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Hundeforum Der Hund
PogoPinguin

Begegnung mit anderen Hunden und Autos

Empfohlene Beiträge

Hallo,

bin neu hier ;)

Habe seit 2 Jahren eine 3-järhige Schäferhündin Namens Caya, habe sie ausn Tierheim mit 1 Jahr und 3 Monaten geholt. War bis dahin komplett Zwingerhaltung.

Caya brauchte noch viel Erziehung sie konnte gerade mal Sitz...am Anfang wo sie bei uns war, zog sie weder noch waren andere Hunde interessant. Erst mit der Zeit "entwickelten" sich die Probleme. Leinenführigkeit musste auch komplett neu aufgefrischt werden.

Unser GRÖßTES Problem ist die Begegnung mit anderen Hunden. Sobald sie ein Hund sieht wird gebellt un gezogen wie verrückt versuche sie nicht hinzulassen sonst denkt sie ja noch es war richtig. Aber wenn 27 Kilo einen so zerren wird das auf Dauer echt anstrengend ;)

Hab schon paar Dinge probiert wie z.B.: Schnauzengriff, mit Leckerlie ablenken(was absolut Null funktionier, bin total uninteressant) und andere Richtung einschlagen wenn sie den Hund gesichtet hat. Und das zweite Problem ist an der Straße, sie will immer den Autos hinterherspring und losrenn. Aber nur wenn wir an der Hauptstraße sind, wenn ein oder 2 Autos an uns vorbei fahren sind diese uninteressant.

Würde mich über Tips freuen!!

Danke schonmal im Vorraus :)

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Hi,

Erst mit der Zeit "entwickelten" sich die Probleme

Was meinst du damit?

- Kamen die Probleme nach der Eingewöhnungszeit bei euch?

- Wurden (oder werden) sie mit der Zeit immer schlimmer?

- Blieben die Probleme, nachdem sie aufgetreten waren, auf einem Niveau?

Gruß

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Hallo,

unsere Jagt auch Autos und will von vorn, hinten oder mitte angreifen. Man kann es meist schon an ihrer Körperhaltung erkennen. Dann ist sie immer sehr angespannt. Ich kann aber bei meiner Hündin sagen , dass es immer ein bisschen weniger wird, seid sie bei uns ist. ( jetzt seid 6 Wochen) Man muss aber bei jedem Auto was an uns vorbei fährt aufmerksam sein. Unsere Hündin konnte am Anfang gar nichts. Jetzt üben wir sehr viel mit ihr und gehen in die Hundeschule. Es ist sehr viel arbeit, aber es wird sich lohnen.

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Hallo :winken:

wir haben mit anderen Hunden das gleiche Problem. Unser Geheimrezept heißt Impulskontrolle.

Zur Zeit üben wir andere Hunde von weiten zu beobachten. Das heißt, wenn Tiko einen anderen Hund von Weiten sieht und ruhig ist, gibt es Party und Leckerchen. Angefangen haben wir, dass die anderen Hunde sehr weit weg waren, quasi konnte man sie von weiten nur erahnen. Mittlerweile haben wir uns schon auf ca. 10 m rangearbeitet. Tiko setzt sich meist und schaut. Ist er ruhig wird er belohnt. Ihm hilft es wenn er kurz sitzen und schauen darf. Wir fahren ganz gut damit. Aber es dauert halt seine Zeit. Machen wir Rückschritte, erhöhe ich die Distanz wieder, bis es wieder reibungslos und ruhig von statten geht. Wir trainieren jetzt seit einem Monat. Das kann man auch mit Autos machen....

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.

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Das Problem mit anderen Hunden hat meiner auch. Ich versuche mich möglichst oft mit anderen Hundehaltern zum gemeinsamen Gassigehen zu treffen und besuche Gruppenkurse in Hundeschulen oder bei Vereinen, wo nicht auf dem Platz trainiert wird sondern auf der Strasse. Da werden dann auch regelmässig Hundewanderungen angeboten wo ich mitgehe.

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Hat deine Hündin denn Sozialkontakte zu anderen Hunden, und wie reagiert sie da?

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Probleme kamen von heut auf morgen. Sie waren auf einmal da, nach der Eingewöhnungszeit.

Soziale Kontakte hat sie, aber nur selten. Da die meisten Hundehalter denken sie wäre agressiv, obwohl sie mitn Schwanz wedelt. Sobald sie bei dem Hund is schnuppert sie und fängt an zu spielen.

Sie fängt ja schon an zu belln un zu ziehn wenn sie ein hund von 30 meter entfernung sieht. Alles was 4 Beine hat. Auch andere Tiere, aber Hund begegnen wir ja tag täglich. Werd noch wahnsinnig so gern ich mit ihr draussen bin aber da macht das gassi gehn echt kein Spaß mehr :(

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:think: ......

Du hast die Hündin schon seit 2 Jahren; gehen wir mal von einer sehr langen Eingewöhnungszeit von 1 Jahr aus, dann hast du diese Probleme schon seit mindestens 1 Jahr.

Das und diese Bemerkung:

...obwohl sie mitn Schwanz wedelt...

erweckt bei mir den Eindruck, dass du nicht über viel Hundeerfahrung verfügst.

Wenn sich über so einen langen Zeitraum solche Probleme festsetzen, ist die einzige Möglichkeit für sowohl deinen Hund als auch dich nur eine direkte, kompetente Hilfe eines versierten Trainers vor Ort, der euch hilft, mit völlig neuen Ansätzen aus dem Teufelskreis eures jetzigen Ist-Zustandes rauszukommen.

Zumal deine Hündin ja durch ihre Vorgeschichte einige Defizite im sozialen Bereich hat, welche meiner Ansicht nach nur mit sehr viel Kompetenz kompensiert, aber niemals völlig ausgeglichen werden können.

Dazu noch die Problematik, dass deine Hündin als noch nicht erwachsene Hündin zu dir kam und sich diese Probleme während des Reifeprozesses zum erwachsenen Hund entwickelt haben.

Was deine Hündin braucht:

1. Sozialkontakte zu souveränen, gut sozialisierten Hunden; dies möglichst unter Anleitung eines erfahrenen Trainers, der dir viele Dinge in diesen Kontakten erklären kann.

2. einen erfahrenen, souveränen Halter, der dieser Hündin Anlehnung und Sicherheit, aber auch Grenzen gibt.

Vielleicht magst du ja deinen Postleitzahlenbereich angeben, damit wir dir hier bei der Suche nach einem solchen Trainer behilflich sein können.

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Wenn du meine Hündin wie ich erlebt hättest dann wüsstest du das nicht nur die 2 Probleme da waren/ sind.

Sie hatte vor allen und jeden Angst und mittlerweile freut sie sich über jeden Besuch.

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      Chris

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