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Hundeforum Der Hund
LiaLin

Hund klein + schwierig = schwerer vermittelbar?

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo Zusammen

Hatte gerade beim Gassi gehen (ja ich war wieder lange, trotz Zeh, unvernünftig ich weiss) eine sehr interessante Unterhaltung, die mich zum Nachdenken anregte.

Ich traf eine HH mit 4 Hunden, die sich mit meinen soweit verstanden und wir kamen ins Gespräch, natürlich drehte es sich um Hunde.

Erst hatten wirs von unseren Hunden und wo sie her sind etc. und da sowohl meine wie auch ihre TS Hunde sind, kamen wir schliesslich auf das Thema.

Nun sie arbeitet seit Jahren freiwillig im TS, In und Ausland und ich finde das immer sehr spannend mich mit jemand zu unterhalten, der da so viel Erfahrung sammeln konnten.

Über Liam kamen wir dann zum Thema TH-Dauergäste und schwer vermittelbare Hunde.

Sie erzählte das es natürlich Sokas, egal wie einfach zu händeln, sehr schwer hätten, das sie da Hunde kenne, die seit 5-6 Jahren schon im TH seien und eigentlich überhaupt nicht schwierig, halt wohl das gleich, was jeder miterlebt.

Sie meinte auch (dachte ich mir auch so), das kleine, süsse, einfache Hunde sehr schnell weg wären und grosse weniger etc..

Was mich dann aber extrem erstaunte, war, das sie meinte, kleine Hunde mit grossen Baustellen hätten es extrem schwer einen guten Platz zu finden, noch schwerer als grosse mit Baustellen.

Sie hatte die These das die meisten die als optisches Beuteschema klein/süss haben, keine schwierigen Hunde wollten und das die Leute die kein Problem mit grösseren Baustellen haben oder sogar nach so einem Hund suchen, meist einen grossen wollen.

Nun meine Frage an euch: Ist das so?

Es arbeiten ja viele hier im TS, habt ihr die selbe Beobachtung gemacht?

An die Leute mit schwierigem Hund: bevorzugt ihr tatsächlich grosse Hunde?

Mit schwierig meine ich schon diverse Baustellen, wo es auch viel Zeit braucht um dran zu arbeiten.

Nicht kleinere Dinge sondern wirklich Hunde, die diverse Baustellen haben und man schonmal gaaanz von vorne anfangen kann.

Da ich nie im TS tätig bin, kann ich das null beurteilen, finde das Thema aber spannend.

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Unser Pudelchen wäre ja im TH bzw. Pflegestelle gelandet hätten wir ihn nicht genommen. Der konnte nicht alleine bleiben und sah scheiße aus. Die Pflegestelle meinte, das es schwierig aber nicht unmöglich wäre einen 11jährigen Kleinpudel zu vermitteln.

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Ja, kenne ich.

Auch wenn ich nicht genau verstehe, warum das ist.

Schließlich wollen ja viele kleine Hunde, aber vermutlich nicht mit großen Problemen.

Die, die sich einen Problemhund holen, wollen auch eher einen großen, dann lieber mehr Baustellen.

Warum, keine Ahnung.

Sokas haben hier so gut wie gar keine Chance, wenn denn dann mal eine das Tierheim verlässt, dann außerhalb von Hamburg.

In HH haben die keine Chance, auch ganz ohne Baustellen.

Die meisten sind ja eher aus behördlichen Gründen dort, zu viel Steuern, die Auflagen zu schwierig oder zu viele Anfeindungen.

Wirklich schwierig sind die alle nicht.

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Originalbeitrag

Sie hatte die These das die meisten die als optisches Beuteschema klein/süss haben, keine schwierigen Hunde wollten und das die Leute die kein Problem mit grösseren Baustellen haben oder sogar nach so einem Hund suchen, meist einen grossen wollen.

Das wäre jetzt auch meine Vermutung gewesen. Wobei es schon viele Menschen gibt, die auch kleine schwierige Hunde aufnehmen, aber wie immer zu wenige.

Vielleicht haben Menschen mit kleinen Hunden auch eher mehrere Hunde ( nach dem Motto "einer geht noch"), so dass dann ein schwieriger Hund umso problematischer wäre.

Sind aber nur Vermutungen, ich habe eher mit den größeren Vertretern zu tun.

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Als wir Felix bekamen sollte er eingeschläfert werden. Wenn er doch noch Glück gehabt hätte, wäre er im Tierheim gelandet. Nun meine Frage. Er wurde abgegeben, weil er extrem eigensinnig war und zudem einen enormen Jagdtrieb hatte, der die Leute komplett überforderte. Eine Tierschutzmitarbeiterin sagte mir, dass sie dennoch überzeugt sein, dass er ganz schnell vermittelt worden wäre. Abgesehen von der ansprechenden Größe und aparten Optik, zudem seiner Menschenfreundlichkeit, würden viele Leute Jagdtrieb als Problem vollkommen unterschätzen.

Ist das wirklich so?

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(bearbeitet)

Sehr interessant, das ihr dasselbe beobachtet habt, wie die Frau.

Mir fällt übrigens auch auf, das sowohl in Foren wie auch auf dem Hundeplatz iwie mehr grosse Hunde sind (zumindest hier) obwohl ja viele Menschen kleine Hunde mögen.

Ich hab ja exakt das Beuteschema kleiner, heller süsser wuscheliger Fusselohrenhund :D

Lindo ist tatsächlich sehr einfach, Liam war ne Grossbaustelle.

Es gab keinen Bereich wo er nicht Probleme/Defizite hatte.

Das Sokas und Hunde über 10 Jahre fast keine Chance haben, ist leider wohl überall so, aber das mit den kleinen schwierigen, hätte ich jetzt echt nicht gedacht.

Die Frau meinte auch, Anfragen kämen schon für die Hunde, nur einfach von Leuten, die nicht passen für einen schwierigen Hund.

@Hansini: Ja das ist zumindest hier so.

Ich sehe viele HH die mit dem Jagdtrieb ihres Hundes (sehr oft PRT/JRT) völlig überfordert sind und wenn man nachhackt kommt dann sowas wie: Ach ich dachte das sei nicht so wild/kriegen wir schon hin/wir hatten ihn von kleinauf, da dachten wir das geht schon etc..

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Ich denke es könnte auch dran liegen, dass man sich mit einem kleinen schwierigen Hund nicht so gut Profiliren kann wie mit einem großen.

Ein teil der Leute die schwierige Hunde aufnehmen tun dieses sicher aus altruistischen gründen , oder weil es ihnen einfach Spaß macht an Problemen zu arbeiten. Ein anderer teil der freiwilligen Problemhundebesitzer brauchen die Bestätigung der anderen in Form von Lob und ich denke man bekommt mehr Lob, wenn man einen großen gefährlich wirkenden Hund wider hin bekommt, als wenn man einen kleinen sowieso auf den ersten blick harmlos wirkenden Hund wider hin bekommt.

Diese Leute fallen für einen kleinen Hund schon mal weg.

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Also dass Hunde mit Problemen , sei es gesundheitlich oder verhaltenstechnisch , schwerer zu vermitteln sind , kann ich bestätigen , allerdings nicht dass es dann zusätzlich auch noch von der Grösse abhängig ist.

Im Durchschnitt waren die kleinen schwierigen Pflegehunde etwas kürzer hier als grosse Problemhunde

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Ich denke es kommt immer drauf an, wie man "schwierig" definiert. Es mag Kleinhundehalter geben, denen ein ausgeprägter Jagdtrieb schlicht egal ist, weil sie in der Stadt eh seltenst Gelegenheit haben, ihren Hund frei laufen zu lassen (oder die zebra-pink-farbene Flexi eh so cool finden /scherzmodus aus).

Schwierig ist es wohl, wenn der kleine niedliche Hund sich zum Beispiel nicht anfassen oder bekuscheln lässt, keine Kinder mag, in der Wohnung markiert usw. Also bei Verhaltensweisen, die man direkt erlebt und auch nicht meiden kann, weil sie zum Beispiel in den eigenen 4 Wänden Probleme bereiten.

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@Corinna: Ja von genau solchen Problemen spreche ich und auch von einer Anhäufung davon.

Ein Hund der einfach in einem Bereich ne Baustelle hat, ist für mich nicht wirklich ein Problemhund.

Ich rede da von Hunden, die Angstagressiv sind, nicht stubenrein, nicht sozialisiert, die man Anfangs schnell mal an der Hand hängen hat, die hibblen und das alles in einem Hund, das ist für mich eher schwierig.

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