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Hundeforum Der Hund
Mark

Schäferhunde (unkastriert) ohne Leine

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Also ich kann dazu nur sagen:

Geht man mit einem Schäferhund durch den Wald und begegnet einem, dann sieht man, wie die Leute ihren Gesichtsausdruck verändern, ihren Hund hastig an die Leine oder am Halsband nehmen und rufen: Leinen sie ihren Hund bitte an. Dank der Medien ist der Schäferhund oft verrufen als aggressiv und angriffslustig. :boxing

Die Zwingerhaltung und "nur auf dem Hundeplatz rauskommen" ist ein Klischee, das dem SV behaftet und immer behaften wird. Aber bitteschön, ist es in DVG-Vereinen mit Malis, Rottis, etc. anders? Nö, das gibt es nur bei den Schäferhundleuten.

Ich selbst meide diese sog. Hundewiesen auch, denn mein Hund mag diese unkontrollierten Hundebegegnungen überhaupt nicht und ich selbst auch nicht. Ist mein Hund deswegen sozial unverträglich? Ist er bissig? Leute die meinen Hund kennen, würden jetzt laut lachen.

Ne, ich mag die Hundewiesen nicht, denn oft stehen die Leute da nur herum, quatschen und halten ihre Hunde nicht im Auge. Diese rennen und spielen miteinander, aber auf die kleinen Schüchternen wird oft keine Rücksicht genommen.

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Also 1. hasse ich Verallgemeinerungen so auch hier, wenn es heißt Schäfer sind aggressiv, wohnen im Zwinger und sind nur an der Leine.....

Ich kenne nur freilaufende Schäfer, die so wie Rogi beschrieben hat bereits aus der Ferne Blicke ernten, die eine Mischung aus Angst und Panik sind.....dabei kann ich von diesen Hunden nur sagen, daß sie 1 a im Gehorsam stehen und sofort im Fuß laufen, bzw. zum Snleinen kommen.....Es handelt sich in allen Fällen um Familienhunde, die nicht im Zwinger leben.

Für mich bietet sich ein Hundewiesenbesuch einmal in der Woche gut an, weil ich dort meine Hunde unangeleint laufen lassen kann, ohne Angst haben zu müssen, daß ein Hase oder Reh den Weg kreuzt.....es gibt dort für meine Hunde fast keine Möglichkeit zum Jagen abzuhauen. Ich nutze diese Wiese zum Training meiner Nerven, diverser Beschäftigungssachen usw......

Einer wie ich ist froh, auf einer fast sicheren Wiese manche Dinge üben zu können, die ungesichert nicht möglich wären.....die Schäfer, die mir so begegnen, haben das absolut nicht nötig....kann ja auch ein Grund sein, warum man die dort seltener sieht......

Es gibt doch in jedem Ort einen oder mehrere SV-Plätze, wo man sich trifft.......für Jagdhunde in Nichtjägerhand fehlen solche Möglichkeiten, leider.

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Es werden ja hier nicht alle über einen Kamm geschoren.

Aber letztlich bleiben doch folgende Erkenntnisse:

  1. Schäferhunde stellen die mit Abstand häufigste Rasse dar
  2. Es sind bei weitem nicht alle Schäferhundbesitzer in Vereinen, ganz im Gegenteil
  3. Die Behauptung, dass die meisten Schäferhunde im Gehorsam stehen, kann ich in keinster Weise bestätigen
  4. Selbst Dobermänner, Rottweiler usw. sieht man mehr frei laufen als Schäferhunde
  5. Von ca. 9 Schäferhundbesitzer, die ich persönlich kenne, hat kein einziger seinen Hund im Griff
  6. Ja, die Medien hetzen gerne, aber bestimmt nicht so sehr gegen Schäferhunde wie gegen sog. Kampfhunde
  7. Egal wo ich spazieren gehe (Wald, Hundewiese, sonstiges - ich sehe immer das gleiche Bild, das ist nun einmal Fakt). Entweder ich sehe Besitzer, die sofort stehen bleiben und warten bis man vorbei ist (...untermalt nicht selten von totalem Ausrasten an der Leine) oder ich sehe viele Leute irgendwo fernab der normalen Wege oder ich sehe gar keine. Traurig!

Meine ganz persönliche ehrliche Meinung dazu: Es gibt zu viele Besitzer, die Schäferhunde einfach nur als Statussymbol sehen und sich auch nur deswegen für einen Schäferhund entscheiden.

Alle anderen Schäferhundbesitzer, die Ihren Hund artgerecht halten, ihn in die Familie integrieren: Respekt und weiter so! Denn Schäferhunde sind tolle Hunde, die ein Herrchen oder Frauchen verdienen, die Ihnen auch gerecht werden.

Und NEIN: Der Schäferhund ist kein Labbi und eine Anschaffung sollte nicht vom "Ego" geleitet sein.

Kritik muss erlaubt sein und zwar zum Nutzen und zur Unterstützung derjenigen, die vorbildlich mit Ihren Schäferhunden umgehen! Auch du, "crazy-duo" hast meinen vollen Respekt!

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Hmm..

Es gibt 2 Sorten von Schäferhundhaltern.

1. Die Besitzer, die mit dem Hund im Verein arbeiten (Schutzdienst etc - aber nicht in Richtung Agi)

2 Und die, die einen Schäferhund haben weil er sich praktisch von selbst erzieht bla bla ..

Nur selten san Schäferhundhalter Leute, die z.b. Agility machen und ganz normal mit dem hund in der Familie leben..

Ich find persönlich, dass es nur sehr wenige Schäferhunde beim Agility gibt.. was sehr schade ist. Wer Agility machen will hohlt sich einen Aussie oder Border.

Ich selber will ja eine Schäferhündin, mit der ich Agility und Obedience machen kann. Der Hundie wird ganz normal bei uns in der Familie leben. Für mich ist es ein "Hundesport-hund-freund"..

Meine Tante hat sich auch einen Deutschen Schäferhund gehohlt. Sie meint ja auch, dass man einen DSH mit Fahrradfahren richtig auslastet.. aber diese Hunde brauchen sinnvolle Beschäftigung.. sonst siehts halt schlecht aus.

Egal, der DSH ist meine Traumrasse..

Eigentlich wollt ich mehr schreiben.. hab aber keine Zeit :heul:

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Da stimme ich voll zu.

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Ich hab auch nix gegen Schäferhunde, ganz im Gegenteil, ich find die Klasse!

Aber sie sollten genau so in der Familie leben dürfen wie ein Dackel oder ein Labbi.

Oder hat jemand von euch schon mal einen Dackel im Zwinger gesehen? Ich noch nicht!

Hier bei uns in der Gegend ist es leider so, dass die Schäferhunde zu 90% als "Arbeitsgerät" dienen, und wirklich nur Zwinger und Hupla kennen!

Und ich muss Mark beipflichten, hier ist es zumindest so, die meisten haben ihren Hund nicht unter Kontrolle!

Aber liegt das vielleicht auch daran, dass sich wirklich zu wenig um sie gekümmert wird?

Welcher Hund mag schon gerne seinem Besitzer gehorchen, wenn er nur Gitterstäbe vor sich hat und so gut wie keine Streicheleinheiten bekommt, weil er Herrchen so gut wie nie zu Gesicht bekommt?

Ich denke, ein liebevoll in der Familie aufgezogener Hund ist zum Arbeiten und Gehorchen eher bereit, als einer, der die ganze Woche im Zwinger verbringt, und vielleicht ein oder zweimal zum Hupla gekarrt wird, dort arbeitet, und evtl. mit anderen bisschen rumtoben darf!

Tschuldigung, ich will hier keinem Schäferhundbesitzer auf die Füsse treten oder zu nahe treten, aber das ist nun mal meine Erfahrung!

Wie gesagt, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Hier sei vor allen Dingen Tina (Crazy-Duo) zu nennen, die ihre Schäferhunde alle aus dem Tierheim hat und wirklich als Familienhunde und mit ganz viel Liebe aufzieht und leben lässt!

Wir haben noch einen Pflege-Schäferhund, und wenn wir mit dem unterwegs sind, steht den Leuten schon die blanke Panik im Gesicht geschrieben, wenn die an uns vorbei gehen.

Dabei ist unser Hank ne Seele von Hund, wir können ihn überall mit hinnehmen, den sieht man gar nicht!

Er läuft super ohne Leine und ist nicht beim ersten, sondern schon beim halben Kommando neben einem!

Vielleicht sollte man wirklich mal ne grosse Aufklärungsaktion über Schäferhunde in Deutchland starten, damit dieser Irrglauben endlich aus der Welt geschaffen wird.

Und man sollte den SV mal dazu überreden, sein Denken um zu gestalten und mal darüber nachzudenken, dass der Schäferhund genau so in die Familie passt wie vielleicht ein knuddeliger Labi oder Goldie!

Sorry, musste ich halt mal loswerden!

LG Renate mit Shelly und Boomer

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Schäferhunde auf SV-Plätzen beim Agility.

Zu sehen Hank mit Renates Tochter Nadine:

Bild50.jpg

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Agility auf einem anderen SV-Platz:

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Bild2.jpg Hier ist u.a. unser Rex gerade auf der Wippe.

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Bild1.jpg

Unsere Trixi beim Sprung

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Danke Tina für die Unterstützung!:respekt:

Aber ein Schäferhund beim Agility hat wirklich Seltenheitswert!

Ich war mal auf nem Agility Seminar auf nem SV Platz. Seminar war Klasse!

Aber da kam ein junger Mann aus dem eigenen Verein mit seiner jungen Hündin, um daran teilzunehmen.

Er wurde von seinen Vereinskollegen als "Weichei" hingestellt, und er würde mit dem "Kinkerlitz" nur seinen Hund versauen, der würde im Leben keinen Schutzdienst mehr machen usw.!

Gott sei Dank liess der sich nicht beirren, machte mit, und was soll ich euch sagen? Seine Hündin ging ab wie ne Rakete, lief durch den Pacours, als wenn sie ihr ganzes Leben nix anderes gemacht hätte!

Ich hab anschliessend mit ihm gesprochen, sein Hund lebt als Familienhaund, einen Zwinger gibt es bei ihm nicht!

LG Renate mit Shelly und Boomer

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... denn Schäferhunde sind eigentlich wirklich tolle Hunde!

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Bei uns in der Gegend gibt es total viele Schäferhunde im Agility. Es sind mittlerweile auch sehr viele SV Vereine die Turniere ausrichten.

Das üble dabei ist oftmals nur wenn man sieht wie manche mit ihrem Hund umgehen (gerade die SV´ler). Wie gesagt, es sind nur manche aber die fallen einem immer wieder negativ auf. Eine hat mal so heftig ihren Hund angepackt nur weil er Dis. gelaufen ist. Die ist dermaßen von uns allen ausgebuht worden, dass sie es bisher nicht mehr wieder gemacht hat - in der Öffentlichkeit!!! Weiß der Geier was sie im Training macht.

Viele Grüße

Carmen

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