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Hundeforum Der Hund
Althund

Anpöbeln von anderen Hunden, abgewöhnen möglich?

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Hallo zusammen!

Mein Hund muss ständig andere Hunde anpöbeln. Im besten Fall stellt er nur die Nackenhaare auf, zieht an der Leine und schnaubt aufgeregt. Im schlimmsten Fall will er den anderen Hund aber angreifen. Bei fremden Hunden reagiert er tendenziell aggressiver. Je öfter wir einen Hund treffen, desto ruhiger bleibt meiner.

Es reicht aber schon, dass irgendwo ein Geräusch auftaucht, dass sich wie ein Leineklappern anhört oder das jemand hinter einer Hecke lang geht und den Eindruck erweckt, einen Hund dabei zu haben. Dann stellt meiner schon die Nackenhaare auf und geht auf Angriffstellung.

Auch Plastikhunde werden angepöbelt.

In den seltenen Situationen wo er mal zu anderen Hunden hin darf stellt er die Nackenhaare auf und geht ziemlich steif und angespannt auf den anderen Hund zu. Bleibt der andere Hund freundlich beruhigt sich meiner ganz schnell und verhält sich normal, interessiert und freundlich. Macht der andere Hund aber eine falsche Bewegung beisst meiner zu.

Mit einer festen Gruppe treffe ich mich regelmässig zum Spazierengehen. Obwohl er die Hunde kennt muss er jedes Mal wieder anfangen zu Pöbeln.

Wenn ich ihn ableine oder wir ein Stück gegangen sind ist er dann aber total freundlich zu den anderen Hunden. Auch wenn die ihn anpöbeln. Da reagiert er dann nicht drauf.

Auch in der Hundeschule lässt er sich nicht provozieren.

Wenn ich mit ihm weiter weg mit dem Fahrrad fahre und meine Hündin nicht dabei ist ist er zu anderen Hunden auch viel freundlicher.

Ich würde gerne mal wissen ob ihr noch irgendwelche Tipps habt?

Danke

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Was machst Du denn, wenn er Pöbelt?

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Ich kann Dir sagen: JA, das kann man abgewöhnen :) :)

Ich hab da auch so ein Exemplar hier, sehr bellfreudig :) Sehr verträglich, aber einfach im ersten Moment absolut bellfreudig - pöblig :Oo

Ich bin mittlerweile an dem Punkt ( Joss ist 16 Monate alt ), dass er, wenn ich ihn unter Kommando habe, nicht bellt.

Soll heißen, wir sehen andere Hunde, ich nehme ihn zu mir ins Fuß, wir nähern uns einander, er fängt an zu brummeln, ich ermahne ihn, er ist ruhig, manchmal brummelt er nochmal, ich ermahne wieder , er ist ruhig und so kann ich völlig in Ruhe mit ihm an anderen Hunden vorbei gehen, mittlerweile sogar an bellenden und pöbelnden Hunden - natürlich wieder mit Ermahnung ( "Na! Fuß" ).

Sind es Hunde, mit denen er Kontakt aufnehmen darf, dann lasse ichihn sitzen und ab einer Hund zu Hund - Entfernung von nur noch ca. 1 Meter kann ich Joss aus dem Kommando freigeben, dann bellt er auch nicht mehr, wenn er zum Hund geht ;)

Es ist allerdings ein hartes Stück Arbeit und man muss konzentriert bleiben - ich hoffe ja, dass ich irgendwann an den Punkt komme, ihn nicht mehr ermahnen zu müssen - aber wenn nicht, dann bin ich so auch schon zufrieden :)

Wie habe ich das aufgebaut fragst Du Dich? Ich bin über Monate hinweg nur noch mit Schleppleine raus, habe mit ihm trainiert: den Abruf, das Fuß laufen, das auf mich fixieren, wahlweise auf ein Hilfsmittel fixieren wie zum Beispiel ein Kong / Ball / Frisbee.

Stetiges und konsequentes Üben, auf jedem Spaziergang. Hundebegegnungen nur noch in der Hinsicht kontrolliert ablaufen lassen.

Mit einer Trainerin zusammen gearbeitet.

Wenn Du auf solchen kontrollierten Hundespaziergängen teilnimmst, wie von Dir beschrieben und er bellt die Gruppe an, wenn Du ihn dahinlässt, dann nimm ihn an die Leine, dreh Dich um, geh einige Meter zurück und geh wieder hin, bellt er wieder, das Gleiche nochmal. Musst natürlich mit der Gruppe auch sprechen, die brauchen ein wenig Geduld ;) Solange wiederholen, bis er nicht bellt und dann dolle loben.

Bellt er am nächsten Tag wieder die Truppe an oder denjenigen, mit dem Du verabredet bist, Hund nehmen, umdrehen, wieder nähern, dolle loben und erst dann freigeben, wenn er nicht bellt ;) Damit er den Unterschied merkt.

Viel Ruhe und Geduld :)

Also, wie reagierst Du jetzt , wenn Du in einiger Entfernung einen Hund siehst?

Was machst Du?

Wie reagierst Du, wenn er anfängt zu pöbeln?

Gibt es eine gute Hundeschule in Deiner Umgebung oder hast Du die Möglichkeit, einen kompetenten Hundetrainer zu engagieren?

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@Flauschi:

Wenn er Pöbelt sage ich "Nein" und schubse ihn beiseite.

@Joss the dog:

Wie ich mich verhalte oder reagiere kommt immer auf die Situation drauf an. Ob die Hundeschulen in meiner Gegend gut sind kann ich nicht beurteilen. Einen Hundetrainer werde ich aber nicht aufsuchen.

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Wenn er bereits pöbelt, ist es für die Korrektur zu spät. Dann machst Du im Grunde nur noch "Schadensbegrenzung".

Die Korrektur muss kommen, wenn er gerade drüber nachdenkt, den anderen Hund gleich anzupöbeln.

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...und Euer ganzes Verhältnis / Eure Beziehung mal auf den Prüfstand stellen...das Pöbeln ist m. E.

nur ein Symptom und sollte zumindest nicht ausschliesslich bei dessen Auftreten angegangen werden, sondern man sollte ( sogar hauptsächlich ) nach der Ursache forschen und dort ansetzen.

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Kann es nicht schlicht sein, dass er die Hündin verteidigt und gegen

andere Hunde abschirmen will?

Wenn du eh in eine Hundeschule mit ihm gehst, hast du das Problem

dort mal angesprochen? Bitte doch mal um eine Einzelstunde die aber

nicht auf dem Platz sondern in der wirklichen Welt stattfindet.

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Originalbeitrag

Kann es nicht schlicht sein, dass er die Hündin verteidigt und gegen

andere Hunde abschirmen will?

Das war auch mein erster Gedanke .

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Ich habe auch so einen Pöbel-Hund. Seit 10 Monaten arbeite ich daran, allerdings bislang ohne wirkliche Erfolge.

Von daher kann ich keine wirklichen Tipps geben, kann aber sagen, dass ich es eher für unwahrscheinlich finde so ein Verhalten abzugewöhnen.

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Unsere Trainer haben es uns bzw. mir damals gesagt: Klares Kommando, NEIN, den Hund dabei vorher ins Sitz bringen und er soll so lange im Sitz bleiben bis der Hund dran vorbei ist.

Bei uns klappt dies so schon seit er das pöbeln angefangen hatte. Ich muß ehrlich gestehen, es war für mich eine Umstellung da Jackson so ein Verhalten nicht an den Tag gelegt hat. Er ging souverän an anderen Hunden vorbei, ja fast schon arrogant.

Nun ja, anderer Hund anderes Verhalten, aber wir kommen auch so gut zu recht.

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