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polar-chat.de  Der Hund
EleanorRigby

Rückruf mit Pfeife

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Ich habe jetzt schon öfter gelesen, dass eine Pfeife beim Rückruf nur in "Notsituationen" eingesetzt werden soll.

Da ich aber letztens (eher zufällig) feststellen musste, dass mein Hund auf die Pfeife besser hört als aufs Rufen, obwohl wir es nie mit ihm geübt haben, würde ich gerne weiter daran arbeiten.

Macht das Sinn? Oder würdet ihr die Pfeife auch nur empfehlen, wenns wirklich ernst wird?

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Ist eine Frage die ich mir auch ewig stelle.

Hab mit der Pfeife angefangen, weil ich feststellte, dass immer wenn jemand pfiff (durch die Zähne, kann ichleider nicht -.-) mein Hund völlig begeistert angepest kam, obwohl ich das nie mit ihr geübt hatte.

Also Büffelhornpfeife gekauft und denn klassischen "Notpfiff" geübt. Alle drei Tage gepfiffen und mit Katzenfeuchtfutter belohnt.

Dieser Pfiff sitzt 100%. Sie dreht sich dann, egal was sie tut, auf der Stelle um und rennt vollspeed zu mir ran.

Ich habe allerdings auch Angst, wenn ich die Pfeife als normalen Rückruf verwende, dass das eben nicht mehr so ist. So kann ich mich auf die Pfeife verlassen. Aber "Hier" funktioniert alles andere als gut.

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@Moth, wenn es so gut klappt, wieso benutzt du die Pfeife nicht? - wenn mein Hund kommt, dann trainiere ich auch mit der Pfeife :D :D

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Wenn er auf die Pfeife besser hört, dann nutz sie doch. Das Wichtige ist ja, das der Hund zu dir kommt wenn du rufst oder pfeifst :)

Ich hab neulich wieder ein Phänomen erleben dürfen. Wir waren mit den Hunden spazieren, da läuft ein Jagdhund Mix mit Schlepp rum. Wir uns alle gewundert, wooo ist denn der Besitzer zu dem Hund? Kennst du das, man guckt dann jeden genau an um zu schauen ob derjenige sich zum Hund mal umdreht oder ob er eine Leine umhängen hat ;)

Nix.... dann hörten wir ein schrilles Pfeifen :o ah, da war der Besitzer. Den Hund kümmerte das gepfeife allerdings recht wenig. Er marschierte schnurstracks auf unsere Hunde zu. Ich stieg dann man mal beherzt auf die Leine und bremste den Hund so aus. Dann suchte ich den Augenkontakt zu Frauchen, die schon ein ganzen Stück weg war und wieder (einfach mal so Pfiff) ohne nach dem Hund zu schauen. Endlich drehte sie sich um, ich stand immer noch auf der Leine, ich rief ihr zu das sie ihren Hund JETZT Rufen solle. Nix, die Pfiff wieder, ich ging dann von der Leine runter, weil ich dachte er rennt nun zu Frauchen .... nö. der hat gar nicht dran gedacht.

Also haben wir, nachdem sie wieder dauergepfiffen hat, den Hund zu ihr geschickt. Ob er ankam, keine Ahnung. Wir hörten dann aber immer wieder dieses schrille Pfeifen.

Was ich nun eigentlich sagen möchte ;) Konditioniere deinen Hund gut auf den Pfiff und verwende ihn nicht permanent. Wenn der Hund nicht kommt, dann nützt es auch nichts wenn du dann noch 100 mal Hinterher Pfeifst :)

Ansonsten find ich Pfeifen auch gut. Meinen Hund hab ich allerdings auch auf eine Fahrradklingel konditioniert, weil ich auch Rad mit ihr fahre ;)

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:klatsch::klatsch:

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Ich benutze sie ja, aber halt nur in Notfällen. D.h. wenn ich sie nicht mehr sehe, oder sie hinter nem Karnikel her ist, oder auf einen angeleinten Hund zurennt oder so.

"Hier" funktioniert halt nur 80%ig. Weil es öfter benutzt wird und die Belohnung nicht so hochwertig ist?

Ich habe halt die Befürchtung, wenn ich die Pfeife regelmäßig benutze verliert sie ihren besonderen Reiz. Ich kann ja nicht jeden Spaziergang dreimal Katzenfutter geben...

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Ich habe halt die Befürchtung, wenn ich die Pfeife regelmäßig benutze verliert sie ihren besonderen Reiz.

eben genau das ist auch meine Angst.

Möchte mir dieses tolle "Kommando" nicht versaun.

Denn wenn er mal was Interessantes gesichtet hat (Fressbares, fremder Hund), nutzt alles "Hier" rufen nichts mehr.

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Originalbeitrag

Ich kann ja nicht jeden Spaziergang dreimal Katzenfutter geben...

Warum denn nicht? Ich hab, wenn ich was Konditioniert habe, immer eine Futtertube mit Katzenfutter oder Leberwurst dabei gehabt. Am Anfang musst du schon nen Superjackpot anbieten, dann kannst du aber mit der Zeit langsam "ausschleichen".

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Ich habe meine beiden Setter 15 Jahre lang mit Pfiff heran gerufen. Damals kam niemand auf die Idee das nur als Notsignal zu verwenden, wozu braucht man sowas, wenn Hund sowieso auf Pfiff oder Ruf abdreht?

Wenn sich das Signal oder Wort abnutzt, dann liegt das weder am Wort/der Pfeiffe, noch am Hund, sondern daran das der Hundehalter das ganze so abgenutzt und sinnlos verwendet hat ohne es auch durchzusetzen, das es dem Hund schlicht egal ist ob Herrchen/Frauchen was will oder nicht. Es passiert ja eh nichts.

Also wenn ich Hund permanent zutexte oder auch zupfeiffe ohne das was passiert wenn Hund nicht entsprechend reagiert ... braucht man sich da nicht wundern. Da kommt sowas raus wie das von Muck beschriebene Beispiel.

Obwohl es ja nach wie vor Menschen gibt, die der Meinung sind Hunde wissen das sie auf die Pfeiffe hören müssen, weil es Hundepfeifen sind ... äh ja klar.

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