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Hundeforum Der Hund
Shyla

Hunde lernen Menschenkörpersprache?

Empfohlene Beiträge

Immer wieder wird bei Ratschlaegen hier sehr viel Wert darauf gelegt, dass Menschen die Hundekoerpersprache lernen.

Mir ist es ebeso wichtig, dass Shyla die Menschenkoerpersprache lernt. Ich glaube dass die meisten Hunde ein freundliches Laecheln von bedrohlichem Zaehnezeigen unterscheiden koennen, dass einige Hunde (vielleicht Rassenabhaengig) die Bickkontakt suchen, wenn jemand sie anspricht, mit ihnen spielt, ohne dass sie einem drohen usw...

Uns sind auch schon Leute begegnet, die schwoeren Shyla hat sie angelaechelt im vorbeigehen, als sie ihr zugewunken haben.

So glaubt ihr Euere Hunde koennen die menschliche Koerpersprache lesen, ohne das der Mensch sich als Hund gibt?

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Also bei meiner alten Hündin war es verblüffend, wie sie unsere Körpersprache las.

Früher haben wir das nicht mitbekommen, bis es mir eines Tages durch zufall auffiel.

Ich testete es mal einen Spaziergang lang.

Ich habe den ganzen Spaziergang über nicht mir ihr gesprochen, sie lief wie immer auch bei diesem Spaziergang frei. Die Kommunikation funktionierte einwandfrei, sie sah sich jedoch öfters um als sonst, da ich sie ja nicht rief, wenn ich woanders lang ging, es war auch kein Problem sie nonverbal zu mir zu holen oder frei zu geben. Dannach war es mir erst richtig bewusst, dass wir die Kommunikation, mit der Annahme der Hund verstünde nichts anderes als bewusst beigebrachte Befehle, sehr einschränken.

Von diesem zeitpunkt an habe ich öfters solche Spaziergänge gemacht, erstens, damit unsere Hündin mehr auf mich achtet und zweitens um unsere Kommunikation zu verfeinern.

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Hunde sind definitv um einiges besser im Beobachten, als wir Menschen, die eher verbal fixiert sind, deswegen wird ein Hund kaum länger als 2 Wochen brauchen um seinen Gegenüber "einschätzen" zu können.

Ich glaube viel beibringen muss man einem Hund in der Beziehung nicht, das macht er schon allein, liegt halt in seinem Naturell. :D

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Hunde sind definitv um einiges besser im Beobachten, als wir Menschen,

Ich schliesse mich dir da an, ich denke das Hunde uns schneller begreifen und sich uns anpassen als wir.

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Hunde brauchen keine meschliche Körpersprache zu erlernen. Wenn wir eindeutig kommunizieren und nicht wie wandelnde Fragezeichen durch die Welt latschen, dann verstehen sie sehr, sehr schnell, was Sache ist.

Unser Unterricht in der Hundeschule beruht zu einem großen Prozentsatz auf menschlicher Körpersprache. _Und damit meine ich KÖRPER, nicht Finger. Es ist für diejenigen, die zusehen, immer ein echtes Highlight, wenn man beobachtet, wie schnell Hunde verstehen, wenn sie eindeutige Signale bekommen.

Da kann ich einen wildfremden Hund an die Leine nehmen und wortlos mit ihm, ohne an der Leine zu rucken, in jede Richtung gehen, ihn absetzen, ihn ablegen oder zum Anhalten zu bringen. Das finden Neulinge bei uns immer sehr spannend.

Hunde bekommen doppelt so viele Bilder pro Sekunde auf der Netzhaut wie wir Menschen. Sie nehmen die kleinsten Nuancen in unseren Bewegungen auf. Auch und vor allem unsere Unsicherheit. Wenn wir das mal kapiert haben und wenn wir uns mal filmen lassen, wie oft wir Unsinn kommunizieren über unseren Körper und dann aber gerade vom Hund genau das Gegenteil wollen...

LG Anja

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(bearbeitet)

Mit meiner Frage suche ich mehr in die Richtung, wie Hunde Menschen einschaetzen und auf sie reagieren, wenn die Menschen sich ganz menschlich verhalten.

zB ueber Hund beugen, Kopf taetscheln, an Halsband festhalten und Hund in die Augen sehen, auf Hund forsch zugehen, wenn man ihn streicheln moechte, mit Armen fuchteln beim reden usw

Meine Beobachtung ist, dass Hunde, die viel um fremde Menschen sind diese Gesten nicht als Bedrohung sehen, quasi auch Menschen ohne Hundewissen verstehen.

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Erstmal würde ich sagen, dass Menschlich und Hündisch kaum Parallelen hat, zwei völlig unterschiedliche Arten der Kommunikation sind - wie böse Missverständnisse ausgehen können, kann man oft genug in den Medien sehen.

Ich glaube auch nicht, dass es nur von der Gewöhnung an viele Menschen abhängig ist, wie entspannt ein Hund auf eigentliche "Bedrohung" reagiert. Ich glaube, da spielen viele Faktoren mit. Wie ist der Hund vom Charakter her? Eher sicher, oder eher unsicher? Wie sehr orientiert sich an Hund am Halter, bzw. wie maßgebend ist dessen Reaktion in bestimmten Reaktionen.

Ich nehme einfach mal Aika als Beispiel, sie kann eine echt aufdringliche Schmuserin sein und liebt Streicheleinheiten jeglicher Art, allerdings fordert sie diese meist nur dann ein, wenn ich mich eben diesem Menschen zuwende.

So ist es letztendlich auch in Situationen, die Aika im Normalfall als Bedrohung sehen würde. Eine Wildfremde, die sich über sie beugt, ihre Knie gegen Aikas eine Seite, die Hände auf der anderen Seite - sie also sehr stark bedrängt - in so versucht sie wegzuschieben, dabei dann auch noch direkt das Gesicht zu ihr gewendet - schön nah an ihrem Kopf.

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Mit meiner Frage suche ich mehr in die Richtung, wie Hunde Menschen einschaetzen und auf sie reagieren, wenn die Menschen sich ganz menschlich verhalten.

(...)

Meine Beobachtung ist, dass Hunde, die viel um fremde Menschen sind diese Gesten nicht als Bedrohung sehen, quasi auch Menschen ohne Hundewissen verstehen.

Genau deshalb ist es ja so wichtig, dass Hunde sozialisiert und geprägt werden, also als Welpe mit allen möglichen Bewegungsformen, Gehbehinderten, Rollstuhlfahren, Krückengängern, Radfahren, Fuchtlern, Drüberbeugern, Fixierern etc. Bekanntschaft machen und lernen, dass man sich am besten nicht drum kümmert.

Die Hunde, die in dieser Zeit entweder nichts von alledem kennen lernen durften, oder von ihren Menschen für Unsicherheiten falsch bestätigt wurden, haben es später viel schwerer, mit solchen Menschlichkeiten umzugehen. Bei solchen Hunden muss man viel Arbeit aufwenden, um sie mit diesen "Reizen" zu konfrontieren, oder eben den Dingen ein Leben lang aus dem Weg gehen und das Problem auf die mangelnde Prägung schieben.

Lernen können Hunde vermutlich wirklich alles, nur je eher, desto besser.

LG Anja

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