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Hundeforum Der Hund
Ben2012

Hund schnappt in gewissen Situationen

Empfohlene Beiträge

Hallo,

wir haben seit kurzem (Anfang Oktober) einen Border-Collie-Mischling aus dem Tierheim. Er soll wohl 8 Jahre alt und aus einer Trennung resultierend im Tieheim gelandet sein, aber wissen tut man ja nie alles, was dem Hund passiert ist. Er ist ein wahnsinnig netter Kerl, aber wir haben ein Problem mit schnappen:

- er schnappt, wenn man ihm Kletten aus dem Fell ziehen will

- er schnappt, wenn er sich eingeengt fühlt

- er schnappt, wenn man Dinge tut, die ihm nicht passen (Halti, Maulkorb, Tierarzt)

- er schnappt, wenn er sich erschreckt

Das Problem ist, dass er ein sehr gutes Gebiss hat und auch immer eine Hand ins Maul bekommt. Er hat uns schon 2x an der Hand verletzt und andere "Schnapp-Vorfälle" gab es seit dem auch schon, nur das wir schneller als er waren.

Wir haben nun eine Spezialistin um Rat gebeten und die meinte, er muss sich erstmal an uns gewöhnen. Wir füttern ihn aus der Hand, damit er diese als freundlich empfindet und trainieren ihn, einen Maulkorb zu tragen (Leberwurst-Tube), den wir dann in bestimmten Situationen (Bahn = Enge, Tierarzt = Angst, Kletten entfernen) anlegen kann. Die Spezialistin meinte nun, man soll die Abstände des Trages des Maulkorbs ohne Leberwurst-Tube vergrößern, aber als wir dies letztens taten fing er an zu knurren, den Schwanz einzuklemmen und völlig abzudrehen. Wir behandeln ihn sehr gut, damit er sich an uns gewöhnt und uns vertraut aber langsam sind wir ratlos.

Die Spezialistin meinte, der Hund kann dazu erzogen werden, irgendwann nur noch in die Luft zu schnappen und nicht in die Hand, aber wer kann das schon sicher sagen? Der Hund hat immer mehr Kletten im Fell und mag auch nicht gebürstet werden und man will ja auch nicht gebissen werden.

Habt ihr irgendwelche Vorschläge, was man noch probieren könnte? Wisst ihr, ob man eher einen Maulkorb aus Plastik (bessere Bewegungsfähigkeit des Mauls, einfacheres Atmen) oder eine Maulschlaufe nehmen sollte? Danke.

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Also ich bin wahrlich kein Experte aber meint ihr nicht dass ihr dem Hund in so kurzer Zeit zuviel zumutet und er immer unsicherer wird?

Der Hund muss sich ja erstmal an die neuen Strukturen gewöhnen. Also eben jener Tagesablauf wie er bei euch stattfindet. Warum muss der Hund mit in die Bahn? Lasst ihn doch erstmal bei euch ankommen. Tierarzt ok, wenns sein muss aber auch hier mit viel Ruhe und Geduld arbeiten. Diese Maulkorb Geschichte bereitet vielen Hunden absoluten Stress, und da er eh erst so kurz bei euch ist und wahrscheinlich noch keine all zu enge Bindung zu euch hat ist es doch klar das er versucht sich gegen sowas zu wehren.

Ich würde dem Hund Zeit geben sich an euch zu gewöhnen und sich bei euch einzufinden. Fordert nicht zuviel auf einmal. Damit verunsichert ihr ihn nur noch mehr und er wird noch mehr schnappen.

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Na Hallo,

also bei den Kletten kann ich mir gut vorstellen das es Ihn einfach nur ziept, und er deswegen schnappt. Lässt er sich sonst von euch Problemlos anfassen? Oder gibt es da stellen die er am End nicht mag?

Eine Maulschlaufe würde ich bei solchen Sachen nicht empfehlen, weil Sie dann doch schon ziemlich fest zugezogen sein muss, damit er nicht doch einen "zipfel" erwischen kann. Zudem sind Sie für Hunde doch um einiges Unbequemer, ich hatte auch einmal eine und meine fanden das überhaupt nicht toll.

Vielleicht braucht er auch einfach etwas Zeit, auf jeden Fall wünsch ich euch Erfolg.

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Wir behandeln ihn sehr gut, damit er sich an uns gewöhnt und uns vertraut aber langsam sind wir ratlos.

Was versteht ihr denn unter sehr gut? Habt ihr mal im TH nachgefragt, die müssen den

Hund ja auch gebürstet haben.

Das mit dem erst mal in Ruhe eingewöhnen lassen ist so eine Sache bei so einem Hund.

Ihr habt jetzt schon so viel an Respekt und Führung eingebüßt, dass es immer schwieriger

wird das zurück zu erobern.

Er hat ja schon erkannt, dass er euch mit schnappen beeindrucken kann und sich so

unangenehmen Dingen entziehen kann.

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Nun,

ich würde euch empfehlen , einen Hundetrainer aufzusuchen , welcher den hund

wie einen Hund behandelt - und nicht :

Originalbeitrag

Wir füttern ihn aus der Hand, damit er diese als freundlich empfindet

...wie einen Trottel !!

In Unkenntnis eures Wohnortes, kann hier jedoch niemand einen solchen empfehlen...

LG Jörg

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Der Hund war nur einen Monat im Tierheim und war noch nicht freigegeben, deshalb durften die dort wohl auch nicht an ihn ran...versicherungstechnisch. Ansonsten, klar, wir sind bei der Gewöhnung, bloß ist nicht klar ob der Hund irgendwann das schnappen lässt....dafür die Frage zwecks des Maulkorbes, bei der ich mir aber auch schon dachte, dass eine Maulschlaufe den hund weitaus mehr einschränkt, als ein Maulkorb.

Zwecks des Hundetrainers: wir wohnen nördlich von Berlin....hier bietet ein so genannter Hundetrainers 24 seine Dienste an, welche aber wohl nicht so zu empfehlen sind, wie ich gehört habe.

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Zwecks der Kletten: der Hund lässt sich sonst problemlos am ganzen Körper anfassen und streicheln.

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Schau mal hier: Da müsste doch in und um Berlin rum genügend zur Auswahl sein....

bhv Hundeschulen

Warnt der Hund denn vor, oder schnappt er gleich zu?

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Danke!

Er schnappt gleich.

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Also ich bin wahrlich kein Experte aber meint ihr nicht dass ihr dem Hund in so kurzer Zeit zuviel zumutet und er immer unsicherer wird?

Der Hund muss sich ja erstmal an die neuen Strukturen gewöhnen. Also eben jener Tagesablauf wie er bei euch stattfindet. Warum muss der Hund mit in die Bahn? Lasst ihn doch erstmal bei euch ankommen.

Vielleicht, weil nicht jeder ein Auto hat und man den Hund trotzdem von A nach B, z.B. zum Tierarzt transportieren muss.

Und da ist ein Maulikorb in vielen Städten Pflicht und bei einem Schnapper sowieso.

Man kann auch bei einem neuen Hund nicht alles meiden, um es dem Hund recht zu machen.

Handfütterung finde ich schon mal gut.

Dass Zuppen am Fell würde ich damit verbinden: Berühren, imaginäre Kletten entfernen, füttern. Irgendwann lässt er euch so auch an die echten Kletten - dann aber bitte ganz vorsichtig vorgehen und Kletten eher rausschneiden, als sie rauszuziehen.

Beim Maulkorb müsst ihr dran bleiben, das kann dauern und erfordert tägliches, kurzes Training. Lieber zwei mal täglich kurz, als alle paar Tage lang. Beschäftigt den Hund, sobald der Maulkorb sitzt: Z.B. Anziehen, füttern und dann sofort eine Runde um den Block laufen.

Einengen solltet ihr einen solchen Hund nie. Manchmal reicht es, nur den Körper vom Hund abzuwenden, d.h. mit der Seite oder dem Rücken zu ihm zu stehen und ihn beim Rufen nicht anzusehen.

Ich persönlich fände es allerdings auch wichtig, dass ihr sehr klar und verständlich zeigt, dass Schnappen nicht geht. Wie man das macht, damit es wirksam ist, den Hund aber nicht zusätzlich aufstachelt oder ängstigt, ist leider schwer zu vermitteln, denn das kommt immer auf den Hund, aber auch auf den Menschen an. Das mindeste wäre imA ein körperliches Zurückdrängen (ohne ihn zu berühren).

Da würde ich mich mit einem Trainer vor Ort beraten. Unkommentiert stehen lassen kann man einen Biss in jedem Fall nicht.

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