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Hundeforum Der Hund
Coira

2-jähriger Weißer Schäferhund macht was er will, meistens

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Hallo ihr Lieben... :winken: Ui.. LAAAANGER TEXT... Verzeihung!

Ich hatte mich vor einiger Zeit hier angemeldet, mit Vorstellung und pipapo - leider weiß ich den Zugang nicht mehr, ich Schussel... Kurzinfo: Habe einen 17 Monate alten WSH, Traumtier, soweit keine Probleme bis auf die, die ich selbst verursache. ;)

Nun, soviel dazu.

Vielleicht wisst ihr Rat bei einem "Problemchen".

Eine gute Freundin und Nachbarin von mir holte sich sich vor ziemlich genau 12 Monaten einen damals etwa 1 Jährigen Rüden (auch WSH) aus dem Tierheim. Er wurde im Wald aufgegriffen, ziemlich abgemagert, Vorleben logischerweise unbekannt, saß etwa 2 Wochen im TH und ging dort die Wände hoch. Sie hatte zuvor ebenfalls einen Weißen, der im hohen Alter dann verstarb und "fromm war wie ein Lamm".

Nun ist es so, dass ich den jetzigen Rabauken etwa zwei Mal die Woche ein paar Stündchen bei mir habe und wir gehen oft zusammen Gassi. In dieser Zeit bemerkte ich verstärkt, dass einige Dinge noch nicht so laufen wie sie vielleicht sollten bzw. in absehbarer Zeit zu größeren Problemen heranwachsen könnten.

Ich versuche euch hier mal stichpunktmäßig eine Liste zu erstellen, welches Verhalten er zeigt und darunter, welche "Gegenmaßnahmen" ich empfohlen habe. Da meine Vorschläge nicht wirklich konsequent umgesetzt werden, dachte ich, ich erstelle ein schriftliches Programm und hätte gerne Tipps und Erfahrungen ausgetauscht. Was könnte ich hinzufügen, was vielleicht weglassen? (Wie man unschwer erkennen kann, bin ich kein prof. Hundetrainer, aber ich versuche mich immer weiterzubilden. :) )

So..

Verhalten und sonstiges Zeugsel:

- hibbelig, unruhig, nervös (Bewegt man sich auf dem Stuhl, springt er auf und erwartet etwas)

- Kraftpaket

- Ballfixiert (nehme ich z.B. den Ball zu mir und er soll vor seinem Frauchen ein einfaches Sitz machen, rennt er zum Ball und reagiert nicht, egal was sie tut)

- Rüpel (Andere Hunde werden umgerannt - nicht immer, aber oft, es wird nachgesetzt)

- zeigt aber extrem unterwürfiges Verhalten beim Herrufen oder wenn man z.B. ein lautes "Nein"

ausspricht

- Absolut menschenscheu. Lässt sich von kaum einem anfassen. (Dennoch totale Schmusebacke bei den anderen)

- lernt gerade erst, mit anderen Hunden zu spielen und zu kommunizieren

- Bei einer Gruppe von mehreren entgegenkommenden Hunden angstvoll :Oo

Einschätzung? :??? - Keine Sozialisierung, scheinbar früher oft bzw. nur mit Ball gespielt, keine Ausdauer, sehr intelligent und fordernd, unsicher, große Klappe, langsam aber auch Erfolgserlebnisse, wenn es um Dominanz anderen Hunden gegenüber geht..

Der Hund ist ja nun schon eine Zeit im neuen Zuhause und hat alles, was er möchte. Darin liegt wahrscheinlich auch das Problem. Oder sehe ich das falsch? Gearbeitet wurde eigentlich noch nicht wirklich mit ihm, Abruf ohne Ablenkung etc. klappt, UO wurde in einer Hundeschule praktiziert.

Was ich ihr raten möchte zu tun:

Körperlich sowohl geistig fordern und fördern. Sei es mit einfachem Hütchenspiel für den Anfang, Impulskontrolle, Ball nur als Belohnung bei zB Pfiff, nicht nur spazieren gehen oder Ball spielen, eine Aufgabe suchen. Agility macht ihm keinen Spaß. Fahrrad fahren für Ausdauer und körperliche "Ertüchtigung", dadurch zur Ruhe kommen? ... Anregungen? :)

Des Weiteren:

Futter nur aus der Hand, bzw. nur zur Bestätigung / Belohnung. Er muss sich also sein Futter erarbeiten. Rückruf üben, sowohl den Normalen als auch ein Notsignal / Pfeife, das mit Ball belohnt wird, Ruhepausen und Phasen erlernen, im Haus auf einem zugewiesenen Platz bleiben, einfach mal "runterkommen", Spielzeug komplett weg, es wird nur gespielt, wenn Frauchen auffordert..

Fällt euch noch etwas dazu ein?

Sorry für den ewig langen Text, aber sonst wird das Problem ja nicht wirklich verständlich, :Oo

Bei Fragen - fragen, danke schonmal jetzt für positive Kritik oder Vorschläge. :winken:

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Ich würde als erstes ein großes Blutbild machen lassen und die Schilddrüse überprüfen lassen...das klingt als habe er ne unterfunktion....so war es bei meinem auch bevor äusserliche syntzome dazu gekommen sind....

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(bearbeitet)

Rein interessehalber: Wenn eine SDU vorliegt, wird der Hund dann nicht lustlos und träge anstatt hibbelig, nervös und aufgedreht? An welcher Verhaltensweise des Hundes um den es hier geht machst du das fest?

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bei schilddrüsenunterfunktion tritt das gegenteil wie bei einem Menschen ein...Hund wird nervös aufgedreht, hibbelig...bei Überfunktion wird er matt und lustlos

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Hmm. Also der Hund meiner Freundin ist in den letzten Monaten auch immer träger und lustloser geworden. Total unnormal für ihn (JRT). Und er hat zugenommen wie blöde. Sie war die Woche beim Tierarzt und er hat ein SDU.

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Originalbeitrag

Ich würde als erstes ein großes Blutbild machen lassen und die Schilddrüse überprüfen lassen...das klingt als habe er ne unterfunktion....so war es bei meinem auch bevor äusserliche syntzome dazu gekommen sind....

Hallo, danke für Deine Antwort.

Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass genau das geplant ist, gleichzeitig mit Röntgen, Anfang nä. Jahres. :)

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Also bei den Hunden die ich kenne die eine Schilddrüsenunterfunktion haben war immer aufgedreht, hibbelig rapider gewichtsverlust stumpfes fell.....

Trainer Tierarzt und Internet bestätigen das diese syntome auf Unterfunktion schließen

genauso wie die Blutwerte es ergeben haben

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Außer der Schilddrüsensache - hat keiner mehr Verbesserungsvorschläge oder allgemeine Tipps? :/

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Originalbeitrag

bei schilddrüsenunterfunktion tritt das gegenteil wie bei einem Menschen ein...Hund wird nervös aufgedreht, hibbelig...bei Überfunktion wird er matt und lustlos

Stimmt nicht. Hunde reagieren bei Unterfunktion sehr unterschiedlich. Ich habe schon beide Formen sehen können.

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Also, ich kapiers grad nicht, also haut mich nicht gleich, aber gehts jetzt hier um einen weißen Schweizer Schäfer? Wenn ja, ich habe selbst einen.

Kurz gesagt, wenn ich lese der Hund sei hibbelig, dann würde ich empfehlen so wenig wie möglich zu machen. Wennig Ballspiel, wenig Zerrspiel, wenig Gehirnarbeit. Meine Erfahrung mit meinen Hunden, insbesondere aber auch rückgespiegelt durch meinen befreundeten Hunde-Verhaltenstrainer / therapeut, sollte man hibbelige, nervöse Hunde so oft es geht runterfahren. Es geht ganz stark um Impulskontrolle und die lernen Hunde halt nur, wenn sie konzentriert und ruhig sind. Das können sie nicht, wenn sie mit viel hochgefahren werden mit Spielen jeglicher Art. Und jetzt nicht gleich denken "wie langweilig, wie soll das gehen nicht spielen und die Beziehung leidet doch und und und". Die Erfahrung habe ich nicht gemacht. Meine Hunde waren (sind) grundsätzlich hibbelige, nervöse Mädels (beim weißen Schäfi bringt das übrigens leider einfach die Rasse mit) und wir konnten und können sie gut entspannen, in dem wir sie so wenig wie möglich aufdrehen lassen. Entspannen, Ruhe reinbringen, Dampf rausnehmen heißt die Devise. Die überdrehen auch mal und haben ihre verrückten fünf Minuten, danach muß aber wieder Schluß sein, sonst drehen die hohl. Vielleicht wäre das mal ein Ansatz. Übertragen auf den Menschen, läufts auch nur rund, wenn der Mensch nicht flatterig wird, durchdreht und dann nicht weiß wo oben und unten liegt, sondern wenn er tief durchatmet und "Ruhe ins Spiel bringt" :-).

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