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polar-chat.de  Der Hund
Andrea2011

Aik nervt Paula - aber richtig

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Huhu!

Die erste "richtige" Baustelle in Bezug auf Aik hat sich aufgetan...

Er nervt Paula, aber nicht zu knapp. Und die dumme Nuss wehrt sich nicht, sondern ignoriert ihn nur total. Er zieht an ihren Ohren, ihren Lefzen, beisst sie in die Füsse - und sie rührt sich nicht. Sie liegt auf ihrem Platz und "träumt von einem ruhigerem Ort". Sie guckt nur... deprimiert. Aik kläfft sie an, um eine Reaktion zu provozieren, sie macht GARNICHTS...

Wenn Aik es zu bunt treibt und zu laut wird, wird er von meiner Mutter zurück gepfiffen, das hält aber nur 1,5 Sekunden... Dann macht er weiter.

Akzeptieren von Individualdistanz und Ignoranz seiner Person - für Aik Fremdwörter. Macht er bei Menschen übrigens genau so... Ausser bei mir. Ich bin kein Spielzeug und das hat er mittlerweile verstanden. Aber bei Paula? Ausser wenns ums Fressen geht, hält sie den Ball komplett flach. Beim Fressen von Kauzeugs knurrt sie und räumt das Feld, um Ruhe zu haben. Gibts Futter, knallt es. Das versteht Aik. Aber sie setzt sich m.E. viel zu wenig gegen den Jungspund zur Wehr... Nichtmals ihren Liegeplatz akzeptiert er als Tabu... Ist ihm egal, er will spielen.

Ok, das war jetzt die Situation innerhäusig, bei meinen Eltern.

Draussen läufts anders: Aik will nerven und kriegt eines aufs Dach. Aik nervt weiter, Paula fängt an, ihn zu mobben - ich stoppe sie dann. Sie rennt ihn dann über den Haufen, bis er Angst bekommt und sich bei mir versteckt. Gemobbt wird bei mir nicht. Ansonsten schnüffeln beide harmonisch gemeinsam an Mauselöchern, Komandos werden von beiden parallel ausgeführt. Draussen gehts prima, wenn man vom gelegentlichen mobben absieht. Wie geschrieben, das lässt sich stoppen.

Anderen Hunden gegenüber ist Aik ähnlich. Erst vorsichtig kennenlernen und auf "lieb Hund" machen - dann rüpelig werden. Der Überzwerg versuchte sogar, erwachsene Rüden über den Haufen zu rennen, mit dem Erfolgt, dass er sich fluggs auf dem eigenen Rücken wiederfand.

Wir gehen regelmäßig mit 2 Leuten und 5 Hunden, 4 laufen frei und ein Rüde an der Schlepp. Der jagt wie Teufel und ist anderen Rüden sehr, sehr unverträglich gegenüber. Aik hat (hab ihn machen lassen, der andere maßregelt nur, tackert nicht) von ihm die Hucke voll bekommen, geht aber jedesmal wieder hin. Er kapiert das nicht...

Wie kann ich das Verhältnis Paula-Aik verbessern? Ihr - bei meinen Eltern - etwas mehr Selbstbewusstsein eintrichtern und wie groß ist meine Chance, dass Aik kein tumber Rüpel wird, der in andere reinbrettert wie nix gutes? Quasi ein fleischgewordener "Vorurteils-Goldie"?

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Aik nervt weiter, Paula fängt an, ihn zu mobben - ich stoppe sie dann.

Ich kenne Deine Hunde nicht, aber rein aus dem Gefühl würde ich Dir folgendes schreiben:

Wenn er nervt, dann mobbt sie ihn m.M. nicht, sondern verklickert ihm mal, dass er zu weit geht. Schutz suchen ist ja schön und gut, aber nicht, wenn es nur dazu dient neu Position zu beziehen und gleich weiter zu flippen.

Ich würde ihr drinnen mehr helfen - und das ziemlich konsequent - und ihr draußen einfach mal vertrauen, dass es Sinn macht (davon ausgegangen, dass Du eine relativ gut kommunizierende Althündin hast). Und wenn Du Glück hast, erklärt sie ihm auch, wie man kein "Vorurteis-Goldie" wird. :D

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Danke, Faberi, für deine Antwort.

Aik gehört nicht mir, er gehört meinen Eltern (oder umgekehrt?! ;) )

Paula ist öfters da, wenn es nicht möglich ist, sie mit zur Arbeit zu nehmen.

In Bezug auf Paulas "Attacken" auf Aik, bin ich mir ziemlich sicher, dass es sich um Mobbing handelt. Paula hat sich schon öfters mit frechen Hunden gezankt - das sah definitiv anders aus. Da wurde viel mit Körpersprache "geprollt" und kurz und heftig hingelangt (Luftschnappen). Das macht sie definitiv nicht. Sie rennt Aik stumpf über den Haufen. Er ist quasi mittig, sie kommt von links, rennt ihn um, rennt weiter, dreht um und macht das ganze von rechts nochmal. Sie wirkt dabei irgendwie ... überdreht. So wie Welpentollheit (also die berühmt-berüchtigten 5 Minuten), nur mit "Kollateralschaden"...

Probehalber kann ich sie mal machen lassen und Aik keine aktive Rückendeckung geben. Abmurksen wird sie ihn schon nicht. *hoff*

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Hunde machen nicht den Unterschied zwischen Benehmen drinne und draußen!

Drinne wird es Paula eher egal sein, weil sie selber relaxt ist, draußen will sie auch was unternehmen und möchte sich gegen einen aufdringlichen Schnösel zur Wehr setzen. Das wird unterbunden!

Das solltest Du lassen, das ist kein "Mobbing" das ist Erzieheung, Korrektur, normales hündisches Verhalten!

Klein Aik hat bereits begriffen, dass er (sowohl bei Deiner Mutter, die die Zurechtweisung nicht wirklich durchsetzt) als auch bei Dir (Strategie: Schutz suchen (und dem anderen Hund dabei innerlich eine lange Nase drehen)) seine Strategien durchziehen kann und damit Narrenfreiheit gewinnt!

Da er zu Hause bzw. in seinem "Rudel" damit so glänzenden Erfolg hat, warum sollte er sich bei Fremden anders verhalten??? Solange, bis er mal an den Falschen gerät! Dann wird ihm mal eine RICHTIGE, GRÜNDLICHE Korrektur zuteil, ie für ihn schmerzhaft, wenn nicht sogar gefährlich ist!

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Hmm, das ist natürlich die Preisfrage :D

Schätzt Du Paula so ein, dass sie in der Regel ein gut kommunizierender Hund ist?

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Sie rennt Aik stumpf über den Haufen. Er ist quasi mittig, sie kommt von links, rennt ihn um, rennt weiter, dreht um und macht das ganze von rechts nochmal.

Sie "rempelt " ihn. Normale hündische Korrektur und meint: "Du Nix, halt endleich mal den Rand!"

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Mir stellt sich erst einmal die Frage, warum Du es bei ihm zulässt, dass er so audringlich wird.

Wenn sie ihm dann die Meinung geigt, dann bekommt sie Ärger.

Erschließt sich mir nicht so ganz, wirkt zumindest etwas planlos.

Schließlich sagst Du ja selber, dass sie ihn nicht killen will, also würde ich sie lassen, damit er begreift, dass sie das nicht will.

Zuhause lässt sie ihn, weil es sie nicht zu sehr stört, draußen nervt er sie, aber da darf sie dann nicht.

Warum sollte sie sich dann drinnen wehren?

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Hmm, das ist natürlich die Preisfrage :D

Schätzt Du Paula so ein, dass sie in der Regel ein gut kommunizierender Hund ist?

Ja. Sie mag zwar nicht jeden Artgenossen, aber das muss sie m.E. auch garnicht.

Ich war mit ihr in einer DogDancing Gruppe, deren Lehrerin viel mit Calming Signals und Körpersprache gearbeitet hat, sie hat mir bestätigt, das Paula gut und auch mit Menschen kommuniziert. Mit CS hab ich ihre Angst vor Gleisen in den Griff bekommen :so

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Mir stellt sich erst einmal die Frage, warum Du es bei ihm zulässt, dass er so audringlich wird.

Wenn sie ihm dann die Meinung geigt, dann bekommt sie Ärger.

Erschließt sich mir nicht so ganz, wirkt zumindest etwas planlos.

Schließlich sagst Du ja selber, dass sie ihn nicht killen will, also würde ich sie lassen, damit er begreift, dass sie das nicht will.

Zuhause lässt sie ihn, weil es sie nicht zu sehr stört, draußen nervt er sie, aber da darf sie dann nicht.

Warum sollte sie sich dann drinnen wehren?

Drinnen kann ich es leider nicht unterbinden, dass er nervt. Das macht meine Mom und auch nicht wirklich gut..

Und draussen hab ich Paula gedrosselt, weil ihr Verhalten nach Mobbing und nix anderem aussieht. Ich kanns ja morgen filmen, wenn es nicht regnet.

Planlos würde ich mich jetzt nicht bezeichnen. Eher konsequent, wobei ich nicht unterstellen will, dass ich Paulas Intention wirklich interpretiert hab... Bin ja kein Hund. :Oo

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Hmm, Mobbing erklärt sich doch eher durch die Intuotion, gegen den anderen "etwas zu unternehmen" (beim Mobben nämlich NUR die, dass man meint, man wäre stärker) und nicht durch die Art und Weise, wie man sich durchsetzt.

Indem Du sie untergräbst in ihren Äußerungen, machst Du ihn stark (stärker als er eigentlich natürlicherweise sein sollte).

Aber Du wirst das vor Ort sicher besser einschätzen können ;)

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