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Hundeforum Der Hund
Svenjahund

Hallo zurück - neuer Hund ab wann? Unter welchen Umständen?

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Hallo Zusammen,

ich war ewig nicht mehr hier aktiv und da ich seit ein paar Wochen wieder still mitlese, wollte ich mich doch mal zurückmelden :) mit einem Gedanken der nun doch irgendwie beschäftigt.

Ich musste ja meinen Ramses vor über einem Jahr einschläfern (15 Jahre alt, 5 Jahre bei mir) und habe mich seit dem kaum mit dem Thema Hund mehr beschäftigt. Mir und auch meinem Freund war jedoch immer klar, dass wir wieder einen Hund haben wollen.

Nur im vergagenen Jahr wurde noch kaum ein Gedanke daran verschwendet, weil es nicht so passend war. Mein Freund ist seit einem Jahr mit Studium fertig und sucht einen festen Job, bisher noch nicht ganz erfolgreich....aber wir denken es wird, dennoch wollten wir immer warten bis klar ist wie der Alltag sich mit einem festen Job gestalten wird. Ich selbst war beruflich sehr extrem eingespannt und habe meinen Hund zur Entspannung und zum Ausgleich sehr vermisst, aber der Gedanke an einen neuen Hund war noch fern und zeitlich nicht passend gewesen. Jetzt gerade atme ich etwas durch und habe wieder mehr Freizeit und merke umso mehr wie sehr ich einen Hund vermisse.

Wir haben halt über das Jahr ein paar andere Sachen gemacht, die ohne Hund eher schwierig waren: mal wieder eine Fernreise nach Asien, einen Surfkurs in Frankreich (wo aber übrigens auch ein Haufen Hunde im Surcamp dabei waren :)...war sehr förderlich uns wieder in Richtung Hund zu bringen... :) )

Was noch dazu kommt ist, das ich plane Schwanger zu werden seit eine paar Monaten, es hat noch nicht geklappt, aber es steht doch so langsam an und würde mich freuen wenn es im nächsten Jahr spätestens klappen würde (wir hoffen dann natürlich, dass die Jobsitation sich dann in den nächsten Monaten auch für meinen Freund zum positiven wendet...).

So, nun spukt der Gedanke an Hund immer mehr in unserem Kopf rum und man erwischt sich auf Tierschutzseiten im Netz...bald steht auch wieder Advents-Café-Treff im lokalen Tierheim an....das können wir uns bestimmt nicht verkneifen. ;) Gerade mein Freund, der momentan eh zu viel Zeit hat nur mit Praktikum und Nebenjob hätte gerne wieder einen Hundekumpel im Alltag an seiner Seite. Ich selbst wünsche es mir auch, bin aber gerade wegen dem Kinderwunsch etwas unschlüssig. Wobei da mein Freund sagt, es sei ja gar nicht schlecht wenn man mit Baby zuhause ist so ca. 1 Jahr, vielleicht auch Hund einzugewöhnen.

Daher Fragen:

- Wann hattet ihr Euren ersten, neuen Hund wieder angeschafft nachdem der Althund gestorben war?

- Was denkt ihr generell wäre eine gute Situation für Hundeanschaffung? War einer von Euch mit Baby/ Kleinkind Neuhundebesitzer? Glaub ihr es ist besser vor oder während der Schwangerschaft? Oder wenn Kind größter ist?

- Ich möchte eigentlich wieder einen älteren Tierschutzhund, keinen Welpen....ich kann mit Welpen nicht so viel anfangen und verliebe mich eher in eine "fertige Hundepersönlichkeit". Frage ist ob das mit Kind gut geht.....

Würde mich freuen wenn ihr Gedanken dazu habt.

LG, Svenja

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Hallo Svenja,

ich bewundere die Leute immer, die solche Sachen mehr mit dem Verstand entscheiden. Bei uns war es immer eine sofortige Bauchentscheidung. Ich bin mittlerweile 61 Jahre alt und habe viele Hunde gehen lassen müssen.

Mein erster Hund war ein Mischling zwischen Irish Setter und Dackel - er lief mit 3 Jahren in eine Eisenstange. Wir hatten relativ schnell 2 Cocker-Welpen danach. Im Leben meiner Cocker-Spaniels sind auch meine zwei Kinder geboren - es gab nie Schwierigkeiten.

Die Cocker-Dame (13 Jahre) starb zuerst, dann der Rüde - alle waren traurig und es kamen auch sehr schnell 2 Zwergrauhhaardackel ins Haus, weil wir dachten unsere damals 6 und 7 Jahre alten Kinder könnten da schon mit Verantwortung übernehmen.

Ein Dackel wurde totgebissen und es kam ein Mischlingswelpe (Briard/Schäferhund) dazu - der tollste Hund für Kinder überhaupt, es gab nichts schöneres für ihn als Kinder - in der Zeit wurde auch meine dritte Tochter geboren.

In dieser Zeit musste dann auch unser Dackelchen gehen, er riss aus dem Garten aus und wurde überfahren. Die Kinder waren tottraurig und wir holten einen King-Charles-Spaniel.

Mittlerweile war auch meine dritte Tochter soweit, dass sie auch einen Hund haben wollte und es kam noch ein Chihuahua hinzu.

Die Kinder gingen aus dem Haus und die Hunde gingen auch über die Regenbogenbrücke, weil sie ihr Leben gelebt hatten.

Wir schafften uns zwei Briardwelpen an, unser Elliot wurde leider nur 8 Jahre, dann starb er an Nierenversagen - wir hatten innerhalb von 2 Wochen einen zweiten neuen Hund aus dem Tierheim. Danach kam noch ein Neufi-Welpe hinzu.

Dann starb unser Briard nach 13 Jahren und wir holten uns einen 8 Jahre alten Briard aus der Tötigungsstation aus Spanien (habe auch in einem separaten Beitrag darüber geschrieben).

Du siehst wir haben, obwohl wir alle unsere Hundis geliebt haben, immer sehr schnell einen neuen Hund angeschafft, egal ob mit oder ohne Kind, egal wie alt die Kinder waren, egal ob kleine oder große Hunde, egal ob einen, zwei oder drei.

Wenn man seine Waufis liebt und Zeit und die Möglichkeit hat, einen Hund zu halten, sollte man ganz einfach auf sein Herz hören.

LG Angelika mit Sam, Balou und Ella

Ach ja Du schreibst "fertige Hundepersönlichkeit" und Kind - unseren jetzigen "Neuen" hätte ich nicht genommen, wenn noch Kinder im Haus gewesen wären, da hätte ich Bedenken gehabt.

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Wann hattet ihr Euren ersten, neuen Hund wieder angeschafft nachdem der Althund gestorben war?

Ca. 12 Stunden später

- Was denkt ihr generell wäre eine gute Situation für Hundeanschaffung?

Wenn man nicht ohne Hund leben kann/will dann ist jede Situation gut. Ansonsten würde ich sagen, wenn man genug Zeit und Geld hat.

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Nachdem Minou gestorben war, habe ich mich ans Internet gesetzt und Australian Cattle Dogs gegoogled. Ein alter Traum von mir, seit ich Ende der 80er in Australien gewesen war! Denn nur ein real gewordener Traum konnte diese Leere ausfüllen!

Ich fand meine Skita! ZUM GLÜCK!!!

Minou wird NIE ersetzt werden können, dazu war sie (wie jedes Individuum!) viel zu einzigartig! Aber eine Lücke ausfüllen, eine Leere mit Leben auszufüllen... diese Chance sollte man sich nicht selber und auch nicht dem Hund, der für einen bestimmt ist, verbauen!!!

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Hi,

danke für Eure Antworten.

Das hört sich ja doch schon recht bewegt an mit den Hundis, die so kommen durften und gehen mussten @Sam.

Als ich Ramses einschläfern musste war es eigentlich vorhersehbar aufgrund des Alters, aber dennoch irgendwie sehr plötzlich (plötzliche Magendrehung in der Nacht) und ich konnte nur denken "Okay, jetzt ist es soweit. Ich kann ihn gehen lassen, er ist alt..alles okay." Aber ich dachte zur gleichen Zeit wenn es ein junger Hund wäre dem das passiert...ich könnte es nicht ertragen.

Von daher bewegt mich es schon immer sehr wenn ich sehe wie viele Hunde man über ein Menschenleben kommen und gehen sehen kann.

Ihr habt natürlich irgendwie recht, mein Geschreibe hört sich sehr "verkopft" an. ;) Ich analysiere hier vielleicht viel zu viel rum. Ich denke wenn wir demnächst mal im Tierheim vorbeischauen würden dann wäre es über kurz oder lang auch eine Bauchentscheidung wenn der richtige Hund dabei ist. :)

Ich bin eigentlich auch sonst eher ein Bauchmensch....aber irgendwie ist es halt bei mir so, dass ich z.B. nicht mit Hunden aufgewachsen bin und als Ramses in mein Leben kam war das sehr neu. Für meinen Freund z.B. ist es auch sehr selbstverständlich zu sagen "Wenn ich mit Hund leben will, dann leb ich mit Hund." und dann schaut man wie man es organisiert bekommt.

Für mich ist das Thema halt doch Kind & Hund noch so eine Sache, die mich beschäftigt. Ramses war auch eine Hundepersönlichkeit, die mit Kleinkindern gar nicht konnte....ihn hätte ich mit Kind nicht angeschafft. Hoffe einfach, dass wir den richtigen finden.

Wie realistisch ist denn Welpenerziehung mit Kind?

LG, Svenja

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Bei mir war es immer so das ich immer Zwei Hunde hatte einen älteren und einen ganz jungen, wenn der ältere dann über die Regenbogenbrücke ging, hatte ich noch den jüngeren, der dann nie lange alleine war.

zu letzt hatte ich dann nur noch einen ... als der dann leider gehen musste, hat es acht Wochen gedauert... bis Sam bei mir einzog.

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Als mein Herzhund mit über 16 Jahren gestorben ist, habe ich ein halbes Jahr gewartet, dann lief mir der richtige über den Weg. Ich hatte aber andere Hunde zur Ausbildung, war also nicht ganz ohne Hund. Dann gab es eine Trennung und ich habe den Hund bei meinem Ex gelassen, da der die deutlich besseren Lebensbedingungen für den Hund hatte, das ist mir sehr schwer gefallen, aber man muss halt für das Tier, nicht fuer sich selbst entscheiden. Dann war ich rund 1,5 Jahre ohne Hund ... das erste Mal in meinem Leben. Und dann hat mein neuer Partner beschlossen, dass ein Hund her soll ... Mann o Mann, war ich happy!!!!

Hund und Kind finde ich an sich unproblematisch, ich wuerde mir nicht zu viel Kopf darum machen und bei der Auswahl auf einen ruhigeren Charakter achten und bestimmte Regeln eben schon einführen, ehe das Kind kommt (was ihr hält später wollt, vielleicht Hund nicht in's Bett oder nicht in's Kunderzimmer oder was ihr eben meint).

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Als Jule kam waren meine drei Kids noch richtig klein war aber kein Problem und für die Kinder super.Allerdings stand Jule natürlich völlig unter unserm Schutz.

Inzwischen hab ich ja/wir einen Riesen dazu und wenn jetzt noch ein Baby käm wäre es kein Thema .

Wir würden das sicher hinbekommen und ich glaub das ist das wichtigste das man selbst daran glaubt.

lg Bj

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Als Xeron plötzlich am 02.10.2010 starb stand eigentl innerhalb eines Tages fest => ein neuer Hund muss her !!! Ich hätte das nie lange durchgestanden.

Nach einigen Unterhaltungen, Diskussionen usw. war dann klar => ein AUSSIE muss es sein.

Am 15.10.2010 guckten wir uns einen Wurf mit Welpen an. Es hat einfach gepasst und am 12.11.2010 zog der Zwerg dann bei uns an.

Mittlerweile fast 2 Jahre an meiner Seite und ich möchte keine Stunde mit ihm vermissen, auch wenn es wirklich teilweise ein schwerer Weg war aber zwischen uns passt es einfach.

Ich habe Luke nie als Ersatz für Xeron gesehen, gott sei Dank. Die beiden sind wirklich grundverschieden was auch gut so ist.

Du wirst die richtige Entscheidung treffen, da bin ich mir sicher !

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Hey Svenja,

schön dich mal wieder zu lesen. :)

Ich hab letzte Tage noch an dich gedacht. Keine Ahnung warum.

So, zum Thema. :D

Kim ist damals mit 1,5 Jahren bei mir eingezogen. Ca ein Jahr später ist meine Älteste geboren.

Die erste Zeit wart total anstrengend. Kim hat sich allerdings schnell daran gewöhnt.

Mein Nachteil war , das ich zu dem Zeitpunkt allein erziehend war.

Meine Wohnung war zu klein und Kim konnte meiner Kurzen nirgendwo ausweichen, wie die das Krabbeln anfing.

Da habe ich in den sauren Apfel beißen müssen und sie solange in gute Hände gegeben, bis ich ne andere Wohnung hatte. Sie hat es mir aber nie übel genommen. Für sie war es besser, denn sie war damals im Dauerstress.

Zum Zeitpunkt kann ich relativ wenig schreiben, denn nachdem Kim damals wieder bei mir war, ist nach einigen Monaten ja ihr Bruder noch bei uns eingezogen. Also hatte ich ab da immer zwei Hunde.

Wie Kims Bruder aber eingeschläfert wurde, brauchte mein Mann eine lange Zeit (1 Jahr) um sich einem neuen Hund auszusuchen. Deswegen habe ich damals Fine bekommen. Quasi als “Ersatz “für mein Mädchen.

Ich wünsche dir ganz viel Glück für euer Vorhaben und eure Zukunft. :kuss:

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