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Hundeforum Der Hund
DieTriene77

Wenn das so weiter geht, geb ich auf

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Hallo ihr Lieben,

ich bin bedrückt. Wir wünschen uns sehnlichst einen Hund und haben uns für einen Boxer entschieden.

Da wir schon eine Katze aus Portugal haben und gute Erfahrungen gemacht haben wollten wir auch einem Hund aus dem Ausland / Tötungsstation aufnehmen. Wir haben Haus und Hof und der Hund kann den ganzen Tag über draußen rennen und hat viele Möglichkeiten Unterschlupf zu finden.

Nach der Arbeit wäre er der Mittelpunkt für spielen, Spaziergänge bzw Radtouren kuscheln auf dem Sofa usw. Unser Kind liebt es mit Tiere zu spielen und unsere beiden Katzen werden auch verwöhnt.

Alles gut und schön nun kommen wir zum Problem. Wir bekommen keinen weil wir berufstätig sind. 8h alleine geht nicht. Wir bekommen keine Chance zu beweisen dass der Hund deswegen nicht zu kurz kommt. Klar ist es nicht wenig aber ich bin mit Hunde groß geworden und keiner hatte damit ein Problem gehabt. Sie sind ja auch nicht zu kurz gekommen und wir haben viel mit ihnen gemacht. Jede Absage deswegen macht mich schon traurig. Aber ich will auch nicht lügen.

Jeder der uns bzw mich kennt weiß dass meine Tiere im Vordergrund stehen. Sie kommen nie zu kurz und werden verwöhnt mit jede Menge Zuneigung usw.

Arbeitszeit verkürzen kann ich nicht. Wir haben inzwischen fast alles zu Hause was ein Hund benötigt. Versicherungen rausgesucht für den Hund und die Katzen auf Hundeverträglichkeit getestet. Aber wenn das so weiter geht geb ich auf....

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Sind es wirklich "nur" 8 Stunden? Oder kommt noch die Fahrzeit/Zeit fürs Einkaufen etc. hinzu?

Ich finde 8 Stunden auch zu viel. Du musst auch bedenken, dass ein Hund aus dem Tierschutz nicht unbedingt allein bleiben kann. Da können größte Probleme auf euch zukommen, und viele Vereine bekommen es in solchen Fällen dann mit Rückläufern zu tun. Das will keiner, vor allem dem Hund zuliebe nicht.

Es gibt viele Hunde, die so lange allein bleiben müssen und damit gut klarkommen - aber optimal ist es nicht. Und wenn man zwischen mehreren Interessenten wählen kann, dann nimmt man im Zweifelsfalle eher den, der viel Zeit für den Hund hat.

Aber aufgeben würde ich nicht. Gibt es nicht vielleicht jemanden bei euch im Ort, der zwischendurch mal mit dem Hund rausgehen kann?

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...und der auch einspringen kann, wenn der Hund vielleicht mal eine intensivere Betreuung braucht, z. B. krank ist?

Ich finde es übrigens gut, dass ihr ehrlich seid - und dass ihr einen Hund aus dem Tierschutz aufnehmen wollt. :)

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:kaffee:

Hallo, ich finde auch, dass sich die Tierschützer manchmal selbst im Weg stehen.

Wenn man die Hunde nur an Leute abgeben will, die den ganzen Tag Zeit haben - wie sollen die dann die Hundehaltung finanzieren.

Ich verstehe das Argument bei reiner Wohnungshaltung, aber bei den Bedingungen, die Du bieten kannst, ist das meiner Meinung nach völlig unangemessen.

Es gibt auch in Deutschland Hunde, die ein neues Zuhause suchen. Hast Du schon mal bei "Boxernothilfe" nachgesehen?

LG :winken:

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Originalbeitrag

Wenn man die Hunde nur an Leute abgeben will, die den ganzen Tag Zeit haben - wie sollen die dann die Hundehaltung finanzieren.

Das macht ja auch keiner. Zwischen "den ganzen Tag zuhause" und "den ganzen Tag alleine" gibt es ja noch ein paar Zwischenstufen.

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Moin und herzlich willkommen!

Es tut mir leid, dass Ihr momentan vergeblich einen Hund sucht, aber ich persönlich finde 8 Stunden regelmäßig alleinebleiben auch zu lang.

Ich arbeite 32,5 Stundne die Woche und mein Lütter ist derzeit noch die ganze Woche tagsüber beim Hundesitter (meine Mutter praktischerweise) untergebracht. Dort ist er 4-5 Stunden mit einem zweiten Hund alleine und das reicht auch.

Perspektivisch würde ich ihn gerne irgendwann mal zwei Tage die Woche hier für 6 Stunden alleine lassen, so weit sind wir aber noch nicht.

Ein Hund ist ein Rudeltier und 8 Stunden ohne "Rudel" (meist ja noch plus Fahrtzeiten und Pause, bei mir wären es bei einem 8Stunden-Tag mehr als neun Stunden und das auch nur, wenn nichts dazwischen kommt) ist einfach zu viel.

Vielleicht findet Ihr ja jemanden, der den Hund während Eurer Abwesenheit betreut?

LG

Sina

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Das alte Für und Wider...

sicherlich ist ein Hund in einer Tierheimzelle mit kläffenden Nachbarn um ihn herum nicht alleine.

Es kommt ja noch jemand zum Saubermachen und mit viel Glück gibt es ein paar Minuten Ansprache oder vielleicht sogar einen kurzen Spaziergang, wenn sich Feiwillige finden.

Ich habe schon öfter erlebt, dass der TH - Aufenthalt für Hunde so ein extremer Streß war, dass sie gesundheitliche Probleme bekamen. Alleine die permanente Beschallung hält kein Hund auf Dauer aus.

Wir hatten das gleiche Problem.

Auch wir bekamen keinen Hund aus dem TH.

Wir nahmen dann 2 Welpen. Die sind im Haus, wenn wir arbeiten.

Wenn ich dann mal eine Pfütze wegwischen muß, ist es halt so.

Das Leben ist kein Ponyschlecken, auch für Hunde nicht.

Trotzdem könnten sie es deutlich schlechter erwischen.

Ich bin allerdings gnadenlos für die Mehrhundehaltung.

Einen alleine würde ich auch nicht so lange alleine lassen wollen.

LG, Nessie

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Es könnte mit einem Hundesitter oder Hundekita gehen, der sich mittags eine Stunde oder mehr mit dem Hund beschäftigt (Gassi,spielen etc.) . Habt ihr euch dahingehend schonmal informiert?

Die meisten TH schauen gern mal genau hin ob das Zusammenleben von vornerein gut geplant ist und bieten auch 2-5 Probetage an. Im Zweifelsfall kommt das Tier nämlich sehr schnell zurück.

Aber mir persönlich wären 8 Stunden am Stück (ob mit Fahrzeit oder ohne) auch zu lang.

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... Ich weiß ja nicht, aber einen Hund so lang allein lassen, bis er in die Wohnung pieselt... Hmmm

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Hallo,

ich halte es für keine gute Idee, einen Hund, den man neu bekommt, 8 Stunden allein zu lassen. Wir haben die Möglichkeit, unsere Dienste so zu legen, dass unsere Hunde nicht länger als 5 Stunden allein sein müssen, und das finde ich schon lang.

Wir haben seid 6 Wochen auch einen Hund aus Athen von einer Organisation (Tierfreunde Athen.de). Die Vermittlung hat sehr gut geklappt und man wird auch nicht allein gelassen mit seinen Fragen und Problemen.

Nach 6 Wochen den wir unseren Hund jetzt haben, kann ich aber dazu raten, sich über die Eigenschaften des Hundes zu informieren. Wir haben uns z. B. kulturelle Unterschiede in Haltung und Erziehung im Vorhinein nicht klar gemacht. Unser Hund lebte dort nämlich im Garten und ist deshalb nicht 100-prozentig stubenrein. Auch eine Erziehung nach unseren Maßstäben hierzulande hat sie in den ersten 15 Monaten ihres Lebens nicht genossen. Der Hund ist zwar sehr lieb, aber wir waren doch sehr naiv, was die kulturellen Unterschiede in der Hundhaltung angeht.

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