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Hundeforum Der Hund
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Unser Weg zur Begleithundeprüfung

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Wir haben das Drehen im Unterricht mit Besenstielen als Leitplanken erarbeitet. Vorne Futter, seitlich die Besenstiele, und dann drehen... Es gab mehrere Übungen, und jeder Hund hatte seine Talente woanders. Die Hunde, die den Besenstiel mieden, waren schneller am Drehen als die Dachlattenhunde ;) .

Gibt bestimmt noch anderen Möglichkeiten. Meine Idee war halt die mit dem verlängerten Arm nach unten, damit der Mensch halbwegs aufrecht bleiben konnte.

LG Anja

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Anja, die Idee ist ja super aber wo lässt der HF die Leine?

Sollte ich das mit Fine ohne Leine machen, wäre sie verschwunden und das Thema wäre für sie durch. :so

Mein zackiges Platz ist leider immer noch mehr Zeitlupe.

Da hab ich dummerweise ganz am Anfang, also vor fast drei Jahren, mal zuviel Druck gemacht und das war es.

Durch das klickern ist schon echt viel besser geworden aber das ist echt für sie durch. :(

Leider ist mein letzter Post mal wieder zum Opfer gefallen aber Timo, das wollte ich dir noch kurz mitgeben.

Sei froh, das du mit Heini bei Anja gelandet bist. Denn die schätze ich so ein, das sie doch doch manchesmal

wieder auf den Boden holt.

So jemanden habe ich mir immer an meiner Seite gewünscht. Mittlerweile ist Fine diejenige, die mir das dann zeigt aber dafür habe ich lange gebraucht. :Oo

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Diana, wir machen die Stockgewöhnung mit Leine. Der Stock stochert einfach so in der Hand des Hundeführeres irgendwo mit. So ganz beiläufig. Der ist anfangs noch nicht am Hund. Der Hund kann auch mal drüber hüpfen, ihn beschnuppern, einfach kennen lernen.

Wenn keine Angst mehr vor dem Ding da ist, arbeiten wir ohne Leine.

Für diese Übung könnte ich mir auch einen Leg-Leader vorstellen, habe aber selbst keinen, und extra dafür anschaffen... nööööö. Man könnte sich die Leine vielleich auch schräg über den Oberkörper hängen, so dass der Hund links relativ wenig Spielraum hat, und man dennoch die Hände frei bekommt.

In jedem Fall würde ich Wert auf eine gute Stockgwöhnung legen.

Bis auf eine Hündin am Samstag haben das auch alle gut hin bekommen. Aber das Herrchen hat so dermaßen angebissen, dass er das unbedingt durchziehen wollte und nicht akzeptieren konnte, dass sie sich so anstellt. Sie hat nie blöde Erfahrungen mit Stöcken gemacht.

Ob man jedoch mit einem Tierschutzhund, der möglicherweise mal mit Stöcken verhauen wurde, so etwas tun muss... sehe ich eher nicht. Dann muss man die Hände nehmen und sich Stück für Stück in die aufrechte Position arbeiten.

LG Anja

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Danke Anja,

ich finde das sehr interessant!

Ich guck morgen mal ob ich einfach mal nen Stock mitnehme!

Gestern Abend war wieder Training! Grrrmpfl

Fine hat natürlich den Braten gerochen und sie verfällt schon wieder in den Ich-bin-ein-armer-geprügelter-Hund-Modus und versucht sich so aus der Arbeit zu ziehen.

Aber ich klicker jetzt wieder mehr und mach auch wieder zwischendurch mehr mit ihr!

Ist ja mit dem Krümelchen alles ein wenig untergegangen!

Hab auch keinen Druck oder so.

Das ist wohl mein größter Vorteil :D

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Timo, wie siehts denn nun aus bei Euch?

Was macht der Heinimann und vor allem was machst Du?

Wir haben die Feuerprobe bestanden und ich bin zur morgigen Prüfung zugelassen!

Ich bin gespannt!

Vor allem da es friert stell ich mich jetzt schon auf eine besonders schlechte Platzablage ein! :D

Frost ist nix für Prinzessinenbäuche!

Ansonsten freu ich mich drauf.

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Originalbeitrag

Timo, wie siehts denn nun aus bei Euch?

Was macht der Heinimann und vor allem was machst Du?

Hi Diana :winken:

Ich bin insgesamt sehr zufrieden, was den Ist-Stand und die noch zur Verfügung stehende Zeit angeht.

Zwischendurch geriet ich noch einmal in eine Phase der Übermotivation und habe in Sachen Trainingsdauer, -häufigkeit und -intensität übertrieben.

Außerdem kam immer mehr Druck ins Spiel, ohne dass es mir bewußt wurde. Ein schleichender Prozeß aufgrund von zu hohem Ehrgeiz.

Aber diese Fehler mußte ich wohl machen! :Oo

Manchmal lernt man nur durch diese.

Seitdem steht Spaß am Üben wieder im Vordergrund. Und nichts Anderes!

Der "Fuß"-aufbau erfolgte im Grunde noch einmal völlig neu mit Zuhilfenahme von für dem Hund optimalen Futters (Hundewurst eines hiesigen Metzgers - dafür tut Heini ALLES) und Futtertreiben.

Außerdem füttere ich insgesamt viel viel mehr beim Trainieren.

Davor habe ich in Sachen Erziehung über Monate Wert darauf gelegt, nahezu gar nicht zu füttern und den Hund anders zu motivieren und zu führen. Erziehung und Ausbildung sind, wie wir ja eigentlich alle wissen, zwei Paar Schuhe.

Und nun wird halt einfach "nur" konditioniert.

Ich lege viel Wert auf zackige und schöne Winkel und Wendungen und mein Prüfungsziel ist ganz klar das Vorzüglich.

Mir war zuvor nicht bewußt, wie einfach und schnell man Gewohnheiten eines Hundes ändern bzw. anpassen kann und, dass er letztendlich auch über das Futtertreiben so nachhaltig lernt.

Wenn die Genauigkeiten so sitzen, wie ich mir das vorstelle, wird durch Spielmotivation noch ein Wenig an der Schnelligkeit gearbeitet.

Heini ist halt mein erster Hund, mit dem ich wirklich richtig arbeite.

Wir sind jetzt ein paar Mal auf einem anderen Hundeplatz gelaufen, auf dem wir vermutlich auch die Prüfung absolvieren werden.

Auch dort habe ich eine Menge gelernt, am meisten jedoch das, was ich NICHT will!!!

Sowas kann auch sehr wertvoll sein.

Leider brauche ich ja einen Verein, der dem Verband angeschlossen ist, um die Prüfung zu laufen.

Und die sind bei uns in der Gegend rar gesäht und außerdem arbeiten einige von ihnen keine SoKa.

Alles in Allem sind wir, glaube ich, auf einem guten Weg und tun unser Bestes.

Wir haben die Feuerprobe bestanden und ich bin zur morgigen Prüfung zugelassen!

Ich bin gespannt!

Vor allem da es friert stell ich mich jetzt schon auf eine besonders schlechte Platzablage ein! :D

Frost ist nix für Prinzessinenbäuche!

Ansonsten freu ich mich drauf.

Bist Du zufrieden?

Darf man gratulieren???

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Das liest sich doch wunderbar.

Ja, bis man auf den Trichter kommt, das man zu ehrgeizig war, hat man schon soviele Fehler gemacht, das man es anders wieder ausbügeln muss. Deswegen habe ich auch zwei Jahre gebraucht um die Zulassung zu bekommen. Unsere Sportwartin ist da gnadenlos ehrlich und auch konsequent. ;)

Wir haben zum zweiten mal bestanden und dieses mal bin ich zufrieden und stolz auf unsere Arbeit.

Hatte überall ein sehr gut, bis auf Platz und die Ablage. Aber mein Hund hat auch extrem gefroren, das hat der Richter auch nochmal betont. Der Boden war gefroren in der Tiefe und oben drauf kalter Matsch.

Jetzt reicht es auch. Das muss sie jetzt nicht mehr über sich ergehen lassen.

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Herzlichen Glückwunsch...toll gemacht!! :)

Ich freue mich schon tierisch auf das weitere Arbeiten und auch auf die Prüfung.

Wir haben zwar noch viel zu tun bis dahin, aber so soll es ja auch sein.

Melden uns mal wieder zu Wort.

Bis dahin...

liebe Grüße von mir und dem Heinibaby

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Huhu

Nu hab ich hier gerade mal reingeschaut und erfreut gelesen, daß Ihr das Selbe übt, was ich gerade möchte.

Das "Rückwärts-eindrehen" ins Fuß.

Ich hab dazu auch ein Bergrenzungsstöckchen genutzt und getrennt jetzt das rückwärts gehen.

Das ist aber noch schwierig. Habe das erstmal - damit Calle überhaupt die Rückwärtsbewegung rallt, das zwischen den Beinen gemacht- nu trage ich das langsam an die Fuß-Seite.

Habe aber immernoch das Problem, das Calle sich immerwieder setzten möchte, wenn ich langsamer werde. Bekommt er das "Steh" wirds so ein "Stitz" :Oo

Noch nicht wirklch schön.

Also, würde mich übern Foddo oder Vid wie Ihr das trainiert freuen.

Lg

Tanja

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