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polar-chat.de  Der Hund
nala.

Mein Hund knurrt in der Wohnung meinen WG-Mitbewohner an, kann das an seinem Rüden liegen?

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Guten Abend,

ich habe einen 4jährigen kastrierten Rüden. Mit diesem bin ich vor einem halben Jahr in eine Wg gezogen, dort gab es bereits einen 1 1/2 jährigen anderen Rüden.

Am Anfang haben die beiden sich relativ gut Verstanden, es wurde mit einander gespielt und in der Wohnung größtenteiels ignoriert. Mein mitbewohner ist auch mit beiden viel Unterwegs gewesen ohne das ich dabei war. Nun ist es so das seit ungefähr 3 monaten eine Hündinn zu meiner Familie gehört. Seitdem wird der andere Rüde konsequent von meinem angeknurrt, was wohl das "besitzverhalten" ist.

Was ich nun nicht Verstehe ist das mein Rüde auch den Besitzer des anderen Rüdens, also meinen Mibewohner anknurrt und das auf ziemlich massive Art und Weise, allerdings nur wenn er in mein Zimmer kommt, draußen geht er auch hin und möchte gestreichelt werden.

Mittlerweile mache ich es so das ich meinen Hund auf seinen Platz schicke wenn mein Mitbewohner ins Zimmer kommt und er anfängt zu knurren (was eigendlich immer der Fall ist).

Soll ich weiter so verfahren und hoffen das es sich gibt?

Oder sollte mein Mitbewohner sich wiederrum mehr mit meinen Hund beschäftigen?

grüße nala.

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Deiner Beschreibung nach zeigt dein Rüde territoriales Verhalten - das Betreten des Zimmers wird verweigert, außerhalb ist alles in Ordnung.

Auf so engem Wohnraum kannst du das Betreten deines Zimmers nicht vermeiden, in jedem Fall solltest du deshalb deinem Rüden weiterhin klarmachen, dass Territorialverhalten in DEINEM Raum nicht erwünscht ist.

Ich glaube aber, dass du dies nicht so einfach durchsetzen kannst, denn wenn ich dich richtig verstehe, darf dein Rüde ja "Besitzverteidigung" dem anderen Rüden gegenüber an den Tag legen.

Meiner Ansicht nach ist dein Rüde gerade dabei, sich Ressourcen anzueignen und übernimmt damit Aufgaben (Regeln der Kontakte der Hündin, Verteidigung des Territoriums Zimmer) die ihm absolut nicht zustehen, sondern in dein Refugium fallen.

Insofern würde ich auch das Verhalten dem anderen Rüden gegenüber strikt unterbinden; es ist DEINE Aufgabe zu regeln, wer Kontakt zur Hündin haben darf und wer nicht.

Genauso wie es deine Aufgabe ist zu regeln, wer DEIN Zimmer betritt und wer nicht.

kann sein dass mein Eindruck nicht richtig ist, aber deine Beschreibung erweckt bei mir die Ansicht, dass es deinem Hund eindeutig an Grenzen fehlt.

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(bearbeitet)

Das ist ein gedanke den ich mir so noch nicht klar gemacht habe, da ich die Hündin erst seit 3-4 Monaten habe, habe ich in der Hinsicht Zweithund noch nicht so die Erfahrung. Draußen unterbinde ich es das er den Mitbewohnerhund "wegprollt", allerdings bis jetz nicht allzu konsequent (ich habe wohl die folgen betr. territorialverhalten unterschätzt), ich werde da ab morgen mehr hinterher sein.

Ich stell mir da trotzdem noch die Frage warum er auch den Besitzer des anderen Rüden anknurrt?

Genau deswegen? weil er der Besitzer ist und zu dem "anderen" Rudel gehört?

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gut möglich dass der Geruch des Rüden, der dem Besitzer ja auch anhaftet, deinen Rüden noch weiter zu seinem Verhalten anregt; ich befürchte aber, dass - sollte er sich damit durchsetzen können - er dieses Verhalten auch bei anderen Personen zeigen wird.

Kann sein, dass er dies nur bei Einzelpersonen zeigt, die er "nicht riechen" kann, kann auch sein, dass er irgendwann alle Besucher als ungebetene Eindringlinge ansieht.

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:kaffee:

Hallo Nala,

zuerst mal herzlich willkommen im Forum. =)

Ich glaube, Dein Hund weiß genau welcher Mensch zu welchem Hund gehört.

Mein, leider bereits versstorbener Rüde, hatte einen Erzfeind, obwohl er selbst lieber nicht streiten wollte. Dieser Hund war anfänglich auch verträglich und wir sind des öfteren mit mehreren Hunden gelaufen.

Irgendwann änderte sich dass. In diese Feindschaft gegen meinen Rüden hat er mich dann total einbezogen. Auch wenn ich allen auf der Straße kam wurde er böse und hat mich immer angegiftet.

LG

:winken:

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