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Hundeforum Der Hund
Nasefux

Zwei Shibas stellen sich vor

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Also ich empfinde das Zusammenleben mit den Shibas als sehr angenehm. Draußen sind sie für jeden Spaß zu haben, lieben lange Wanderungen und Zuhause bemerkt man sie fast nicht. Sie sind sehr ruhig im Haus, liegen irgendwo im Haus verteilt - ähnlich wie Katzen.

Was die Eigenständigkeit angeht...ja, das sind sie. Mein Rüde hat sich bereits im Alter von 9 Wochen total unabhängig alleine beschäftigen können. Er hatte auch keinerlei Folgetrieb, wie man es sonst von Welpen kennt. Er wollte die Welt allein entdecken. Es hat fast zwei Jahre gedauert, bis ich bei ihm das Gefühl hatte - jetzt sind wir verbunden und haben ein tolles Vertrauensverhältnis. Er lief lange an der Schleppleine, aber nun kann ich ihn gut frei laufen lassen.

Meine Hündin ist dagegen das komplette Gegenteil. Sie war als Welpe sehr anhänglich, ist mir überall hinterhergelaufen. Sie will auch bereitwilliger mit mir zusammenarbeiten. Erst im Alter von etwa 6 Monaten wurde der Radius etwas größer. Inzwischen kann ich sie wieder gut frei laufen lassen, sie hört sehr gut. Ich sag immer sie ist ein Sheltie im Shibapelz ^^

Im Prinzip ist ein Shiba nicht unbedingt schwer erziehbar, vorrausgesetzt man findet einen Zugang zum Hund und bringt Verständnis für sein Wesen entgegen. Shibas wollen überzeugt werden und machen nur freiwillig mit, mit Zwang oder Druck erreicht man nur das Gegenteil. Ein Shiba ist ein Hund der sich u.U. auch wehrt wenn ihm was blöd kommt.

Viele Shibas sind leider häufig miss- bzw. unverstanden, das sind dann diese Shibas die als total aggressiv auf Hund und Mensch meist in der ganzen Umgebung bekannt sind :(

Erwachsene Shibas sind oft etwas schwierig im Umgang mit gleichgeschlechtlichen Artgenossen. Was man am besten früh erkennt und gegenlenkt. Bei meinem Rüden hab ich das leider verpasst, er stänkert gern andere Rüden an der Leine an, was sich aber durch positives Training schon sehr gebessert hat.

Meine Zwei sind vormittags für 4 Stunden alleine - ab Mittag ist immer wer Zuhause. Meine Beiden haben, bis auf kleine Welpenknabbereien, noch nie was zerstört, sie bellen nicht (Vermieter hat unter unserer Wohnung ein Geschäft und bestätigt das mit Freude), und ich hatte bisher nie den Eindruck das sie deswegen nicht mehr hören wollen.

Klar, je mehr Zeit man mit dem Hund verbringt umso besser - kein Hund sollte lange sich selbst überlassen sein.

Was beim Shiba (und wohl auch bei sehr vielen anderen Rassen so ist) immer sein wird: Man wird ein Hundeleben lang mit ihm arbeiten müssen, er wird nicht ein Jahr lang ausgebildet und gut ist, sondern wird immer wieder versuchen seinen Weg zu gehen, und man ist als Halter gefragt, ihm zu vermitteln das sein Weg am besten auch deiner ist ^^

Ich hoffe das war verständlich. Bei Fragen - nur her damit. Es gibt ja nix schöneres als über seine Hunde zu quatschen ;)

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Wunderhübsche Fellnasen hast du - aber für mich wären die auch nix. Zu eigenständig oder so. Würde am Pferd nicht unbedingt klappen... ;)

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Würde am Pferd nicht unbedingt klappen... zitieren

Kommt drauf an, es gibt seltene Ausnahmeshibas die keinen Jagdtrieb zeigen...aber darauf würd ich mich bei der Rasseauswahl nicht verlassen. Die meisten würden wohl erst mal eine Runde auf Jagd gehen und dann irgendwann wieder zum Pferd kommen *hihi*

Ich weiß allerdings von einem Akita, der Reitbegleithund ist :)

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Einer von wieviel Hundert....? :D

Im Ernst, total schön anzusehen, vor allen Dingen das Gesicht.

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Originalbeitrag

Einer von wieviel Hundert....? :D

Im Ernst, total schön anzusehen, vor allen Dingen das Gesicht.

Hahaha....einer von 999 :zunge:

Ja, die meisten Menschen finden die Shibas optisch sehr ansprechend. Sogar Leute mit eig. Hundeangst, trauen sich zu ihnen hin.

Und man hört die tollsten Vermutungen was das nun für ein Tier sein kann.....Fuchs, Husky, kleiner Wolf, Dingo, Schakal, Kojote, ChowChow, Eurasier......usw.

Das originellste war ein Husky-Chihuahua-Mix :D

Und das süßeste kam von einem kleinen Mädchen -> Miezihund <3

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Miezihund passt aber auch sehr gut. :klatsch:

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Jaaa :D Die Kleine hat das mit einem Wort ausgedrückt was manche Rassebeschreibungen in Seitenlänge nicht schaffen *hihi*

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Haben Shibas eigentlich einen will to please? Hört sich so an, als ob sie das nicht hätten.

Merkt man eigentlich schon bei Welpen, ob sie folgsamer werden oder nicht? Ein guter Züchter merkt doch sowas, oder?

Wie überzeugst du denn den Hund, dass es Sinn macht sich bei "Sitz" hinzusetzen? Ist es nicht eine Sozialisierungssache, ob Hunde später ein Problem mit gleichgeschlechtigen Hunden haben?

Auf einer Züchterseite steht, dass die Bedingung einen solchen HUnd zu halten wären: großes Haus mit Garten, nicht regelmäßig alleine lassen und Willen mit dem Hund zu arbeiten. Kannst du das so bestätigen?

Aus dem ganzen wird langsam ein Wie-sind-Shibas-eigentlich-Thread. Hoffe doch du hast nicht dagegen. :D

Wo bleiben eigentlich die anderen Bilder von denen du erzählt hast?

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Tolle Hunde hast du da :-) absolut drollig.

Ihr wohnt im Altmühltal, wo denn genau :-)

Vielleicht kann man sich ja mal auf eine Runde treffen?

Liebe Grüße Conny mit Merlin

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Hui so viele Fragen - na dann will ich mal:

Haben Shibas eigentlich einen will to please?

Also, ich würde behaupten - wenig bis gar kein "Will-to-please" vorhanden ;) Hm, wie soll ich das sagen....ein Shiba möchte schon gefallen, aber er wird sicher nie was machen was er für absolut unnütz hält. Kadavergehosam ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Merkt man eigentlich schon bei Welpen, ob sie folgsamer werden oder nicht? Ein guter Züchter merkt doch sowas, oder?

Was das angeht hab ich wenig Erfahrung, ich bin kein Züchter. Aber meine Hündin war schon als Welpe mit 5 Wochen sehr anhänglich, wollte immer auf mir rumturnen und spielen. Sie hatte Menschen als Spielpartner mindestens so gern wie ihre Wurfgeschwister.

Mein Rüde war als Welpe schon immer eigener, hat sich nicht besonders für Menschen interessiert....das kam erst langsam mit der Zeit.

Es hängt sicher auch viel mit der Aufzucht beim Züchter zusammen. Meine Hündin stammt aus einer anderen Zucht als mein Rüde, und da wurde von Anfang an sehr liebevoll mit den Welpen umgegangen und viel gespielt, sie hatten sehr viel Menschenkontakt. Und es ist natrülich auch eine Frage des Wesens - jeder Hund ist anders. Beim Shiba ist es sehr wichtig das er von Anfang an sehr viel Kontakt mit Menschen hat - sie können sonst schnell recht scheu werden, in der Hinsicht sind sie noch etwas "wild".

Wie überzeugst du denn den Hund, dass es Sinn macht sich bei "Sitz" hinzusetzen?

Mit viel Geduld, Konsequenz und ohne Zwang kann man auch einen Shiba gut erziehen. Es gibt sogar Shibas die auf Agility Turnieren laufen. Wenn der Shiba dich als etwas Positives kennt, wird er auch gerne für dich arbeiten. Ich erziehe meine Hunde viel über positive Verstärkung, setze aber auch Grenzen die konsequent eingehalten werden. Es ist da genauso wie bei anderen Hunden auch - was der Welpe von klein auf lernt, wird er später auch nicht mehr groß hinterfragen (naja, durch die Pubertät müssen wir alle durch - aber da muss man eben seiner Linie treu bleiben). "Steter Tropfen hölt den Stein (äh Shiba)" - das trifft vollkommen zu. Für einen Shiba braucht man Zeit in der Erziehung. Er wird nie ein Hund sein, auf den man sich 100%ig verlassen kann, auch wenn er sonst super hört. Bei meinem Rüden hatte ich im Alter von 2 Jahren von heut auf morgen das Gefühl - jetzt hat er's, jetzt akzeptiert er was ich sage und macht es. Schwer zu erklären....das merkt man einfach....

Viele Shibahalter sprechen vom sog. "Schalter" er sich umlegt, wenn der Hund was interessantes sieht zB. Wild. Ich kann meinen Rüden stoppen wenn er ein Reh sieht, aber ich würde nie meine Hand dafür ins Feuer legen, also bleibt er in wildreichem Gebiet angeleint.

Ein Beispiel fällt mir grad noch ein - Rückruf. Mein Rüde bleibt sofort stehen wenn ich sage "bleib steh", aber wenn ich ihn zu mir rufen will, bleibt er stehen, die Ohren klappen in meine Richtung, dann kann ich langsam bis 5 zählen, dann dreht er sich um und kommt gaaaanz langsam dahergetrappelt.

Da gibt es ein Sprichwort: Andere Hunde kommen wenn sie gerufen werden - ein Shiba kommt gelegentlich darauf zurück.

Wenn ich den Sheltie von meinen Freunden ansehe - er kreist immer schön, wie ein kleiner Mond um sie rum, er würde nie davonrennen. Bei meinen Shibas muss ich im Freilauf immer ein Auge auf die Umgebung haben, und schnell reagieren können. Verträumt plaudernd durch die Gegend laufen mit freilaufendem Shiba - geht nicht.

Ist es nicht eine Sozialisierungssache, ob Hunde später ein Problem mit gleichgeschlechtigen Hunden haben?

Natürlich, das ist sehr wichtig. Aber dennoch ist das keine Garantie, das es nicht zu Stänkereien kommt. Shibas werden im Gegensatz zu manch anderen Hunden richtig erwachsen, und dulden dann nur ungern Konkurrenz. Das trifft eigentlich auf alle ursprünglichen Hunderassen zu. Es sind keine Hunde mit denen man so mir nichts dir nichts, auf die nächste Hundewiese spazieren kann und in eine Meute Hunde schmeißt. Die verträglichsten Shibas sind meiner Erfahrung nach allesamt die, die frühkastriert wurden. Das ist ein Preis den ich nicht zahlen möchte. Ich mag meine erwachsenen Hunde mit ihren Ecken und Kanten.

In einem Shibaforum fiel einmal die Aussage - Shiba macht einsam. So ist das nicht! Auch Shibas haben ihre Hundefreunde, nur sind die meist genau ausgesucht und nach langer Kennenlernphase. Ein Shiba/Akita ist kein Labbi der andere Hunde toll findet.

Ich schrieb mein Rüde stänkert an der Leine - das ist bei ihm leider erlerntes Verhalten, aufgrund meiner anfänglichen Unfähigkeit zu erkennen, wann er sich eingeengt fühlte. Im Freilauf klappt es auch mit intakten Rüden, allerdings würde er wohl nie mit so einem spielen. Da werden die Formalitäten erledigt, und jeder geht seines Weges ;)

Auf einer Züchterseite steht, dass die Bedingung einen solchen HUnd zu halten wären: großes Haus mit Garten, nicht regelmäßig alleine lassen und Willen mit dem Hund zu arbeiten. Kannst du das so bestätigen?

Ich glaube ich weiß welche Züchterseite das ist ;)

Das kann ich nicht bestätigen! 1. Ein Shiba braucht nicht viel Platz. Shibas verschlafen die meiste Zeit zuhause, wenn nichts passiert - kann dir wohl jeder Shibahalter bestätigen ^^. 2. die Stärke von Shibas ist, gut alleine bleiben zu können, aufgrund ihrer Selbstständigkeit ist Trennungsangst selten (vorrausgesetzt er lernt es von Anfang an, das es nix Schlimmes ist). Was jetzt auch nicht heißen soll das man seinen Hund immer allein lassen soll/kann!! 3. ich kenne einige Shibahalter die einen Garten haben und der Hund nur gelangweilt rumliegt. Auf der anderen Seite gibt es viele, die keinen Garten haben und deren Hunde wunderbar ausgelastet sind. Es kommt nicht auf den Garten sondern auf die Qualität der Zeit die man zusammen verbringt an! Wir haben zB. keinen eigenen Garten, dafür bin ich ca. 3 Stunden täglich mit den Hunden draußen, mache Fährtenarbeit, Apportierarbeit, Wald und Wiesenagiity und gehe viele Wege querfeldein - Zuhause gibts Intelligenzspiele, wir üben Tricks oder ich mache Suchspiele. Ich behaupte mal meine Hunde sind ausgelastet und schlafen Abends zufriedener ein, als manche die nur in ihrem Garten liegen ;)

Sooo, ich hoffe ich konnte deine Fragen beantworten. (und es einigermaßen geordnet rüberbringen LOL)

Ach ja, Bilder gibts heute Abend :)

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