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Hundeforum Der Hund
Hansini

Alte Hunde aus dem Tierschutz - Eure Erfahrungen

Empfohlene Beiträge

Hallo,

wer von Euch hat schon mal einen alten Hund aus dem Tierschutz adoptiert? Wie sind Eure Erfahrungen? Würdet Ihr es wieder tun?

Was haltet Ihr von Organisationen, die sich auf die Vermittlung von Oldies spezialisiert haben? Hier ein Beispiel.

http://www.omihunde-netzwerk.de/

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Wir haben im Juni den Xaver von pro-tier.ev übernommen. Als Gnadenbrothund.

Xavi ist ungefähr 12 Jahre alt,ein Westi-Mix mit schwerer Athrose und einem gebrochenen Kiefer. Er wurde auf Sardinien vergiftet im Strassengraben gefunden und von pro-tier vot Ort liebevoll aufgepäppelt. Nur dann war er nicht vermittelbar. Zu alt :(

Hier kam er nun zu einer Gruppe mit zwei Junghunden, Ludwig (15Monate), Smilla( 3 Jahre) und zu Mabel ( 7 Jahre).

Xaver ist vom ersten Tag an ein Sonnenschein gewesen. Er hat soviel Spass an den Gassi Runden und er kann trotz seines Kiefers fast alles fressen. Wir haben in ihm einen Schmusebären bekommen wie man es sich nicht vorstellen kann.

Jeden morgen tobt er durchs Haus und freut und kugelt sich, als würde er dankbar sein,dass alles noch so ist wie den Abend zuvor.

Mit der Athrose sind wir beim Tierarzt in Behandlung und er bekommt im Moment eine Spritzenkur welche ihm sehr gut tut.

Uns macht Xaver viel Freude und wir wollen ihm den Lebensabend so schön wie möglich gestalten.

Natürlich muss man,wenn man einen alten Hund aufnimmt damit rechnen, dass dieser Eigenheiten hat. Wir wissen ja nicht was das Tier vorher erlebt hat.

Auch mit erhöhten TA-Rechnungen muss man rechnen,denn ein alter Hund hat schon auch seine Leiden.

Aber all das hebt die Lebensfreude und Dankbarkeit des Tieres wieder auf. Finde ich :)

PS: Wir würden es wieder tun.

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Meine Hunde bekam ich recht jung, jetzt sind sie 6 bzw. 7 Jahre. Wenn ich irgendwann wieder einen Hund aus dem TS nehme, wird es auch ein älterer Hund sein, denn die haben genauso ein Recht auf Vermittlung. Ich kenne einige Leute aus verschiedenen Foren, die nur ältere Hunde übernehmen und denen noch eine schöne Zeit machen. Man muss sich dann allerdings auch bewusst machen, dass höhere TAKosten entstehen können.

Was die orga "Omihunde" macht, find ich ganz toll!

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Der Älteste den ich bisher adoptiert hab , war 8 und ist jetzt ca 14. Schäfermix , 30kg , dafür also eigtl schon recht alt .

Ursprünglich Pflegehund ,durfte er dann bleiben , weil es hieß dass er eh nicht mehr so lange lebt ;) Er hat also das Gnadenbrot bei mir bekommen , welches nun schon 6 Jahre dauert ;)

Er hat wie jeder erwachsene Hund eine Vorgeschichte , die es halt bei Problemen schwieriger machen ,als wenn man nen Welpen nimmt und sich hinerzieht.

Ja , ich würde immer immer wieder einem älteren Hund ein Zuhause geben , auch wenn er/sie deutlich über 10 Jahre alt ist. und finde deshalb solche Internetseiten wie Omihunde oder graue Schnauzen toll und machen es einem später , wenn mal wieder einer einziehen darf einfacher , alte Hunde zu finden.

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Bei uns gibt es jetzt die graue Tiertafel, da werden Graue Schnauzen an ältere Menschen vermittelt.

Ist noch nicht allzu bekannt, aber eine gute Sache.

Wie genau die Modalitäten sind, weiß ich noch nicht, aber werde ich demnächst erfahren.

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Also die Älteste die wir hier haben hatten wir mit (angeblich) 8/9 Jahren bekommen.

Und jetzt nach einem Jahr hat man das Gefühl sie ist in den Jungbrunnen gefallen...sie benimmt sich wie unser knapp 2 jähriger Struppi.

Ich kann Dir nicht sagen ob wir es wieder machen würden,

da wir hier ja 6 Hunde haben dauert es bis wir uns wieder mit so einem Gedanken befassen können. ;)

Denn auch wenn einer von uns gehen muß, kommt erstmal kein Nachfolger ins Haus.

Aber ich kann sagen das ich positiv überrascht bin von so einem "alten" Hund. :)

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(bearbeitet)

Mein jetziger Hund ist mein erster Tierschutzhund. Er zog mit 4 Monaten zu mir. Seitdem weiß ich: der nächste Hund wird kein Junghund sein. Und das nicht, weil Tom so anstrengend ist/war, sondern weil ich die finde, dass alte Hunde einfach anders sind. Sie sind sanfter, ruhiger, abgeklärter. Sie haben eine richtige Persönlichkeit.

Ich habe für die Homepage vom Tierheim Aixopluc einen Text geschrieben, den ich hier mal reinkopiere:

Bei der Überlegung, welcher Hund am Besten in die eigene Familie passt, ist oftmals ganz klar, ein alter Hund wird es nicht. Mit einem jungen Hund wird man viele schöne Jahre gemeinsam verbringen dürfen, mit einem alten vielleicht nur noch wenige Jahre oder vielleicht auch nur wenige Monate.

Doch auch ein alter Hund hat es verdient, noch einmal die Nähe und Geborgenheit einer eigenen Familie zu spüren. Kein Hund hat es verdient, einsam in einem Tierheimzwinger sterben zu müssen. Alte Hunde haben Persönlichkeit. Trotz oftmals nicht leichter Vergangenheit sind viele sehr sanftmütig und gelassen. Sie kennen schon das Leben und bleiben daher in vielen Situationen, die einen jungen Hund unruhig werden lassen, sehr souverän.

Wenn Sie einem alten Hund eine Chance geben, können Sie sich sicher sein, dass auch er - trotz seines Alters - noch gerne von Ihnen lernen wird. Er wird sich täglich bei Ihnen mit seiner ganzen Liebe bedanken, dass er bei Ihnen leben darf. Und seien wir mal ehrlich - wer ist nicht glücklich, wenn er abends von der Couch aus seinem alten Hund beim Schlafen zuschauen kann und weiß: ich bin alles, was der Hund noch hat, aber auch das Beste, was er sich je hat erträumen können!

Quelle: http://www.hunde-aus-manresa.cms4people.de/66.html

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Meine Hündin habe übernommen, als sie 6 Jahre alt war. Jetzt ist sie 11. Ich kann mir sehr gut vorstellen, einen alten oder älteren Hund zu übernehmen. Ich finde diese gelassene relaxte Art einfach toll!

Ich kann mir auch durchaus vorstellen einem Hund mit 12 oder 13 noch ein Zuhause zu geben für seine letzte Zeit.

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Fast alle Hunde, die bei uns lebten, kamen in der zweiten Lebenshälfte zu uns. Jerry, der jetzt hier bei uns ist, kam mit geschätzten 6 Jahren. Das würde ich nun aber noch nicht als "älter" bezeichnen :)

Die älteste, Maja, kam mit geschätzten 9 Jahren zu uns. Sie lebte zuvor ein halbes Jahr im spanischen und ein halbes Jahr im deutschen TH. Sie hatte eine Spondylose im Rücken und leichte HD. Aufgrunddessen war sie in ihren Bewegungen etwas gehandicapt. Da sie aber ohnehin nie ein Freund übertriebener, körperlicher Aktivität war, reichte es ihr aus, gemütlich spazieren zu gehen.

Sie war eine sehr liebe und ruhige alte Dame, die sich ganz schnell und unkompliziert bei uns eingelebt hat. Sie hat noch jede Menge gelernt und wurde insgesamt wieder viel wacher und auch körperlich belastbarer und mobiler als zu Anfang. Mir kann wirklich keiner mehr kommen mit "Alte Hunde lernen nichts mehr". Das ist kompletter Blödsinn! Im Gegenteil, ich denke, durch ihre größere Lebenserfahrung können sie viele Eindrücke besser einordnen und lassen sich weniger aus der Ruhe bringen. Kommt natürlich immer auch den Hund an...

Maja blieb jedenfalls nach einer kurzen Zeit problemlos allein zuhause, sie hatte nie Probleme mit Artgenossen oder mit unseren Katzen, sie liebte Menschen und ließ sich immer problemlos behandeln und pflegen. Sie liebte Autofahren und wir verlebten mit ihr einen wunderschönen Urlaub am Gardasee. Sie war einfach glücklich und zufrieden, wenn sie bei uns war. Ihr Leben bei uns dauerte zweieinhalb Jahre und im letzten dreiviertel Jahr half sie Jerry, der ebenfalls aus Spanien kam, dabei, sein ramponiertes Selbstbewusstein wieder herzustellen.

Wenn ich an sie denke, fühle ich so viel Dankbarkeit und Liebe und ich mag mir gar nicht vorstellen, dass sie womöglich den Rest ihres Lebens einfach in ihrer Box im TH verschlafen hätte. Sie war so ein toller Hund!

Natürlich kommt der Abschied von einem älteren Hund naturgemäß schneller und das ist jedes Mal wieder eine schlimme Situation. Trotzdem kommen für uns immer nur Hunde in Frage, die sich in der zweiten Lebenshälfte befinden. Wir mögen die ruhigen, lebenserfahrenen Hunde und haben kein Problem, wenn sie eine "Geschichte" mitbringen. Wir müssen einen Hund nicht unbedingt "formen", sondern bauen lieber ein gemeinsames Leben auf, wo auch mal Kompromisse gemacht werden. Für uns funktioniert das prima und daher nehmen wir auch die "Nachteile" in Kauf.

LG, Angela

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(bearbeitet)

Ich würde nie einen jungen Hund aufnehmen (obwohl man ja niemals nie sagen soll). Meine Hunde waren 10, 7-8 und 9 Jahre alt, als sie zu mir kamen.

Die nächsten sind ca. 6 und 10 - und bei der 6-Jährigen schwitze ich jetzt schon, wie es wohl werden wird mit einem so jungen Hund.

Für mich sind es die besten Hunde, und ich kenne inzwischen sehr viele Menschen, die diesen Schritt gewagt und ihn alles andere als bereut haben.

Eigentlich hätte ich auch gern einen deutlich älteren Hund aufgenommen (12 oder älter), aber da ich bei der 10-Jährigen damit rechnen muss, dass sie gesundheitlich nicht so gut beisammen ist, wäre mir das zuviel des Guten gewesen. Also muss die 6-Jährige her. ;)

Außerdem muss ich ganz ehrlich sagen, dass Berta uns in den letzten beiden Jahren doch recht stark ausgebremst hat und wir möchten auch mal wieder mit den Hunden in den Urlaub fahren/Freunde besuchen etc.

Nachtrag: Ach so, ja, und meine Erfahrungen sind natürlich die allerbesten, sonst würde ich es ja nicht wieder machen. Bin ja kein Masochist.

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