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Hundeforum Der Hund
Columbus

Der Hund eures Lebens

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Mein Seelenhund ist der Prinz.

Wir haben so viel gemeinsam gemeistert. Vielleicht liegt es daran, dass er schon immer krank war. Immer was anderes und immer was neues - aber immer braucht(e) er mich zu 101%.

Immer wieder stellte er mich vor neue Aufgaben, die ich meistern muss. Für ihn - für uns - für mich.

Ein Beispiel - die Sache mit der Salbe, die meine Apothke nicht gemacht hat. (habe ich vor kurzem hier berichtet). Nie wäre ich auf den Gedanken gekommen, mich selbst in diese Materie einzuarbeiten. Es macht mir so viel Spaß über Tiegel und Töpfen zu stehen und all das aus der Natur zussammen zu mischen.

Es gibt so viele Dinge, die er "anstößt" und mir die Augen öffnet, mein Bewußtsein schärft, mein tun und handeln mit beeinflußt. Ich bin ihm dafür dankbar.

Smilla hat all dies absolut nicht. Sie ist ein Hund und und sie lebt bei uns, sowie die Hunde davor.

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Meine Amanda. Sie war so sanft, zuverlässig und immer für mich da. Sie hat Eyla so gut erzogen und ihr die Welt gezeigt. Sie war die Herrscherin hier, aber immer mit sanfter Pfote. Sie war ein Hund völlig ohne Agressionen. Und sie hatte so unglaubliches Vertrauen zu mir.

Eigentlich wollte ich sie garnicht. Ursprünglich sollte sie der Hund meines verstorbenen Mannes sein, aber da hatte sie etwas dagegen. Ein Jahr später ist sie im gefolgt und ich habe es bis heute nie verwunden.

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Für mich ist es mein jetziger Hund - Emma. Ich habe alle unsere Familienhunde und später auch meine beiden eigenen vor Emma geliebt und werde sie auch nie vergessen, aber Emma hat mich irgendwie anders berührt. Ich kann das Gefühl schlecht beschreiben.

Sie hat so ein besonderes Wesen - ich habe noch nie einen Hund gehabt, der so lebensfroh ist. Trotz Krankheit und früherer schlechter Haltung. Oder vielleicht gerade deshalb. Ich weiß es nicht. Aber ich habe eine besondere Verbindung zu ihr.

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Mein momentaner Seelenhund ist meine Lucia. Sie war die erste Hündin in dieser Familie.

Sie kam aus einer Tötung in der Slowakei und war erst 2 Wochen in Deutschland als wir sie aus ihrer Pflegefamilie holten. Ich habe so viel von ihr und durch sie gelernt. Eigentlich war sie total auf meinen Vater bezogen, ich habe sie trotzdem über alles geliebt. Leider durfte sie nur 3 Jahre lang bei uns bleiben. Diese Jahre waren zwar kurz, dafür aber sehr intensiv.

Sie war mein Ein und Alles, ihr Tod war wie ein Weltuntergang für mich. Ich kann diese Gefühle für sie gar nicht beschreiben und selbst jetzt, fast 4 Jahre nach ihrem Tod, sind sie noch da. Sie war etwas ganz besonderes. Sehr sanft und sensibel, auch wenn sie Schreckliches erlebt haben muss.

Hier mein Lieblingsbild von ihr

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Bei Odin ist alles anders. Er ist, anders als Lucia, mein Hund. Ich habe ihn großgezogen und kenne ihn von Anfang an. Trotzdem ist das Gefühl zu ihm ein Anderes. Er ist sehr fixiert auf mich und ich liebe ihn auch über alles. Er ist immer für mich da und hat ein unglaubliches Feingefühl dafür wann es mir schlecht geht. Egal wo im Haus er gerade ist, geht es mir schlecht kommt er angestiefelt und tröstet. Keine Ahnung wie er das immer merkt.

Und trotzdem ist meine Zuneigung für ihn anders als die für Lucia. Nicht schlechter, nur ... anders eben. Keine Ahnung wie ich das Beschreiben soll. Er ist aber auch ganz anders als Lucia.

Ich bin sehr gespannt, wie es wohl bei zukünftigen Hunden sein wird. Wie es sein wird, falls ich irgendwann mal einen schwierigeren Hund haben werde. Wie es sein wird, wenn ich irgendwann mal zwei Hunde haben sollte. Und wie es sein wird, wenn ich irgendwann in hoffentlich sehr ferner Zukunft mal hundelos sein sollte. Ob ich mich dann an jeden einzelnen Hund so intensiv erinnern werde wie jetzt an Lucia?

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Originalbeitrag

einen Hund wie Marco wird es nie wieder geben...

Einen Hund wie Vasco wird es nie wieder geben...

Und auch einen Amigo wird es nie wieder geben...

Ich habe da keine Messlatte - und das ist (für mich) auch gut so!

So geht es mir auch. Bei mir ständen da 3 andere Hundenamen, aber jeder von ihnen war/ist einzigartig und mit jedem verband/verbindet mich etwas ganz besonderes. Da möchte ich gar nicht vergleichen. Das würde dann den anderen Nicht-Seelenhunden nicht gerecht.

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das ist auf jeden Fall klar, jeder Hund ist einzigartig! Wir haben immer Hunde in der Familie gehabt. Ich möchte keinen einzigen missen, und jeder hat einen besonderen Platz in meinem Herzen. Aber mein Seelenhund, der jetzt schon 2 Jahre tot ist, war einfach mein Gegenstück! Ich kann es auch nicht beschreiben, so wie ihr das auch gesagt habt. Ich habe ihn am Anfang meiner Lehre geschenkt bekommen von einer Frau, die ihn auf dem Markt in Belgien aus Mitleid gekauft hatte. Sie hatte schon selbst zu viele Hunde, konnte ihn aber nicht dort zurücklassen. Der Hund war psychisch ein Wrack, vermutlich viel zu früh von der Mama weg, habe ihn mit 5 Monaten übernommen. Er hat Angst vor allem und jedem gehabt, konnte weder bellen noch wedeln, gefressen hat er das erste Jahr nur, wenn ich daneben sass. Mit der Zeit wurde vieles besser, aber vieles blieb auch bis zum Schluss. Er war mein ein und alles, er hat trotz seiner Änstlichkeit auf mich aufgepasst wie ein Löwe, wir waren einfach Tag und Nacht zusammen, sind gemeinsam zur Arbeit gegangen, sind sehr oft zusammen umgezogen. Das war ihm immer alles egal, Hauptsache, er konnte bei mir sein! Es vergeht KEIN Tag, an dem ich nicht an ihn denke. Er war einfach der Hund meines Lebens. Ich habe jetzt auch 2 Hunde, sind beides "Familienhunde", wenn auch beide sehr stark auf mich fixiert. Das ist auch in Ordnung so, schliesslich ist es ja meine Familie. Ich liebe beide sehr, sie sind tolle Hunde, super mit den Kindern, und ich kann mich absolut nicht beschweren! Aber der Hund meines Lebens hat mich bereits 14 Jahre lang begleitet, wofür ich sehr dankbar bin, es mich aber auch sehr traurig macht :( Mein Mann sagt immer, ich muss endlich loslassen. Ich dachte immer, ich habe losgelassen, aber die Trauer wird bleiben, so wie all die schönen Erinnerungen. Manchmal, wenn ich in der Badewanne liege denke ich oft an meine alte Plüschkugel, er hat immer vor der Wanne gelegen um aufzupassen. Und genau in diesen Momenten geht die Tür auf und Fly sucht sich einen Platz auf dem Badewannenvorleger.

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Mein Seelenhund war Ben. Er kam im Doppelpack zu uns mit Sammy :)

Irgendwie, ach ich weiß nicht wir waren auf einer Wellenlänge :D

Ich mag ja Hubde mit Charakter, die nicht immer das tun was man will :D und Ben war so einer, von Anfang an ein verschmustes, liebevolles Schlitzohr :)

Ein absoluter Sturkopf.

Sammy, sein Brüderchen, ich hab ihn auch geliebt aber die Bindung war irgendwie anders, er war ein Hund der jedem gefallen wollte und immer lieb und toll war, das genaue Gegenteil von Ben.

Sammys Tod konnte ich verarbeiten aber der von Ben, der nagt heut noch nach fast 2 Jahren an mir. ich vermisse ihn immernoch.

Und mein Gustav ist auf dem besten Weg ein weiterer Seelenhund zu werden, er ähnelt Ben schon stark von Charakter :)

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Mmmmmhhh, da fällt mir die Antwort zwar leicht, es zu beschreiben aber schwer.

3 Terrier leben bei uns. Eddy - 9 Jahre; Tequila - 7 Jahre; Sam - 4 Monate

Und ich liiiiieeeebe sie alle so wie sie sind, mit all ihren Vorzügen und Macken!

Aber ... es gibt nur einen Seelenhund in meinem Leben und das ist Tequila.

Er kam, ja wie soll ich es sagen, total spontan in mein Leben. Hatte 4 Wochen zuvor die BH mit Eddy bestanden, trainerte mit ihm im Agility.

Der Wunsch nach einem 2. JRT war lange schon da. Ich hab ihn gesehen und wußte, er ist es, ohne wenn und aber. Die Dame damals hatte noch total kosmische Ansichten und meinte, den können wir auf gar keinen Fall nehmen, der wäre super-dominant, weil der immer außerhalb des Wurfes liegen würde :D

Und ich, ja ich hab ihn genommen, aus genau dem Grunde.

Meine Güte, was hab ich mit dem kleinen Kerl durchgemacht, von Aggression aus Futterneid gegen mich, über Aggression gegenüber Artgenossen ... endlos!

Aber er ist einfach wunderbar, keiner kennt mich so gut wie er, keiner geht so auf meinen momentanen Gemütszustand ein wie er, keiner zeigt mir so deutlich wenn er einfach mal keinen Bock auf mich hat ... er ist einfach unbeschreiblich, mein kleiner Champ.

Jahrelang bin ich mit ihm im Agility unterwegs gewesen, er hat mich soviel gelehrt, mich zu dem Menschen mit dem Hintergrundwissen gemacht, der ich heute bin und das gerne. Ohne ihn wäre so vieles nie so eingetreten wie es heute ist.

Durch ihn habe ich eine andere Sichtweise zu den Hunden erlangt, auch als (Ex-) Trainerin (obwohl ich nur den scheiß Schein abgeben musste, das Wissen kann mir ja niemand nehmen).

Wir haben bisher alles gemeinsam durchgestanden, alles! Außer auf der Arbeit ist er mein täglicher Begleiter, ist für sooooo vieles zu begeistern, so wissbegierig, so charmant, so zickig, ... er ist einfach er. Durch ihn habe ich gelernt, dass man nicht jeden Hund nach Schema F erziehen/behandeln kann.

Heute sind wir im Mantrailing aktiv unterwegs, clickern viel, haben Spaß zusammen, gehen viele lange lange Spaziergänge und erleben dort die lustigsten, bewegendsten und schönsten Momente.

Er ist unersetzlich ... auch die Art und Weise, wie er jetzt mit dem Jungspund umgeht, ich bin einfach mächtig stolz auf ihn. Einen Tequila werde ich in dieser Weise niemehr erhalten, darum danke ich dem Himmel für diesen wunderbaren, sensiblen und doch souveränen Hund!

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Nach 36 Jahren mit Tieren, Pferden, Hunden, Vögeln, Nagern und und und lagen mir fast alle Tiere am Herzen.

Egal ob die eigenen oder die Pfleglinge.

Aber die Kröte, die vor einem Jahr in mein Leben kam, ist etwas ganz besonderes.

Sie kostet mich zwar einiges an Nerven, aber ist gleichzeitig so lieb, dass ich sie ständig knutschen könnte.

Sie hat mir den Mut gegeben, mich in unbekannte Gegenden zu begeben, auch wenn ich nicht immer sicher war, dass das mit Rolli überhaupt geht.

Sie bringt mich täglich zum Lachen, fordert mich und liebt mich bedingungslos, auch wenn ich anders bin.

Niemals hätte ich gedacht, dass mir ein Tier mal so wichtig werden könnte, aber sie hat es geschafft.

Erst heute wieder als sie völlig irritiert war, dass der Rolli ohne mich weg gebracht wurde.

Sie hat mich so angenommen, wie ich bin und ich liebe sie so, wie sie ist.

Trotzdem arbeiten wir ständig aneinander.

Sie begleitet mich fast immer und es ist komisch, wenn ich mal ohne sie unterwegs bin.

Sie bringt die Menschen um mich herum dazu, mich als vollwertigen Menschen zu sehen, und nicht nur die Behinderung.

Sie baut Brücken, auch wenn sie keine Steine dafür nimmt.

Alles in allem, dieser Hund ist mein Seelenhund, auch wenn ich nie an so etwas geglaubt habe.

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Mein Seelenhund ist mein jetztiger Samir:)

Ich hatte immer Familienhunde aber von Anfang an haben alle mir gesagt "Ihr zwei passt zusammen wie keine anderen!" Überall wo ich bin ist Samir und überall wo Samir ist, bin ich. Ich bin zu ihm gefahren und er hat nicht locker gelassen bis ich ihn mitgenommen habe. Eigtnlich hatte ich mich für einen ganz anderen Hund entschieden aber Samir wollte einfach mit mir mit und so ist ER es geworden, der mich auf meinem Weg begleiten kann wenn er möchte.

Und ja das will er :) Schon alleine wenn ich von der Arbeit komme und er sich vor Freude fast überschlägt und laut heulend am Tor wartet. Das macht er nur bei mir.

Oder seine Blicke die er mir zuwirft und die mehr als 1000 Worte sagen. Kennt ihr das? (ich weiß Hund reden nicht^^)Wenn ich schlechte Laune habe kommt er und strahlt mich mit seinem "Samir-Lächeln" an und sofort bin ich wieder gut drauf weil ich so dankbar bin, ihn zu als meinen Wegbegleiter zu haben, denn Samir bedeutet--> treuer Freund und das ist er. Mein Seelenhund, der nicht ohne mich sein will und ich nicht ohne ihn ...Und ich hoffe das es noch lange so bleinen wird!! :D:D

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