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Hundeforum Der Hund
Taen

Hund beißt sich die Ballen auf - aber richtig!

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Hallo zusammen,

nach langer Zeit melde ich mich heute mal wieder und habe gleich ein etwas größeres Problem.

Unser Dicker beisst sich, wie wir jetzt festgestellt haben, in der feuchten Jahreszeit die Ballen auf. Dies aber richtig, bis aufs rohe Fleisch. Irgendwie scheint er masochistisch veranlagt zu sein.

Es fing letztes Jahr im Herbst an. Als es das erste Mal auftrat, dachten wir noch, er hätte sich den Ballen irgendwo abgeschürft. Als dann aber der Reihe nach die anderen Pfoten folgten und wir ihn beim knabbern erwischt haben, war klar, dass er sich das selbst antut.

Anfangs waren wir noch beim TA, aber außer Salbe drauf und einen Verband drum, konnten auch diese uns nicht sagen, an was es liegt.

Er hat von Natur aus richtige Samtpfoten, obwohl er nicht nur auf Gras oder weichen Untergründen läuft.

Im Moment reinige ich die Wunde, packe Zinksalbe drauf und ziehe ihm einen Schuh an, damit die Wunde nicht verschmutzt und er nicht dran kann.

Allerdings bringt er es auch fertig, sich den Schuh nachts auszuziehen und weiterzuknabbern. Oder aber er nimmt eine andere Pfote.

Dementsprechend ist sein Gangbild. Er humpelt und "leidet" ganz furchtbar :-) (vor allem wenn wir ihn zu uns rufen und er zu uns "gehumpelt" kommt. Wenn es an der Tür klingelt, rennt er allerdings ganz normal und auch Stöckchen würde er hinterher jagen.

Hatte einer eurer Hunde schon mal etwas ähnliches oder kann mir jemand einen Tip geben, an was das liegen kann?

Anbei mal ein Foto, auf dem man das ganze Ausmaß sieht.

Danke und Gruß

Taen

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Das er evtl. Probleme mit Herbstmilben hat und sich deswegen so aufknabbert?

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Hast Du schonmal ne 2. Meinung von einem anderen Tierarzt eingeholt?

Vielleicht ist es ne spezielle Form der Milben, die ihn so jucken, dass er seine Pfoten eben abknabbert :think:

Also, ich hab ja keine Ahnung, vielleicht ist es auch eine Übersprungshandlung, da müsste dann ein Trainer dran, der sich Euch und den Hund dann anschaut.

Aber ich finde, vom einfach drüber gucken kann man da ja nix sehen, mal Hautgeschabsel nehmen, oder Blutuntersuchung machen, oder keine Ahnung, was für Möglichkeiten da noch existieren, wenn die Salbe nix hilft .

Oder den gleichen Tierarzt nochmal drauf ansprechen, so würde ich zumindest vorgehen :)

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sieht ja übel aus!

auch wenn einige die Augen rollen werden:

auch ein Tierheilpraktiker kann vielleicht weiterhelfen.

Wir haben da sehr gute Erfahrungen gemacht und es ist auch nicht so kostspielig,

wie man meint....unsere Tierarztbesuche waren jedesmal wesentlich teurer...und haben

weniger geholfen.

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Genau dasselbe hatten wir auch schonmal, allerdings nur an einer Pfote. Am nächsten Tag sind wir zum Tierarzt, er war, wie wir durch sein massiges Fell nicht gemerkt haben, am ganzen Körper gerötet und hat dann als erste Hilfe Kortison bekommen da er sich sonst wahrscheinlich weiter kaputt gebissen hat. Ich würde mal drauf gucken lassen von einem Tierarzt... Kann eventuell halt auch einer Allergie bzw eine allergische Reaktion sein...

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Huhu,

ich würde mir einen anderen Tierarzt suchen und dort mal einen Abstrich oder ein Geschabsel machen lassen.

Unser Hund hatte Pilz an den Füßen, vielleicht ist es bei euch auch so. Lass das auf jeden Fall fachmännisch Abklären. Wenn es so offen ist, sollte auch über AB Gabe nachgedacht werden.

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Ich würde auch eine Zweitmeinung einholen und ihm erstmal einen Trichter anziehen, damit er nicht knabbern kann und trotzdem Luft an die Wunde kommt.

Es kann sehr gut ein Pilz sein oder Milben.

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Ich hab auch sofort an Herbstmilben gedacht.

Ich würde auf jeden Fall noch einen anderen Tierarzt aufsuchen.

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Ich würde ihn nochmals Deinem Tierarzt vorstellen und eine intensivere Diagnostik fordern. Milben (Bzw Reaktion auf Herbstgrasmilben) würde mir auch als erstes einfallen, Pilz denke ich weniger, da passt das Granulationsfgewebe nicht wirklich zu. (wobei sich natürlich sekundär Hautpilze angesiedelt haben können, die wären dann aber nicht ursächlich, sondern lediglich Nutznießer der entzündeten feuchten Hautareale)

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auweia das sieht ja schlimm aus.

Das würde ich auch nicht so untherapiert lassen. Da sollte nochmal ein kundiger Tierarzt drauf schauen.

Es gibt doch auch Dermatologen für Hunde oder irre ich mich da?

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