Ansonsten geht er sehr selbstbewusst durch den Alltag. Laute Geräusche, Ungewohntes und fremde Hunde alles kein Problem und keine Unsicherheiten, haben da recht viel Arbeit in der Welpenzeit reingesteckt und er war auch von Natur aus recht unbeeindruckt von vielem.

      Nun zu dem eigentlichen Problem. Ich habe das Glück ihn mit ins Büro nehmen zu können. Mit den Kollegen und Kolleginnen mit denen ich in einem Büro sitze ist alles klein Problem, er ist freudig, hat Vertrauen etc. macht etwas seinem Alter entsprechend Unsinn im Büro und geht gerne auf Entdeckungstour aber das ist auch in guten Grenzen :D. Nur sobald er Kollegen die aus den anderen Büros zu uns kommen oder man sich in dem Aufenthaltsraum trifft ist ehr sehr unsicher und weiß nicht recht wie er reagieren soll. Meine Beobachtung bisher ist, dass er so neugierig ist und erst einmal hinmöchte und gerne mit den Kollegen interagieren würde, doch sobald er die Aufmerksamkeit bekommt ist er irgendwie zu unsicher mit der Situation und steht dann im Konflikt zwischen begrüßen, freuen und Überforderung, was derjenige denn jetzt von ihm wollen könnte. Dies kommentiert er dann mit Bellen und leiserem knurren/brummen und kommt irgendwie nicht aus der Situation von alleine raus. Meist passiert dies wenn die Kollegen an unserer Tür klopfen oder einfach öffnen und ins Büro kommen, eher weniger aber auch, wenn wir uns im Aufenthaltsraum treffen.
      Auf dem Gang oder draußen findet er es  manchmal sogar viel angenehmer die Begegnungen und freut sich dann. Ich hab das Gefühl dort weiß er eher wie er das ganze handhaben kann. Auch gegen Abends jetzt wo es dunkel wird findet er es auch manchmal gruselig, wenn jemand an der Bürotür vorbeiläuft (sind durchsichtig) und meldet dann, dass wird aber immer besser. Wenn wir in andere Büros gehen und er nicht wieder total im Fokus steht ist ihm alles egal, er schaut rum und kümmert sich nicht um die Kollegen.

      Nun frage ich mich,wie wir das ganze trainieren/verbessern können. Ich würde mir wünschen, dass er das Bewerten weniger als seine Aufgabe sieht und lernt wie ich ihn in den Situationen unterstützen kann. In letzter Zeit trainieren wir insgesamt recht viel um die Bindung noch weiter zu stärken und um das ganze als Junghund weiter zu festigen.

      Meine Idee war es die Kollegen etwas einzuspannen, mal jeden Tag etwas beim Training zu helfen, damit wir gezielt an dem Arbeiten können, was diese auch gerne machen würden.
      Nun stell ich mir Fragen wie, soll einfach jeder der Eintritt draußen ein Leckerli mit reinbringen und ihm zuschmeissen, oder ihn lieber komplett ignorieren und er darf nicht hin (und muss auf seinen Platz) oder ignorieren, er darf aber hin?
      Was mir dabei auch aufgefallen ist, dass beim Ignorieren die Unsicherheit manchmal recht schnell weicht und wenn derjenige sich dann setzt, all seine Neugier in Frust umschlägt und er dann durch eine andere Art Bellens Aufmerksamkeit fordert (aber das haben wir ihm Griff bzw. weiß er mittlerweile, dass er damit nicht weit kommt :D )   Eventuell habt ihr ein paar Tipps, wie ich hier noch weiter daran arbeiten kann oder eventuell ähnliche Erfahrung gehabt die ihr mit mir teilen könnt.
       

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Ängstlicher Hund gegenüber von fremden Menschen und aggressiv gegenüber Hunde

      Hallo, ich habe mir meinen Labrador Mischling Rüden mit dem Alter von 9 Monaten (heute ist er 1 Jahr 2 Monate) aus dem Tierheim geholt. Grundsätzlich ist er ein toller Hund, gäbe es da nicht diese 2 Probleme... Einerseits ist er ein sehr ängstlicher Hund. Dies äußert sich z.B. wenn sich irgendetwas bewegt, zum Beispiel hatte er anfangs total Angst vor dem Grill, da sich die Abdeckplane bei Wind bewegte. Da hat er sich eine Zeit nicht mehr auf die Terrasse getraut (das haben wir nun soweit im Griff). Er ist auch ängstlich gegenüber fremden Menschen. 
      Haben wir Besuch, klären wir diesen erst mal auf, er solle den Hund nicht direkt anschauen bzw. ihn gleich angreifen oder streicheln. Unser Hund tritt dann auf die Person zu und wir beobachten wie er sich verhält. Sieht alles gut aus darf der Besuch ihn dann auch gerne streicheln, was er auch sehr genießt. 
      Ist ihm der Mensch nicht sympathisch, schicken wir den Hund auf seinen Platz, dann haben wir auch meistens ruhe. So funktioniert es daheim ganz gut. Nur draußen siehts schon wieder anders aus. 
      Mein Hund ist generell gegenüber fremden misstrauisch, mit ausreichend Abstand können wir in 9 von 10 Fällen an anderen Menschen normal an kurzer Leine vorbei gehen. Manchmal hat er jedoch wieder einen Ausreißer und er bellt und knurrt die Person an. Oft versucht er diese dabei auch anzuspringen. Wir warnen deshalb auch jeden vor, das der Hund es nicht mag wenn er angegriffen wird, jedoch ists heute in unserem Wohnhaus trotzdem passiert. 
      Eine Nachbarin hat ohne zu fragen ihm einfach auf den Kopf gegriffen, bevor ich überhaupt reagieren konnte hatte mein Hund schon nach ihr geschnappt. 
      Zum Glück ist nicht viel passiert, eine Wunde war nicht da, aber ich fürchte ein blauer Fleck wird es trotzdem. Ich schätze die Situation auch so ein, das sich mein Hund bedroht gefühlt hat.
      Mich hat das natürlich total geschreckt. Ich passe immer gut auf, aber eine solche Situation kann trotzdem wieder passieren, was mir ehrlich gesagt angst macht.   Ein weiteres Problem, mein Hund reagiert auf gewisse andere Hunde, im speziellen auf Rüden oft sehr aggressiv.
      In der Nachbarschaft gibt es ein paar, die er garnicht leiden kann. Sobald er diese sieht und nur noch eine gewisse Distanz zwischen ihnen ist, rennt er gegen die Leine und beginnt richtig zu knurren. 
      Er macht das nicht bei jedem Hund, meistens wissen wir sehr schnell ob er nun gleich wieder das Verhalten zeigt oder nicht. 
      Mit Weibchen haben wir ihn bereits zusammen gelassen, da hatten wir kein Problem.
      Mit unserem Trainer haben wir auch schon versucht das Problem anzugehen, Augen zu und durch ists bei ihm nicht. Das einzige mit dem wir da bisher erfolg hatten, war mit einer großzügigen Distanz stehen bleiben und ihn sitzen lassen. Je nach Distanz bleibt er dann brav sitzen und macht nichts, das belohnen wir natürlich. Es ist aber nicht immer möglich beim Gassi gehen so viel Abstand zu halten (aktuell gehen wir ca. 10 Meter zur Seite). Uns haben auch schon viele angesprochen, das sie ähnliche Probleme mit ihrem Rüden hatten, als dieser noch so jung war. Ich glaube nur vor nichts kommt nichts. Einfach so wird sich das auch nicht im Alter geben. Dazu möchte ich auch noch sagen, mein Hund wurde nicht kastriert und wir habe es auch nicht vor. Ich denke eine Kastration löst keine Probleme.   Mich würden dazu einfach eure Meinungen und Erfahrungen interessieren.    

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      Hallo, Seit fast 4 Jahren wohnt meine Lotti, ein Mops - Yorkshire Terrier mix bei uns. Sie ist jetzt seit November auch 4 jahre alt. Sie ist normalerweise absolut liebenswert und freundlich, liebt Menschen und würde niemals jemanden auch nur anknurren. Sie ist zu dem sehr verspielt und verschmust.  Eigentlich ein absoluter Traum von Hund.   Bei ihrem Züchter hatte sie 3 Schwestern und lebte allgemein mit vielen anderen Hunden zusammen. Nun komme ich zu unserem Problem. Vor etwa 2 Jahren legten wir uns eine wundervolle Hündin als zweit Hund aus einer Tierschutz Organisation an. So weit so gut. Lotti hatte sie am Anfang immer im Blick, was aber normal ist wenn ein neuer Hund in 'ihrem' Revier ist. Sie verstanden sich normalerweise gut, spielten miteinander und schliefen zusammen.  Jedoch fing Lotti irgendwann an sie erst lange anzustarren, anzuknurren & dann ging sie auf Nayla los. Nayla währte sich selbstverständlich. Jedoch war es nie so dass man sie das hätte selbst austragen lassen können, es war teilweise echt schlimm.  Diese Angriffe wurden immer mehr und immer schlimmer.  Diese Angriffe geschahen zum Beispiel aus Eifersucht, wenn ich Nayla gekuschelt hab und Lotti daneben saß, oder aus Futterneid.  Wenn man Sie während dieser anstarr oder knurrt Phase angefasst hat, drehte lotti sofort durch und ging erst recht auf Nayla los. Mit Rüden versteht sie sich super, aber ich glaube mit Hündinnen hat sie Probleme.  Nayla lebt inzwischen bei meinem Bruder und hat es da viel besser und entspannter. Trotzdem wäre es mir lieber wenn Lotti dieses Verhalten ablegen würde. Was können wir tun?  

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