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Hundeforum Der Hund
d13t3r

Bellen als Spielaufforderung, aber nur bei Anderen

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

servus,

ich habe vor 3 monaten einen lasch erzogenen labrador appenzeller mischling übernommen. er ist jetzt 15 monate alt, hat sich sehr schnell eigelebt und mich denke ich als chef weitgehend akzeptiert. er lernt schnell, testet aber hier und da seine grenzen aus. momentan ist er sehr nervös, neugierig und unverfrohren. zu hause ist er sehr ruhig, allein bleiben klappt mittlerweile auch.

eines der beiden hauptprobleme ist, dass er sich irgendwann auf der hundewiese bei einem beagle das bellen als spielaufforderung abgeschaut hat. dieser hat immer gebellt wenn frauchen den ball werfen sollte. er hat dann das gleiche bei mir probiert, habe aber jedes mal sofort das objekt der begierde eingepackt, mich weggedreht und gewartet bis er längere zeit ruhig war, bevor ich weiter geworfen habe. prinzipiell bin ich der meinung, dass hunde miteinander spielen sollen, also werfe ich nur irgendwas, wenn ich mit ihm allein unterwegs bin. das sehen aber nicht viele so.

bei mir bellt er nicht mehr, aber auf der hundewiese, wo mehrere leute bälle und stöcker werfen, bellt er jedes mal wie ein bekloppter los, wenn es nicht schnell genug weitergeht. theoretisch müsste ich jeden bitten, seinen ball wegzustecken, wenn er damit anfängt. viele sehen das aber nicht ein, da ja dann auch deren hunde nicht spielen dürfen. leute die ich öfter sehe wissen bescheid und warten bis meiner ruhig ist bzw werfen nicht, wenn er bellt. aber es gibt auch viele, die einfach werfen, wenn er loslegt. somit bleibt der trainingseffekt jedes mal auf der strecke und ein konsequentes erziehen wird nach meinem jetzigen wissenstand unmöglich.

da ich nur ungern die hundewiese meiden würde, wollte ich mal in die runde fragen, was man alles probieren könnte?

ich bin auch dankbar für tipps, wie man das zerren an der leine unterbindet. sobald er einen hund sieht oder in der nähe wähnt legt er sich mächtig ins zeug, per pedes und auf dem fahrrad. momentan zische ich ihn an (neue standardkorrektur in der testphase) und ziehe ihn immer zu mir zurück. aber das schein nicht zu reichen. ohne leine rennt er sowieso zu jedem hund, wenn auch nicht mehr so stürmisch wie am anfang.

besten dank im voraus

gruß

d.

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Also, ganz ehrlich, Du kannst ja auch nicht von anderen, die mit Dir jetzt so nix zu tun haben, erwarten, dass sie das Spielen mit ihren Hunden lassen, nur weil Du auf der Hundewiese bist.

Hatte dieses Problem mit Joss auch, er kam an die Schlepp , ich habe solche Hundebegegnungen vermieden und nur mit ihm allein gespielt / geübt, bis der Abruf klappte.

Ich finde, Du solltest von dem Gedanken wegkommen, dass die anderen aufhören sollen zu spielen - und bei dem Gedanken ankommen, verstärkt zu trainieren.

Geduld, Ruhe und Konsequenz, ständige Wiederholungen, das ist in der Hundeerziehung schon wichtig ;) Du kannst auch körperlich werden, das heißt, fixiert er den Ball eines anderen, solltest Du doch nicht auf die Hundewiese verzichten wollen, stell Dich vor ihn, nimm ihm den Blick.

Vielleicht mit einem Hundetrainer, der Dir genau in den Momenten Hilfestellung geben kann, wenn es nötig ist :) Für Dich :)

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also ich finde das nicht schlimm, Kinder rufen doch auch wirf schon mach jetzt los gehts.. das trainiert denen auch keiner ab

und dein Hund weiss ganz genau , das er das bei anderen machen kann und bei dir nicht, also lass ihn doch ..

nutz das für dich aus!! Lass ihm seine Verrücktheit auf den Ball, DAS nimmst du als Rückhol Leckerchen.. ist er frei und du willst das er kommt- lock ihn mit dem Ball, das Spiel ist die Belohnung... grade so holst du ihn aus der Hundegruppe und von den andern Bällen weg.. er bellt jemand an.. soll er nicht.. also rufen , Ball zeigen und wärend er auf dich zurennt, den Ball werfen .. usw.. trinier das ihm nicht ab.. nutz es für deine Zwecke

allerdings solltest du deine Trainingsenergie vorallem darauf verwenden ihm abzugewöhnen zu andern Hunden hin zu renne, nicht jeder andere Hund ist nett und wird deiner gebissen weil er dem andern zu nah kommt , ist der andere der Böse..

die andern Halter haben sicher mit ihren Hunden trainiert das ihr Hund sich ruhig und lieb an der Leine verhält ( oder auch in ihrer Nähe) stürmt da nun so ein Rüpel drauf zu machst du ihre Trainingsschritte weit mehr kaputt als die die einen Ball werfen

Ziehen an der Leine :

sieht dein Hund ein Objekt zu dem er hinzieht - SOFORT umdrehen , aussem dem Blick .. und erst wenn er sich ruhig verhält wird gesittet darauf zu gelaufen, wenn nicht gehts sofort in die andere Richtung

Zurück ziehen nützt meist nix, weil der Hund genau weiss , jo einmal zurück, 2 mal nach vorne ..

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Das Bellen bei anderen find ich weniger bedenklich, wie generell Spielzeug zu nutzen, wenn mehrere fremde Hunde auf der Hundewiese rumlaufen.

Das kann so dermaßen schnell ins Auge gehen und schon knallt es unter den Hunden

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Bei uns gibt es auch die Absprache, dass Spielzeug eingepackt wird, sobald ein zweiter Hund auf die Wiese kommt.

Als wir neu waren, hat uns das niemand gesagt (wir hatten ja auch kein Spielzeug dabei), aber ich habe schon gehört, dass zu anderen sehr freundlich gesagt wurde "wir machen das hier so, um Streitereien zu vermeiden" und mir scheint, dass es keine Probleme gibt. Aber es ist auch genug Platz, um woanders mit dem Hund zu spielen. Die Hundewiese wird ja eben vorrangig zum Spielen der Hunde genutzt.

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Danke schon mal für die Tips...bin erst jetzt dazu gekommen zu antworten.

@Joss the Dog

Ich sehe das auch so, dass ich nicht andere bitten kann mit dem Spielen aufzuhören, deswegen schrieb ich auch "theoretisch". Habe wie gesagt nur die Leute gebeten, die ich besser kenne und regelmäßig sehe.

Dein Tipp mit der Schleppleine scheint mir bei dem Problem des Aufforderns wenig hilfreich. Ich will den Kontakt zu anderen Hunden nicht vermeiden und mit meinem Hund allein irgendwo spielen, sondern den Dicken so oft wie möglich mit Hunden spielen lassen, ohne dass er jedesmal austickt, wenn doch mal ein Ball oder so geworfen wird. Es ist auch nicht so, dass er auf der Wiese zu jedem hinrennt der einen Ball wirft. Meistens bleiben die Hunde da, wo auch die dazugehörigen Menschen sich zusammenrotten. Oft stehen auch Leute separat und spielen mit ihren Hunden allein, die sind aber nicht so interessant.

Ich will mit ihm trainieren, ihm klarmachen, dass Bellen nicht nötig ist, weiß aber nicht wie!? Außerdem schaukelt er sich selbst hoch, wird immer unruhiger und überträgt seine Stimmung wohl auch auf die anderen Hunde. Es kam schon zu Raufereien, weil er den Hund, der IMMER den Ball als erster erreicht und für sich beansprucht, anbellt und bedrängt. Es fehlt ihm denke ich auch an Respekt anderen Hunden gegenüber. Dass das ins Auge gehen kann ist klar, deswegen bin ich auch dafür, dass spielzeug auf einer Hundewiese weggepackt wird, unabhängig davon, dass meiner damit nicht klarkommt. Seit ich ihn habe gab es 4 oder 5 Raufereien, jedesmal wegen Spielzeug, dass er auch haben wollte. Das letze mal gestern, als er versucht hat den Stock eines mächtigen Rüden zu bekommen. Der ist eigentlich ein sehr ruhiger und souveräner Riese, hat meinen auch durch knurren gewarnt, ist aber dann doch auf ihn los und hat ihn gebissen und kurz geschleudert (zum Glück nicht viel passiert).

@Bulldog Trio

Prinzipiell stimme ich dir zu, dass bellen nun mal zum Hund gehört, aber in Maßen. Meiner hat das mit Absand lauteste Organ, dass mir je untergekommen ist, soll wohl der Appenzeller sein. Er bellt solange, bis geworfen wird. Sollte der Ball dann weggepackt werden, kommt es auch vor dass er weiterbellt, nach dem Motto "und jetzt, ich will weiter Ball jagen". Wenn er mit Hunden tobt bellt er auch ganz gern. Da ist es mir aber egal, den Spass lasse ich ihm, zumal die anderen Hunde ihn auch maßregeln, wenn es ihnen zu viel wird. Es nervt mich einfach, er soll andere Menschen nicht anbellen oder zumindest aufhören, wenn ICH das will!!

Ich habe gestern mal versucht, ihm seinen Ball schmackhaft zu machen, während er mit einem älteren Rüden dessen Ball jagte...ohne Erfolg. Sein Ball war absolut uninteressant, er wollte den, den der andere immer bekommen hat.

Das mit dem Ball als Signal zu mir zu kommen werde ich auf jeden Fall mal probieren, um das Abrufen aus jeder Situation zu üben. Ich denke der Ansatz stimmt schon, dass ich ihm beibringen muss, dass es bei mir immer interessanter ist, als zu anderen Hunden hinzurennen oder dort zu verweilen.

Das mit dem umdrehen und Richtung wechseln hab ich auch probiert, funktioniert aber nur zu Fuss, und ich musste bestimmt 10 mal umdrehen, bevor er ein klein wenig weniger gezogen hat. Seinen Unmut hat er durch gefiepe klargemacht. Reicht es vllt ihn jedesmal, wenn er zieht, sitzen zu lassen? Er zieht ja wahrscheinlich, um schneller zu dem Hund zu kommen, und wenn er dauernd absitzen muss, dauert es halt länger. Nebenbei gesagt, ich dulde keinen Kontakt mehr mit anderen Hunden, wenn er angeleint ist...schnüffeln und so ist nicht...wäre ja Belohnung fürs Ziehen!

Und was ist der sinnvollste Weg, ihn davon abzuhalten, zu anderen Hunden zu rennen, ohne ihn nur noch an der Leine zu führen? Meistens rennt er in die Richtung des Hundes und bleibt dann kurz stehen, um die Lage zu checken. Wenn ich ihn dann zu mir rufe, hört er aber nicht.

Hoffe, das sind nicht zuviele Themen auf einmal!?

gruß

d.

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n gebissen und kurz geschleudert (zum Glück nicht viel passiert).

Ich habe gestern mal versucht, ihm seinen Ball schmackhaft zu machen, während er mit einem älteren Rüden dessen Ball jagte...ohne Erfolg. Sein Ball war absolut uninteressant, er wollte den, den der andere immer bekommen hat.

Wieso läßt du das zu?

Wieso gehst du mit ihm auf die Hundewiese, wenn er nicht abrufbar ist?

Noch dazu, wo es schon ein Klopperei gegeben hat. :Oo

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Warum lasse ich was zu...dass er gebissen und geschleudert wird (nicht auf der Hundewiese von einem bekannten Hund) oder dass er mit einem anderen Rüden dessen Ball jagt (nicht auf der Hundewiese)??

Er ist jedem Hund prinzipiell freundlich gesinnt. Er fängt soweit ich das beurteilen kann nie Streit an, beschwichtigt genug und wurde auf der Wiese in 3 Monaten einmal in ein harmloses 10 sekunden Gerangel mit einem 9 Monate alten Rüden verwickelt. Alle anderen Auseinandersetzungen waren auf anderem Terrain mit jeweils nur einem anderen Hund. Warum sollte ich also nicht gelegentlich auf eine Hundewiese gehen um ihm Kontakt mit anderen Hunden zu bieten? Er hat dort ne Menge Spass, kann rumtoben, schnüffeln, sich austesten, wird sozialisiert und ich kann z.B. das Abrufen trainieren.

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Ich finde es generell latent problematisch wenn fremde Hunde und Spielzeug zusammen kommen. Es gibt Hunde die es gar nicht lustig finden wenn ein anderer Hund versucht ihnen das Spielzeug abzunehmen. Durch diese Ressourcenverteidigung sind schon schlimme Kämpfe mit entsprechenden Verletzungen entstanden.

Ich persönlich fände es besser das entsprechende Spielzeug bei Eintreffen eines anderen Hunde in die Tasche zu stecken. Leider gibt es Hundehalter die das nicht so sehen und nicht bereit sind das Spielzeug rauszunehmen. Das hätte für meinen Hund die Konsequenz dass er mit diesen Hunden MIT Spielzeug nicht spielen darf. Mir ist das zu gefährlich, ich hab oft genug gesehen was da u. U. passieren kann, ich nehm meinen Hund aus solch einer Situation raus.

Originalbeitrag

Warum sollte ich also nicht gelegentlich auf eine Hundewiese gehen um ihm Kontakt mit anderen Hunden zu bieten? Er hat dort ne Menge Spass, kann rumtoben, schnüffeln, sich austesten, wird sozialisiert und ich kann z.B. das Abrufen trainieren.

Bei einem verträglichen Hund finde ich es ausgesprochen ok auf eine Hundewiese zu gehen und die sozialen Kontakte des Hundes zu fördern. (Ist leider selten geworden, die meisten Hundehalter halten sich und ihren Hund lieber abseits und allein)

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