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Hundeforum Der Hund
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Dem Stress entgegen wirken

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Das:

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Jenny, mir ist schon in Burbach etwas aufgefallen, aber ich hielt es für verfrüht, das anzusprechen, du hattest Hannah erst so gut, da ist Nervosität bei allen Beteiligten vollkommen klar.

Aber sie macht auch dich sehr nervös, oder?

Du stehst dann selbst unter Strom, wirst unruhig und dir ist das peinlich, wenn sie so loslegt, du würdest das am liebsten jedem erklären und dich rechtfertigen; das war zumindest mein Gefühl.

Und das ist sowas von absolut verständlich, würde mir auch so gehen. :D

Aber es erschwert Hannah natürlich das Runterkommen. Ihr Gebelle treibt dich hoch (es ist nicht mal so, dass du hektisch wirst, aber du bekommst selbst auch offensichtlich Stress) und dein Erregungszustand wiederum heizt Hannah weiter an.

Vielleicht wäre es einen Versuch wert, zu lernen, wie man selbst absolut entspannt; es gibt da z.B. Atemübungen die man immer und überall machen kann, auch mit Hund an der Leine. Deine Ruhe und Entspannung kann sich so langfristig auf den Hund übertragen.

Es gibt DVDs und Bücher mit solchen Übungen, vermutlich findet sich auch etwas im Netz.

und das:

Originalbeitrag

Ich sage mal nur etwas zu diesem Punkt. Ohne Barney irgendwo hinfahren, Heckklappe erst auf wenn sie ruhig ist (Buch mitnehmen ;) ), geht sie nach vorne Heckklappe wieder zu. Das ganze "Spiel" immer wieder wiederholen, bis ihr Popo unten bleibt und die Nase hinten. Wirklich erst rauslassen wenn sie ganz unten ist.

Macht sie draußen dann "Theater", wieder ins Auto und das "Spiel" von vorne.

muss ich nochmal hervor holen.

Ich hätte mich in Burbach gerne noch länger mit dir unterhalten, Jenny, denn ich denke schon, dass ich mit Lemmy einen ähnlichen Kanditaten hab wie du mit Hannah.

Ähnlich, weil er natürlich nicht so einen bescheidenen Lebensanfang hatte (denk ich mal ;) )

Aber er ist auch ein Stresskandidat, tickt schnell hoch und fährt nur langsam wieder runter.

Den Trick mit dem Auto nutz ich auch seit einiger Zeit, um Lemmy das bellen im Auto abzugewöhnen.

Also Klappe im schnellen wechsel auf-zu-auf-zu-auf-zu (oder wahlweise Autotür) bis der Hund endlich die Schnauze hält. Am besten gar nicht komplett auf die Klappe, sonst ist da noch ne Pfote drin ;)

DANN erst steig ich ein (oder der Hund aus - aber das ich-steige-ein-nach-alleinelassen ist bei uns das größere Problem)

Und das Ruhe lernen - das ging mir 100% genau so mit Lemmy!

Er bellte, ich wurde genervt, er wurde noch hibbeliger, ich noch genervter... bis ich irgendwann mal genau das Problem im Forum las (vor 100 Jahren oder so) und ich mich ZWANG, einfach cooler zu sein. Im Haus nicht mehr hektisch durch Türen gehen, nicht mehr schnellschnellschnell sondern laaaaaangsam.

Auch Treppen runter gehen mit Lemmy: wir gehen GEMEINSAM. Wenn er wieder so aufdreht, ruf ich ihn zurück und er muss im Fuß die Treppe runter. Und ja, er mault dann "mja aj mra muargh" oder so, aber er geht dann artig hinter/neben mir.

Je ruhiger ich bin, desto ruhiger ist er.

Als Auslastung - ich hatte es glaub ich in Burbach nochmal angesprochen - denk nochmal an Mantrailing nach. Das ist wirklich konzentrationsfördernd, erfordert Aufmerksamkeit und powert auch wirklich aus. Higgins und lemmy sind den Tag nach dem Trailen immer extra-entspannt und schlafen auch morgens länger.

Hab mal geguckt - zumindest in Köln und Düsseldorf gibt es Gruppen. Vermutlich, mit ein wenig Suche, findet man welche noch näher an dir :)

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Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber du hast da einen Leistungsschäfi zu Hause, dem nie beigebracht wurde Ruhe zu haben.

An der Beschäftigung würde ich mich nicht aufhalten.. solche Hunde nehme ich eher in den Leerlauf und wenn ich dann mit ihnen arbeite dann erstmal ruhige Sachen... Suche, Fährte etc.

Und dann geht es darum erstmal zu Hause Ruhe herzustellen.

Wenn das klappt..... neue Baustelle wir gehen nach draußen.

Sie wird wahrscheinlich da schon hochfahren oder?

Da hast du deine Baustelle und da musst du dir die zeit nehmen.

Bei so"Kreischern" wie deiner, kannst du auch "Schnuller geben z.b. eine Beißwurst, damit kann sie Stress durch Kauen abbauen.

So, ich denke das sind genug Ansätze für den Anfang ;)

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PS: Machst du mit ihr weiter Schutzdienst oder Hundeplatz?

Auch eine Möglichkeit das sie sich ausleben kann, aber trotzdem den Gehorsam festigen, damit sie klar denkt

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Caro, danke du hast recht. Hannah ist mit Sicherheit aus einer Leistungszucht.

Ruhe zu Hause klappt schon ganz gut. Treppenhaus funktioniert auch, aber danach gehts schon los, da hast du recht.

Wir gehen noch regelmäßig zum Training, ja.

Schutzdienst machen wir nicht, es gibt hier in der Nähe einfach keinen geeigneten Platz wo ich mit den Methoden zurecht komme.

Hatte mich schon mit Barney umgeschaut, aber hier in der Gegend finde ich das recht schwierig...

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Bist du dir ganz sicher das es sich bei dem Verhalten wirklich um Streß handelt?

Hannah hat Stress, konnten wir alle beim Forumstreffen sehen.

Edit: und hören.... :D

Darum hab ich ja weiter geschrieben, das sich das Verhalten am Besten mal ein guter Trainer anschauen sollte. Der kann dann sicher beurteilen um was es sich genau handelt.

Aus der Ferne ist sowas immer schlecht einzuschätzen.

Da seid ihr alle schonmal im Vorteil, ihr habt sie gesehen ... und gehört :)

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Naja Muck, ob man das Vorteil nennen kann .... :D

Wie gesagt Trainer kommt am Sonntag, aber ich will mich trotzdem hier umhören :)

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Dann heisst du ja schon deine ersten Ansätze.... üben was nach dem Treppenhaus kommt.

Wenn du keinen geeigneten Platz hast.. kein Thema.

Spiel mit ihr, mach bewusste Impulskontrolle.

Im Trieb geregelt hochfahren und dann Unterordnung einbauen- ähnliches würdest du auch im Schutzdienst machen.

Verlange nur nicht zuviel am Anfang, aber so lernt sie die ersten Schritte mal den Kopf einzusetzen und nicht drauf los zu machen.

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Naja Muck, ob man das Vorteil nennen kann .... :D

Ich bin Kummer gewöhnt.

Du kennst meine nicht, wie sie damals war. Da bekam man nen Hörsturz wenn man sich in ihrer Nähe befand :)

Bin gespannt was der Trainer dir sagt.

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Und an dem Kreischen würde ich mich nicht so aufhängen, sie braucht irgendein Ventil, das wirst du auch nicht komplett wegbekommen.

Habe selber so ein kommunikatives Tier hier sitzen. :D

Man gewöhnt sich dran und wenn du allgemein am Entspannt sein arbeitest, wird sich das von selber lichten

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Achja, noch etwas zu dem Stressbuch. Mittlerweile gibt es davon eine neue Auflage, wenn ich du wäre, würde ich mir die besorgen ;)

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