Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
gast

Abruf von pubertärem Schnösel

Empfohlene Beiträge

Also, seit mehreren Gesprächen und einer Stunde mit der neuen Trainerin, klappt es tatsächlich immer öfter, meinen Hund ohne Komplettverweigerung, Gekasper, Gepöbel und Gefiepe an der Leine an anderen Hunden vorbeizulotsen.

Find ich schon mal toll :kuss:

Im Wald Leine ich ihn nach ein paar Übungseinheiten ab, verstecke ich mich häufig, wechsel die Richtung etc, Hund hat immer ein Auge auf mich, bleibt auf dem Weg und in einem Radius von wenigen Metern. Wir üben immer wieder "Hier", manchmal Leine ich an, manchmal darf er sofort wieder laufen, klappt gut. Ich nehme meist den Futtebeutel mit, wir spielen, alles toll.

Solange ich andere Halter mit ihren Hunden vor ihm sehe.

Heute ist es dann aber z.B. passiert, dass ich eine Halterin mit ihrem Hund an der Leine zu spät gesehen habe, Hucky ist in die Richtung gelaufen, hat auf mein Rufen sich umgedreht, mich angeschaut und kurz überlegt - ich hab nochmal gerufen, bin in die entgegengesetzte Richtung losgelaufen- aber der Herr fand dann den anderen Hund doch toller :motz:

Ich also zu meinem Hund geflogen, mich entschuldigt und Hund angeleint und weitergegangen. ( Halterin hatte ihren Hund vorsorglich auf den Arm genommen, hat aber gesehen, dass mein Hund jung ist und war nicht ärgerlich...)

Also jetzt doch Schleppleine?

Worauf muss ich da achten, denn die Trainer, die ich kenne, finden ja Geschirr nicht gut, die werde ich sicher nicht dazu fragen. Und meine Eltern, die Nachbarn etc hier haben noch nie Geschirr oder Schleppleine benutzt. Hat jemand Tipps oder ne Buchempfehlung?

LG

Geeesche

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

"Antijagdtraining" von Gröning/Ullrich.

Darin wird die Schleppleine erklärt, ich denke, das Buch wird dir auch ansonsten von Nutzen sein, es handelt dem Namen zum Trotz nicht nur vom Jagen.

Ich muss aber sagen, dass wir eine andere Schiene gefahren sind. Schleppleine ist immer so ne Sache. Ich persönlich wollte nicht dauerhaft ne Strippe am Hund haben (auch wegen der Verletzungsgefahr) und der Hund merkt eben sehr schnell, ob das Ding dran ist oder nicht.

Wir haben das über "lange Arme" geregelt. Wird der Rückruf nicht befolgt, fliegt bei mir was. Eine Leine, eine Dose, ein Schuh, ein Päckchen Taschentücher (bei Heulsusenhunden), ein Stück Schlauch ... was eben gerade da ist.

Sensiblen Hunden wirft man etwas in die Laufrichtung, so, dass es vor ihnen aufschlägt. Haudegen werden abgetroffen :zunge:

Den kurzen Moment der Irritation nutzt man, um zu rufen, und kommt der Hund dann (wenn der Wurf ihn irritiert hat, wird er es tun!) gleich auf große Freude umschalten.

Ich persönlich fand das für meine Hunde sinnvoller als Monate langes Training mit der Schleppleine. Musste bei Abby auch nur dreimal was werfen ;) bei Selma nur ein einziges Mal.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Meine Trainerin mag auch kein Geschirr, aber wenn ich mit der Schlepp dran habe, dann toleriert sie es ;) - Wir haben uns geeinigt - HB ist Training und Geschirr ist Freizeit, aber wenn ich bedenken hab, dann kann ich für gewisse Übungen auch das Geschirr benutzen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Danke für Eure Tipps.

Werde mich mal einlesen.

Und vielleicht finde ich ja hier doch jemanden, der's mir zeigen kann.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Belohnung nach dem Abruf

      Hallo,   Ich möchte meinen youngster nach dem erfolgreichen Abruf unterschiedlich belohnen. So nun kollidiere ich mit meiner Art zu spielen mit ihm . egal ob ich ein Zerrspiel mit ihm mache,  eine Übung mit dem Futterdummy oder sonstige Spiele. Es beginnt alles mit dem Sitz ( bietet er von selber an, wenn ich was in der Hand habe) und einer Freigabe zum Spiel. Ich möchte nicht, dass er nur wild hinter etwas herhetzt. Ich beende das Spiel auch eindeutig.    Zurück zum Abrufen. Abruf und aus dem zurückrennen sofort ungebremst in das Spielzeug rennen. Ist also nicht  Abruf hinsetzten und dann spielen...belohne ich dann noch für den Abruf oder für den Vorsitz?   Übertragbar auch in andere Situationen in denen man sehr schnell in ein Spiel möchte, dabei aber kein " ich renne allem das sich schnell bewegt " entwickeln möchte.    

      in Junghunde

    • Abruf trainieren... wie anfangen?

      Hallo! Es geht um meine knapp 1jährige Labrador-Dame. Es ist mein erster Hund und dementsprechend blauäugig (ohne mir viel Wissen angeeignet zu haben) bin ich da rangegangen. Ich habe sie von Anfang an viel ohne Leine laufen lassen. Die Leine habe ich nur in den Ortschaften benutzt. In den Feldern / Wiesen fast immer ohne.   Im Großen und Ganzen macht sie es gut. Sie bleibt immer irgendwo in ca. 5-10m Entfernung. Kommt von alleine mit und rennt nicht weg. Selbst Rehen haben wir schon gemeinsam hinterher geschaut, ohne dass sie losgerannt ist. Vögel sind kritischer, aber da merkt sie bald, dass sie die nicht bekommt.   Abrufen lässt sie sich halbwegs. Das heisst, sie kommt normal schon, schnuffelt aber manchmal eben vorher noch zuende kommt dann... und ab und zu wenn es ZU interessant ist, kommt sie eben nicht. Am schlimmsten sind andere Hunde, da hört sie gar nicht mehr, will unbedingt hin. Im Normalfall laufe ich daher nur strecken wo man nur alle Schaltjahr mal überhaupt jemand trifft.   Ich habe mir jetzt überlegt, dass ich das ändern will. Das Abrufen (und evt. Impulskontrolle wegen den anderen Hunden) trainieren, was man ja mit einer Schleppleine machen würde. Da sie aber seit klein auf immer frei gelaufen ist, versteht sie es dann dass sie plötzlich nur noch an der Schleppleine raus darf? Ist das trotzdem das Mittel der Wahl? Was würdest ihr raten?   Moralpredigten, dass das gar nicht geht (ohne Leine und Abruf klappt nicht) dürft ihr mir halten, bin ich aber auch nicht scharf drauf. Vielleicht eher Hilfe das zu ändern.   Gruß    

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Ewige Schnösel-Hunde... Kennt ihr das?

      Hallo! Ich frage mich seit längerem, woran es liegt, dass manche Hunde ein Leben lang schnöselig/pubertäre (um nicht zu sagen infantile) Verhaltensweisen an den Tag legen, während andere mit 3, spätestens 4 Jahren zur erwachsenen, reifen Hundepersönlichkeit heranreifen. Kennt ihr solche Schnöselhunde? Bzw. wisst ihr was ich meine? Liegts an der Rasse? Am Halter? An zu früher Kastration? Ich hab hier Vertreter beider Richtungen im Haus, Rusty, der allzeit erwachsene, souveräne Chef, bei dem man einfach das Gefühl hat, er weiß was er tut, und Lenny, der ewige "Depp", der mit 5 Jahren immer noch Verhaltensweisen an den Tag legt, die ich eher einem Junghund zuordnen würde und insgesamt oft recht "unbeholfen" wirkt (freundlich ausgedrückt). Habt ihr Ideen, worans liegt? Oder seh ich das am Ende aus einem zu "menschlichen" Blickwinkel? LG Anja

      in Körpersprache & Kommunikation

    • Abruf - das schwierigste Kommando

      ...finde ich. Alles, wirklich alles habe ich meinem Hund leicht beibringen können. Nur der Abruf ist immer noch ne unsichere Nummer. Ich denke, es geht vielen so wie man an den Fragen in der Richtung sehen kann. Und ich frage mich, warum? Liegt es daran, dass man da schlechter konsequent sein kann, weil Hund außerhalb des Einwirkungsbereichs? Liegt es daran, dass der Abruf schlecht unter steigender Ablenkung geübt werden kann, weil der Ablenkungsgrad nicht beeinflussar ist? Liegt es daran, dass der Charakter, die Rasseeigenschaften da stärker zu Tage treten (z.B. Jagdmotivation) Liegt es daran, dass der Abruf abgesichert werden MUSS und das kaum einer macht. Und wenn ja, wie? Ich geb zu, ich habe es fast aufgegeben, zumindest ab einem bestimmten Radius, weil ich nicht weiß, wie ich mich da durchsetzen kann und mir Hund die Mittelkralle zeigt, wenn er keine Lust hat. Ich denke, ich hab da im Vorfeld einiges versaut, weil er es eben erlebt hat, dass er stiften gehen kann, wenn er wirklich will. Wenn jemand also Tipps in der Richtung hat, mit einem Hund, der schon gehetzt hat und abgehauen ist, wenn auch nur für 5 min, dann her damit LG Birgit

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Zuverlässiger Abruf bei begonnener Jagdsequenz - ist das noch möglich?

      Hi, mal Hand aufs Herz, wer kann seinen Hund abrufen, wenn Wautz dabei ist, ein Reh oder einen Hasen zu jagen. Warum die Frage? Ihr ahnt es! Mein Dummbaddel hat heute ein Reh gejagt. Wenn ich das Reh zuerst sehe und punktgenau reagiere, dann kann ich meinen Hund fast immer abrufen. Aber wenn er schon im Spurt ist, also ich zu langsam oder abgelenkt war, dann .... shit!!!! Jaaa, ich weiß, man muß immer aufpassen, aber ich bin kein Wildspähroboter. Manchmal schaue ich halt in die falsche Richtung, oder das Handy klingelt und ich fummele es aus der Tasche oder oder oder. Immer an die Leine finde ich auch keine Option. So, an meine erste Frage schließt sich dann die zweite: wie realistisch ist es, einem jetzt 4 jährigen Terrierirgendwasmix, mit anständig Feuer im Hintern und terrierüblichem Dickkopf den zuverlässigen 100%immerabruf beizubringen? Gruß

      in Hundeerziehung & Probleme


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.