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Hundeforum Der Hund
BirgitMehrum

Erfahrungen mit Anti-Giftköder Training?

Empfohlene Beiträge

Hallo!

Ich habe 2 verfressene Hunde, welche beide alles auflesen, was sie auf der Strasse finden. Nun habe ich von einem Anti-Giftköder Kurs in einer Hundeschule gelesen. In 5 Trainingsstunden sollen die Hunde lernen kein Futter vom Boden aufzunehmen und sie sollen lernen anhand des Geruchs Lebensmittel mit Rattengift von Lebensmitteln ohne Rattengift zu unterscheiden.

Hat jemand Erfahrungen mit solchen Kursen? Ich würde das nur mit 1 Hund machen. Bringt das dann überhaupt was?

Bin jedenfalls auf eure Erfahrungen gespannt.

Gruss Birgit

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Da die Verrückten da draußen nicht nur Rattengift verwenden (sondern auch Glassplitter oder Rasierklingen in Frikadellen, ätzende Stoffe usw.) sehe ich nur Sinn darin, dass der Hund gar nichts aufnehmen darf. Alles andere ist halbherzig. Ob man dazu einen Kurs braucht oder mit dem Hund selber übt, ist Geschmacksache. Warum willst du das nur mit einem Hund machen?

LG

M.

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Also mein Hund nimmt garnichts vom Boden auf. Ich habe es ihr so gelernt, dass ich es persönlich zwar nicht perfekt finde, aber immer noch besser als ein toter Hund.

Ich bin beim Kommando "Pfui" immer einen sehr aggressiven Schritt auf sie zugegangen. Seit dem geht sie ins Meideverhalten wenn ich Pfui schreie. Sie ist weg von dem wo ich nicht will, dass sie es frisst.

Allerdings bewegt man sich eben immer auf dem Grad zwischen Meiden und wieder Herankommen.

Es gibt sicher bessere Lösungen dafür. Als ich es meinem Mädel lernte war sie frisch bei mir und noch nicht absolut im Gehorsam. Heute nimmt sie nicht einmal eine Rinderstrosse wenn mein Nachbar sie vor ihrer Nase am Boden legt, Sie starrt mich heute so lange an, bis ich sage, dass sie darf......

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das würde mich jetzt auch interessieren.

Wie ist es möglich dem Hund beizubringen von vornherein kein Interesse daran zu zeigen?

Meiner lässt es liegen, wenn ich ihm den Befehl dazu gebe.

aber nicht immer sehe ich sofort, wenn er die Nase ins Gras steckt, dass er da evtl. was zum "naschen" gefunden hat.

D. h. es muss für ihn von vornherein tabu sein, etwas vom Boden zu essen, wenn ich ihm nicht die Freigabe dazu gebe. Aber wie kann ich ihm das Lernen?

-> meiner ist ein Labbi! ich bin schon froh, dass er auf Befehl etwas liegen lässt :-D

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-> meiner ist ein Labbi! ich bin schon froh, dass er auf Befehl etwas liegen lässt :-D

Das ist schon ein großer Gewinn bei einem Staubsauger! :D

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-> meiner ist ein Labbi! ich bin schon froh, dass er auf Befehl etwas liegen lässt :-D

Das ist schon ein großer Gewinn bei einem Staubsauger! :D

das war auch harte arbeit :klatsch:

der übliche Grundgehorsam, war dagegen ein Klacks :D

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Hi,

man kann das trainieren, indem man leckere Sachen zuerst in der Wohnung verteilt und den Hund dann angeleint heranführt. Bemerkt er das Leckerchen und will hin, das Futter mit dem Körper blocken und den Hund etwas zurückdrängen.

Früher oder später kommt der Zeitpunkt, wo er zum Menschen hochschaut - dann das Futter freigeben und ihm z.B. mit einer kleinen Geste der Hand das Fressen erlauben.

Klappt das ganz gut, kann man anfangen es mal zu erlauben, mal aber auch einfach vorbei zu gehen, wenn er "fragt".

Man kann ihm auch Futter vor die Füße werfen und es mit dem Fuß verdecken, wenn er dran möchte, ohne vorher geschaut zu haben.

Wenn das in der Wohnung und ohne Leine klappt einfach mal "zufällig" was fallen lassen oder irgendwo hinlegen und liegen lassen, aber im Auge behalten. Hund sollte da nicht mehr einfach dran gehen, sondern schauen - dann erlauben.

Das ganze dann langsam aber sicher nach Draußen verlegen und vorher auf dem Gassi-Weg tolle Sachen verteilen. Am Besten auf irgendwas auffälliges legen, dann erkennt man sofort, wo was liegt.

Wieder wahlweise erlauben - oder eben nicht.

Das lange genug durchgezogen sollte Erfolg bringen - schneller gehts, wenn man ab da wo man trainiert darauf achtet, dass wirklich nichts mehr eigenständig aufgenommen wird.

Ziel: Hund zeigt gefundene Sachen an und fragt, ob er sie fressen darf.

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Ich hab meinem Hund auch beigebracht das er gar nichts zu fressen hat.

Auch mit Pfui.

Ich würde, wenn ich übe, den Leckerbissen ihm dann auch nicht erlauben, sondern den wegnehmen und mit nem anderen Leckerlie aus der Hand belohnen.

Ansonsten (ist bei meinem so) wenn ich ihm verbiete und dann erlaube, dann wartet er bis ers nehmen darf. D.h. wenn ich dann mal nicht hingucken würde oder woanders wäre würde er es trotzdem nehmen.

Ohne das erlauben macht er die Erfahrung 'ok, pfui heißt niemals niemals nie nie krieg ich das.'

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@Ribanna03:

Mit 2 Hunden gleichzeitig in der Hundeschule arbeiten ist mehr als kompliziert. Ausserdem mache ich mit dem anderen Hund schon genug.

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Ein dickes fettes ABER bleibt:

Mag sein, dass Hunde nichts aufnehmen, wenn Herrchen/Frauchen im Blickfeld sind und den Moment des Findens beobachten.

Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass ein unbeobachteter Hund ein "leckeres" Hackbällchen einfach so liegen lässt.

Kann da jemand genaueres zu sagen?

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