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polar-chat.de  Der Hund
Emil+Uta

Die passende Hundeschule finden

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Hallo,

vor 14 Tagen ist unser neuer 4-beiniger Mitbewohner bei uns eingezogen - Emil. Emil ist ein ca. 6 Monate alter englischer Setter, der von Leuten, die in Süddeutschland leben, aus Griechenland eingeflogen wurde. Sehr schnell haben diese festgestellt, dass sie mit dem sehr lebhaften Hundekind überfordert sind, sie haben ihn an 'Setter-in-Not' abgegeben. Emil wurde aus dem Süden Deutschlands in (auf?) eine Pflegestelle in die Nähe von Oldenburg gebracht. Von dort haben wir ihn zu uns nach Essen geholt.

Vor Emil hatte ich innerhalb von 15 Jahren 2 irische Setter, die ich nahezu ohne fremde Hilfe ausgebildet habe. Sie gingen bei Fuß, machten Platz und Sitz und waren auch sonst sehr sehr umgänglich und freundlich, ließen sich heranrufen und und und.

Nun zu meinem bzw. unserem Problem: Emil zieht heftigst an der Leine, insbesondere dann, wenn er auf Wegen, die ihm noch unbekannt sind, unterwegs ist. Er ist interessiert an ALLEM - nur nicht an dem, der die Leine in der Hand hat. Seine Nase ist ständig in Aktion. Hält man jedoch einen Ball in der Hand hat man gewonnen. Ich würde Emil als Ball-verrückt bezeichnen und sehe darin eine große Chance, ihn auch für den Leinenhalter interessant zu machen.

Ich erkenne, dass ich wohl nicht in der Lage bin, Emil ohne fremde Hilfe auszubilden bzw. ihm das sogenannte Grundgehorsam nahe zu bringen. Ergo suchte ich eine Hundeschule.

Heute nun waren wir zu einem Erstkontakt in einer Hundeschule. Um nicht allzu sehr im Detail zu versinken: die Hundetrainerin hält es für gut, richtig und angebracht, heftig an der Leine zu 'rucken', sobald Emil an selbiger zieht. Außerdem favorisiert sie ein Kettenhalsband an Stelle eines Geschirrs, welchem dann am oberen Halsrand sitzen soll.

Ich kann mich mit diesen Maßnahmen überhaupt nicht anfreunden, im Gegenteil, ich lehne sie sogar komplett ab - aber: was kann ich tun???

Hilfe!!!

Emil und Uta

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Eine andere Hundeschule kontaktieren ;) - Viel Glück bei der Suche, wir haben sie grad hinter uns

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Hallo Uta,

versuche doch mal mit Pia Gröning und ihrem Team Kontakt aufzunehmen.

Das könnte etwas für Dich sein.

Sie selbst hat auch zwei Jagdhunde ( Münsterländer ).

Sie ist die Herausgeberin und Autorin von Antijagdtraining ( Buch und Video ).

Viel Glück.

Britta

:winken:

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Welches Essen ? Ruhrgebiet oder nähe Oldenburg??

Ansonsten kann ich dir nur raten dem Hund noch Zeit zu geben, der ist erst 2 Wochen bei euch......

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Danke @ all :-)

@ Piper 1982 - gemeint ist Essen im Ruhrgebiet. Keine Sorge, ich gebe Emil alle Zeit dieser Welt und ich weiß, dass er noch gar nicht bei uns angekommen ist.

@ eldaien - vielen Dank für den Tipp, Bitta!

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Ich würde es weiter erst mal selbst probieren und auf keinen Fall in einer Gruppe, das ist für den Anfang sicherlich noch zu schwer.

Erst zuhause ohne Ablenkung, dann vielleicht Garten mit etwas mehr Ablenkung, dann erst draußen mit mehr Ablenkung.

Zunächst Aufmerksamkeit und Orientierung am Besitzer belohnen, eventuell ein Wort dafür etablieren und dieses dann später einfordern. Die Zeit wird dann ihr übriges mit sich bringen.

So lange der Hund noch nicht gut leinenführig ist, würde ich mit einem Wechsel aus langer und kurzer Leine bzw. Halsband und Geschirr arbeiten.

An langer Leine/Geschirr darf noch gezogen werden, an kurzer Leine/Halsband wird ordentlich gegangen. Der Unterschied sollte durch Umschnallen für den Hund deutlich werden.

Ich würde mit vielen Richtungswechseln arbeiten und zwar, BEVOR die Leine stramm ist.

Nachher lange Leine/Geschirr langsam abbauen bzw. eventuell später dann durch Freilauf ersetzen.

Wenn es nach einiger Zeit keine großen Verbesserungen gibt oder man es alleine nicht gut hin bekommt, würde ich mir lieber noch mal einen Hundetrainer suchen, der mit mir alleine arbeitet.

Und zwar jemanden, der mit mir zusammen eine Technik erarbeitet, mit der ich gut zurecht komme.

Ein Konzept, das auf alle Hunde passt, halte ich niemals für gut.

Ein Hundetrainer muss mehrere Alternativen anbieten können und möglichst zielsicher das richtige Tool für das Mensch-Hund-Team finden.

Das kann auch Leinenimpuls sein oder Haltitraining oder eben kurze/lange Leine oder was auch immer.

Wichtig ist, dass man lernt zu FÜHREN und die Arbeit nicht einem Kettenhalsband überlässt - jetzt mal ganz grob gesagt.

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