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Hundeforum Der Hund
Pummelchen

Habe heute einem Menschen über die Regenbogenbrücke geholfen

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wir wussten seit einigen Wochen, dass der Vater meines Schwiegersohnes, den ich sehr liebe, an Krebs erkrankt war ... die Chemo begann, mit Nebenwirkungen, die man seinem ärgsten Feind nicht wünscht ... meine Tochter hielt mich auf dem Laufenden ... "es geht ihm gut, er isst wieder ... Juhuuu ... tritt diesem Krebs in den A... ... dann wieder " es geht ihm nicht gut" ... so ging es hin und her und sie meinte , ich soll nicht ins Krankenhaus kommen (sie wollte nicht, dass ich ihn so sehe) ... ok, dann komme ich nach Hause, hab ein Brot gebacken, dann doch wieder Krankenhaus ... bis heute morgen .. da hatte ich so ein Gefühl, ich musste einfach los ... Niemand hätte mich aufhalten können ... und ich kam genau in dem Moment, als er starb ... die letzten Atemzüge eines Menschen, den man lieb hat ... schrecklich ... tut mir leid leute, bin total fertig ... mein trost ist meine hündin, die mir nicht von der seite weicht ...

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Das ist sehr schrecklich und sehr traurig :(

Aber Du hast dem sterbenden Menschen wahrscheinlich das letzte große Glück beschert....

er war nicht alleine, in dem Moment...

Mein Hochachtung , das kann nicht jeder.

Ich wünsche Dir sehr viel Kraft für die kommende Zeit.

Alles alles Gute :knuddel

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Oh je. Das tut mir sehr leid für dich. Ich wünsche dir viel Kraft, das Erlebte schnell verarbeiten zu können.

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Das hast Du gut gemacht. Er war nicht allein und das war wichtig und hat ihm bestimmt geholfen.

Jetzt ist Zeit an Dich selbst zu denken. Ich wünsche Dir viel Kraft um nicht im Schmerz zu versinken :kuss:

LG Charlotte

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Es ist schön, dass du im richtigen Moment für ihn da warst. Gut dass du auf dein Gefühl vertraut hast. Mein Beileid, ich wünsche dir viel Kraft um es gut zu verarbeiten

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Ich finde dies ist eine Zwiespältige Erfahrung. Auf der einen Seite ist es einfach nur furchtbar einen geliebten Menschen sterben zu sehen, auf der anderen Seite das Wissen, dass dieser liebe Mensch nicht alleine diesen Weg gehen muss.

Ich habe meine Mutter wie auch meinen Vater und kurze Zeit meinen Schwiegervater in spee auf diesem Weg begleitet. Eigentlich habe ich immer gedacht, dass ich dadurch besser begreifen könnte das sie nun gegangen sind. Das war leider nicht so, aber ihnen auf diesem letzten Weg so nahe gewesen zu sein, ist in gewisser Weise ein klitzekleines Stück zurück geben von dem was man bekommen hat.

Ich kann nachempfinden wie Du Dich nun fühlst. Du hast damit einfach etwas so wichtiges getan und er wusste das er geborgen gehen konnte.

Fühl Dich gedrückt.

Ich möchte es nie wieder erleben müssen, aber wenn ich vor der Wahl stehe, ich würde immer wieder Tage und Nächte wachen bis zum Ende.

Kein Mensch hat es verdient alleine zu gehen

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Mein aufrichtiges Beileid :kuss:

Manchmal tut man etwas und man weiß nicht genau, warum man es tut, nur im Nachhinein weiß man, es sollte genau so sein.

Du bist hingefahren, weil dir irgendetwas gesagt hat: tu es.

Das war genau das Richtige.

Das ist das einzige, was dir im Moment vielleicht ein wenig Trost geben kann.

Du warst bei ihm und das war genau das Richtige.

Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft für die kommende Zeit. :knuddel

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Mein Beileid

Manchmal soll es so sein und du warst dabei als jemand diese Welt verlassen hat, ihm hast du bestimmt geholfen und ich hoffe du kannst deine Trauer gut verarbeiten

Wünsche deiner Familie viel Kraft.

Lg Birgit

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Es ist doch unfassbar, wie uns immer wieder eine innere Stimme dazu treibt, bestimmte Dinge zu tun.

Ich hatte vor Jahren ein ähnliches Erlebnis. Wir waren übers Wochenende weggefahren und unser sehr sehr kranker Freund im Krankenhaus wusste davon, wollte aber unbedingt, dass mein Mann und ich fahren.

Das ganze WE war ich schon so unruhig und gleich am Montag früh bin ich zu ihm gefahren - um ihn im Sterbezimmer ganz alleine zu finden!

Das Krankenhaus hatte alle unsere Telefonnummern und die Anweisung uns zu benachrichtigen, wenn es ihm schlechter geht - keiner hat angerufen!

Aber so musste unser Freund nicht alleine sterben und auch sein Bruder, der 100km weit weg wohnte, kam auf meinen Anruf hin noch rechtzeitig.

Ich hatte echt lange an diesem Erlebnis zu knabbern, es war meine 1. Erfahrung mit einem Sterbenden.

Aber nun habe ich meinen Frieden gefunden - auch mit dem Personal auf der Station, denen ich lange nicht verzeihen konnte.

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Mein Beileid! Ja, manchmal hat man einfach so eine innere Stimme, auf die man auch immer hören sollte, bzw. Bauchgefühl!

Diese Erfahrungen, einem Sterbenden beim letzten Gang zu helfen, haben wir leider regelmäßig in gewissen Abständen bei uns. Ist halt eben so, wenn man im Altenheim arbeitet, es ist nun mal der letzte Teil im Leben, so hart es auch klingt. Da wir ein recht kleines Haus sind, geht es auch sehr familiär zu bei uns. Und manche Omas und Opas hat man eben sehr fest ins Herz geschlossen.

Ich wünsche euch viel Kraft bei der Schmerz- und Trauerbewältigung!!!

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