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Hundeforum Der Hund
Kleine Jägerin

Gestresst bei langen/schnellen Autofahren

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Hallo ihr lieben,

vielleicht hat ja jemand ähnliches durch und kann mir evtl. Mut machen.

Meine nun 11 Monate alte Setterhündin hat arge Probleme damit, lange Autostrecken zu meistern.

Zugegeben, wir fahren nicht oft lange Strecken.

Im Alter von 5 Monaten hat sie eine Tour zum Geschwister-Treffen (1,5h einfache Fahrt) hin und rückzu problemlos weggesteckt (hat gepennt auf ihrer Rücksitzbank, ohne Pause).

Im Alter von 6 Monaten fuhren wir zum Paddeln nach Mecklenburg - und da begann das Drama zum ersten mal, etwa nach der Hälfte der Strecke (Fahrtzeit knappe 3h, Pausen haben wir im 1h Rhythmus gemacht). Sie hechelte, speichelte, wurde unruhig, zitterte, wollte nach vorne klettern, völlig durch den Wind :(

Dann irgendwann im Alter von 7 Monaten eine Tour zum Turnier (1h Fahrt) - brav gepennt auf der Rücksitzbank.

Im Kofferaum vom Audi auf einer Tour nach Dresden im Alter von 8 Monaten (2h-Tour) schnien es soweit okay zu sein-zugegeben, man sah sie nicht im Kofferraum.

1h-Touren Landstraße sind auch kein Problem.

Die 2. Tour zum Geschwistertreffen (10 Monate alt) mit ihrem total entspannten Bruder zusammen auf der Rücksitzbank hingegen war ebenfalls ne Kathastrophe.

Und das zieht sich durch bis heute...

Gestern waren wir unterwegs nach Sachsen, 3h einfache fahrt - sobald es etwas schneller wurde (heißt ca. 100km/h) oder wir auf die Autobahn drauf sind, wurde es zusehends schlimmer. Mittlerweilen versucht sie nicht mehr nach vorne zu klettern, liegt dann aber hechelnd, speichelnd stark angespannt im Platz auf der Rücksitzbank. Wenn es ganz schlimm wurde, fing sie auch an zu zittern :( Leckerli (auch Leberwurst-Kong) verschmäht sie in dem Moment völlig. Zum Schlafen kommt sie in dem Zustand freilich auch fast gar nicht. Sobald wir durch ein paar Ortschaften oder kleine Städte fahren mussten, war die Welt wieder in Ordnung (Stop and Go stört sie also nicht).

Sie versucht auch nicht raus oder auf die Straße zu schauen, sie guckt richtung Rücksitzlehne, also weg von der Fahrtrichtung. Ich denke es hängt einzig mit der gleichmäßig hohen Geschwindigkeit zusammen (auch wenn ich längerezeit 80km/h fahre, stresst sie das). Solange es rucket und wackelt (Stadt/Dorf) ist alles im Lot.

Auf der täglichen Kurzstrecke die wir fahren (bis ca. 30 min) ist auch alles okay.

Meint ihr, sie gewöhnt sich irgendwann daran? Ist ihr schlecht? Würden Tabletten vom Tierarzt helfen, oder wirken die gegen den Brechreiz im Auto?

Sie ist noch so Jung. Kennt ihr ähnliche Geschichten wo sich das von alleine legte?

Im VW Lupo hab ich nicht die Möglichkeit, sie in den Kofferraum oder eine Box zu packen, auch der Platz im Fußraum vom Beifahrer-Sitz ist mittlerweilen zu klein für sie.

Es graut mir nun schon vor der geplanten 3h Tour im Januar zum Geburtstag der Großeltern...

Liebe Grüße

die kleine Jägerin

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Wieso sollte in einen Lupo keine Box passen? Ich habe eine Schäferhund-Box im Nissan Micra gehabt ... Entweder stellst du sie quer auf die Rücksitzbank oder du klappst die Bank um (ich habe die Rueckenlehne komplett ausgebaut, brauchte sie eh nicht).

Die Box kann man abdecken, das erleichtert vielen Hunden das Autofahren.

Allerdings kenne ich auch Hunde, die voellig durchgesabbert aus der Box kommen, ein Allheilmittel ist sie also nicht. Vielleicht kann dir jemand eine Box leihen und du kannst es mal ausprobieren?

Ich selbst hatte nur einmal einen Hund, der völlig gestresst im Auto war (trotz täglicher Fahrten), aus mir unerklärlichen Gründen war das Theater nach 1 Jahr einfach vorbei. Ich habe keine Ahnung, wieso. War aber schwer erleichtert, das ist wirklich stressig fuer Hund und Halter ...

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(bearbeitet)

Also ich kann es nur vermuten...

Der Jack Russel von meinen Eltern hatte auch immer solche Probleme,

das lag daran das er alles vorbeirauschen sah.

Seit sie ihn in einer Faltbox haben und er nicht mehr rausgucken kann schläft er entspannt in der Box.

Selbst wenn sie nach 1,5 Std. mal eine Pause machen pennt er und ist verdattert das er aus der Box (zum lösen) soll.

Kannst Du die Rücksitzbank nicht umklappen und vielleicht doch sowas wie eine Box rein machen ?

Oder mal versuchen das Auto so "manipulieren das sie nicht mehr raus gucken kann ?

Vielleicht hilft das ja ?

In meinen Twingo habe ich damals die Rücksitzbank ausgebaut..

..ok, da mussten auch 4 Hunde rein.

Aber wenn Du die Rücksitzbank nicht wirklich brauchst, würde ich die umklappen...und es mit einer Box versuchen.

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Huhu,

ich würde es auch mal mit einer Box versuchen, dadurch das die auch einen Höhlencharakter hat, kann sie den Hund zur Ruhe bringen.

Der Hund sollte die Box aber gut kennen und akzeptieren.

Mein Hund reagiert auch unterschiedlich. Bei ihr liegt es, glauben wir, am Auto. Sie mag das Auto meiner Tochter lieber als das von ihrem Freund :D

Oder es liegt am Fahrstil, da die auch unterschiedlich sind, fühlt sie sich bei einem, während der Fahrt wohler als beim anderen ;)

Medis würde ich ablehnen, versuch es erst einmal ohne. Höchstens vielleicht Bachblüten, das wäre noch ne Überlegung.

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Die Rücksitzbank kann ich nicht ausbauen, ab und an wird sie eben doch für Menschen benötigt - umklappen und Box reinstellen geht wirklich nicht - hatte ich getestet und für unsicher empfunden (es gibt irgendwie keine Möglichkeit die Box so im Auto zu fixieren, dass sie sicher steht und nicht durch die Gegend rutscht.

Der Lupo ist nun 12 Jahre alt, sobald der nicht mehr kann, wird es ein größeres Auto mit Kofferraum und genügend Platz angeschafft - aber alles erst zu seiner Zeit.

Solange der Lupo lebt, muss sie mit der Rücksitzbank klarkommen :(

Dass sie das Auto meiner Mom lieber hat als meins, hatte ich auch gedacht - daher war ich froh, als sie gestern mit mir nach Sachsen fahren wollte (also mit ihrem Aygo) - aber nein, auch in dem Auto war sie diesmal gestresst :-(

Am Auto und am unterschiedlichen Fahrstil kann ich es also leider auch nicht festmachen.

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Hast du die Möglichkeit Dunkelfolie in die Scheiben hinten zu machen? Bei uns sind die Scheiben verdunkelt und mein Hund fühlt sich sicherer als in einem Auto in dem er alles mitbekommt.

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Mhh, die Scheiben sind zwar getönt (man kann also von außen nicht reingucken) aber von innen sieht man ja, was draußen passiert - das könnten wir bei der nächsten Tour mal probieren.

Danke!

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Ich habe jetzt nur den eingangspost gelesen.

Wieso macht ihr 1 mal pro Stunde eine Pause? Ich fahre mit meinen auch 4 Std durch.

Ich kann doch nicht ständig anhalten... wann sollen wie denn dann mal ankommen?

Barney jammerte früher immer bei Autobahnfahrten. Also bin ich erstmal viel Autobahn gefahren.

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@ BarneyST

Ich habe soviele Pausen gemacht, weil es Rubys erste große Fahrt war und ich als notorischer kurzstreckenfahrer ebenfalls meine Pausen brauchte :)

Sie "meckert" nicht, weil sie da still liegen muss oder weil ihr langweilig ist, oder ich mal nicht nach ihrer Pfeife tanze und sie die Situation nicht unter Kontrolle hat - ihr ist offenbar "schlecht" auch wenn sie sich nicht übergeben muss.

Auf der Tour gestern nach Sachsen sind wir 3h durchgefahren und bis zum schluss war sie gestresst. Nur auf den kurzen Landstraßen/Dorf/Stadtstrecken kam sie ein bissl zur ruhe. Autobahn war für sie der Horror :-(

Liebe Grüße

die kleine Jägerin

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Jetzt hatte ich gerade die Idee, in die Fenster Handtücher zum Verdecken einzuklemmen.....aber der Lupo hat hinten ja gar keine Fenster zum Öffnen! Bevor ich mir diese teure Folie kaufen würde, würde ich das mit Papier und Tesa antesten! ;)

Oder diese Rückbankdecke, die am Vordersitz befestigt wird, so dass sie vielleicht dann auch nicht mehr nach vorne gucken kann, wenn sie liegt? :think:

Fängt sie denn mit dem Stress erst ab einer gewissen Zeit an oder sogar dann, wenn Du nach 5 Minuten auf die Autobahn fährst nach dem Losfahren?

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