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Hundeforum Der Hund
LiaLin

Hund im Garten - wer haftet falls etwas passiert?

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo Zusammen

Joa ein paar Häuser weiter sind vor einiger Zeit neue Leute eingezogen, die eine Podimix Hündin haben.

Deren Garten ist (noch?) nicht eingegzäunt und die Dame geht gern streunern.

Nun ist es so, das sie meine beiden Hunde total toll findet und uns regelmässig ''besuchen'' kommt.

Unser Garten ist zwar komplett eingezäunt, aber der Zaun ist nur ca. 1m hoch (vlt. auch etwas mehr), was für zwei so kleine Hunde auch reicht, für sie aber natürlich kein Hindernis darstellt.

An und für sich habe ich damit auch nicht ein Problem, da sich die Hunde ja verstehen und dann zusammen rumflitzen.

Nun kamen mir aber heute zwei Gedanken wegen der Haftung:

1. sie ist momentan läufig und ich muss gucken, das Liam nicht an sie rankommt, was relativ mühsam ist.

Eigentlich halte ich mich für fähig aufzupassen, aber falls was passiert: Wer zahlt für die Welpen?

2. Wenn der Hündin etwas passiert oder sie etwas verursacht, wer haftet denn da?

Weil das würde dann ja auf meinem Grundstück passieren, trage ich dann die kosten?

und 3. wenn der Hündin etwas passiert, sie zum Tierarzt muss und die Besis nicht zuhause sind ( war auch schon so, als ich sie nach Hause bringen wollte), darf ich das dann?

Danke schonmal für Antworten

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Der Hundehalter muß sicherstellen, das sein Hund den eigenen Grund und Boden nicht verlässt, sei es durch eine Einzäunung in ensprechender Höhe (örtliche Vorschriften für maximale Zaunhöhe beachten) , durch Anleinen oder den Hund im Haus behalten.

Wenn ein fremder Hund euer Grundstück unerlaubter weise Betritt, ist der Halter Hatftbar.

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Hallo

Stimmt, der Hundebesitzer ist dafür haftbar.

Die deutsche Gesetzgebung sagt sogar, das wenn ein Einbrecher vom anwesenden Hund gebissen wird ist die eine Sache der Einbruch und die andere der Hundebiss.

Ich würde mit der Nachbarin spechen, damit es zu keiner unerwünschten Verpaarung kommt. Meist haben die Halter von Rüden immmer die A****karte.

Grüße Shensihund

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Ok, danke euch beiden.

Ich dachte mir das der Halter haftet, war mir aber nicht mehr sicher.

Ich denke nicht, das reden da was bringt, die Leute sind nett, aber was Tierhaltung angeht haben sie einfach ein bissrl ne andere Einstellung.

Sie findens normal das ein Hund halt stiften geht und im Dorf rumläuft...

Die Läufigkeit dauert ja eh nur 3 Wochen, ich schaue einfach das Liam nur im Garten ist, wenn sie nicht da ist, auch wenn er dann jammernd und heulend vor der Tür sitzt.

Aber ich will keine PodixLiammixe :D

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Bürgerliches Gesetzbuch (BGB):

§ 833

Haftung des Tierhalters

Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Schaden durch ein Haustier verursacht wird, das dem Beruf, der Erwerbstätigkeit oder dem Unterhalt des Tierhalters zu dienen bestimmt ist, und entweder der Tierhalter bei der Beaufsichtigung des Tieres die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beobachtet oder der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt entstanden sein würde.

Hinzu kommen - was die Aufsichtspflichten betrifft - das Landeshundegesetz des Bundeslandes sowie eventuell zusätzlich verschärfende Kommunalvorschriften.

Die Landeshundegesetze der Bundesländer haben schon meistens in § 1 geregelt, dass Hunde von ihren Haltern so zu halten und zu führen und zu beaufsichtigen sind, dass keine Gefahren für andere Lebewesen und Sachen entstehen.

LG

Marita

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Wie es in der Schweiz rechtlich geregelt ist weiß ich nicht, aber ch denke mal ähnlich wie in Deutschland: Jeder ist für SEINEN Hund selbst verantwortlich!

Wenn also eine stromernde, läufige Hündin von Deinem Hund in Deinem "gesicherten Wohnbereich" gedeckt werden sollte, bist Du nicht haftbar!

Das mit dem Tierarzt "darfst" Du (in Deutschland) nicht!

Du, als Nicht-Besitzer bist nicht weisungsbefugt, im schlimmsten Fall macht ihr beide (Du und der TA) euch strafbar wegen "Sachbeschädigung". Ist skuril, aber leider (zumindest in Deutschlad) Tatsache.....

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Originalbeitrag

Das mit dem Tierarzt "darfst" Du (in Deutschland) nicht!

Du, als Nicht-Besitzer bist nicht weisungsbefugt, im schlimmsten Fall macht ihr beide (Du und der TA) euch strafbar wegen "Sachbeschädigung". Ist skuril, aber leider (zumindest in Deutschlad) Tatsache.....

Echt? Wenn ich also ein verletztes Tier finde,....sagen wir eine Katze, und mit der dann zum Tierarzt fahre, dann darf der Tierarzt das Tier nicht behandeln? Oder ich beaufsichtige einen fremden Hund bei dem ich Anzeichen einer Magendrehung feststelle, dann kann er vom Tierarzt nicht versorgt werden? Oder verstehe ich da was falsch?

Ich dachte immer man hat da nur insofern die A-Karte weil man eventuell selbst auf den TA-Kosten sitzen bleibt.

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Grundsätzlich haftet der Halter (Besitzer).

Ist die Hündin zeitweise bei Euch (man könnte ja auch behaupten, sie sei Regelmäßig bei Euch zum Sitten), dann könnte der Halter versuchen, den Schadenersatz, der er dritten gegenüber leisten musste, von Euch wieder zu bekommen. Da müsste allerdings eine grobe Pflichtverletzung vorliegen, da ihr keine Pflichten übernommen habt, dürfte das schwierig sein.

Andersrum: duldet ihr dauerhaft einen Hund auf Eurem Grundstück (als Besuch) ... nun ja. Dritte sollten davon ausgehen können, dass sie gefahrlos an Eurem Grundstück vorbei gehen können. Da es im Zweifelsfall irgendwann Zeugen geben wird, die bestätigen können, dass der Hund "immer" bei Euch ist ... hmmmm ... Also ich würde das nicht dulden, denn so ganz eindeutig finde ich die Lage nicht, wenn es ein Dauerzustand ist.

Wenn auch in Deutschland der Grundsatz gilt, dass immer der Halter (welcher der Besitzer ist, nicht zwingend der Eigentümer, denn es gibt ja z.b. auch Zuchthunde, deren Eigentümer sie noch nie gesehen haben) haftet, aber das gilt ja erstmal nur fuer die betroffenen Dritten. Halter können, sofern sie den Hund jemand anderes zeitweise überlassen, durchaus versuchen, den entstandenen Schaden wieder zu bekommen.

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Ich weiß nur, dass ich (eigentlich) nur im Auftrag des halters oder des Stallbesitzers (wo das Pferd steht) ein Pferd behandeln darf, alles andere ist rechtlich echt sehr schwierig!

Man bewegt sich da zwischen unterlassener Hilfeleistung und Sachbeschädigung.....

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Danke euch für eure Antworten.

Ja das mit dem Tierarzt hab ich eben auch schon gelesen, finde es aber nicht gerade sinnvoll, nja.

Die Hündin ist schon öfter hier, allerdings besucht sie nicht nur uns und die sonstigen Nachbarn wissen auch wo sie hingehört.

Eine Gefahr für Menschen stellt sie sicherlich nicht dar, sie ist sehr freundlich, aber zurückhaltend dezent ;)

Ich mache mir eher Sorgen weil wir am Waldrand wohnen (wo sie auch schon herkam) und es da erstens nach 4min gehen 20m senkrecht den Fels runtergeht und 2. der jäger sicherlich auch keine Freude hat..

Ich hab das den Haltern alles mal nett erklärt, aber sie finden das einfach normal.. :Oo

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