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Futterumstellung - noch Startschwierigkeiten oder nochmal was Neues?

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Ich habe Finja ca. Ende August von einem , ich sag mal "normalen", handelsüblichen Futter der mittleren Preisklasse von Freßnapf auf ein kaltgepreßtes Trockenfutter (Canis Alpha) umgestellt. Nach anfänglichem "es nicht besser wissen" dachte ich dann irgendwann mal, ihr ein besseres und hochwertigeres Trockenfutter zu füttern. Barfen scheidet für uns aus.

Der erste Sack ist nun fast verbraucht und es steht langsam an, sich um neues zu kümmern.

So richtig glücklich bin ich damit aber nicht. Finja hat zwar nie richtig Probleme, wie Durchfall, aber so ein paar Sachen fallen mir doch auf und ich weiß nicht, ob ich das noch als Startschwierigkeiten einordnen soll oder ob sich das mit dem Futter erledigt hat. Das Hunde anfangs mit kaltgepreßten Futter Probleme haben können ist mir bekannt, aber wie lange kann sowas dauern?

Finja´s Kot ist generell was weicher als vorher mit dem anderen Futter. Die Häufchen sind kleiner, was ja ok ist. Sie hat teilweise Darmgeräusche als würden ne Menge Flugzeuge dadurch sausen, also richtig laut, ist aber mal besser und mal schlimmer. Sie frißt deutlich mehr Gras als früher, was weniger ist, wenn sie weniger Trockenfutter bekommt, dafür was anderes mehr dabei (z.B. Nudeln oder Reis).

Macht es Sinn es nochmal mit dem Futter zu probieren? Oder macht es mehr Sinn es nochmal mit einem anderen kaltgepreßten zu probieren? Oder kaltgepreßt ganz lassen und wieder das alte? Ich bin da im Moment etwas verunsichert. Da hat doch bestimmt schon mal jemand von Euch Erfahrungen gemacht?

Kaltgepreßtes Futter weicht man doch auch ein, oder ist es das, was ich falsch mache?

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Hm die Futterfrage ist immer wieder ein schweres Thema.....

Ich barfe Sammy, er bekommt aber trotzdem einmal die Woche Trockenfutter...weil ich ihn da nicht "entwöhnen" will..

Da ja Roy** usw .......zu Gedreidelastig ist..... bin ich auf Wolfsblut ( Wild Duck) umgestiegen.....

Sammy liebt das....

Ich hatte ihn mit 5 Monaten auf Barf umgestellt und immer Angst , was falsch zu machen...

Wir haben ein großes Blutbild erstellen lassen......und er hat super Werte :)

( wollte ich eigentlich erst machen wenn er 1 Jahr alt ist....aber da wir ja ständig in der Klinik sind, habe ich das mal untersuchen lassen)

Output hat er zweimal am Tag..... nicht zuviel ...usw ( ein scheiss Thema :D:D )

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Wenn du was kaltgepresstes füttern willst, probier einfach ein anderes mal aus.

Überzeugt hörst du dich jetzt nicht an.

Mein Paco zb. hat mit Luposan totale schwierigkeiten, weicher Kot (3-4 mal am Tag) und er säuft sich zu tode und wird undicht.

Allerdings mit Markus Mühle hat der gar keine Probleme, einmal am Tag Output und trinkt nicht vermehrt.

EDIT: Zum einweichen kann ich dir nix sagen, da ich Trockenfutter auch nur Trocken fütter.

Nur im Sommer weiche ich (Extruder) ab und an mal ein.

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Danke für Eure Antworten.

Sonst echt keiner da mit Erfahrungen??

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Habe bisher nur mit dem kaltgepressten Futter von Markus Mühle Erfahrungen gemacht.

Unsere vertragen so gut wie alles: Meist selbstgemacht, also rohes oder auch mal gekochtes Fleisch mit Zugaben wie Nudeln, Haferflocken , Gemüse. Seltenst mal verschiedene Sorten Trockenfutter. Im Urlaub gab es kürzlich mal drei Tage lang A*di-Futter - Asche auf mein Haupt ;)

Dazwischen auch mal ein Butter- oder Wurstbrot, Joghurt, Käse und sonstige Dinge.

Auch als "Urlaubsfutter" hatten wir mal Marku Mühle, aber das gab bei allen unseren Hunden Blähungen, Durchfall und endlose Trinkerei. Hab es seither auch mit keinem anderen kaltgepressten Futter probiert.

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Guten Morgen!

Ich habe für mich eine ganz einfache Regel: Alles, was (regelmässig) Darmgeräusche verursacht, scheidet als geeignete Ernährung aus. Dazu noch in Kombination mit weicherem Kot - für mich wäre die Entscheidung klar, dass ich dieses Futter nicht weiter verwenden würde. Das Ganze ohne grosse wissenschaftliche Erklärungen - ich gehe in dieser Frage einfach davon aus, wie ich es für mich selbst handhaben würde. Möchte ich Blubbern im Bauch? Oder weichen Kot? Und wenn das bei mir selbst vorkommt, habe ich mich dann vorher gut ernährt? Fühle ich mich damit wohl? Nö. Also warum sollte das für meinen Hund ok sein?

Die Frage, ob du das Futter noch einmal kaufen sollst, beantwortest du dir eigentlich doch schon selber: "So richtig glücklich bin ich damit nicht."

;)

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Ich füttere überwiegend kaltgepreßt, und habe Erfahrung mit verschiedenen Sorten.

Lupovet:

sehr gute Akzeptanz,

Zusammensetzung und P/L für mich auch gut,

Lieferung, Service, wenn man mal ne Frage hat: hervorragend.

Das habe ich sehr lange gefüttert.

Aber: sehr große Haufen, ich hatte den Eindruck, mengenmäßig kam mehr raus, als Blaze davon gefressen hat.

Luposan:

viel zu weicher Kot, ansonsten wäre es toll gewesen

Markus Mühle:

Blaze hat sich gekratzt wie nochwas. Das viel nach wenigen Tagen auf und das Futter damit raus.

Natur Vital für Jagdhunde:

sehr gutes P/L Verhältnis, Blaze hat es wirklich gerne genommen und sehr gut vertragen. Schöner Output, Menge und Häufigkeit prima.

Lukullus:

gutes P/L Verhältnis, Blaze hat es wirklich gerne genommen und sehr gut vertragen.

Canis Natural:

Output zu weich.

JETZT aktuell bekommt er morgens Canis Alpha PUR (ohne synthetische Vitamine), abeends eine Sorte von Josera, da wechsel ich ab.

Zu Menge und Häufigkeit des Outputs:

egal was Blaze bekommt, ich hatte auch schon Sorten von Bestes Futter, Wolfsblut, Belcando - er macht immer 2 - 3 x täglich Häufchen. Das ist so bei ihm, hat also nix mit kaltgepreßt oder extrudiert zu tun.

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Danke nochmal. Da war ja jetzt doch was brauchbares bei.

@ Junkersfrau: Werde mal ein paar von denen, die Du genannt hast googeln. Da sind ein paar bei, mit denen ich mich noch nicht beschäftigt habe. Vielleicht ist da ja was für uns bei.

Ich glaube die Entscheidung, das jetzige Futter nicht mehr zu füttern, ist heute gefallen. Ich werde es jetzt nochmal ohne Einweichen probieren, wie DogOnTour schrieb und dann wahrscheinlich umstellen. Schade, von der Zusammensetzung hat das Futter mir eigentlich gut gefallen, ist übrigens auch Canis Alpha Pur. Aber vorhin hat Finja ein paar Minuten nach dem Fressen alles erbrochen. Ich war danach nochmal mit ihr draußen, weil sie unbedingt wollte, und sie hat wieder Gras gefuttert wie blöde und nach mehrmaligen Erbrechen scheint es jetzt auch wieder ok zu sein. Das kannte ich bisher von ihr noch nicht so. Kann zwar auch Zufall sein, ich bin mir aber 100%ig sicher, daß sie vorher draußen keinen Mist gefressen hat und sie war auch vor dem Füttern guter Dinge und wohlauf.

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Kaltgepreßtes Trockenfutter würde ich nicht einweichen, das ist meiner Meinung nach auch nicht nötig oder sinnvoll.

Gibt es einen bestimmten Grund warum du das machst?

Das wird doch so ein brauner Brei... die Pellets zerfallen, das können sie auch im Magen.

Wo siehst du den Vorteil?

:)

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Ich hab das andere Futter voher auch immer ein bißchen eingeweicht. Also was heißt eingeweicht? Ich laß es jetzt nicht ewig stehen, sondern tue einfach ein bißchen Wasser dazu. Bei dem Canis Alpha ist es mir ja auch schon aufgefallen, daß es anders reagiert darauf, als das übliche Trockenfutter, deshalb kam mir ja der Gedanke, daß das vielleicht nicht notwendig ist und deshalb ja auch die Frage, ob das vielleicht das ist, was ich falsch mache. In meinem Bekanntenkreis habe ich niemanden, den ich hätte diesbezüglich fragen können. Die füttern alle normales Trockenfutter mit einweichen. Hab es jetzt die letzten 2 Tage nicht mehr gemacht, aber Gras fressen tut sie immer noch wie blöde. Sie hat es zwar immer schon mal hin und wieder gemacht, aber nicht in solchen Mengen und in der Häufigkeit, wie im Moment. Es ist im Moment oft so, daß sie sich zu Hause meldet, weil sie raus muß. Aber nicht zum Sch....., sondern dann stehe ich 20 Min. mit ihr draußen und kann ihr beim Grasen zuschauen. Nachts finde ich das nicht unbedingt so lustig.

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