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Hundeforum Der Hund
Russell-Fan

Erfahrung mit Schilddrüsenunterfunktion

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich wollte mal in die Runde fragen, welche Hunde von euch eine Schilddrüsenunterfunktion haben und mit welchen Symptomen sich das ganze bemerkbar gemacht hat, in welchem Alter usw.

Ich habe mir jetzt mal meine Symptomatik unseres Hundes Eddy zusammengereimt - er ist 9 Jahre alt, Mitralklappeninsuffizienz, beginnender grauer Star.

Seit ca. Mai haben wir das Problem, dass er gegenüber lauten Geräuschen total stressanfällig ist, was wir aber mittels eigens für ihn zusammengestellter Globulis + Training weitestgehend in den Griff bekommen haben - ABER: auch auf normalen Spaziergängen im Wald hat er mittlerweile bei plötzlich auftretenden Geräuschen Stress (Panik).

Dann im Freilauf ... deswegen hatte ich schon meine Frage unter "Leben mit dementem Hund" gepostet ... er ist echt unansprechbar, war sonst immer total aufmerksam, mittlerweile erscheint er mir ja "abwesend" zu sein, kommt erst nach dem 4.-5. Mal ansprechen oder ich muss ihn echt abholen.

Das mit dem Unansprechbaren kam fast zeitgleich mit den Stress-Anfällen.

Jetzt seit 1 Woche haart er extrem mit Schuppenbildung ... ich weiß, Fellwechsel - ABER: so extrem hatten wir das die letzten 9 Jahre nie!!!

Im April habe ich noch ein großes Blutbild machen lassen, TSH-Wert war im grünen Bereich!

An Medikamenten bekommt er zur Zeit Vetmedin und Fortekor (für sein Herz).

Was meint ihr?

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(bearbeitet)
ich wollte mal in die Runde fragen, welche Hunde von euch eine Schilddrüsenunterfunktion haben und mit welchen Symptomen sich das ganze bemerkbar gemacht hat, in welchem Alter usw.

Jules Mutter hat SDU, seit 4 Jahren.

Es begann mit 4 Jahren, kurz nach ihrer ersten Trächtigkeit und Jungenaufzucht, sie wurde träge, lustlos, fast apathisch, verfressen, nahm trotz verminderter Futtermenge zu. Fell wurde ratzig.

Nach der Diagnose, die sehr schnell erstellt wurde, bekommt sie seither Forthyron, inzwischen morgens 2x400 und abends 2x400.

Sie ist damit fidel und gutgelaunt wie vorher, man merkt ihr nichts an.

Hab hier noch 2 ganz interessante Links zu psychischen Auswirkungen

Schilddrüse und Psyche, Jörg Tschentscher

Leben mit einem Schildi

Ich schick dir noch was per PN, das finde ich im Netz nicht mehr, habs aber gespeichert :)

LG Antonia

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      Ein anderes Typisches Verhalten ist bei ihm das "Fliegenschnappen". Auch hierzu habe ich ein Video gefunden. Bei Tricky entfällt oft Phase 1. 
      Durch einen Reiz (Türklingeln, schnelle Bewegung, Klopfgeräusche, andere Geräusche im Flur oder draußen) springt er unvermittelt auf und verhält sich, wie der Hund im Video. Dieses Springen und schnappen kann auch durch übermäßige, positive Erregung (z.B.Freude, wenn wir nach Hause kommen oder Besuch, den er mag) ausgelöst werden.
      Er ist währenddessen nicht abrufbar oder zu beruhigen oder zu stoppen, oft schnappt er auch nach uns und die Steigerung in Aggressionen ist ebenfalls nicht aufzuhalten.
      https://www.youtube.com/watch?v=Dn-ZpfCcl88 Video 3:
      Manchmal beginnen seine Anfälle auch, wie in dem folgenden Video, leider wird das hier als lustig dargestellt, der Hund steht aber unter großem Stress. Tricky verhält sich so, wenn einer von uns heim kommt oder weg geht, also positiver oder negativer Stress. Aus diesem Kreiseln wird dann oft - nicht immer - das "Fliegenschnappen" wie in Video 2 und er schraubt sich manchmal weiter hoch bis in Schnappen und zubeißen.
      https://www.youtube.com/watch?v=kby3j6cU7vI Video 4:
      Kleinere, leichte Anfälle kann ich mehrmals am Tag beobachten, nicht immer knickt ein Bein weg wie in diesem Video:
      https://www.youtube.com/watch?v=zpud7FtrpoY Video 5:
      Auch das ständige Lefzen-Kratzen mit Pfoten lecken ist ein schwacher Anfall. Er kann kaum damit aufhören. Das ist bei ihm so, wie in diesem Video:
      https://www.youtube.com/watch?v=46YvOoGi-i0 Trickys Schilddrüsenwerte sind im unteren Grenzbereich, durch Medikamente hat sich dies leicht gebessert. Seine Unterfunktion der Schilddrüse (SDU) zeigte folgende Symptome:
      -Körperzittern
      -offene Ohrspitzen
      -sehr dünnes Fell, fast fehlendes Bauchfell, allgemein schlechte Fellqualität, schuppige Haut
      -trauriges, faltiges Gesicht
      -Gangart nur eiliger Trab mit angespanntem, aufgezogenen Rücken (Kann auch von der Epilepsie kommen)
      -friert schnell
      -leichte Reizbarkeit
      -nervöses, hibbeliges Verhalten
      -ängstliches, schreckhaftes Verhalten, Panisches Verhalten
      -Angstagression, kreischendes Bellen, Schnappen
      Durch Medikamente sind viele Symptome verschwunden, er ist aber noch nicht richtig eingestellt. Dazu kommt noch teilweise "manisches" Kauen auf Gegenständen (Kauknochen, Knoten, Kong). 
      Im Normalzustand kaut er friedlich und langsam, lässt sich auch alles wegnehmen; im "Anfallzustand" ist er nicht von dem Kauobjekt weg zu bekommen, verteidigt es durch Umdrehen oder Weggehen, um gleich darauf wieder wie irre zu kauen. Er deutet dann auch Schnappen an, beißt aber nicht. Zusätzlich bekommt er ein Präparat gegen die Epilepsie, seitdem hat er bisher keinen starken Anfall mehr gehabt, nur noch leichte, die ein außenstehender nicht mal bemerken würde. Familie und Freunde sind entsetzt, wenn sie sehen oder mitbekommen haben, dass Tricky uns wieder so heftig gebissen hat, dass wir im Krankenhaus behandelt werden mussten. Oft kamen Worte wie "zurückbringen", "zeigen, wer der Herr im Hause ist", "einen auf den A...geben" usw. Zurück ins TH wäre sein Todesurteil, da er nicht vermittelbar ist. Den Hund zu schlagen ist niemals eine Option.
      Natürlich kamen auch Kommentare von Bekannten oder Nachbarn wie "einschläfern lassen". Natürlich gab es auch viel Zustimmung und Freunde, die uns verstehen.
      Sollten alle Behandlungen nicht anschlagen und der Hund dauerhaft leiden, müssen wir das erwägen, aber erst dann, wenn nichts anderes hilft und es dem Hund immer schlechter geht. Um Stress zu vermeiden, ist Tricky ein "Gelber Hund" (http://www.gulahund.de/), auch, wenn seine Anfälle bisher nur zu Hause aufgetreten sind.
      Zusätzlich trägt er gelegentlich Maulkorb (z.B. beim TA), Besuch ist für ihn tabu, da bleibt er in seiner Box, um ihm den Stress zu nehmen. Ansonsten ist er ein lernbegieriger, verschmuster, kleiner Hund, der viel Bewegung, abwechslungsreiche Spaziergänge und viel Körperkontakt braucht. Klare Strukturen in den Tagesabläufen helfen ihm ebenfalls, sich besser zu entspannen. Er ist ein kleiner Dickkopf, ziemlich quirlig aber ein lieber Kerl. Wir werden ihn nicht aufgeben und alles tun, damit es ihm besser und gut geht.
      Eine genaue Diagnose kann nur ein TA stellen - nicht jedes ungewöhnliche Verhalten ist einen Krankheit. Im Idealfall ist der TA spezialisiert, was Diagnostik und Behandlung angeht. Ich habe das jetzt so zusammengefasst, um anderen, denen es ähnlich geht, zu helfen und Mut zu machen und allen, die auf meine vorherigen Posts geantwortet haben, durch meine Erklärungen und diese Videos einen Einblick zu gewähren, was bei uns so tagtäglich abgeht. Mehr über Tricky findet Ihr hier: http://www.facebook.com/Tricky.dog Wir bleiben dran!

      in Hundekrankheiten

    • Hat jemand Erfahrung mit physischen und psychischen Symptomen bei SDU (Schilddrüsenunterfunktion)?

      Hallo an alle, Ich bin am Verzweifeln! Unsere Dobidame, die wir im September vom Tierschutz bekommen haben, hat mittlerweile diverse "Symptome", die mich darauf gebracht haben, sie könnte eine Schilddrüsenunterfunktion haben. Abgesehen von ihrer kaum vorhandenen Ansprechbarkeit draussen (was ich bisher auf die noch nicht lange Zeit für eine Bindung geschoben habe) und starken Überreaktionen auf viele Reize, verliert sie zunehmend Fell. Und zwar am ganzen Körper. Ich habe die tollen Links hier zum Thema SDU gelesen, würde aber gerne von jemandem mit eigener Erfahrung und Hund mit ähnlichen Symptomen Wissenswertes erfahren. Unser Tierarzt hat sie bisher auf Milben behandelt, da sie sich die Ohren kratzt und nachts schüttelt. Auch eine seit dem Tierheim (oder davor?) bestehende Augenentzündung wurde mit Cortison, Antibiotika und jetzt homöopathischen Tropfen behandelt und wurde etwas besser. Da in ihren Ohren aber kein Milbenbefall feststellbar ist, habe ich langsam die Vermutung, dass die hier nur oberflächlich beschriebenen Symptome evtl. zusammenhängen... Erziehungsmässig arbeiten wir mit einem Einzeltrainer, der mir zwar gute Ratschläge zum Thema Aufmerksamkeit und Auslastung gibt (was nur sehr kurzfristig hilft, z.B. beim Fährtensuchen), aber viel bringt´s nicht. Unser Hund frisst nachwievor gerne und hält auch sein Gewicht. Werde wohl eine umfassende SDU - relevante Blutuntersuchung machen lassen, aber falls mir jetzt schon jemand irgendetwas Interessantes schreiben kann, wäre ich sehr sehr dankbar! Liebe Grüsse, Gundi

      in Hundekrankheiten


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