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Hundeforum Der Hund
tabbie

Hund läuft weg

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Hallo!

Mir geht eine Sitaution im Köpf herum, und ich würde gerne Eure Meinung dazu hören.

Zur Erklärung: Der Rüde, nennen wir ihn mal Bello, ca. 2 Jahre alt, wird einmal täglich von einer Frau aus dem Dorf ausgeführt. Der Hund lebt bei einem älteren Ehepaar, die ihn fast nicht ausführen, nicht mit ihm spielen, ihn nicht erziehen. Alle Beschäftigung, Auslastung, Erziehung übernimmt die Gassi-Frau.

Wir gehen ca. alle zwei Wochen mal zusammen mit den Hunden.

Ich bin also letztens mit unserer Nase an dem Haus unseres Gassi-Rüden-Kumpels vorbeigegangen. Direkt am Haus geht der Feldweg los. Ich war schon bestimmt 30 Meter in den Weg eingebogen, da höre ich hinter mir "Bellooooo!" Ich drehe mich um und sehe den Rüden, der uns nachläuft. Die Besitzer rufen von ihrem Grundstück aus wie wild. Der Hund hört nicht, will mit uns mit. Die Rufe werden immer wütender. Ich habe erst versucht, den Hund einfach zu ignorieren, aber er ging nicht. Dann habe ich ihn zurückgebracht. Die Leute haben sich keinen Millimeter von der Stelle bewegt um ihn zu holen.

Als ich dann mit dem Hund am Garten war, haben sie ihn geschimpft, der Mann ihm mit einem Zollstock gedroht.

Ich habe dann versucht die Leute zu besänftigen, ihnen gesagt, was er für ein toller Hund ist. Er eben einfach noch jung ist, und natürlich spielen will. Mit mir eben auch Spiel verbindet. Der Mann dem Hund wieder mit dem Zollstock gedroht. Ich habe dann etwas verzweifelt gesagt, daß der Hund das doch jetzt nicht versteht.

Die Antwort war: "Doch, das versteht der."

Aber nun meine Frage: Stimmt mein schnell dahin gesagter Satz, der Hund versteht das jetzt nicht? Oder hat der Rüde durchaus begriffen, daß weglaufen nicht erwünscht ist? Wenn so etwas nochmal vorkommt, was soll dann ich am Besten machen?

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Am besten drohst du den Leuten mal mit nem Zollstock...

der Hund weiß genau, dass er es da nicht gut hat, da ist keine Bindung, wie soll - wenn die garnix mit dem Bello machen - Vetrauen aufkommen.

Ein klassischer Fall von "dem Halter mit der Zeitung aufn Hinterkopf kloppen" :Oo

Du kannst vermutlich nicht viel machen.

Erklär den Leuten, wenn es geht, in einer entspannten Situation mal was von Hundehaltung und -erziehung.

Ob's was bringt...?

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der Hund weiß genau, dass er es da nicht gut hat, da ist keine Bindung, wie soll - wenn die garnix mit dem Bello machen - Vetrauen aufkommen.

Ja, das ist das Problem... :(

Ich hab versucht, sehr deeskalierend zu sein... Hab eben alle tollen Seiten des Hundes aufgezählt. Er ist wirklich NUR toll! Klar, jung, ungestüm, manchmal etwas frech, aber ist eben ein junger kräftiger Rüde! habe gesagt, daß ich ihn freudig rufen würde. Damit er gerne kommt. Daraufhin wurde ich als "übersozial" von dem Mann betitelt...

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Armer Hund, ich befürchte du wirst nichts ändern können. :(

Ich bin zwar kein Hundeprofi, aber ich glaube nicht, dass der Hund nun versteht, dass er nicht weglaufen darf. Sie rufen ihn unfreundlich, wenn er dann kommt wird er geschimpft oder geschlagen. Er denkt wahrscheinlich, dass er fürs Kommen bestraft wird.

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Ich würde wenn es wieder vorkommt einfach weiterlaufen, wenn ich ausser Sicht bin den Hund anleinen und ins Tierheim bringen.Den Leuten danach eine Zettel in den Briefkasten legen wo sich der HUnd befindet und gut ist. Vielleicht lassen sie ihn ja dort und er bekommt neue gute Leute oder sie lernen daraus und fangen an ihren HUnd zu erziehen.

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Ich würde wenn es wieder vorkommt einfach weiterlaufen, wenn ich ausser Sicht bin den Hund anleinen und ins Tierheim bringen.....

Das könnte klappen, aber was ist, wenn sie sich dann einen anderen Hund holen?

Kannst du den Racker nicht mitnehmen, wenn du dort vorbeigehst und im Laufe der Zeit auf diese Halter einwirken?

Damit wäre allen geholfen....

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Hallo!

Danke für Eure Meinungen!

Tja, den Hund "entführen" und ins Tierheim bringen ist natürlich nicht so einfach... Hier auf dem Dorf kennt ja jeder jeden...

Er wird ja auch im Normalfall von seiner Gassifrau täglich für anderthalb Stunden abgeholt.

Ich habe mir aber gedacht, ich werde die Gassifrau fragen, ob es OK wäre, wenn es nochmal zu so einer Situation kommt, daß ich das Kerlchen dann mitnehme. Ich möchte ihr ja auch nicht einfach so reinpfuschen in ihre Erziehung. Es ist ja quasi ihr Hund. Auch natürlich die Besitzer frage, ob er mitkommen kann.

Der Hund wird halt auf der einen Seite vom Frauchen unheimlich verwöhnt mit Futter und Leckerlies. Aber die Leute beschäftigen sich nicht wirklich mit ihm. Schon traurig. Aber trotz allem ist er ein fröhlicher, lebenslustiger Kerl.

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Ich würde mich das niemals trauen, jemandem vorzuschreiben wie er sein Hund zu erziehen hat weil am Ende sowieso nur dumme Kommentare kommen und meckern würden! :wall:

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Der Hund versteht in der Situation sehr wohl:

Er versteht, dass Zurückkommen Ärger verursacht. Beim nächsten Mal wird er sich das besser überlegen, ob er nicht komplett stiften geht.

Vielleicht kannst du das beim Besitzer anregen. Der Hund bezieht den Ärger immer auf das, was als Letztes passiert ist, in diesem Fall: Auf das Zurückkommen zum Haus/ zum Herrchen.

Leider sind manche Leute einfach nur beratungsresistent, da machste dann gar nichts. Ist schade, aber nicht zu ändern. :(

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Ich denke leider auch Mulle, die fallen in die Kategorie "Hatten schon immer Hunde." und machen deshalb alles richtig... Ich glaube wenn, kann am Ehesten die Gassifrau auf das Ehepaar einwirken. Sie ist im selben Alter wie sie und vielleicht haben die Leute dann auch mehr Respekt vor dem was sie sagt. (wobei sie sich seit Monaten den Mund fusselig redet, daß der Hund morgens vor dem Spaziergang doch kein Frühstück braucht... sie will ihm das Futter als Belohnung geben, mit dem Futterbeutel arbeiten... aber ist wohl nix zu machen...)

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