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Hundeforum Der Hund
Mark

Schäferhunde (unkastriert) ohne Leine

Empfohlene Beiträge

Meiner kommt morgens an mein Bett und fragt, wann es endlich Frühstück gibt. Notfalls kommt er auch zehnmal. :D Mein Will to please ist einfach morgens zu müde. 

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vor 2 Stunden schrieb Bohdana:

Vermutlch ist ein bellender Schäferhund angsteinfößender als ein Spitz. Könnte es an den Stehorhren liegen!?

 

Ein Spitz (welcher?) hat generell auch Stehohren.

 

Vor einem AmStaff haben die Leute noch mehr Angst. 

Was hat er nicht?

 

Vor einem Rottweiler haben die Leute noch mehr Angst,

Was hat er nicht?

 

Die Leute hier haben extreme Angst vor einem Cane Corso...

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Am seltensten beruht Angst auf persönlicher Erfahrung- meist wird mediale Hysterie reproduziert.

Das mit dem Ohren kann ich so auch nicht bestätigen. Furchteinflößend ist vielleicht eher die Lautstärke, das nach vorne gehen, die Größe und Schnelligkeit. Aber scheinbar ist nichts furchteinflößender als mediale Rassenhysterie, erkennt man allein schon daran, daß Leute, die den Hund gerade lieb und nett und toll fanden nach der Rasseinfo auf einmalzurückschrecken.

Der DSH führt die Beissstatistik an (was ich in den meisten Fällen auf de Besitzer zurückführen würde), neigt zum Spielknurren (erst recht nicht gefährlich) und insbesondere Rüden mögen andere Rüden nicht so gerne (was auch meist nur auf einen Kommentkampf hinausläuft), ansonsten sind es Hunde wie andere Hunde auch, ich habe bisher sehr unterschiedliche kennengelernt.

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vor 10 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Der DSH führt die Beissstatistik an (was ich in den meisten Fällen auf de Besitzer zurückführen würde),

 

Naja.... man darf auch nicht außer Acht lassen, wie stark die Verbreitung des DSH ist bzw. war, denn ich kenne dieses "Argument" mit der Beissstatistik schon seit mind. den 80ern .

Gibt es eine aktuelle Beissstatistik?

Wurden da auch die DSH Mischlinge mit hinein genommen? (Mischlinge sind eine Extra Rubrik, glaube ich).

 

Und das mit den Spitzohren kenne ich schon so.

Absoluter Super Gau für manche Passanten war damals ein SCHWARZER SH mit hochaufgerichteten Ohren....;)

 

Doch zu jener Zeit waren auch andere Rassen (ob sie nun im einschlägigen Sinn Angst und Schrecken verbreiten oder nicht) noch nicht so verbreitet wie heute.

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vor 15 Minuten schrieb Renegade:

man darf auch nicht außer Acht lassen, wie stark die Verbreitung des DSH ist

https://www.wuff.eu/wp/studie-erstellt-risiko-profil-von-hunderassen/

Der DSH führt die Beissstatistik in relativen und absoluten Zahlen an.

 

Irgendwie wird auch zunehmend weniger beim Angstfaktor bedacht, daß ein bellender Hund bellt um Abstand zu schaffen und nicht härtere Mittel einsetzen zu müssen.

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vor 2 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

https://www.wuff.eu/wp/studie-erstellt-risiko-profil-von-hunderassen/

Der DSH führt die Beissstatistik in relativen und absoluten Zahlen an.

 

 Vielen Dank für die Info!

Interessant daraus folgender Passus:

 

"Keine Rasse-Stigmatisierung!
Statistiken sind allerdings zur Stigmatisierung von Hunderassen absolut ungeeignet, da sie zahlreiche weitere Parameter, allen voran den Hundehalter, unberücksichtigt lassen. Auch stellt sich die Einteilung der Hunderassen, wie sie in der vorgestellten Grazer Studie verwendet wird, ziemlich „unbedarft" und sehr willkürlich dar, sodass Zweifel an ihrer Sinnhaftigkeit, ja sogar an ihrer wissenschaftlichen Gültigkeit angebracht sind. Die Mediziner der Grazer Uniklinik haben offensichtlich keinerlei kynologische Beratung – u.a. bezüglich der Klassifizierung der Hunderassen – eingeholt. Denn die amateurhaft wirkende Einteilung spricht beispielsweise von „Terrier-Rassen", eine der wohl heterogens-ten Rassegruppen. Dazu gehören sowohl der American Pitbull-Terrier wie auch der Foxterrier, der Jack Russell Terrier oder die Kleinhunde Westhighland White und Yorkshire Terrier. Hier keine nähere Einteilung getroffen zu haben, zeugt von mangelnder kynologischer Kenntnis. Und wie viele der als Schäferhund titulierten Hunde auch wirklich solche waren, muss daher ebenfalls hinterfragt werden. Wenn aber ganz offensichtlich derartige Ungereimtheiten und Unklarheiten bestünden, sei die Aufstellung einer Rasse-Statistik unseriös, kritisierte WUFF-Herausgeber Dr. Mosser die Grazer Studie. Und wozu Rasse-Stigmatisierungen geführt hätten und noch immer führten, sei durch die deutschen Hundeverordnungen und „Rasselisten" nur allzu gut bekannt – nämlich zu Hundehass und Polarisierung der Bevölkerung. Sachliche Information sei ein wesentlicher Bestandteil einer seriösen Unfallprophylaxe, so Mosser. Wenn Statistiken für Ursachenforschung verwendet werden, könnten sie nützlich sein. Und in diesem Sinn sollten auch die Ergebnisse der Grazer Studie interpretiert werden. Eine Verwendung dieser Statistik als Basis für gesetzliche Maßnahmen gegen bestimmte Hunderassen sei aus den genannten Gründen wissenschaftlich unzulässig, praktisch unwirksam und gesellschaftlich wie politisch kontraproduktiv, betonte Mosser."

 

Ja, Statistiken halt : ein Fuß im TK Schrank, der andere auf der glühend heissen Herdplatte ergibt in der Körpermitte einen "normalen Mittelwert"...

 

Wesentlich aufschlussreicher als der 1.Platz einer Beissstatistik scheint zu sein, WARUM Hunde zubeissen. Vor allem bei Kindern, um die es in der o.g. Untersuchung vorrangig geht.

 

Dennoch - oder gerade deshalb, ein sehr interessanter Artikel. Danke nochmal!

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In der genannten Studie ging es nur um Kinder unter 17 Jahren. Auch hier zeigte sich wieder: Beissvorfälle mit Kindern finden in erster Linie im häuslichen Umfeld mit vertrauten Personen statt. Das ist zum Einen auf Verletzung der Aufsichtspflicht und zum Anderen darauf zurückzuführen, daß Grundregeln wie den Hund nicht beim Essen und Schlafen und auf seinem Platz zu stören nicht mehr vermittelt werden - ein Knurren wird mißachtet oder sogar verboten.

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