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polar-chat.de  Der Hund
xsunny90x

Brauch Tipp zum Gassi gehen!

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[ALIGN=center][/ALIGN]Hallöle ihr Lieben,

habe ein Problem oder besser gesagt eine Frage. Könnt ihr mitTipps geben wie man einem keinem verwöhnten Yorkie beibringt ordentlich neben mir zu laufen beim spatzieren gehen? Er ist jetzt 1,5 Jahre und ich habe ihn seit Juni diesen Jahres. Nur das nervt echt tierisch das er ständig an der Leine zieht und mich Gassie führt=) Will das er anständig neben mir läuft.

Wie trainiere ich das am besten? Wie habt ihr es gemacht? Habt ihr hilfreiche Tipps für mich?

Danke schonmal....

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(bearbeitet)

Hallo Sunny, ich bin schwerbehindert und sitze im Rollstuhl.

Dadurch, das ich für draußen einen elektrischen Rollstuhl, auch Scooter genannt habe, muß ich mich auf meinen kleinen Pudel 100 prozentig verlassen können. Ich war ein halbes Jahr in einer Hundeschule, die mir beigebracht hat wie ich meinen kleinen Prinz trainiere.

Ich hatte immer einen kleinen Beutel dabei, darin befanden sich Leckerlies, die sehr klein waren.

Falls dein kleiner zur Zunahme neigt, kannst du ihm auch von seinem Trockenfutter etwas nehmen und dann benötigst du nur noch Geduld

Du läufst mit ihm und wenn er zieht bleibst du stehen und denkst dir für dich einen Code aus, ich habe nein gesagt, dann darf man beim Lob aber nicht mehr fein sagen, da es sich zu sehr ähnelt.

Du wartest so lange bis dein kleiner dich verwundert anschaut, dann gibst du ihm eine kleine Belohnung und gehst wenige Schritte.

Zieht er bleibst du wieder sofort stehen und wartest.

Ich benötige gar keine Belohnungen, außer meiner Stimme.

Wenn ich anhalte geht er auf meinen Scooter und erst wenn ich runter sage geht er runter, egal was auch passieren mag.

Du könntest ihn auch sitz machen lassen, wichtig ist das du geduldig bleibst.

Sollte ein anderer Hund kommen und dein süßer regt sich auf dann empfehle ich dir, ihn sitzen zu lassen und nur wenn er auch sitzen bleibt, bekommt er wieder eine Belohnung.

Ich wünsche dir viel Freude dabei und hoffe ich konnte dir etwas helfen

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Hi,

da es schon seit einiger Zeit so geht, würde ich was Äußeres ändern und dann dein Verhalten änderen.

Mit Äußeres: benutzt du Halsband, dann nehme ein Geschirr oder umgekehrt. Oder mache ihm ein Tuch um ..... sowas eben, dass es für Nase neu ist (ähnlich Trailer, die ein Arbeitsgeschirr haben und wissen, wenn sie das anhaben ist Zeit uz arbeiten).

Dann Befehl "Leine" oder ähnlich und dann gehst du NIE mehr in die Richtung, in die er will. Keine lange Leine. Schlage wilde Haken, laufe in ihn rein, ändere plötzlich die Richtung - kommentarlos! Mache es so, dass er auf dich achten muss oder wenn er es nicht tut, halt herumgezerrt wird. Er wird lernen, auf dich zu achten. Denn

Das dauert und die "Spatziergänge" sind alles andere als lustig, weit kommst du auch nicht und es sieht nicht schön aus.

Bei mir hat es geholfen. Meine Nase hatte dann ein "ich ziehe nicht Geschirr" und ein "heute an der Flex und ich mache was ich will Halsband". Ich hatte nicht immer Lust und gelerntes muss sich ja erst mal setzten - also habe ich nicht jeden Tag oder bei jedem Spatziergang geübt. sie konnte das gut auseinander halten.

Wünsche starke Nerven

Gruß

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Hi,

Leinenführigkeit ist eine never ending Story. Und es kommt auf den Hund an welche Methode nun besser wirkt.

Ich bevorzuge die Methode: "Achte darauf was ich tue"

D.h. sobald die Leine sich strafft, machst Du einen Richtungswechsel. D.h der Hund denkt es geht weiter vorwärts und du handelst völlig anders als er es erwartet.

Du gehst einfach in die entgegensetzte Richtung, läufst zick zack, kreuz und quer usw.

Es wird nicht lange dauern und der Hund schaut dich verwirrt an. Das ist der Moment wo du seine Aufmerksamkeit hast. In der Regel wird er ab dem Zeitpunkt darauf schauen was du als nächstes machst.

Also mach noch beklopptere Sachen. Lauf um Laternenpfähle. Geh rückwärts usw. usw.

Wichtig : achte auf das Timing. Du mußt handeln sobald sich die Leine strafft. Ein kurzes zuppeln ist erlaubt, ein festes zurückziehen des Hundes ist verboten. Damit versaust du das ganze Training.

Es dauert, aber es wirkt auch. Und die Nachbarn haben was zu lachen wenn Du mit dem Hund Gassi gehst...... :D

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Hat dein Hund denn Freilauf, wo er selber entscheiden kann wie er seiner Nase nach laufen möchte?

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Dann Befehl "Leine" oder ähnlich und dann gehst du NIE mehr in die Richtung, in die er will. Keine lange Leine. Schlage wilde Haken, laufe in ihn rein, ändere plötzlich die Richtung - kommentarlos! Mache es so, dass er auf dich achten muss oder wenn er es nicht tut, halt herumgezerrt wird. Er wird lernen, auf dich zu achten.

Du kannst nicht in einen so kleinen Hund reinlaufen ohne Gefahr zu laufen ihn zu treten,

und rumzerren würde ich ihn auch nicht. Richtungswechsel ist schon eine gute Sache, die

richtig angewendet auch funktioniert. Aber bei so einem kleinen Hund nur mit gebremsten

Schwung, sonst bekommt dein Hund Angst und wird deine Nähe meiden.

Was hast du denn schon versucht um ihn leinenführig zu bekommen?

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Mein Zwerg hat zwar nie extrem an der Leine gezogen, aber artig neben mir laufen, war lange ein Thema.

Dieses ständige Richtung wechseln, Hacken schlagen, etc. hat nur eins gebracht - sie wurde furchtbar nervös und hat erst recht alles "falsch gemacht".

Ich habe am Ende vom Spaziergang angefangen, das brav neben mir herlaufen zu üben. Dann war sie müde, ausgepowert, aber die Konzentration war für kurze Übungseinheiten noch gut da.

Wenn sie zufällig neben mir war, hab ich sie gelobt und in hohem Ton zugeplappert, was für ein feiner Hund sie ist. Dann hat sie mich immer angestrahlt und nach ein paar Schritten hat sie nen Keks bekommen.

Das ist bei uns jetzt Kommando Fuß. Wenn sie nur so neben mir laufen soll, reicht es mittlerweile, wenn ich die Leine kürzer nehme und sie verbal lobe. Sie weiß, dass sie dann später nen Keks bekommt.

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Hi,

es gibt ja grundsätzlich zwei Arten zu versuchen , dem Hund Leinenführigkeit beizubringen:

1. Über formales Lernen, womit hier Futterbestätigung gemeint ist.

2. Über soziales Lernen, also der Orientierung an Dir.

Ich würde immer die zweite Möglichkeit empfehlen, denn der Hund nimmt dabei Dich und Deine Persönlichkeitzu wahr - und nicht nur das Leckerchen.

Beide Möglichkeiten sind hier schon beschrieben worden.

Ich würde es so machen, mit ihm einen ruhigen Waldweg aufzusuchen, also ohne viel Ablenkung , und dann mit ihm an einer ganz normalen Leine laufen.

Läft er vor, gehst Du einen Schritt rückwärts und setzt einen kurzen Leinenimpuls. Nicht zu fest, er soll nur merken, dass Du etwas von ihm willst, nämlich seine Aufmerksamkeit. Geh dann weiter rückwärts und lade ihn so ein, mitzukommen. Folgt er, dreh Dich rum und gehe normal weiter, bis er neben Dir ist. Dann langsamer werden. Läuft er mehr, als eine Armlänge plus Leinenlänge voraus, wieder einen kurzen Impuls setzen und rückwärts gehen usw.

Er sollte so relativ schnell gemerkt haben, was Du von ihm möchtest und einen Vorteil darin sehen, auf Dich und Deine Richtungswechsel zu achten.

Klappts ohne Ablenkung, langsam auch sowas einbauen.

Auch der Umgang im Alltag ist wichtig für Eure Beziehung und dafür, dass Dein Hund locker neben Dir her läuft.

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...ergänzend noch:

Wenn Du langsamer wirst und der Hund nach Dir schaut und Du rückwärts läufst und er dreht und Dir folgt, natürlich keinen Leinenimpuls setzen.

Das wird mit der Zeit immer häufiger passieren. Auch wenn er dann gut neben Dir läuft, solltest Du immer ein Auge drauf haben. Wenn Du siehst, das er etwas fixiert, oder nicht mehr so wirklich bei Dir ist kannst Du Dich wieder langsam zurückfallen lassen und entsprechend seiner Reaktion selber reagieren.

Immer ohne Wut, ohne Gewalt, ohne Hektik, dafür aber klar und Deutlich, auf den Punkt und entschlossen.

Zweifelst Du an dieser Art des Trainings, mach es auch nicht, es wird nicht funktionieren.

Die meisten Hunde mögen Menschen, die ihnen klar und deutlich sagen, was sie dürfen und was nicht, denn so wissen sie wo sie dran sind - und bei so einem Menschen finden sie letztendlich auch Sicherheit und Ruhe.

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