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Hundeforum Der Hund
Nelly200701

Kreuzbandriss ganz ohne Operation

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Unsere kleine ­Norwichterrierhündin hatte voriges Jahr einen Kreuzbandriss.

Da wir es nicht besser wussten, ließen wir sie für ca. 700 Euro operieren.

Dieses Jahr dann dasselbe, die andere Hinterpfote war nun auch betroffen. Auch hier haben wir gleich OP Termin vereinbart. Da unsere Nelly schon 12 Jahre ist :winken: und wie sich herausstellte auch schon Herzprobleme hat, haben wir den Termin abgesagt und uns jetzt genau erkundigt.

Unsere Ärztin hat uns auch wegen des Alters abgeraten und sagte, wir versuchen es mit Schmerzmitteln. Das haben wir dann auch getan und nach 2 Wochen reduzierten wir die Tabletten.

Nach ca. 4 Wochen kam sie total ohne Schmerzmittel aus und jetzt sind schon 7 Monate vergangen und sie rennt wie ein Welpe, jagt die Enten und hat keine Probleme mehr.

Wie wir erfuhren, bildet sich ein neuer Muskel, der die Funktion übernimmt =).

Natürlich freuen wir uns tagtäglich, dass es so gut geklappt hat. :respekt:

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Originalbeitrag

Wie wir erfuhren, bildet sich ein neuer Muskel, der die Funktion übernimmt =).

:

Das wäre mir neu :kaffee:

Trotzdem erstmal hallo & Willkommen im Forum.

(Muck: Danke für´s "leserlich" machen)

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Hallo Nelly,

also bei meinem alten Hund ist ein Kreuzbandanriss diagnostiziert worden, der Tierarzt hat dies nicht operiert.

Nur wenn es ganz durch gewesen wäre, dann hätte er sofort operiert.

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Welcome; das mit dem Muskel; kannst Du das genauer darlegen?

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Das mit dem Muskel hast du scheinbar falsch verstanden.

Es ist wie bei Arthrose oder HD ... ein gut bemuskelter Hund läuft beschwerdefreier, da die Muskeln das Gelenk stabilisieren. Ein neuer Muskel wird aber nicht gebildet nur weil das Krauzband nicht mehr intakt ist.

Mia hatte vor fast 2 Jahren auch laut Tierarzt einen Kreuzbandriss. Unsere Physiotherapeutin war anderer Meinung, da das Schubladenphänomen an beiden Gelenken (in abgeschwächter Form) auslösbar war. Diagnose: Mia ist einfach sehr locker in den Gelenken und hat weiche Bänder/Sehnen.

Eine OP wurde bei ihr nie gemacht und sie läuft wie ne Eins. Von daher bin ich immer sehr skeptisch, wenn ein Tierarzt einen Kreuzbandriss diagnostiziert

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Hallo und ganz herzlich Willkommen hier bei uns.

Ich kann mi auch nicht vorstellen was du genau meinst.

Unsere Hündin musste auch am Kreuzband operiert werde, sie war auch nicht mehr die Jüngste. Hätte es eine andere Möglichkeit gegeben, mein Tierarzt hätte nicht operiert.

Vielleicht magst du noch ein bisschen mehr darüber berichten.

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Soweit ich weiß, kann man gerade bei kleineren Hunden Kreuzbandrisse auch ohne OP verheilen lassen. Allerdings immer mit dem Risiko, dass der Hund nicht wieder 100% klar laufen kann.

Die umliegenden Muskeln übernehmen die Funktion des Bandes dann mit und stabilisieren das Gelenk.

Bei einem kleinen Hund, gerade einem älteren, der vielleicht sowieso nicht mehr so viel rumspringt wie ein junger und keine sportlichen Höchstleistungen erbringt, kann man also um eine OP herumkommen...

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Ich weiß es ist schön länger her, dass dieses Thema behandelt wurde. Hätte aber noch Fragen dazu.

 

Das Training zum Muskelaufbau wurde mir bei meiner Hündin auch geraten.

Das ist selbst dann förderlich, wenn man doch operieren lässt. Der Hund kann dadurch das Gelenk entlasten.

Mir wurde geraten, viel mit ihr "bergauf" zu laufen. Außerdem sollte ich mit ihr zum Schwimmen gehen, das war der schwierigste Teil von allem. Mein Mädchen hasst Wasser und bis zu der Zeit in der sie wirklich geschwommen ist und nicht nur geplanscht hat, vergingen viele viele Wochen.

 

Mir wurde aber auch gesagt, dass der Kreuzbandriss deswegen noch nicht aus der Welt ist und das sich eine Athrose bilden kann.

Hat dein TA dazu auch irgendwas gesagt?

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Laut meiner Physio ist es zum Muskeltraining nicht unbedingt nötig, dass der Hund schwimmt – denn manche Hunde paddeln da nur vor sich hin und schwimmen nicht "richtig".

Es wäre schon sehr gut, wenn der Hund durch tieferes Wasser stapfen muss. Vielleicht auch noch gegen den Strom.

Das ist auch sehr anstrengend und der Hund kann nicht "bescheißen" :)

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Hallo,

 

wir haben auch mit einem Kreuzbandriss ( ohne OP) zu tun und sind auf einige Youtube Filme gestoßen.

In diesem Video wird das Ganze super erklärt, auch eine Heilung ohne Operation. Es gibt auch noch Teil 2 und 3.

 

 

Grüße,

Pilar

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Sie inspizierten den Schnitt ein klein wenig mit einer Pinzette, um zu sehen, ob sich ein Fremdkörper darin befand, und machten Röntgenaufnahmen vom betroffenen Fuß. Es wurde kein Fremdkörper entdeckt, die Wunde gereinigt und ich wurde nach Hause geschickt.   https://imgur.com/a/mun6i https://imgur.com/a/ATMzE   Sonntag, 4. Februar: Die Wunde begann sich zu infizieren, der Zeh wurde ganz dick und es entwickelte sich ein Abszess in der Mitte der Pfote. Ich brachte ihn wieder zum Tierarzt. Sie öffneten und entleerten den Abszess und schauten sich den Schnitt am Ballen nochmal etwas genauer an, indem sie ein wenig tiefer reinschnitten, um zu sehen, ob sie einen Fremdkörper finden. Sie fanden nichts und verabreichten ihm Antibiotika (Cephalexin oral plus Chloramphenicol 3% Salbe). Die infizierte Pfote ist auf diesem Bild zu sehen:   https://imgur.com/a/HNWVx   Dienstag, 6. Februar: Es stellte sich, trotz Antibiotika keine Verbesserung ein. Ich fuhr in eine Notfall-Klinik. Dort verschrieb man mir Flagyl (oral) und meinte, ich solle es mit dem Cephalexin zusammen verabreichen.   Donnerstag, 8. Februar: Die Antibiotika begannen zu wirken, dennoch blieb die Pfote immer noch geschwollen, wenn auch in abgeschwächter Form. Vom Schnitt am Zeh, bis hin ins Pfotengelenk hat sich ein Fistelgang/Kanal gebildet. Ich habe die Pfote in in einer Salzwasserlösung gebadet und konnte durch leichtes Massieren der Pfoteninnenfläche, jede Menge Wundsekret (ca. 5 – 6 Teelöffel einer blutigen, transparenten, dicken, klebrigen Flüssigkeit, die keinen Geruch hatte) durch den Zeh, bis hin zum Ballen-Schnitt, rauslaufen lassen.   https://imgur.com/a/6GNDm https://imgur.com/a/j07LK   Mittwoch, 14. Februar: Die Infektion in der Pfote hatte sich vollständig zurückgebildet, aber der Zeh war immer noch sehr heiß und geschwollen. Mein Tierarzt sagte mir, ich solle mit den beiden Antibiotika fortfahren und zusätzlich noch Previcox gegen die Entzündung hinzugeben.   Donnerstag, 22. 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Er schlug vor, mit der Antibiotikatherapie fortzufahren, allerdings das Augmentin mit Clindamycin zu ersetzen (ein starkes Antibiotikum das gegen Knochen- und Weichteilerstzündungen hilft) und in 2 Wochen nochmal eine Röntgenaufnahme zu machen.   Freitag, 2. März: Die Bilder unten zeigen den aktuellen Stand des Zehs. Mein Hund bekommt jetzt das Clindamycin seit 7 Tagen und die Schwellung und Hitze sind etwas zurückgegangen. Mein TA meinte, dass wenn es innerhalb der nächsten Tage keine Besserung geben wird, mein Hund operiert werden muss, um zu sehen, warum der Zeh nicht verheilt und ob sich eventuell noch ein Fremdkörper im Zeh befindet.   https://imgur.com/a/ejMtr https://imgur.com/a/Y642c https://imgur.com/a/3zeUF   Ich bin sehr besorgt über die Tatsache, dass er möglicherweise seinen Zeh verlieren kann und bin deshalb zu einem professionellen Chirurgen fuer Weichteil-Chirurgie gegangen, um mir eine zweite Meinung einzuholen. Dieser hat mir von einer OP abgeraten, da solch traumatische Infektionen, wohl immer sehr lange Zeit (Wochen/Monate) brauchen, um abzuheilen, zumal der Hund ja beim Gassigehen, tagtäglich den Zeh beansprucht. Ich solle weiterhin Antibiotika verabreichen, den Zeh mit einem Verband gut polstern und exzessives Auftreten vermeiden.   Jetzt habe ich ein großes Problem. Der eine TA sagt operieren, denn wenn ein Fremdkörper drin ist, wird der Zeh nie verheilen. Der andere TA sagt bloß nicht aufschneiden, das würde den Zeh noch stärker traumatisieren und den Heilungsprozess verlangsamen. Außerdem wüsste man ja nicht, ob und wo sich ein Fremdkörper im Zeh befindet, d. h. es wird eventuell noch mehr Schaden angerichtet, beim Aufschneiden und rumstochern im Gewebe, auf der Suche nach der Nadel im Heuhaufen.   Zusätzlich wurde bei meinem Hund (ein 9 Jahre alter Dobermann) vor etwa sechs Monaten während einer Ultraschalluntersuchung eine Mitralklappeninsuffizienz (der Hund zeigt noch keine Symptome und braucht noch keine Medikamente) des Herzens diagnostiziert, was das Narkoserisiko einer solchen OP erhöht und mir die Entscheidung, ihn operieren zu lassen (kann laut meinem TA 10 Minuten, bis zu 2 Stunden dauern, je nachdem, ob und wie schnell man einen Fremdkörper findet).   Der Vorteil einer OP ist natürlich, dass ein Fremdkörper gefunden und entfernt werden kann. Aber was, wenn nichts gefunden wird? Mein Hund ist Herzkrank, leidet unter SDU und ist nicht mehr der Jüngste. Sollte kein Fremdkörper vorhanden sein, wäre alles umsonst gewesen. Zudem würde der TA ja auch jede Menge Gewebe verletzten, auf der erfolglosen Suche nach einem Phantom. Er wurde immer tiefer und weiter rumbohren/schneiden und meinen Hund wahrscheinlich lange Zeit in der Narkose halten, bis er die Suche aufgibt. Oder sehe ich das falsch und es wäre eventuell von Vorteil, wenn die Wunde von innen gesäubert und sauber wieder zugenäht wird – bringt das was? Könnte das vielleicht sogar den Heilungsprozess beschleunigen?   Was soll ich jetzt tun!?! Er ist bereits seit einem Monat auf Antibiotika. Ich habe ein großes Blutbild machen lassen. Alle Werte waren in Ordnung. Seltsamerweise waren allerdings auch die Leukozyten im Normalbereich, was ich nur schwer verstehen kann, da er ja immer noch Antibiotika bekommt, wegen der bakteriellen Infektion. Müssten die nicht erhöht sein? Kann es eventuell sein, dass zwar immer noch eine Entzündung vorliegt, allerdings die Bakterien schon lange tot sind?   Angenommen, ich entscheide mich für die OP, dann braucht mein Hund natürlich weiterhin Antibiotika. Sollte es zu einer Amputation kommen, ebenfalls. Sollte ich mich dagegen entscheiden, bleibt er auch auf Antibiotika. Allerdings wie lange? Setzt man die AB erst ab, nachdem die Schwellung komplett weg ist, oder wonach richtet man sich da? Ich frage, weil das Clindamycin noch für 7 Tage reicht. Ich werde natürlich nicht einfach so das AB auslaufen lassen und mich mit meinem TA absprechen, aber was ist, wenn der Zeh noch Wochen oder gar Monate braucht, um abzuschwellen – soll ich dann noch wochenlang/monatelang AB verabreichen!?! Und wie gut helfen Entzündungshemmer gegen solche Zeh-Schwellungen? Ich habe das Previcox eine Woche lange gegeben, dann aber abgesetzt. Z. Zt. Gebe ich nur das Clindamycin, Probiotika und Traumeel.   Euer
      Jens

      in Hundekrankheiten

    • Kreuzbandriss

      Hallo, wir haben bei unserer 8-jährigen Labi-Hündin jetzt die Diagnose Kreuzbandriss bekommen.  Ich wollte fragen, wie es bei euch ausschaut....? Sind operierte Fellnasen dabei? Welche Methoden habt ihr durchführen lassen? Wie geht es den Hunden? Hat die OP langfristig geholfen? Wir haben heute einen Termin in der Tierklinik, werden uns aber auf jeden Fall eine 2. Meinung einholen... Wie ging es euren Hunden nach der OP, hat sie schmerz-technisch etwas gebracht? Ich würde mich über euere Antworten freuen... Danke...

      in Hundekrankheiten


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