Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
silvial

Vererbung der Mutterhündin

Empfohlene Beiträge

Hallo,

immer wieder höre ich Behauptungen, wie:

"70% wird von der Mutter vererbt" oder ähliche Kommentare. :???

Mich würde mal interessieren, was dran ist an dieser Behauptung.

Stimmt es oder nicht. Gibt es Untersuchungen dazu und wo kann ich das für mich auch verständlcih nachlesen. Habe gerade gegooglet und nichts gefunden. Vielleicht wisst ihr ja mehr darüber.

lG Silvia

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Na ja, da gab es doch mal den Forscher mit den Erbsen - reine Vererbung ist ein Mathamatik-Spiel. D.h. das Erbgut von Mutter und Vater wird gemischt. Über eine große Verteilung 50:50

Das ist aber nur das eine - die Mutter kommt bei "lernen" ins Spiel. Schon vorgeburtlich wie auch in der Welpenzeit macht der Hundenachwuchs Erfahrungen mit der Umwelt. Und da hat üblicherweise bei Hunden die Mutter die Nase vorn - der Vater hat ja meistens nach der Zeugung kaum Kontakt zum Nachwuchs.

So hat eine gelassene, uweltsichere Hünding eher die Chance, diese Verhaltensweisen an die Welpen weiterzugeben als ein solcher Vater.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Es sind wohl eher 60 als 70 % ;)

Dass die Mutter immer einen kleinen Teil mehr vererbt, liegt daran, dass das männliche Gonosom (Y-Chromosom) weniger Gene enthält als das weibliche (X-Chromosom)

Dieses "mehr" betrifft also nur Merkmale, die gonosomal vererbt werden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Alllsssoooo, ich übersetzte gerade eine holländische Genetik-Seite in Sachen Chowie für meine HP.

Die ist zwar ziemlich wissenschaftlich, aber das eine oder andere kann ich auch als Laie für mich mit raus lesen.

Wenn ich das so richtig lese ist alles gentechnische beim Nachwuchs 50/50. :)

Gugge

click

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Edit weil ich nachlesen muss

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Die Mutter steuert einen halben Chromosomensatz bei (im Kern der Eizelle), der Vater die andere Hälfe (im Kern der Samenzelle). Gemeinsam ergibt das wieder ein diploides Lebewesen (also mit doppeltem Chromosomensatz). Die mitochondriale DNA wird nur über die Mutterlinie vererbt, die DNA des Y Chromosoms nur über die Vaterlinie. Falls es im Abweichungen von 50/50 gibt, dann sind die so gering, dass sie nicht ins Gewicht fallen, schon gar nicht in Richtung 70/30 gehen.

Der Einfluß des Vaters ist mit der Zeugung weitgehend abgeschlossen, während der mütterliche Organismus und auch die Geschwisterwelpen untereinander Einfluss auf die Entwicklung nehmen.

Während der Trächtigkeit haben Futterzustand, Streß usw. Einfluß auf die Entwicklung der Föten, nicht nur in Hinblick auf Gewicht und Reife bei der Geburt sondern es können auch Gene selektiv an- oder abgeschaltet werden, die zB Persönlichkeitsmerkmale oder Krankheitsdispositionen beeinflussen.

Es spielt auch eine Rolle, ob ein Hündinnenfetus unter 6 Brüdern liegt oder unter 6 Hündinnen, das hormonelle Umfeld kann ebenfalls spätere Merkmale beeinflussen.

Wie schon erwähnt spielt bei der Aufzucht der Welpen auch die Mutter eine große Rolle, sei es durch die Art ihrer Brutpflege und Erziehung, sei es durch Tradierung von Verhaltensweisen, sei es durch Menge und Qualität von Muttermilch für die Welpen.

All diese mütterlichen Einflüsse können aber eigentlich unter Umwelteinflüsse bzw. Genom-Umwelt-Interaktionen subsummiert werden, der genetische Beitrag ist für beide Eltern 50 %.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

:klatsch:

Danke für die Erklärungen. Dann bin ich ja doch nicht ganz verblödet...von natur aus bin ich eher zurückhaltend und immer wieder trifft man auf solche Menchen, die keine Ahnung haben, aber glauben daß sie welche haben. Und diese dann auch stumpf weiterverbreiten. Ich bin dann immer sehr irritiert und habe nix gegenzusetzen.

Nochmal quatschen die mich nicht blöd. Werde mich jetzt mal noch einwenig einlesen.

Danke nochmal.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Vererbung von Charakter und Wesen

      Eigentlich gehört das in Zucht- ich würde aber hier gerne mal wissen ob es Menschen gibt die bewusst oder zufällig Hunde haben die verwandt sind -und wo ihr Parallelen seht bzgl. Charakter, Wesensmerkmalen oder Eigenheiten.   Ich finde es sehr interessant was teilweise vererbt wird.   Beispiel meine verstorbene Australien Shepherd Hündin.    Eine Freundin von uns besaß eine Halbschwester (gleiche Mutter) von ihr. Durch diese Hündin bin ich zum Hundesport und grunsätzlich zu Hütehunden gekommen. Diese Hündin war ein Schatz. Zwei Eigenschaften waren bei ihr sehr auffällig: wenn sie jemanden begrüßte den sie kannte und mochte, nieste sie sehr stark und oft. Außerdem lief sie beim Spaziergang immer nah an der Person dran, lief ca. 10 m vor um dann wieder umzudrehen und einmal hinter dem "HF" herzugehen. Wenn sie dies nicht tat, lief sie eng, wie bei Fuß. Dies war ihr nie beigebracht worden.   Meine Hündin bekam ich einige Jahre später. Leider hatte sie keine guten Erfahrungen gemacht. Sie war dadurch etwas schwierig im Umgang geworden, obwohl vom Charakter her ebenfalls ein Goldstück. Ich wusste bis ich sie bekam nicht dass meine und die Hündin unserer Freundin Halbschwestern waren.    Aber es war auch so zu auffällig: sie zeigte genau die gleichen Verhaltensweisen. Das Niesen, das Umrunden.   Jetzt habe ich einen Junghund der mit meiner verstorbenen BC Hündin sehr, sehr eng verwandt ist. Sie sind nicht komplett gleich vom Charakter her (klar) aber oft und je älter sie wird (jetzt 11 Monate), sehe ich Verhaltensweisen die ihr sehr ähneln. Die Art wie sie ein Spielzeug schüttelt, wie sie wie ein Schneepflug durch den Schnee rennt, wie sie kuschelt und auf den Arm kommt, dass sie beim Pinkeln weiter laufen muss.. ein Blick... erst vor kurzem hatte mein Mann Tränen in den Augen. Er meinte sie hätte genauso geguckt wie meine verstorbene Hündin und er musste 2x hingucken. Sie hat einfach DIESEN bestimmten Blick.    Kennt ihr auch solche Beispiele?       

      in Plauderecke

    • Vererbung von degenerativer Myelopathie und Symptome/Erfahrungen

      Ich habe gerade erfahren, dass die Eltern meiner Hündin beide Träger sind.Also laut Gentest N/Dm. Ich weiß, dass daraus betroffene Hunde entstehen können, aber wie hoch ist die Chance?( gentest möchte ich nicht machen, da ich nicht weiß, wie ich mit dem Wissen klarkommen soll und verhindern geht sowieso nicht. Verlauf verzögern durch Muskeltraining geht, aber das machen wir sowieso) Die Krankheit soll sich ab dem 5. Lebensjahr beginnen zu äußern, indem die Reflexe(Stellreflex) an den Hinterbeinen beginnen nicht mehr zu funktionieren und der Hund die Pfoten schleifen lässt. Bei meiner Hündin ist mir von klein auf aufgefallen, dass ihre Hinterhand instabiler, lockerer(schwer zu beschreiben) ist, als bei Anderen. Da bei Untersuchungen nichts rausgekommen ist(außer dass Bänder u sehnen minimal zu lang sein könnten), es auch kaum jemand anderer sehen konnte, habe ich es als Einbildung abgetan, aber auch dafür gesorgt, dass ihre Muskeln trainiert werden. Könnte das ein Symptom sein? Auch wenn es schon als Welpe/Junghund aufgetreten ist? Wäre auch für Erfahrungen mit der Krankheit dankbar. Im Moment bin ich sehr verzweifelt und wütend auf diese "züchter", aber auch auf mich, weil ich so blauäugig war. Hilft nur nichts. Leider hilft gar nichts, wenn sie es hat..

      in Hundekrankheiten

    • Vererbung von Franzi Farben

      Habe mal eine Frage und zwar interessiere ich mich für die Vererbung der Farben bei Franzis.Blau jetzt einmal draußen vor gelassen. Wie muss es ablaufen das zB einige der Welpen gestromt werden?

      in Hundezucht - Prägung - Sozialisierung

    • Blue Syndrom Vererbung

      Weiß jemand ob sich das Blue Syndrom dominant oder rezessive vererbt? Und wenn es in einer Hunderasse Rote bzw Sandfarbende Hunde und welche in black and tan buw, blue and tan gibt, kann dann ein Roter Hund träger sein?

      in Gesundheit

    • Vererbung bei Mischlingen

      Felix hat - wie geschrieben - eine knapp 13 jährige Tochter, die ihm sehr ähnlich sieht. Ich glaube es war Lupinchen, die schrieb, dass das bei Mischlingsverpaarungen ungewöhnlich sei. Beide Eltern sind Mischlinge. Wie sind da Eure Erfahrungen?

      in Hundezucht - Prägung - Sozialisierung


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.