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Hundeforum Der Hund
Bond007

Woran erkenne ich gute Hundeschulen?

Empfohlene Beiträge

Gerne würde ich bei Problemen an Hundeschulen verweisen, woran erkenne ich gut und schlecht?

Gibt es Gütekriterien?

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Ein Gütesiegel gibt es da nicht, da muss man sich auf seine eigene "Nase" verlassen und vor allen Dingen muss man mit der Arbeitsweise dort klarkommen, das ist ja auch ganz subjektiv.

Allgemein würde ich dazu raten, ohne Hund eine Stunde zu besuchen und zu schauen, wie dort gearbeitet wird (vor allem wie korrigiert wird und wer: Hund oder Halter). Ansonsten noch darauf schauen, ob jeder Hund nach dem gleichen Schema behandelt oder auf die einzelnen Charaktere eingegangen wird.

Wenn man gleich zu einer Zehnerkarte oder ähnlichem gedrängt wird, halte ich das auch nicht für gut.

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Da schließe ich mich an.

Die Chemie zwischen den Menschen muss stimmen. Der beste Training bekommt mir nicht so viel vermittelt, wie jemand, der mir sympathisch ist und dem ich gerne vertraue.

Natürlich kann man gleich gewisse Trainingsmethoden ausschließen, die auf Starkzwang basieren. Wenn nur herumgebrüllt wird oder im Gegensatz dazu der Hund wie eine Ziege hinter Leckerli hergelockt wird, würde ich die Biege machen.

Skeptisch wäre ich auch, wenn ausschließlich am Platz trainiert wird.

Aber grundsätzlich: 1-2 mal Anschauen, 1-2 mal probeweise mit Hund mitmachen und erst dann, wenn alles passt, ein Abo oder eine 10-er Karte kaufen.

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Hallo,

am Anfang der Suche steht eine konkretisierte Fragestellung!

"Gut" ist nämlich ein sehr individuell interpretierbarer Begriff.

"Gut" kann alles mögliche sein:

- nah,

- billig,

- wenig Mitglieder,

- viele Hunde,

- wenig Hunde,

- spezielle Rassen,

- viel Unterordnung und wenig Spiel,

- wenig Unterordnung und viel Spiel.

- etc.

Am Anfang steht eine konkrete Fragestellung. Diese wiederum hängt von anderen, wesentlicheren Faktoren ab.

Bevor man nach der "guten Hundeschule" sucht, ist es ratsam für sich und Hund(e) zu definieren, was man denn unter einer "guten Hundeschule" eigentlich versteht. Ansonsten entstehen Missverständnisse.

Deswegen ist die Frage vorgelagert, was man eigentlich unter einer guten Hund-Mensch Beziehung versteht.

Aus dieser Frage leitet sich u.a. die Frage nach der guten Hundeschule ab.

Die Frage "woran erkennt man einen guten Mann/eine gute Frau ist ja auch nicht ganz leicht zu beantworten. :-)

Frage 10 Frauen und 10 Männer, und du bekommst sehr unterschiedliche Antworten.

Der Teufel steckt im Detail: um zu wissen, woran man ne gute Hundeschule erkennt muss man konkretisieren wonach man sucht. Um konkretisieren zu können wonach man sucht braucht man eine "Theorie" von Persönlichkeit. Klingt philosophisch, aber das ist der Punkt.

Am Anfang der Suche steht die Frage nach Persönlichkeit und was man darunter versteht.

Wenn du also mich fragen würdest - hast du ja nicht - dann wäre meine Antwort: die Schule, die mir hilft meinen Hund besser zu verstehen und zu begreifen. Das muss aber gar nicht deine Frage sein. Davon abgesehen müsste man nach dieser Schule wohl lange suchen.

Deine Frage könnte sein: "Wie kann ich dem Hund den Jagdtrieb abgewöhnen" oder "wie kann ich ihn folgsamer machen"? "Wie kann ich ihm beibringen NAchbarn per Pfotenschlag zu begrüßen?"

Völlig verschiedene Zielsetzungen, die zur Ursprungsfrage führen: "Welche Vorstellung habe ich von Persönlichkeit?" Und damit ist noch längst nicht die Frage geklärt, ob man Hunden etwas wie "Persönlichkeit" überhaupt zubilligt. :-)

Gruß

Lars

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@ Lars: sehr schöner Beitrag. Danke :)

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(bearbeitet)

@Lars: :klatsch:

Hinzufügen zu der Frage "was will ich dort überhaupt erreichen" (z.B. Erziehung oder Dressur-Ausbildung/Sport etc.) würde ich noch feststellen wollen, ob überhaupt und wenn ja, welche Ausbildung(en) und welche Erfahrungen vorliegen und was genau und wie und wo das vermittelt werden kann. Braucht man Gruppenarbeit auf dem Platz oder unterwegs oder hat man individuelle Problemlösungen in der Erziehung (z.B. für Zuhause und unterwegs) dringend nötig ? Oder geht's rein um Freizeitbeschäftigung mit dem Hund - z.B. Sport/Dressur ?

Ich persönlich schaue auch sehr genau, wie Trainer/Ausbilder mit ihren eigenen Hunden umgehen, wie die Hunde sich verhalten und ob bzw. welche Probleme (hoffentlich keine ...!) der Trainer in der eigenen Mensch-Hund-Beziehung hat.

Und schlussendlich sollte man (auch wenn es um "Platzarbeit" wie "Unterordnung" geht) sehr genau hinschauen, ob da individuell oder nach 08/15-Schema gearbeitet wird und in wie weit Hunde da eher "Versuchskaninchen" sind nach dem Motto "probier mal dies und wenns nicht klappt, dann mal das ..." - lässt erkennen, wie gut Hunde und Halter eingeordnet/analysiert werden können. Mir persönölich wäre keinerlei "Extrem" recht - weder die "alles-nur-gegen-Bezahlung-Mentalität" (weil ich mir unter Beziehung und Bindung was anderes vorstelle) noch die "rein auf Druck-Befehls-Mentalität" oder die "Überreizungs-Mentalität", die auf Respekt oder Provokation (statt Bindung) aufbaut.

Weglaufen würde ich, wenn eine Hundeschule irgendwelche Zusagen bzw. Garantien und "schnelle Lösungen" versprechen würde und bei Trainern, die quasi nur eine Wochenendausbildung oder nur eine sehr einseitige Ausbildung und Fortbildung oder Erfahrung haben.

Trainer oder Hundeausbilder kann sich in Deutschland bekanntlich jeder nennen und auch "mal eben" dafür einen Gewerbeschein holen.

LG

Marita

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Ich frage mich, ob wir überhaupt eine "Theorie" von Persönlichkeit haben - bei Mensch und Hund - oder ob man mal langsam damit beginnen sollte eine solche zu entwickeln. Okay, das wäre ein Thema für nen eigenen Thread. #

Gruß

Lars

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Mir persönlich sind Hundeschulen und Trainer suspekt, die ohne den Eigentümer mit dem Hund arbeiten. Wo man quasi den Hund "in Ferien" gibt und ihn "erzogen" wieder bekommt...

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