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Judith97

Australian Shepherd - Eltern mit Papieren oder gehts auch ohne?

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Hallo,

ich möchte hier einmal ein Thema ansprechen was mir sehr wichtig ist.

Meine Mutter erfüllt mir nun endlich einen Traum der mich seit Jahren begleitet, da sie meint das ich nun alt genug bin um wenigstens den Großteil der Verantwortung zu übernehmen (sie unterstützt mich natürlich immer noch, nicht das ihr jetzt etwas falsches denkt). Zudem würde es unserer kleinen Hündin momentan auch sehr gut tun da wir plötzlich immer seltener Hunde treffen...

Es soll ein Australian Shepherd Rüde sein. Nun werden sicher Kommentare kommen wie z.B.: "Du weißt das der viel Bewegung braucht?" - "Und er muss viel gefördert werden, aber nicht zu viel" - "Kopfarbeit ist wichtig" - "Eine konsequente Erziehung ist wichtig"....

Um all diese Kommentare schon einmal vorweg zu beantworten: Ja, ich bin mir dessen bewusst. Ich habe mich nun 2 Jahre lang mit dem Thema Australian Shepherd auseinander gesetzt. Mich mit Züchtern und bekannten ausgetauscht und Informationen gesammelt. :)

Nun zum eigentlichen Problem. Wie jeder weiß, Aussies (wie sie liebevoll genannt werden) sind nicht gerade günstig.

Doch nun sind wir im Zwiespalt. Es besteht die Möglichkeit Aussies für 500€ zu kaufen, dennoch sind die Eltern ohne Papiere (Bei den Welpen stört es uns nicht da wir nicht züchten wollen). Geimpft, Entwurmt und geschippt sind sie.

Doch dann gibt es noch welche für 1000 - 1100€ dessen Eltern (und auf Wunsch die Welpen auch) Papiere besitzen, Entwurmt, Geimpft und geschippt sind...

Klar würde man sofort sagen das man den für 1000€ nimmt. Jedoch ist 1000€ nicht gerade wenig Geld zumal die Zubehörs kosten auch noch Anfallen...

Bitte denkt jetzt nicht von mir das ich nicht bereit bin diese kosten zu bezahlen. Natürlich bin ich das und ich weiß das ein Hund nicht günstig ist.

Jedoch möchte ich einmal eure Meinung dazu hören. Vielleicht habt ihr mit so etwas mal Erfahrung gemacht was Papiere der Eltern angeht und könnt mir einen kleinen Tipp geben um die Entscheidung zu erleichtern. Eure Erfahrung kann auch gerne von anderen Rassen sein.

Und natürlich kommt es auch auf das Wesen an... doch es wäre schade wenn der kleine Taub wird oder gar Erblindet da Australian Shepherds, was die Vererbung angeht, wirklich alles was krank macht vererben...

Vielen Dank das ihr es bis hier hin geschafft habt. Und nun bin ich gespannt auf eure Antworten! <3

Liebe Grüße, Judith

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Wenn die Welpen von meiner allerbesten Freundin um die Ecke kämen, die ich schon Jahrzehnte kenne, weiß, wie sie tickt und welche Einstellung sie zur Zucht hat - DANN (und nur dann) würde ich meinen, genug Wissen gesammelt zu haben, um auf Nachweise durch "Papiere" verzichten zu können.

Wenn es einen Tacken weniger Bekannte wären, käme mir nur ein Welpe ins Haus mit aussagekräftigen Unterlagen zur Abstammung und Gesundheit der Eltern und Vorfahren. Da reicht es auch nicht, daß nur die Eltern "Papiere" haben - das verlange ich auch von dem Welpen, der mich interessiert. Denn lange nicht jeder Papier-Hund ist auch als Zuchthund geeignet, demzufolge müssen Eltern mit Papieren nicht zwangsläufig rassetypische Welpen hervorbringen.

Wenn ein Züchter Welpen wahlweise mit und ohne Papiere anbietet, finde ich das fragwürdig. Ist ein Welpe unter Einhaltung einer bestimmten Zuchordnung eines seriösen Vereines gezüchtet worden, gehört der Abstammungsnachweis automatisch zum Hund, und nicht wahlweise.

Zu dem 500 Euro-Welpen kann ich also überhaupt nicht raten, zu dem 1000 Euro-Welpen nur, wenn Du Dir das Wissen im Vorfeld aneignest, seine "Papiere" zu lesen und zu verstehen.

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Wenn der "Züchter" alle erforderlichen Gesundheitswerte der Eltern, Großeltern und Urgroßeltern beweisen kann und diese Auswertungen wirklich von seriösen Stellen ausgestellt wurden, und alle anderen vergleichbaren Aspekte die ein Hund mit Papieren erfüllen muß, nachweisen kann, warum nicht.....

Allerdings wird er dann kaum Welpen für 500 Euro verkaufen können, da zahlt er ja eindeutig drauf!

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Kommt darauf an.. Mir kommt es nicht so auf dem Preis an, sondern auf die Aufzucht, Sozialisierung, Voruntersuchungen, ob die Leute da wirklich ihr Herzblut reinstecken,...

Sowas halt.

Ich weiß nicht wieviele 500€ Züchter diesen Anforderungen gerecht werden...

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Originalbeitrag

Wenn die Welpen von meiner allerbesten Freundin um die Ecke kämen, die ich schon Jahrzehnte kenne, weiß, wie sie tickt und welche Einstellung sie zur Zucht hat - DANN (und nur dann) würde ich meinen, genug Wissen gesammelt zu haben, um auf Nachweise durch "Papiere" verzichten zu können.

Dem kann ich mich uneingeschränkt anschließen.

Hallo,

Doch dann gibt es noch welche für 1000 - 1100€ dessen Eltern (und auf Wunsch die Welpen auch) Papiere besitzen, Entwurmt, Geimpft und geschippt sind...

Auf Wunsch auch die Welpen?

Das würde für mich diese Zucht schon wieder disqualifizieren.

Entweder der Züchter züchtet in einem anerkannten Verein und die Welpen bekommen somit ALLE Papiere, oder er ist nichts besser als diverse Vermehrer und will nur Geld rausschlagen.

Grade beim Aussie wäre es mir ausgesprochen wichtig, dass der Hund aus einer seriösen Zucht kommt wo auch sehr viel Wert auf das Wesen gelegt wird. Ansonsten kann es passieren, dass du einen Hund mit enormen Hütetrieb bekommst, der womöglich auch noch eine kräftige Portion Schutztrieb hat. Mit diesen 2 Verhaltensweisen ist nicht zu spaßen und es könnte zu enormen Problemen führen.

Zudem scheinst du Agillity machen zu wollen, da ist es wichtig, dass der Hund absolut gesund ist. Stell dir vor du fängst im ersten Jahr schonmal an zu trainieren (Kontaktzonen, etc), steckst viel Arbeit und Geld rein, und dann, beim Röntgen mit einem Jahr, kommt raus, dass er HD hat. Sicher kann ein Hund damit leben, aber es ist einfach schade, da kann man mit einer guten Zucht vorbeugen. Klar, kann dort ein Hund von HD freien Eltern auch HD bekommen, aber das Risiko ist deutlich geringer als bei unbekannten Vorfahren.

Da würde ich nicht am "falschen Ende" sparen.

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(bearbeitet)

Mir wäre wichtig, wen ich mit dem Kauf des Welpen unterstütze: einen Vermehrer oder einen seriösen Züchter.

Bei manchen Züchtern ist es tatsächlich so, dass sie über sämtliche Unterlagen von Eltern und Vorfahren verfügen, die Elterntiere zur Zucht zugelassen sind - aber dennoch entschieden haben, mit Herzblut im Sinne des Hundes außerhalb eines Vereines zu züchten.

Wenn man einen solchen Züchter aber nicht persönlich kennt, ist es natürlich aufwändig, an die entsprechenden Informationen zu kommen.

Demgegenüber stehen Züchter, die in Verbänden züchten...und bei denen man dennoch von einem Welpenkauf nur abraten kann.

Nichts ist perfekt, und es wird dir nichts anderes übrigbleiben als dir entsprechende Informationen zu besorgen.

Wichtig ist alleine die Priorität, einem Welpen den besten Start in ein Hundeleben zu geben - und das geht nur mit Verstand, Wissen - und Liebe zum Tier.

So ein Dumpingpreis von 500,-- Euro würde mich aber schon stutzig machen... :think:

Edit: Worauf ich u. A. gezielt achten würde: Ist die Information über die bisherige Anzahl der Würfe auf der HP ersichtlich? Mit welchen Tieren züchtet er - oftmals gehen seriös erscheinende "Hobbyzüchter" hin und züchten mit eigenen Nachkommen, wobei es häufig zu sehr engen verwandtschaftlichen Verpaarungen kommt. Ein absolutes No-Go.

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Mein Aussie hat keine Papiere, ist kerngesund, wir haben einen Vetrag, einen kleinen handschriftlichen, ohne würde ich keinen Hund kaufen. Diaz war sogesehen ein "Fehlkauf" trotzdem möchte ich ihn nicht mehr missen.

Unser Siamkater stammt aus einer Hobbyzucht, er ist bildschön und gesund, wir haben Tierschutzvetrag Anzahlungsvertrag und Kaufvertrag bekommen, alles ist abgedeckt wenn was ist usw. Unter solchen Umständen finde ich es vollkommen egal ob die Eltern Papiere haben oder nicht, ohne Veträge also auch Adressen usw der Anderen würde ich kein Tier mehr kaufen...

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Ich tendiere auch eindeutig zu Pro-Züchter. Gründe wurden hier schon viele genannt.

In einer kurzen Zusammenfassung: Ohne Papiere hast du keinerlei Nachweis darüber, was du da eigentlich für einen Hund kaufst. Die Eltern können reinrassig sein, sie könnten es aber auch einfach nicht sein. Es hat ja niemand einen Nachweis darüber.

Zudem weißt du nicht, wie es mit den Elterntieren und sonstigen Ahnen gesundheitlich aussieht. Ich kenne die rassetypischen Erkrankungen der Aussies nicht, aber beim Labrador wären da z.B. ED und HD. In unserem Verband müssen die Eltern, Ahnen, Geschwistertiere der Eltern usw. geröngt sein, damit man überhaupt eine Zuchtzulassung für sein Tier bekommt. Es folgen noch mehr Untersuchungen (Augen, Gentest), ein Wesenstest (ist der Hund überhaupt so, wie er es nach Rassestandard sein sollte?), eine Abnahme der Zuchtstätte (nicht dass Welpen im dunklen Kuhstall sitzen und weder Tageslicht noch Menschen sehen...) und ein paar andere Dinge.

Dass sowas Geld kostet, ist klar. Da kann man sich dann auch vorstellen, dass es eben keinen Welpen für 500 Euro geben kann. Das wäre nicht kostendeckend.

Ich habe mich damals bereits nach kurzer Informationssuche eindeutig für einen Hund vom VDH entschieden, weil mir bewusst wurde, dass alles andere für mich nicht in die Tüte käme. Bis heute habe ich das nie bereut.

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Hallo,

da wir uns Grade ebenfalls mit den Aussies beschäftigen und es unser erster Hund sein wird, kann ich dir nur meine Meinung, aber keine Erfahrung nennen.

Ich denke, dass Papiere an einem Welpen im Gründe nur "die Krönung" sind. Man braucht sie im Grunde nicht, wenn man nicht züchten möchte, aber man hat einen Abstammungsnachweis. Die Papiere sagen aus (sofern sie von einem renommiertem Zuchtverein ausgestellt wurden), dass die Eltern der Welpen die erforderlichen Gesundheitsprüfungen bestanden haben. Das, finde ich ist unheimlich viel Wert. Klar, das allein verspricht auch nicht, dass dein Welpe gesund ist und bleibt, aber ein "genetischer Faktor" ist zumindest minimiert.

Ich wäre bei Welpen, gerade bei Aussies und anderen Rassen, die im Fokus stehen, extrem vorsichtig, wenn die Eltern schon keine Papiere haben. Unabhängig davon, dass der "Züchter" eventuell keine Erfahrung hat und die Elterntiere nicht die gängigen (der Rasse entsprechenden) Gesundheitsprüfungen haben.

Auch wenn sich ein "Einsparpotenzial" von 500€ erst mal schön anhört, finde ich ist es das nicht Wert darüber nachzudenken. Lieber gebe ich diese 500€ einem guten Züchter, dessen Tiere nachweislich gesund sind, die er gut kennt und der auch Erfahrung in Sachen Zucht hat, als das ich diese hinterher im Zweifelsfall beim Tierarzt lassen muss. Das ist nur Leid für den Hund und Sorgen des Besitzers.

LG Verena

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Hi,

besonders bei Hunden, die gerade in Mode sind, würde ich auf eine seriöse Zucht achten und mir die Züchter genau anschauen.

Gruß

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