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polar-chat.de  Der Hund
Maggie1203

2 Hündinnen in einem Haushalt

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Hallo!

Ich hab ein Problem mit meinen zwei Mädls.

Mein Freund und ich sind vor knapp 1 1/2 Jahren zusammen gezogen und er hat seine Mali Hündin (5J., unkastriert) mit in die Beziehung gebracht.

Ich hab eine Border Collie Hündin (3J., unkastriert).

Meine Hündin mag die Mali Hündin gar nicht, und knurrt sobald die zweite in ihre Richtung schaut.

Die Border Hündin geht manchmal dann in ihre Richtung und provoziert sie, irgendwann reichts der Mali Hündin und sie raufen. Sobald man beide auseinander gebracht hat, geht der Border wieder hin. Bis wir dann beide auseinander sperren.

Diese Streitigkeiten passieren zwar nur alle 2-3 Monate, aber meine Border Hündin fühlt sich zu Hause nicht wohl. Und das bricht mir das Herz.

Wenn sie draußen sind ist alles gut, da laufen sie nebeneinander und ich hab das Gefühl, das alles ok ist. Nur zu Hause gibt es die Probleme.

Wenn sie läufig sind, lieben sie sich heiß. Egal wann versucht die Border Hündin mit der Mali Hündin Liebe zu machen. Sie reitet auf und hat kein aggressives Verhalten ihr gegenüber.

Sie sind beide als Einzelkinder aufgewachsen, die Border Hündin ist überhaupt sehr viel verwöhnt worden in meiner Familie.

Ich weiß nicht was ich tun soll, weil wenn ich mit der Border Hündin schimpfe, wenn sie knurrt, wird es nur noch schlimmer.

LG und Danke

Maggie1203

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.

Die Border Hündin geht manchmal dann in ihre Richtung und provoziert sie, irgendwann reichts der Mali Hündin und sie raufen.

Joa,..da würde meinen Hunden auch der Kragen platzen. Wieso darf die Border-Hündin das? Also wieso zum Geier läßt man das zu, wenn man doch weiß, es knallt dann??

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Hallo :)

Die ganze Situation ist anscheinend nicht wirklich prickelnd - irgendwas scheint da ein wenig schiefgegangen zu sein :think:

Hast Du denn das Gefühl, dass es schlimmer wird, dass sich die Abstände verringern? Dass die Hündinnen sich immer mehr angehen?

Normalerweise würde ich ja sagen, dass sowas in kleinen Schritten geübt werden soll, aber nun wohnt Ihr schon über ein Jahr zusammen - schwierig.

Eine für die nächsten Jahre dauerhafte Lösung ist das aber auch nicht, denke ich, wenn Du sagst, Deine BC - Dame fühlt sich unwohl, dann ist das ja auch kein Zustand für den Hund.

Wäre es denn möglich für Euch, Euch einen Hundetrainer zu engagieren?

Der zu Euch nach Hause kommt, und Euch genau in solchen Situationen helfen kann, sodass es vielleicht mal dazu kommen wird, dass die Hündinnen sich wenn auch nicht lieben, aber auf Dauer eben ignorieren / akzeptieren.

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Wenn ich mir so die Literatur betrachte die dieses Thema hat wird fast durchgängig gesagt: " Hündinnen ist ganz schwirig bis unmöglich, es sei denn ein Mutter- Tochter Verhältnis stellt sich ein.

Machtkämpfe bei Rüden sind "einfacher" und in der Regel nicht auf Beschädigung aus, anders bei 2 Hündinnen. Es scheint so zu sein das diese Machtkämpfe nie aufhören.

Hier trifft noch ne Border auf ne Mali, beides Rassen die nicht ohne sind.

Ich glaube nicht das das gut geht, da wird auch ein Trainer nichts dran machen können.

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Die Border Hündin geht manchmal dann in ihre Richtung und provoziert sie, irgendwann reichts der Mali Hündin und sie raufen. Sobald man beide auseinander gebracht hat, geht der Border wieder hin.

Wie provoziert sie denn? Geht sie knurrend auf den Mali zu? Starrt sie sie an? Versperrt ihr den Weg? Oder robbt sie sich langsam näher?

meine Border Hündin fühlt sich zu Hause nicht wohl.

Ich glaube dass die Mali-Hündin viel mehr leidet!? Ich verstehe es so, dass die Provokation und Aggressionen vom Border ausgehen, richtig? Der Mali wird in der Bewegung eingeschränkt.

Wenn sie läufig sind, lieben sie sich heiß. Egal wann versucht die Border Hündin mit der Mali Hündin Liebe zu machen.

Auch hier sehe ich viel mehr ein Dominanzgerangel als irgendwas "Liebendes". Dein BC versucht auch hier wieder zu dominieren, Anführer zu spielen.

die Border Hündin ist überhaupt sehr viel verwöhnt worden in meiner Familie.

Da sehe ich eine Ursache drin. Eventuell ist dein BC an sich etwas "dominant", eine Art Prinzesschen. Und was ihm nicht passt, wird mit entsprechenden Verhalten honoriert. Wie ist es denn, wenn IHR euch gegen ihren Willen stellt? Reagiert sie da gleichermaßen unausgeglichen?

wenn ich mit der Border Hündin schimpfe, wenn sie knurrt, wird es nur noch schlimmer.

Heißt im Detail??

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Wenn ich mir so die Literatur betrachte die dieses Thema hat wird fast durchgängig gesagt: " Hündinnen ist ganz schwirig bis unmöglich, es sei denn ein Mutter- Tochter Verhältnis stellt sich ein.

Echt? Wußte ich gar nicht. Und meine Hunde glücklicherweise auch nicht ;)

Ich würde auch dazu tendieren, der BC Hündin nicht so viel Freiheit zu geben, die andere zu nerven.

Und da nicht erst beim Knurren, hingehen oder gar erst, wenn sie sich in der Wolle haben, eingreifen, sondern viel früher. Wenn die BC- Hündin anfängt, die Mali Hündin zu fixieren, sollte ihr unmißverständlich klar gemacht werden, dass das ein NO GO ist und nicht geduldet wird.

Ich würde allerdings auch zu einem Trainer raten, der sich die Situation vor Ort anschaut.

Und "Liebe machen" tun die zwei nicht! Da erklärt eine (BC) der anderen (Mali) wer da was zu sagen hat. Und das scheint bei Euch nicht in erster Instanz der Mensch zu sein....

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Danke für die Antworten!

Also, das passiert nicht häufiger, dass es kracht passiert alle 2-3Monate. Weil die Große sehr geduldig ist, und sie eigentlich ignoriert bzw. nicht ernst nimmt, wenn sie sie anknurrt.

Also, der Border fixiert sie eigntlich nicht, sie fängt unerwartet an zu knurren und geht dann auf Provokation zu ihr hin.

Der Mali, finde ich, nimmt sie kaum ernst. Ich weiß auch nciht genau, ob sie nicht irgendwelche provokante Signale zur Border Hündin sendet...

Sie drängt sich eigentlicht dazwischen, wenn sie gestreichelt werden will, egal ob der BC knurrt oder nicht und wedelt mich oder meinen Freund an, wenn wir wollen oder nicht.

Vom Border kann ich nicht behaupten, dass sie dominat noch selbstbewusst ist. Sie ist eher ein unsicherer Hund. Deswegen verstehen ich ja noch weniger, dass sie den Mali provoziert, weil sie manchmal auch Angst hat vor ihr.

Ich glaub, dass das Problem ist, dass sie beide total eifersüchtig sind und besitzergreifend, was mich betrifft und meinen Freund.

Eifersucht ist ein großes Thema!!

Ich hab sehr lange gebraucht bis mich der Mali akzeptiert hat, da sie mich nicht ernst nahm. Jetzt bin ich ihre Nummer 1, obwohl sie nicht mein Hund ist.

Ich trainiere wöchtenlich 2mal die Woche mit ihnen am Platz. Mit beiden! Das könnte auch das Problem sein, weil ich mit beiden jetzt trainiere und nicht nur mit meiner Hündin. Da nehm ich immer zuerst die Border Hündin zum trainieren (also bevorzuge ich sie hier schon von der Reihenfolge her).

Wenn wir Gassi gehen verbünden sie sich, da rennen sie nebeneinander und ist gar nix. Da rennt der Mali dem Border nach und umgekehrt. Da können sie auch an der selben Stelle schnüffeln. Von Knurren keine rede.

Es ist im Grunde genommen nur, wenn wir auf engen Raum sind, zu Hause oder wenn sie nebeneinander in der Box sitzen (natürlich getrennt) und der Mali rüberschnüffelt. Im Garten gibts auch kein Problem!

Also, die BC Hündin mag so gut wie keinen Hund, solange sie in Ruhe gelassen wird, kommt sie mit jedem Hund gut aus.

Die Mali Hündin das selbe, die ist sogar gerne mit Hunden zusammen und spielt auch gerne mit den anderen Hunden.

Ja, ich weiß auch nicht...

LG Dankeschön!

Maggie1203

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Hallo,

ich denke, ihr solltet viel früher auf die Signale der Border-Hündin achten und entsprechend eingreifen.

Vorstellbar wäre, dass es der BC-Hündin um ihre Individual-Distanz geht.

Da kann schon ein falscher Blick der Mali-Hündin genügen und die BC-Hündin fühlt sich "belästigt".

Also, der Border fixiert sie eigntlich nicht, sie fängt unerwartet an zu knurren und geht dann auf Provokation zu ihr hin.

Es ist im Grunde genommen nur, wenn wir auf engen Raum sind, zu Hause oder wenn sie nebeneinander in der Box sitzen (natürlich getrennt) und der Mali rüberschnüffelt.
Also, die BC Hündin mag so gut wie keinen Hund, solange sie in Ruhe gelassen wird, kommt sie mit jedem Hund gut aus.

Da werden beide Hündinnen mit Sicherheit schon längst vorher kommuniziert haben, nur ihr habt es nicht mitbekommen.

Das meinte ich mit "ein Blick des Malis kann genügen und die Border Collie Hündin fühlt sich in ihrer Individual-Distanz eingeschränkt, gerade unsichere Hunde reagieren und gehen nach vorne, Angriff ist der beste Weg der Verteidigung.

Lies dir noch einmal deine Zitate durch, ich sehe da quasi vor mir, dass die BC-Hündin eine große Individual-Distanz benötigt, wird diese überschritten, sie scheint da eine niedrige Reizschwelle zu haben, wird sie "sauer".

Sie drängt sich eigentlicht dazwischen, wenn sie gestreichelt werden will, egal ob der BC knurrt oder nicht und wedelt mich oder meinen Freund an, wenn wir wollen oder nicht.

Das würde ich strikt unterbinden, keiner hat sich einzumischen, wenn eine Hündin gestreichelt wird, schickt die "Übrige" weg.

Ich glaub, dass das Problem ist, dass sie beide total eifersüchtig sind und besitzergreifend, was mich betrifft und meinen Freund.

Eifersucht ist ein großes Thema!!

Eifersucht ist eine menschliche Eigenschaft, hier wird es um euch, als Ressourcen, gehen.

Aufmerksamkeit, Streicheleinheiten = Ressourcen bzw. ein Interesse daran.

Hier müsst ihr regulierend eingreifen, ihr bestimmt, welcher Hund, wann, von wem Aufmerksamkeit erhält.

Viele Grüße

CodoDerDritte

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Ich sehe hier auch eher das Problem, dass die Rangordnung in eurem Rudel nicht geklärt ist.

Ich habe 2 Mali Mädels, wenn sich hier ein Streit ankündigt bzw. die Spiele zu grob werden muss ich nur einmal sagen "hört auf" oder "auseinander" und jeder geht zur Seite und es ist gut.

Unterbindet es wenn der Border beginnt zu provozieren und sperrt sie weg oder legt sie auf Platz und unterbindet dass sie aufsteht. Die beiden haben dass nicht unter sich zu klären wer in der Rangordnung höher steht.

Wenn die Mali Hündin erst einmal 6 oder 7 Jahre alt wird, wird sich die Situation noch einmal zuspitzen, dann lässt sie sich das nicht mehr gefallen und es endet vielleicht nicht gut für den BC.

Habt ihr eventuell schon einmal darüber nachgedacht die BC Hündin zu kastrieren um ihr die Dominanz zu nehmen?

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(bearbeitet)

Eine Kastration nimmt nicht die Dominanz - manchmal führt eine Kastra sogar zur Verschlimmerung :(

Ich habe aber auch das Gefühl, obwohl die Wohnsituation schon 1 Jahr ist...weiß niemand so recht, wer jetzt wo seinen Platz hat.

Also die Hunde schon - sie merken aber, dass der Mensch "nichts blickt", deshalb machen sie es unter sich aus... :Oo

Ich halte übrigens grundsätzlich nichts davon, einen Hund wegzuschicken wenn er versucht sich dazwischen zu drängen - aber bei mir bleibts auch beim Versuch ;)

Brauche ich für einen Hund beide Hände (z. B. beim Bürsten), gebe ich dem anderen ein "Platz".

Kraul ich einen und der andere will sich dazwischen drängeln, weise ich ihn auf meine freie Seite...und kraul beide Hunde - wozu habe ich 2 Hände :whistle

Grundsätzlich wegschicken verstärkt meiner Ansicht nach die Eifersucht.

An deiner Stelle würde ich wirklich einen Trainer beanspruchen, der zunächst einmal feststellt wie die jeweilige Bindung des Menschen an die einzelnen Hunde ist (und umgekehrt :Oo ) .

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