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polar-chat.de  Der Hund
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Suchspiele oder Fährten als Auslastung

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Hallo, ich stell es mal hier ein, wenns woanders besser passt, bitte verschieben:

Bei meinem Hund geht ja eigentlich alles über die Nase. Darum dachte ich bislang, Nasenspiele (und später Fährtenarbeit) wäre sicher gut. Da ich ja davon nicht sooo viel Ahnung habe, haben wir zunächst Futter suchen lassen in der Wohnung (weil wenig Ablenkung), er kann problemlos sitzen oder im Platz liegen, ich geh ausser Sichtweite, verstecke das Futter, komme wieder und schicke ihn dann mit Kommando "such" los. Das haben wir auch schon im Garten oder unterwegs ab und an gemacht.

Genauso toll findet er's, wenn sich jemand versteckt im Wald, und er suchen muss.

Erfahrungen habe ich höchstens durch meinen Vater, der als Jäger ja immer Schweissarbeit gemacht hat. Sind aber eher vage Kindheitserinnerungen.

Die neue Trainerin findet das ganz falsch, weil er ja so nicht unterscheiden kann, wann er was aufnehmen darf und wann nicht. Und wir da noch ein kleines retrievertypisches Problem haben...

Heute früh am Morgen nun waren wir auf einer Wiese, über die noch keiner gegangen war, und der Hund folgte wie bekloppt einer (echt breiten ;) ) Wagenspur, wo jemand über das lange Gras gefahren war.

Der Hund lief ausschließlich in dieser Spur, hat alles andere ausgeblendet, war super konzentriert bei der Sache und das war wirklich toll mitanzusehen.

Ich ließ ihn machen, habe ihn angefeuert und als die Spur zuende war, mit Futter belohnt.

Wenn ich nun selbst kleine Fährten legen möchte, unterlaufe ich damit wirklich die Erziehung, draussen nichts aufnehmen zu dürfen?

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Uhi, ist auch ein Thema was mich interessiert. Bin auf die Erfahrung von den kennern gespannt.

Aber ich habe auch einen Retriever, und meine kann Unterscheiden was sie aufnehmen darf und, was nicht! Sie weiß wenn ich sie "Suchen" lasse, weiß sie darf sie ihre Leckerlis aufnehmen, aber bin ich nur normal mit ihr Gassi, und da liegt runtergefallenes Essen oder sonst irgendetwas, weiß sie sofort, das ist tabu!

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Meiner weiß auch, dass es tabu ist, und beeilt sich darum mit dem Runterwürgen :motz:

Bei nicht essbaren Dingen testet er mich aus, d.H. er nimmt's auf, spuckt's mir dann oft schon vor die Füsse, bevor ich was sagen kann, mit so 'nem Blick, der sagt: "Na Alte, und wo bleibt mein Leckerli!?!" (welches es deshalb schon seit Längerem auch nicht mehr gibt...)

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Hast ihn ja ein schönen Floh ins Ohr gesetzt :) Das er ein Leckerli fordert wenn er was ausspuckt was er nicht soll. Hätte ich nur mit Verbalem Lob gemacht. Aber ist ja nicht so schlimm :)

Ich kann dir auch irgendwie kein Tipp geben, wie du das beibringen kannst das er so etwas gar nicht erst aufnimmt. Meine hat es auf "Nein/Pfui/Aus" erst garnicht auf. ^^

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(bearbeitet)

Das ist das Tolle an diesem Hund - er zeigt mir meine Fehler immer ziemlich deutlich :redface

-edit-

Würde trotzdem gerne wissen, ob es reicht, Hund auf Kommando suchen zu lassen, damit er es unterscheidet. Oder ob es vielleicht für uns und in diesem Erziehungs-Stadium einfach ne schlechte Idee ist...

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Die neue Trainerin findet das ganz falsch, weil er ja so nicht unterscheiden kann, wann er was aufnehmen darf und wann nicht. Und wir da noch ein kleines retrievertypisches Problem haben...

Verwende doch einfach unterschiedliche Kommandos. Bei meinen bedeutet "such" suchen

und bringen. "Go" bedeutet suchen und anzeigen (für ZOS). Was spricht dagegen wenn

du für reine Fährtenarbeit ein eigenes Kommando einführst?

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Er kennt ja "such", deshalb meine Frage.

kenne mich ja weder mit Fährtensuche noch mit ZOS aus.

Das, was ich gemacht habe, war eher intuitiv, weil ich's eben aus dem Elternhaus noch so kenne. Auch, dass Apportieren nur auf Kommando stadtfindet.

Es ist halt so, dass er wenn wir draußen sind, die Nase eh die meiste Zeit auf dem Boden hat.

Die Trainerin klang so, als würde ich dann sein eh schon recht selbständiges Verhalten noch verstärken?

(Dabei finde ich das manchmal zwar echt anstrengend, aber im Grunde mag ich selbständige Hunde)

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