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Hundeforum Der Hund
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Allein bleiben und klammern

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Huhu!

Jetzt gehts auch bei uns los, wir üben allein bleiben und scheitern daran. Vielleicht seht ihr ja etwas, das wir übersehen oder habt noch ein paar Tricks für uns.

Außerdem hat sich parallel zum Üben ein neues Problem aufgetan, seit wir das allein bleiben üben, klammert Liam.

Er ist schon von Anfang an stark auf uns fixiert gewesen, hat seine Vorteile, so konnten wie beispielsweise seine Ängste abbauen und abhauen ist auch kein Problem. Eher verlaufen... verliert er den Sichtkontakt wird er so unsicher, das er losrennt und den nächst besten Mensch folgt.

Aber seit einer Weile klammert er wirklich heftig. Er mochte es noch nie allein zu sein, aber Frauchen in grober Nähe reichte ihm völlig. Nun folgt er mir sogar im Raum wie ein Schatten. Ausnahme, ich setze mich. Dann legt er sich auf seinen Platz, entspannt sich. Schläft er, kann ich mich auch "frei" bewegen, ist er wach, schaut er mir zu, bleibt manchmal auch liegen wenn ich aus dem Raum gehe, das geht eine Weile gut, dann fiept er und beginnt mir hinterher zu schleichen. Beschäftige ich mich dann in einem anderen Raum, macht er das auch und das Spiel beginnt von vorne. Eine Weile gehts gut, aufeinmal fiepen und hinter mir her. Kontrolliert er mich? Ist das eine Vorstufe?

Beim Alleinsein sind wir mittlerweile und das nun ca. seit...2 Monaten ( :Oo ) bei 5- 10min, je nach Tageslaune. Ich kann die Tür öffnen und schließen, den Schlüßel nehmen, mich anziehen, es juckt ihn solang nicht, wie auch oben beschrieben. Auch rausgehen klappt super, er guckt mir hinterher, döst, knabbert, je nach dem was er eben macht, weiter (ein Hoch auf die Videokameras). Dann springt er aufeinmal auf, fiept, bellt und beginnt wieder mit Zwingerlaufen, die Situation scheint ihn ungemein zu streßen, komm ich rein, ist er vor Freude kaum noch zu halten, fiept, winselt, unterwirft, leckt.

Aber an dem Punkt stecken wir nun auch fest, es geht nicht weiter. Im geliebten Auto allerdings kein Problem, bleibt er dort allein, macht ers sich gemütlich und döst oder knabbert hingeworfene Leckerlie oder schaut, wenn er wach ist, entspannt ausm Fenster.

Was sagt ihr dazu? Wir haben auch schon versucht den Fernseher oder Radio laufen zu lassen, ignoriert er voll, er hat seit einer Weile einen Kennel, den er abgöttisch liebt, in dem bleibt er auch problemlos allein im Raum, solang wie oben beschrieben. Bin ich im Raum, kann ich ihn stundenlang schließen, dann schläft er genauso wie wenn er offen ist und ich bin im Raum...

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Puh, am Wochenende haben wir bestätigt, das allein bleiben null klappt, solang mein Mann und/oder Tochter vorher da waren. Ist er mit mir allein klappts weiterhin maximal 10 Minuten.

Kong mit Leberwurst als Beschäftigung hab ich auch schon versucht, aber er rührt es nur solang an, bis er wieder aufspringt... *seufzt*

Ich hab nun soviel zum Thema gelesen und komm nicht weiter...

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Hallo,

warum klappt es im Auto?

Wahrscheinlich gehst und kommst du viel selbstverständlicher, als zu Hause und während der Fahrt steht er nicht im Mittelpunkt, weder durch Spiel, Spaß und Streicheleinheiten, noch durch Blickkontakt, vermute ich jetzt mal.

Versuche ihn im Haus weniger zu beachten, das Verfolgen solltest du unterbinden.

Dass es mit Kontrolle etwas zu tun hat, glaube ich, nach deiner Beschreibung, weniger.

Ich würde ihm nichts zu kauen hinlegen, allein schon das Geben von Kauknochen und Leckerchen kann die Verknüpfung "Frauchen verlässt mich nun" ritualisieren und gleichzeitig schon stressen.

Einige Hunde brauchen lange, um das Alleinebleiben zu lernen, andere weniger.

Manchmal klappt es vor lauter Üben erst recht nicht, deswegen solltest du ruhig ein paar Tage damit aussetzen, allein schon, um den Stress eine kurze Zeit zu mindern und dann noch mal damit beginnen.

Locker und selbstverständlich bleiben, den Hund beim Traning nicht laufend beobachten, versuche es so zu handhaben, wie im Auto - irgendetwas wirst du dort anders machen.

Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg!

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Mensch, das ich da nicht drauf gekommen bin *Stirn klatsch* Der Ansatz ist ja klasse!

Mittelpunkt ist er zuhause wirklich oft... *grübel*

Danke :kuss:

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Wenn er zu Hause oft im Mittelpunkt steht, da genügen einem Hund schon Blickkontakte, fällt es ihm umso schwerer, dass er mal alleine bleiben muss.

Es entwickelt sich u.a. eine mangelnde Frusttoleranz, zumindest in der Sache, was zu Stress führt.

Daher ist es nun in der Trainingsphase wichtig, den Hund zu Hause weniger zu beachten, damit meine ich nicht, 24h ignorieren (ich denke, das ist klar...)

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