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Hundeforum Der Hund
Tibet-Mix

Hundegebell im Mietshaus

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Hallo zusammen,

ich bin am Ende und das macht mich fertig.

Ich habe einen kleinen Hund, 7 kg, 8 Jahre.

Er ist ein quirliges und wibbeliges Kerlchen.

Ich darf den Hund lauf Vermiter halten, habe ich extra geklärt als ich mir die Wohnung angeschaut habe. Im Mietvertrag steht der Vermerk * Hundehaltung eines kleinen Hundes ist ausdrücklich erlaubt* (handschriftlich geschrieben).

Nun ist es so, das Niklas oft bellt, nicht permanent.

Er bellt wenn es klingelt, wenn Geräusche im Treppenhaus sind, die ihm nicht vertraut sind oder er hört draussen ein Auto, was nicht oft vorkommt, es ist eine ruhige Strasse. Auch nicht bei jedem Auto.

die Pausenzeiten, Nachruhe und von 13-15 Uhr hält er ein und da ist Ruhe.

Nun ist es so, seit mein Nachbar seine Freundin geheiratet hat, spielt die sich hier auf und beschwert sich permanent.

Ich war deswegen auch schon beim Rechtsanwalt und habe mich erkundigt.

Der Hund darf von 7-22 Uhr bellen, ausser eben die Mittagsruhe.

Der Rechtanwalt steht also quasi hinter mir.

Es ist ja auch im Mietvertrag schwarz auf weiss geschrieben.

Der Rechstanwalt sagte auch, wenn einer so geräusche empfindlich ist, darf er nicht in einer Mietswohnung wohnen, Kinder und Tiere sind eine normals Geräuschekulisse, die man dulden soll.

sie beschwert sich auch immer nur, wenn sie alleine ist, ihr Mann hat sich noch nie darüber geäussert und hat auch noch nie was dazu gesagt, auch der Vermieter (mit denen die sehr befreundet sind) äussert sich auch nicht darüber.

Wie seht ihr das so???

Ist eine sehr verzwickte lage für mich. Ich traue mich hier gar nicht mehr zu atmen und zu bewegen, bin nur noch verkrampft.

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Kannst du nicht versuchen ihm das Anschlagen abzugewöhnen? Ich verstehe schon die Dame, wenn man keinen Hund hat nervt es, wenn bei jedem Auto, Klingeln ein Hund in der Nachbarwohnung bellt.

Wie schaffst du es, dass er nicht von 13-15 Uhr bellt?

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Rein rechtlich bist du auf der sicheren Seite, wenn das der Rechtsanwalt so sagt.

Aber ich bin ehrlich, mich würde es auch stören, wenn er jetzt nur mal 2 Beller macht, kein Problem, aber wie du schreibst, er bellt oft, bei unbekannten Geräuschen, Autos, Klingeln etc... und in einem Mietshaus klingelt es ja häufig irgendwo, oder es gehen fremde Personen ein und aus, das würde mich dann sehr wohl stören.

Zwar könnte ich anscheinend rechtlich nichts machen, aber auch ich würde das dem Hundebesitzer sagen und es auch dem Vermieter sagen, egal ob ich Aussicht auf Erfolg hätte oder nicht.

Ich habe selbst schon mit Hund in einem 10 Parteien Haus gewohnt und ich bin mir sicher ich hätte Probleme bekommen, wenn mein Hund immer wieder gebellt hätte, auch wenn Hundehaltung erlaubt war.

Wenn ich als Mitmieter gar nichts machen kann, würde ich wohl oder übel selber ausziehen. Es kommt aber wirklich drauf an, wie oft der Hund bellt, motzt er nur 1-2x, auch öfter am Tag- was solls, es ist ein Hund. Aber gegen ständiges bellen habe ich im Mietshaus schon was ;) , ich hoffe du weisst, was ich meine!

Wenn du es schaffst, dass dein Hund die Mittagsruhe etc. einhält und auch Mittags und Nachts kommen fremde Autos und Geräusche, warum geht es denn dann ausserhalb dieser Zeiten nicht?

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Die vier Hunde meiner Nachbarin kläffen auch bei jeder Bewegung im Treppenhaus, bei draußen vorbei gehenden Hunden, bei Autos, bei Kindern, beim Fliegenschiss an der Wand und einfach auch mal so...dabei bekommen sie sich noch in die Klotten und der Chi brüllt, als wenn es ihm an den Kragen geht (Frauchen sagt, das wäre bei ihm so...).

Ganz ehrlich: Es nervt mich zutiefst!!!

Klar bellen Hunde mal und klar tun sie das auch mal außerhalb der angenehmen Zeiten (wenns hier nachts schellen würde, würd Emil vermutlich auch was sagen).

Ich habe mich arg bemüht meinem Hund, wie auch schon dem vorherigen, beizubringen, alles zu ignorieren, was im Treppenhaus und auch draußen passiert. Mittlerweile können nachts vor dem Schlafzimmerfenster Hunde bellen (die der Nachbarin...) und er steht nichtmal mehr auf.

Das ist zu schaffen und vielleicht ist es auch das, was Deine Nachbarin beruhigen würde.

Vielleicht gehst Du einfach mal zu ihr hin, entschuldigst Dich, dass sie durch das Bellen gestört wird und berichtest ihr, dass Du daran arbeitest. Dann ist das Bellen für sie vielleicht auch leichter zu ertragen.

Ehrlich, ich hatte jetzt eine Woche Urlaub und wenn ich morgens um sieben die Hunde nebenan schon höre und weiß, dass geht jetzt die nächsten 6-8 Stunden so, nicht durchgehend aber doch immer wieder, dann bin ich genervt. Wenn ich aber wüsste: Ok, die Nachbarin arbeitet an dem Problem, sie nimmt mich ernst und sie versucht was zu ändern, ginge es mir glaube ich damit besser...

LG

Sina

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Sein bellen ist die letzte Zeit auch schlimmer geworden, es war schon mal besser. Ich traue mich nicht mehr einkaufen zu gehen. Früher sind wir oft auch ins Theater gegangen, geht auch nicht mehr.

Warum beschwert sich kein anderer nur diese eine Person und vor allem auch wenn keine Zeugen vorhanden sind. Ich weiss nicht was nun wirklich ab geht wenn ich gerade mal nicht da bin.

Mein Schlafzimmer ist hinten raus, da ist keine Strasse, alles ruhig und nachts schläft er.

Auch Silvester bleibt er ruhig, da stört ihm die Knallerei nicht, der schläft durch.

Er bellt ja nicht oft.

1/2 Stunde am Tag darf der Hund bellen, davon 1/4 Stunde am Stück, und das hat der noch nie gemacht, wenn ich jede Sekunde zusammen zähle, dann kommen keine 5 Minuten zusammen.

Warum wird dann eigentlich Hundehaltung erlaubt, es ist ein Lebewesen und hat keinen Knopf zum ausschalten. Wenn man Hunde halten darf, dann muss man auch damit rechnen das auch mal gebellt wird.

Einmal musste der Vermieter bei mir in der Wohnung was an der Heizung machen und da hat es auch geklingelt und Niklas hat auch gebellt. Ich habe ihm erklärt, das er das immer macht beim klingeln und wenn er irgendwelche Geräusche hört, da sagte der Vermieter mir nur, das das normal ist und sein Hund würde das auch machen.

Ich habe hier echt einen Hass zu wohnen.

Der Hund hat auch gebellt, als die noch nicht verheiratet war, da hat sie nie was gesagt.

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Wie gesagt, wie oft und wieviel er bellt, kannst nur du selbst beurteilen (und die die im Haus wohnen). Wenn es insges. 5 min in 24 Std. sind, könnte ich gut damit leben. Frag doch mal andere Nachbarn, was z.B. passiert, wenn du nicht da bist.

Du schreibst ja selber, dass das bellen in letzter Zeit schlimmer geworden ist, vielleicht hat sie es eben erst jetzt gestört und mit verheiratet oder nicht hat es nichts zu tun ;) !

Wenn du dich nicht mehr einkaufen oder fortgehen traust, weil du Angst hast, dein Hund bellt, hast du nur 2 Möglichkeiten, ausziehen (ob dann alles gut wird bleibt fraglich) oder eben an dem Problem arbeiten!

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Das Problem ist: Du kannst nun auf dein Recht beharren und sagen, dass es in deinen Augen nicht viel ist etc. Aber das trägt nicht gerade zu einem angenehmen Wohnklima bei. So verhärten sich die Fronten nur.

Also entweder versuchst du einen Schritt auf die Frau zuzugehen oder du dämonisierst sie weiterhin und weißt um dein Recht. Im Zweifelsfall bist du diejenige, die sich massiv einschränkt und sich verfolgt fühlt, weil ja immer etwas passieren könnte. Das dein Hund darauf reagieren wird muss ich dir sicherlich nicht sagen.

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(bearbeitet)
Originalbeitrag

Sein bellen ist die letzte Zeit auch schlimmer geworden, es war schon mal besser. Ich traue mich nicht mehr einkaufen zu gehen. Früher sind wir oft auch ins Theater gegangen, geht auch nicht mehr.

Warum wird dann eigentlich Hundehaltung erlaubt, es ist ein Lebewesen und hat keinen Knopf zum ausschalten. Wenn man Hunde halten darf, dann muss man auch damit rechnen das auch mal gebellt wird.

Ich habe hier echt einen Hass zu wohnen.

Dass Hundehaltung in einem Mehrparteienhaus nicht einfach ist, kann ich mit sehr gut vorstellen. Ich habe das Glück im eigenen Haus zu leben, aber selbst da unterbinde ich Paulas Gebell, weil mich das auch als Nachbar nerven würde, wenn andauernd ein Hund bellen würde.

Außerdem nehme ich den Hund mit, wenn wir verreisen. Da muss ich wissen, dass der Hund nicht im Hotel oder der Ferienanlage stört und sich benehmen kann.

Du sagst, dass du dich selber einschränken musst wegen dem Gebell. Das ist schade. Schon aus diesem Grund würde ich mit dem Hund trainieren, dass das aufhört.

Du hast meine Frage noch nicht beantwortet, wie schaffst du das in der Mittagszeit, dass der Hund ruhig ist?

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Du hast meine Frage noch nicht beantwortet, wie schaffst du das in der Mittagszeit, dass der Hund ruhig ist?

Das würd mich auch interessieren.

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Nun, so, wie es sich für mich durch Deine weiteren Beiträge anhört, bellt Dein Hund ja doch nicht so oft und doch nicht so viel.

Und den Vermieter scheint es ja auch noch nicht zu stören, wenn er schonmal da war.

Warum machst Du Dich verrückt?

Wenn es Dich persönlich selbst stört mit dem Bellen, dann arbeite daran, übe mit ihm und versuche, ihm das Bellen abzugewöhnen, wenn es klingelt.

Dafür gibt es ganz viele verschiedene Trainingsmethoden.

Wenn Du denkst, es liegt an der Frau und daran, dass sie nun verheiratet ist mit dem Nachbarn, dann lade sie doch mal ein, auf einen Kaffee und rede mit ihr.

Versuche, eine Klärung zu finden, ein lockeres, normales und vernünftiges Gespräch kann Welten verändern manchmal :)

Andere Nachbarn beschweren sich nicht? Super - ich sehe noch kein großes Problem, ehrlich! :)

Bleib ruhig :)

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