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Hundeforum Der Hund
Anne_HST

Depressionen?

Empfohlene Beiträge

ich glaube nicht, dass ein Urlaub da hilft. Denn weglaufen kannst Du vor Deinen

Depressionen nicht. Schaden wirds aber vermutlich auch nicht, wenn Du die Möglichkeit

hast, versuche es.

Für Dein tägliches Leben gebe ich Dir folgenden Tipp:

mach Dir eine To-Do-Liste und zwar jeden Tag aufs Neue!

Schreib am Abend Dinge auf diese Liste, die Du am nächsten Tag

auf jeden Fall erledigen willst, nicht nur putzen, einkaufen, lernen,

sondern auch Dinge wie spazieren gehen, mit einer Freundin einen Kaffee trinken.

Und dann arbeite diese Liste am nächsten Tag KONSEQUENT ab. Auch wenn

es schwerfällt, lass Dir keine Wahl, sondern zwing Dich dazu.

Mir hat das sehr geholfen, als es mir mal ähnlich mies ging.

Die ersten Tage war es hart, aber dann wurde es allmählich leichter.

Und auch wenn es so lange Wartezeiten für einen Termin zur Psychologischen

Beratung gibt: lass Dir trotzdem einen geben! Wenn Du ihn dann in 6 Monaten

nicht mehr brauchst, TOLL, aber wenn doch hast Du einen Termin auf den

Du hinarbeiten kannst.

ganz liebe Grüße

edit: aus 3 Monaten 6 gemacht...

und Du hast Recht: jemand, der das noch nicht durchgemacht hat, kann nicht

nachvollziehen wie das ist...man bekommt nur ein verständnisloses "Hä?" und

sie denken, man ist nur faul....

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Ich werde mich diese Woche noch krank schreiben lassen, dann werde ich heute meinen Freund vor die Tür setzen, weil ich gemerkt habe das es mir heute tagsüber wo er nicht da war, schon besser ging!

Und nach der Woche Ruhephase fang ich mit neuer Kraft an mein Leben wieder zu regeln, werde mich einer Selbsthilfegruppe anschließen und auf meinen Temin beim Psychotherapeuten warten.....

Danke an euch alle, ihr habt mir wirklich gute Tipps gegeben und ich werde diese auch so gut wie es geht umsetzen :)

Und natürlich halte ich euch auch auf dem Laufenden

Viele liebe Grüße

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SUPER :) das klingt doch schon voll motiviert. Berichte bitte weiter. Wird sicher alles wieder gut!

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Frag deinen Arzt, wenn du da morgen eh hingehst, mal nach einer psychosomatischen Kur.

Da kommt man, wenn es eilt, wie bei dir evtl., auch sehr schnell hin.

Das würde mir jetzt nach dem ganzen geschriebenen von dir noch so spontan einfallen.

Alles Gute dir.

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mach ich Muck, danke :)

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Anne, das klingt doch jetzt schon wieder hoffnungsvoll und positiver :kuss:

Packs an, das wird dir helfen! Und Ansprechpartner findest hier auch, die dir zuhören und mit Tipps beiseitestehen, du bist nicht alleine!

Und red mit deinem Arzt, dass du auch jetzt schon eine Hilfe bekommst, nicht erst in 6 Monaten, wenn du eine Therapie bekommst . Pflanzliche Mittel gibts ja auch, die gut wirken.

Ich bekomm manchmal Panikattacken, oder wenn mich beruflicher Stress sehr belastet, mir helfen dann im Moment die Notfalltropfen sehr gut.

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die Panikattacken kenne ich auch, aber die kann ich kontrollieren ein Glück.

Jetzt muss ich nur noch wieder bisschen freudiger werden

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Hi,

zum Gendefekt: das kann durchaus sein.

Das kann man untersuchen lassen. Ändert zwar nichts, aber man weiß wenigstens

was Sache ist.

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Ich habe mir gerade alles mal durchgelesen und muss jetzt noch antworten, auch wenn es schon "geklärt" ist.

Depressionen sind sehr hart, manch einer hat eine Veranlagung dafür, manch einer nicht.

Ich für mich würde sagen ich schwebe da so in der Mitte.

Ich hatte mal Depressionen, sie waren da, und ich konnte sie nicht packen und wegnehmen.

Für mich habe ich gesagt Depressionen sind wie diese Fliegengitter.

Man hat es befeestigt damit keine nervigen Tierchen mehr reingeflogen kommen, leider kommt dadurch auch das Licht nur verdunkelt in den Raum.

Soll heißen (bei mir war es so) man baut sich unbewusst einen Schild, damit man nicht mehr negativ getroffen werden kann, leider hält man so aber auch das Gute von sich fern.

Meist merkt man das wenige Licht erst zum Winter hin, wenn man das Netz abnimmt kommen auch erstmal keine Tierchen, denen ist es ja auch zu kalt. Aber Licht kommt rein.

Dahin zu kommen ist der erste, sehr schwierige Schritt. Man muss seine Mauer fallen lassen. Ich (schüchternheit in Person) bin einfach auf die Straße gegangen und habe Menschen beobachtet. Dann bin ich mit Cheyenne raus und habe das Gespräch mit anderen Hundehaltern gesucht. Einfach über nichts wichtiges reden. (Ich brauche soziale Kontakte sehr. Mich hassen viele, ich bin ihnen zu direkt. Die die ich aber meine Freunde nennen darf schätzen genau das an mir).

Dann kommen wieder die ersten Mücken rein...

Sie nerven, sie stechen, summen, stehlen dir einen ruhigen Schlaf.

Und ab da wird es kritisch. Entweder man zerbricht an dem Mückenstich kratzt dran und verzweifelt, oder man macht Fenistil drauf und gut ist.

Das ist der Punkt wo eventuell ein Therapeut helfen kann.

Den ersten Schritt hast du gemacht, sie es positiv. Du hast die Erkenntnis das etwas nicht stimmt.

Viele kommen garnicht so weit ;)

Wenn du reden magst, schreib mir ruhig eine PN. Theoretisch bin ich immer erreichbar ;)

Denk einfach nochmal an alles was war, verlier dich ruhig ein wenig darin. Weine, schreie, hau irgendwo gegen... und dann stehst du auf, mit neuer Kraft.

Schreibe vielleicht auf was dich nervt, was dich zerstört. Dann verbrenne es. Wenn es hilft lache dabei, laut so das jeder hören kann das deine Probleme jetzt in Asche zerfallen und dann kannst du aufstehen, aus der Asche, wie ein Phoenix.

Okay, beim durchlesen klang mein geschriebenes komisch, aber ich hoffe es verdeutlicht trotzdem das was ich meinte :)

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Ich wünsche dir viel Kraft auf deinem Weg! :)

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