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Hundeforum Der Hund
gast

Kommentare zu: Beschwichtigung = Submission

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So!

Ich hab's getan... :D

Hier ist er - der Faden, in welchem OT Kommentare zum Hauptthema "Beschwichtigung = Submission" gegeben werden können.

Ein Nebenaustausch zum Hauptaustausch quasi...

Weil ich gerne etwas kommentieren würde, was jetzt nicht zu dem Thema gehört und es (aus meiner Sicht) dann zu sehr auseinander fleddern könnte.

@Silvi: Zu deinem letzten Beitrag würde ich gerne etwas schreiben - und deshalb werde ich mal das Geschriebene von dir aus dem Hauptfaden zitieren (kichaaaa... :D )

Mein Hund hat auf jeden Fall Respekt vor mir!!!

Sage ich. Interpretiere ich so. Manchmal setzt er eben seine Prioritäten anders *kichaaaaaaaa*

Nein, also wieder Scherz weg: Ich hab keine Ahnung, ob er mich respektiert , respektive, ob er mir gegenüber Respekt zeigt / vor mir Respekt hat.

Wirklich nicht - da haperts an meiner Interpretationsfähigkeit. Er gehorcht - nund ich lasse ihn. So würd ich das nennen

Manchmal setze ich was durch. Auch sehr deutlich ab einem gewissen Punkt. Meistens nur dann, wenn ich merke, seine Unsicherheit spielt eine große Rolle. Dann MUSS er tun, was ich sage. Weil er aus einer solchen Situation nur gestärkt rausgehen wird. Interpretiere ich Meistens versteht er es nicht sofort. Aber ich weiß, dass es richtig ist.

Oje - ich hoffe, Ihr versteht, was ich damit meine

ICH versteh dich :kuss: Voll und ganz!

Und ich finde, dass deine Beschreibung in der Praxis die Theorien über die Vielschichtigkeit der Dominanz sehr deutlich wieder spiegelt.

Ich hoffe, du verstehst jetzt was ich meine ;)

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Ich verstehe wiederum , was Du meinst ;)

Und finde auch ,dass Dominaz vielschichtig ist.

Nur in welche Schichten sich das aufteilt - das kann ich nicht so genau analysieren :P :P

Vor ein paar Tagen hat Joss zum Beispiel eine Katze gesehen und ist hingerannt, ich rufe, er hält inne ( soll heißen, er verlangsamt seinen Lauf, seine Ohren zuckten ) und gibt dann wieder Vollstoff.

In dem Moment bin ich mir zum Beispiel sicher, dass er kurz überlegt hat - komme ich oder nicht ;)

Der Zeitpunkt war aber einfach schlecht - denn er war schon im Run, schon im "Ich will die Katze knuddeln" - Modus - kein Scherz, ist so.

Katzen jagt er nicht, um zu töten, die jagt er , um zu knuddeln, zumindest bisher bei jeder Katze so gewesen :)

Also, hat er kurz überlegt und sich dagegen entschieden, zu gehorchen.

15 Sekunden später kehrt er wieder zurück, sieht mich, wird immer langsamer, bis er dann vor mir als geprügelter Hund erscheint, obwohl ich noch immer wortlos dastehe.

Er weiß also zum Einen durch seine Erfahrungen vorher - Mist, das war jetzt blöd, andererseits zeigt ihm ja seine Kenntnis von mir "Mist, die ist jetzt nicht gut drauf ", sodass er eigentlich bereut, zurückgekommen zu sein - aber da greift der Gehorsam wieder und er sitzt neben mir :)

In dem Moment beschwichtigt er mich? Meidet er mich sogar ein wenig? Unterwirft er sich mir? Ich denke alles. Die nächsten paar Minuten hört er dann schon auf meine Gedanken, er liest sie geradezu und biedert sich an. Und ich fall drauf rein :D:D

Heute auf dem Spaziergang bin ich Richtung Hasenwiese gegangen.

Hasenwiese, weil viele Hasen vorhanden :D:D

Ich sehe schon - da war Joss ein paar Meter von mir entfernt, wie sich seine Ohren spitzen, sein Körper anspannt, er seinen federnden Schritt bekommt und seine Gedanken sich pulsierend auf mich zubewegen "Hasen, ich liebe Hasen, die mag ich am Liebsten, hier riecht es schon nach Hasen, Hasen, wie toll"

In dem Moment, noch BEVOR er losrennt, weil er ganz oft denkt, eine Bewegung gesehen zu haben, rufe ich ihn und sage "Nein" - da ist er abrufbar, kommt - ungern, aber er kommt und bleibt bei mir, auch, wenn ein dann anstatt eines Hasen ein Eichhörnchen frech den Weg kreuzt :)

In diesen Momenten bleibt er bei mir, aber sehr unaufmerksam, scannt die Gegend, gehorcht zwar, aber widerwillig :) Dreht seinen Kopf weg, wenn ich ihn berühren möchte.

So, und nun hab ich meine Intention vergessen, warum ich diese beiden Beispiele niedergeschrieben habe.

Ich glaube, ich wollte damit ausdrücken, was ich im anderen Thread schon geschrieben habe.

Für mich ist es ok, wenn er mal nicht gehorcht.

Für mich ist es ok, wenn er abgelenkt ist, während er im Gehorsam steht, weil einfach unglaublich viel Ablenkung vorhanden ist.

Wenn es mir bierernst wird, dann zeige ich es ihm, und dann werden die 90 %, die er gehorcht zu 99 %.

Dann werde ich allerdings auch klarer ;)

Ach so, und zu dem Anderen von Dir Zitierten.

Ich nenne mal ein aktuelles Beispiel.

Wenn wir vom Spaziergang nach Hause kommen, dann gehen wir in den Vorraum, vom Vorraum führt eine Treppe nach oben in unsere Wohnung, hier unten im Erdgeschoss ist der betrieblich genutzte Bereich. Dort wird er abgetrocknet, wenn es denn sein muss, die Pfoten sauber gemacht, und ich ziehe die Hundeklamotten an oder aus, je nachdem, was nun gerade ansteht :)

Irgendwann muss ich ihm mal beim Jacke ausziehen genau die Jacke an den Kopf geknallt haben, oder etwas in der Art.

Mir ist letzte Woche bewusst geworden, dass er mich mit gesenktem Kopf und gequältem Blick meidet, solange ich noch dabei bin, die Jacke auszuziehen. Keine Ahnung, wie lange das schon geht - wie gesagt, es wurde mir erst letzte Woche bewusst ^^

Dass er richtiggehend weggeht, bewusst, wenn ich anfange, die Jacke auszuziehen.

Also - deshalb meine Interpretation, dass ich ihm mit der Jacke einen übergebraten haben muss - lasse ich ihn nun neben mir sitzen, während ich die Jacke ausziehe.

Und ziehe die Jacke langsam aus, denn bei schnelleren Bewegungen steht er sofort wieder auf und "flüchtet".

Also wird er zurückgerufen und wieder neben mir abgesetzt.

Ich gehe insofern auf ihn ein, dass ich die Jacke langsam ausziehe und nun im Moment darauf achte, ihn damit nicht zu treffen.

Aber er muss neben mir sitzen und darf nicht meiden.

Kann ja nicht sein, dass ich diese Unsicherheit unterstütze :)

Und das erzwinge ich auch von ihm - das sitzenbleiben, einfach aus dem Grund, weil ich denke, dass es ihm nicht schadet und ihn eventuell sicherer macht, wenn er merkt, selbst, wenn er die Jacke mal abbekommt - dann ist es auch kein Weltuntergang :)

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ach Silvi - mein Tag fängt wieder schön an ... ich musste so schmunzeln bei deinem Beitrag :D

Warum ist dir die Jacke so wichtig? Mir wär wurscht, ob er einen eventuellen Jackenwatscher mit einem vermeintlichen Fehlverhalten verknüpft hat - oder ob er einfach denkt: "Ich geh mal lieber in Deckung, bevor mein Frauchen wieder so dösbaddelig mit der Jacke umgeht und ich wieder den Reißverschluss ins Auge kriege :Oo ..."

Ich würd einfach aufpassen - egal wo er ist - dass er die Jacke nicht mehr abkriegt - und gut ist.

Ich habe eine ähnliche Situation mit meinen Beiden - in der Küche, wenn ich die Schublade mit den Küchenmessern aufmache. Sobald sie dies sehen und das Klimpern hören...verlassen meine Süßen fluchtartig die Küche... :Oo

Liegt wohl daran, dass ich mal mit dem Hackebeilchen laute Knallgeräusche veranstaltet habe, um meine Beiden auf die Schussprüfung bei der FdW (Feststellung der Wesensveranlagung) vorzubereiten :wall::Oo

Beide legen sich dann in den Flur und warten, bis ich die Hackebeilaktion beendet habe :Oo

Sie mögen es absolut nicht, wenn ICH laute Knallgeräusche veranstalte.

ansonsten werden Knallgeräusche im Haus und auch Draußen mäßig bis gar nicht wahrgenommen, nur bei MIR, da zeigen sie mir (immer noch): "Boah, Frauchen...hör doch mal auf uns mit diesen Knallgeräuschen zu nerven... :Oo "

die Schussprüfung haben übrigens Beide bestanden... :Oo

Vasco war vor ein paar Tagen übrigens auch ein weißer Blitz...ich war auf 'ner kleinen Wiese im Wald, ca. 50 m vom daran vorbeiführenden Weg entfernt, und habe mit ihm ein wenig Dummyarbeit gemacht.

Es kam eine Gruppe von 6 Hunden mit ihren 3 Menschen vorbei - Vasco war sehr interessiert, hat aber zunächst Sitz gemacht und kam dann auch zu mir. Die Gruppe hatte die Wiese mittlerweile passiert, ich habe Vasco zum Dummy geschickt mit "Voran", er holte es auch, kam zu mir gelaufen, nahm immer mehr Tempo auf :??? ... und rannte an mir vorbei und wie eine Kanonenkugel zum Weg hin, um die Ecke...der Gruppe hinterher :o:wall:

Ich hinterhergerast, hörte ein Gebelle und meckern...und als ich um die Kurve kam riefen mir die Halter schon entgegen: "Alles in Ordung, alles gut!"...

Mein Vasco kam mir auch ein paar Meter recht zerknirscht entgegen...ich habe aber nix gesagt (Warum war ich auch so dösbaddelig und hab ihn nicht sofort nach dem Sitz in Gehorsam genommen und noch etwas länger abgewartet, bevor ich mich der Dummyarbeit zuwandte... :wall: )... denn ich war mittlerweile genauso neugierig auf diese Hundegruppe wie mein Hund :Oo ... und genauso wie bei deiner Geschichte mit Joss kamen mir die Worte von HansGeorg in den Sinn: "Unsere Hunde spiegeln auf ihre hündische Art unsere Erziehung..." (das ist jetzt mit meinen Worten ausgedrückt).

Ich LASSE sehr viele Fremdkontakte zu; ich WEISS, dass mein Vasco diese Gruppe von Hunden schon längst beim Passieren der Wiese gelesen und eingeschätzt hat, und ich WEISS, dass Vasco neugierig aber konfliktvermeidend agiert... so what?

Ich habe meinen Vasco durch die zu frühe Dummyarbeit Tempo aufnehmen lassen...und Vasco hat diese Lücke gesehen und genutzt, weil er eben ein Hund ist, ein Hund ist, ein Hund ist... :Oo

Klar hatte ich auch sofort ein schlechtes Gewissen, weil das eigentlich angesagte Donnerwetter ausgefallen ist, weil ich - siehe vor - neugierig war; ein Hund in dieser Gruppe war nämlich ein leibhaftiger Bloodhound :sensation , hatte ich noch NIE in Natura gesehen, WAS FÜR EIN HUND :sensation

Und ein pubertärer Pitbullrüde war dabei (der von seiner Halterin in sehr strengen Gehorsam genommen wurde), ein sehr netter Bouvier, eine Schäfimixhündin (auch total nett), eine junge, verspielte Spanien-Mix-Hündin und eine kleine Fußhupe, die ihrem Namen alle Ehre machte... :Oo:klatsch:

Ich habe dann kurz, Vasco bei der Gruppe lassend, meinen an einem winzigen Ast mangels anderer Befestigungsmöglichkeit angebundenen Amigo - der wie festgetackert sitzend der Dinge harrte, die da ob der mit nahezu Schallgeschwindigkeit entschwundenen Rudelmitglieder noch kommen würden - geholt, ihn dann auch im Freilauf mit der Gruppe bekannt gemacht...habe dann noch eine nette Vorführung des Bloddhound, der Schäfimixhündin und des Pitbull in Rettungshundearbeit gezeigt bekommen, habe erfahren, dass der Bloodhound ein ausgebildeter Wasserleichen- und Vermisstenspürhund ist, der Pitbull im nächsten Jahr die Prüfung machen soll...also ein interessanter und rundum zufriedenstellender Spaziergang mit meinen Beiden :)

jeglich Begegnungen danach waren - ohne besondere Maßnahmen meinerseits - übrigens wieder wie gehabt: Sitz, warten auf mein OK, dann erst Kontakt.

Ich bin zufrieden mit meinen Hunden - und sie verschaffen mir oftmals Glücksmomente.

An einer Strasse, oder wenn Reiter in der Nähe gewesen wären, oder eine Familie mit kleinen Kindern...wäre Vasco erst gar nicht dazu gekommen, sich selbständig zu machen...weil er dann an der Leine gesichert worden wäre direkt nach dem Sitz...

Ich weiß, dass ich mich auf meine Hunde verlassen kann...und glaube wie du an die 99%.

100% gibt es nicht bei Hunden... ;)

Meine Hunde dürfen auch abgelenkt sein, während sie gehorchen; ein Teil ihrer Aufmerksamkeit ist immer bei mir, wobei ich aber immer im Hinterkopf habe, dass Junghunde diese Fähigkeit noch nicht so sicher besitzen wie erwachsene Hunde.

so wie ich immer im Kopf habe, dass die Dynamik eines Rudels (also mehr als 1 Hund im Familienverband) immer eine andere ist als ein einzelner Hund.

Weshalb meine Beiden nur in absolut ausgewählten Situationen als Doppelpack zu anderen Hunden hindürfen. Warum das richtig ist, wurde ja von Lennart im hauptthread sehr anschaulich beschrieben :)

Noch mal zum "Nicht-gehorchen" - ist das wirklich Ungehorsam?

Oder nicht doch eher ein Spiegel der in unserer Erziehung vorhandenen Toleranzen :think:

solange es allen Beteiligten dabei gut geht, niemand bedrängt wird oder zu Schaden kommt ... ist doch alles im grünen Bereich, oder?

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