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polar-chat.de  Der Hund
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Hund nicht hochnehmen bei Attacke anderer Hunde - wie sonst?

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Hallo , angeregt durch den Thread ob ein Hund ein ganzes Rudel angreift möchte ich dort nicht weiter reingrätschen sondern frage hier nochmal genau.

Ich habe ja schon als Antwort bekommen das man den Hund am besten hinter sich bringt und selber die Situation löst.

Soweit so gut und auch verstanden . Jetzt habe ich nach dem Übergriff auf meinen Hund lange mit diesem trainiert damit Hundebegegnungen wieder einigermaßen relaxt ablaufen und er in brenzligen Situationen auf mich verlassen kann.

Ich denke auch das in harmloseren Situationen (z.B Hund will nur schnüffeln aber meiner zegt das er das nicht will ) in hinter mich bringen und klären kein Problem ist.

Jetzt hatten wir aber vor zwei Tagen den Fall das der Hund der aufdringlich wurde sich auch von mir nicht korrigieren lassen wollte, d.h. er hat hintenrum versucht dann an meinen Terrier heranzu kommen und das immer wieder. Mein Terrier war erst noch ruhig aber als er dann merkte das der Hund nicht zur Vernunft zu bringen war ( war wirklich so ) wurde er unruhig und mir die Lage zu brenzlig und ich habe ihn auf den Arm genommen. Da ging die Party erst richtig los :wall: und der Hund sprang munter lustig an uns hoch und ich drehte mich immer wieder weg.

Erst als mein Mann dann kam und schreiend und fuchtelnd und wild gestikulierend nach vorne ging wich er ein wenig zurück und ich konnte die Situation verlassen.

Die anderen Leuete übrigens haben alle nur geguckt und nicht geholfen obwohl der Hund nur mit einem Kind da war da mir am meisten leid tat da es völlig überordert war und nur den Namen des Hundes schrie.

Lange Rede kurzer Sinn - wie reagiere ich richtig wenn ich alleine in so einer Situation bin ?

Danke für Eure Hilfe :kuss:

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Erst als mein Mann dann kam und schreiend und fuchtelnd und wild gestikulierend nach vorne ging wich er ein wenig zurück und ich konnte die Situation verlassen.

Danke für Eure Hilfe :kuss:

Da hast du doch schon eine der möglichen Reaktionsweisen =)

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Also ich hab meine Klene in 8 jahren noch nie wegen so was hoch nehmen müssen.

Sind die anderen Hunde nur grob oder nerven dann regelt sie das eigentlich sofort alleine.

Sollte das ein Hund sein der ihr gefährlich wird, dann wehre ich das ab.

So eine richtig schlimme situation hatte ich erst einmal und da hab ich mich komplett auf den anderen Hund geschissen und ihn im Schwitzkasten gehalten bis die besitzerin kam.

Mir ist es in dem Moment sch... egal ob ich gebissen werde.

Die meisten Hunde kann man durch anschreien weg bekommen.

Bei Vivo wars anderes, da gabs einige Rüden die sich auf in stürzten mit verletzungsabsicht, aber vivo kann ich eh nicht hoch heben.

Also blieb auch nur weg tretten und schreien.

Hatten wir ja grad letztes Wochenende wo ein Irischer Setter voll auf Vivo los ging der an der kurzen leine war.

Ich war 5 meter weg, mein Freund hatte Vivo und er hat einfach dann auf den andern Hund eingeschlagen und getretten.

Und der besitzer brauchte ewig um sein Hund weg zu holen.

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Ich hab da neulich auch schon drüber nachgedacht und finde es schwierig.

Objektiv betrachtet bin ich der Ansicht: Kein hochnehmen! Mach das, was andere mit größeren Hunden auch tun (oder tun sollten)! Andere Hunde abwehren, auf einer Ebene mit dem Hund.

Aber realistisch.... mal angenommen ich hätte so nen Winzling.... dann wäre die Verlockung einfach sehr groß, den auf diese Weise vor unliebsamen Situationen zu schützen, weil es eben so einfach ist.

Und was macht man gerade in Stresssituationen? --> man geht den schnellsten bzw einfachsten Weg.

Das kann aber nach hinten losgehen, denke ich.

Die vielen kläffenden Wuffel, die sich oben auf "Mamas" Arm stark fühlen, sind ein Beispiel dafür.

Der Hund lernt, dass man sich schnell und bequem aus dem Gefahrenbereich befördern kann, ohne große Anstrengung.

Und wenn man da als Mensch nicht aufpasst und noch dazu einen Hund hat, der vlt ein wenig unsicher-prollig ist, dann ist das mitunter ne sau schlechte Kombi.

Aber die größte Gefahr liegt eben in der Bequemlichkeit des Menschen - wenn man es übertreibt.

Mhm.

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Schwierig.

Ich habs aber auch schon gemacht. Ein DJT kam aus etwa 30 Meter entfernung, kläffend und Zähnefletschend auf mich und meine Hunde zu.

Ich hab aus Reflex meine Kleine auch auf den Arm genommen. Das hielt diesen Hund aber nicht davon ab, meiner noch in den Schenkel zu Beißen. Der lies auch erst von uns ab, als ein unbeteiligter Passant uns zur Hilfe eilte.

Erst kürzlich kam auch wieder ein kleiner Hund auf uns zugerannt. Den kenn ich und weiß das der sofort tackert. Darum nahm ich meine wieder hoch. So hoch konnte der Hund nicht springen um meine zu Beißen ... also biss er mir ins Bein :Oo

Wie du siehst, alles nicht so toll. Ich versuch normalerweise auch die Hunde abzublocken, aber bei manchen reagier ich einfach Reflexartig.

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Hallo,

erstmal danke für Eure Antworten.

Also die Reaktion meines Mannes war schon gut und auch logisch aber ich hätte diese Reaktion definitiv nicht leisten KÖNNEN in der Situation weil einen Hund hinter sich halten der angeleint ist ( ablehnen geht nicht und wäre da auch nicht gegangen da Parkplatz und befahrene Straße ) dabei die Beine zusamenstellen und versuchen keinen Streß auszusenden der meinen Terrier dazu veranlassen könnte unruhig zu werden war schon genug Arbeit. Wäre ich nach vorne gegangen hätte ich die Deckung meines Hundes aufgeben müssen und da ich schon sah das der andere Hund renitent ist war mir das Risiko zu groß da ich keine Beißerei haben wollte ( Cocker gegen Yorkshire übrigens). Dieser Hund ließ aber auch nach 30 Sekunden Theater meinerseits nicht ab geschweige denn das er mal hörte als er gerufen wurde. So wurde mein Terrier hinter mir auch unruhig und auf den Arm nehmen war das letzte Mittel bevor meiner angefangen hätte zu schnappen.

Sicherlich habt ihr Recht das auf den Arm nehmen das letzte Mittel der wahl sein soll und bei uns auch ist aber in der konkreten Situation habe ich keinen Ausweg gesehen daher frage ich ja wie ich mich besser verhalten könnte. Ich möchte ja lernen ;)

Also her mit Vorschlägen und Tips :D

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Situationsbezogen. Ich entscheinde da spontan. Wenn ich es für angebracht halte, dann nehme ich Felix hoch. Versucht der andere Hund dann Felix oder mich dennoch zu beissen, dann bekommt er zu spüren wie weh es tun kann, wenn einen ein Schuh frontal erwischt ...... Es gibt aber auch Situationen, da stelle ich mich vor Felix und wehre die Hunde mit Körpersprache oder lauter Stimme ab.

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(bearbeitet)

Ich finde es umso schwierig, je kleiner der "angreifende" Hund ist.

Angenommen, mein Hund beherrscht das Kommanso "nach hinten", kann ich einen großen Hund recht einfach körperlich von meinem abdrängen. Meist klappt das, bevor der Hund an uns dran ist. Bei Schäferhunden am besten über überzogene Mimik, da Schäferhunde selbst sehr viel Ausdruck ins Gesicht legen.

Einen kleinen Pinscher oder JRT KANN ich aber nicht abdrängen, wenn der beschlossen hat, an mir vorbei zu gehen. Die sind so schnell und brauchen so wenig Platz, dass ich gefühlte 100 Beine zu wenig habe. Wenn der Hund sich dann auch nicht durch aufstampfen, ein Touchieren mit dem Fuß abwehren lässt oder dadurch, dass ihn ihm meine Handtasche vor die Nase werfe ... äh, keine Ahnung.

Je nach Aggressionspotential würde ich versuchen, ihn zu packen (möglichst da, wo die Zähne nicht dran kommen).

Wenn meine Hunde sehr klein wäre, würde ich spätestens dann aber auch hochnehmen, denke ich.

All das bezogen auf die Vorstellung, dass meine Hunde "Nach hinten!" befolgen. Und hier hapert es eben. In jeder Übung machen sie das. Im Erstfall würden sie mir eins husten :D

Wobei ich es auch nicht schlimm finde, wenn sie solche Situationen für uns regeln, daher gebe ich sie meistens frei, wenn ein Hund auf uns zukommt.

ich übernehme sämtliche Menschen - die Hunde übernehmen die Hunde - die sprechen eine Sprache. Und im Zweifelsfall - da bin ich einfach mal ehrlich - sollen lieber die Hunde gebissen werden. (Ich bin nicht nur ein Weichei, ich bin außerdem Freiberufler - mit einer kaputten Hand kann ich nicht arbeiten und schaffe meine Deadlines nicht. Das ist schlimmer als eine Bisswunde im Hund.)

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Ich halte es eigentlich grundsätzlich wie Mulle. Ich lasse meinen Hund die Begegnungen mit halterlosen Hunden selber regeln - weil er es kann und ich ihm in dieser Hinsicht voll und ganz vertraue.

Wenn er sich hinter mich stellt, lass ich ihn natürlich nicht im Regen stehen, dann unterstütze ich ihn auch. Kommt aber selten vor.

Bisher ist er ein einziges Mal tierarztreif gebissen worden, und da war es mir ziemlich egal, dass ich schreibende Freiberuflerin bin und meine Hände brauche, da sehe ich bestimmt nicht tatenlos zu, und ich bin überzeugt, Mulle, das tust du auch nicht!

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(bearbeitet)

mhh ich hab noch nie einen von meinen beiden hochgehoben.

Sind andere Hunde nur nervig oder mal zu grob im Spiel, regeln die das selber, da gibts ne kleine Zurechtweisung und gut ist, da sind sie sehr souverän.

Besteht Gefahr oder ist einer von meinen verletzt (z.b. gezerrte Schulter), regle ich das.

OT:

So eine richtig schlimme situation hatte ich erst einmal und da hab ich mich komplett auf den anderen Hund geschissen und ihn im Schwitzkasten gehalten bis die besitzerin kam.

:megagrins der Verschreiber sorgte bei mir gerade für nen Lachflash :D (bitte nicht übel nehmen, ich fands einfach genial)

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