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Hundeforum Der Hund
SabineG

Alleine bleiben - Theorie

Empfohlene Beiträge

Hallo Fories,

ich möchte gern mal eine Art Umfrage hier machen, welche Theorie ihr bezüglich des Alleinbleibens des Hundes vertretet.

Ich habe schon so derartig oft in Foren von Hunden gelesen die nicht allein bleiben können, dass meine Sichtweise dazu sich immer mehr verstärkt hat.

Bei Ollie war es so, dass sie bis zum Alter von fünf Monaten unter der Woche tagsüber von meinen Eltern betreut wurde, anschließend nahm ich sie mit zur Arbeit, und so ergab es sich, dass sie - abgesehen von kurzen Zeiten des Müll runter bringens - nie allein bleiben musste.

Erst im Alter von drei Jahren ließ ich sie zum ersten Mal für etwa eine Stunde allein zu Hause und nach wie vor kommt das sehr selten vor, und wenn, dann nie länger als maximal drei, dreieinhalb Stunden.

Schon beim ersten Versuch hat sie damit überhaupt kein Problem gehabt, war sehr entspannt als ich ging und ebenso entspannt als ich wieder nach Hause kam. Sie freute sich mich zu sehen, aber war nicht völlig aus dem Häuschen oder so.

Gerade heute kam es, nach langer Zeit, mal wieder dazu. Ich machte eine kleine Fortbildung in einem Pflegeheim und ließ Ollie für drei Stunden zu Hause. Als ich nach Hause kam, lag sie noch immer auf dem Bett, genauso wie ich sie verlassen hatte, und war sehr entspannt dabei.

Meine Theorie zu dem Thema ist nun, dass ich der Meinung bin, Hunde werden viel zu früh und zu lange allein gelassen. Ollie war mit drei Jahren erwachsen, hatte ein gefestigtes Wesen und offenbar viel Vertrauen in die Tatsache, dass ich wiederkomme.

Ist noch jemand unter uns, der es ähnlich gemacht hat, mit ähnlichen oder auch ganz anderen Erfahrungen? Wäre wirklich interessant für mich!

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(bearbeitet)

Meine Theorie zu dem Thema ist nun, dass ich der Meinung bin, Hunde werden viel zu früh und zu lange allein gelassen. Ollie war mit drei Jahren erwachsen, hatte ein gefestigtes Wesen und offenbar viel Vertrauen in die Tatsache, dass ich wiederkomme.

!

Dein Ollie war deshalb so entspannt und gelassen, weil er sich Dein Vertrauen bereits erarbeitet hat und wusste, dass Du wieder kommst. Hier war eine gute Basis lange Zeit gewachsen.

Ein Neuankömmling - egal, welchen Alters - fühlt sich in der neuen Umgebung unter seinen neuen Menschen fremd. Er hat noch kein Vertrauen, weiß nicht, ob seine Menschen wieder kommen; er leidet meist unter Trennungsangst/Kontrollzwang. Er wird - wenn alleine gelassen; seiner Stimmung kund tun.

Ich behaupte, dass jeder Hund individuell alleine gelassen werden kann, wenn das Alleinsein auf einer Vertrauensbasis langsam aufgebaut wird. Dazu gehört bereits, dass der Hund seinen Menschen nicht auf Schritt und Tritt folgt und kontrolliert.

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Ich glaube nicht, dass es eine ganz allgemeine "Theorie" dazu gibt, die allen Problemen mit dem Alleinsein gerecht wird und "abhandelt".

Es ist stark typabhängig, es ist nun mal jeder Hund anders, genauso wie seine Biographie.

Wie und unter welchen Umständen ist er aufgewachsen, aus was für einem Wurf kommt er, hat er Artgenossen im Haus/wenn ja welche, wie sind die Lebensumstände jetzt usw.

Grundsätzlich denke ich aber auch, dass man Hunde nicht zu früh allein lassen sollte.

Mein Rüde wurde im Welpenalter sehr früh von Mutter und Wurf getrennt und dann auch sofort komplett allein gelassen und das sehr lang und oft. Das hat zur Folge, dass er jetzt (er ist 5J. alt) immer noch nicht allein sein kann.

Es fehlte einfach die "sichere Basis", die Hunde vielleicht haben, die ganz behütet aufwachsen und optimale Startbedingungen hatten.

Aber auch da gibt es sicherlich Halter, die ihre behüteten und geliebten Welpen schon verhältnismäßig früh ans Alleinsein gewöhnt und denselben positiven Effekt erzielt haben, nämlich dass der Hund (gerade deshalb) auch entspannen kann, wenn der Halter nicht 24h anwesend ist.

So gesehen verhält es sich damit wohl wie mit allen anderen Dingen in der Hundehaltung und -erziehung: Es kommt drauf an.

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Ja, ich glaube, da könntest du recht haben.

Wir haben das Alleinbleiben auch erst angefangen, als Abby etwas älter war: Bis zum Alter von 5 Monaten blieb sie nie allein - ich fand das einfach nicht richtig. Die Urinstinkte eines so kleinen Hündchens müssen da doch "Gefahr!" rufen.

Länger als 20 Minuten musste sie erst allein bleiben, als sie schon 8 oder 9 Monate alt war und jenseits von 1-2 Stunden erst seit Kurzem (sie ist etwas über ein Jahr).

Abby macht in der Hinsicht nie Probleme und hat auch keinen Stress, wenn wir zurückkommen.

Selma ist ein anderes Kaliber. Da denke ich aber keineswegs an Angst oder Einsamkeit: Sie hat einfach schnell kapiert, dass sie Narrenfreiheit hat, wenn keiner da ist. Das schreit natürlich danach, ausgenutzt zu werden, und mal zu schauen, was man so Interessantes im Müll findet :D

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Ich habe auch das Glück, einen total entspannten Hund zu haben.

Alleine bleiben musste er nie wirklich, wir haben ihn halt ab und an alleine gelassen damit er sich daran gewöhnt. Jetzt bin ich froh, ab Morgen arbeite ich wieder, und es wird für ihn kein Problem sein, 4 Stunden alleine zu bleiben..... bis dann mein Junior aus der Schule kommt.

Wir haben das Alleinebleiben bei ihm auch sehr spät angefangen, vorher war es mal eine kurze Zeit, wenn ich den Müll weggebracht habe, oder mal kurz wenn ich schnell einkaufen war...... oder einfach mal so weg bin, um zu testen was er macht.

Vielleicht weil er es nie "musste" waren wir was das anging immer sehr entspannt.... und das überträgt sich vielleicht?? Ich weiss es nicht....

Dreimal haben wir ihn gefilmt, weil uns ja hier niemand berichten könnte, wenn er Terror machen würde......

Er legt sich vor die Haustür, ist so lange am lauschen bis das Auto wegfährt, oder er nichts mehr hört.....dann schläft er......

:)

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Ok und jetzt mal ein extrem Fall...

Mein Louis wurde mit 5 Wochen von seiner Mutter abgestoßen,so wie die anderen 5 Wlpen auch.Er kam mit 5 Wochen also zu einer Frau die erst vor 3 Monaten ein Kind bekommen hat.Nach einer Woche hat sie ihn zu ihrer Freundin gegeben weil das ja mit 2 Babys zu anstrengend ist.

Ich habe ihn dann zusammen mit meinem Ex-Partner geholt als er 7,5 Wochen alt war.

Da ich damals in Spätschicht gearbeitet habe und mein Partner Morgens hat das super gepasst und er musste die ersten 4 Wochen nicht alleine bleiben.

Dann trennte sich mein Partner von mir und zog aus der gemeinsamen Wohnung aus.

Ich zum Arzt und habe mich 4 Wochen lang krank schreiben lassen und musste ihm in dieser zeit irgendwie das alleine bleiben erträglich machen...OHNE ERFOLG

Er jaulte über Stunden das Wohnhaus zusammen und zerstörrte meine Wohnung..

Jetzt ist er 8,5 Jahre alt und hat seit 4 Jahren ein Klefex um,was aber seit dieser Zeit insgesamt 3 mal gefüllt war.Es ist also eine Attrappe.

Seit dem ist alles ok und selbt unser Umzug letztes Jahr zu meinem neun Partner war für ihn kein Problem.

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Danke für das Thema =)

Ich lese auch oft, dass man mit dem Alleinelassen so früh wie möglich anfangen soll, aber ich bin mir bei meiner auch irgendwie vom Bauchgefühl her sicher,dass der Zeitpunkt jetzt mit 18Wochen einfach noch zu früh für sie ist.

Schön zu lesen, dass ihr teilweise auch erst so "spät" angefangen habt und es trotzdem klappt :D

Müll rausbringen, zum Briefkasten gehen oder ähnliches kennt sie schon,da legt sie sich auch sofort ins Bett und wartet da in Ruhe.

Eure Erfahrungen machen mir Hoffnungen, dass ich ruhig für mehr noch warten kann :klatsch:

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Ich möchte das Thema nochmal hochschieben, vielleicht gibts ja noch mehr Meinungen dazu. ;)

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also ich hab relativ frueh angefangen das allein sein zu ueben......habe das glueck, dass sie mit ihren 15 wochen alleine bleibt ohne zu jaulen (oder hoechstens mal 5min u dann ruhe). keine ahnung, ob sie dann einfach still leidet oder ggfs doch schon ein vertrauen entwickelt hat, dass ich azurueckkomme.

sie traut sich noch nicht treppen zu steigen, wenn ich mal runter gehe, um was beim Laden an der Ecke zu holen lass ich die Tuer zur Wohnung aus, so kann sie raus (wir haben die Wohnung quasi auf der Dachterasse) und sie wartet am Gelaender bis ich zurueck komme. Frueher hat sie gejault weil ich weg bin u sie nicht hinterhher konnte, mittlerweile sitzt oder liegt sie am Gelaender u wartet geduldig. Ein wenig Vertrauen, dass ich zurueckkehre hat sie also schon gekriegt denke ich!

Ich glaube es ist einfcah stark typabhaenngiig, einige Welpen koennen einfach nicht aleine bleiben u es ist eine Qual fuer sie, andere kriegen es besser geregelt u lernen durch das staendige Wiederkommen, dass keine Gefahr herrscht.

Ist also eine Typsache. Finds aer beruhigend, dass das fruehe Welpen-Allein-Sein-Training keine Pflicht ist u es auch danach noch funktioniert!

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Meiner Meinung nach ist das sehr individuell zu betrachten. Allerdings wäre es für mich unmöglich gewesen, meinen Hund erst mit 3 Jahren länger allein zu lassen. Wie soll denn das gehen? Soll ich mein Studium abbrechen, keinen Nebenjob mehr ausüben oder für jede Tätigkeit einen Hundesitter buchen, der das erarbeitete Geld sofort wieder auffrisst? :??? Als alleinstehende Studentin ist es ja ganz logisch, dass der Hund allein bleiben muss.

Marley blieb ab dem zweiten Tag hier (Alter 8 Wochen) so 20 Minuten allein, weil ich einkaufen oder duschen musste. Die Zeit wurde dann immer mehr ausgeweitet, sodass ich in ihrem Alter von 6 Monaten ganz normal zur Uni gehen konnte und zwar bis zu 5, 6 Stunden am Stück. Das kommt heute noch etwa 2 Tage die Woche vor und es gab nie Probleme. Die anderen Tage sind ganz verschieden. Ich denke, im Schnitt ist sie am Tag so 2 Stunden alleine.

Zu meinem 400 Euro Job kommt sie mit, in die Uni selten. Ansonsten bleibt sie allein, wenn ich z.B. ins Kino oder in die Therme möchte. An Tagen, wo ich schon vorher weiß, dass ich sehr lange weg sein werde, bitte ich meinen Mitbewohner, dass er auf sie aufpasst oder gebe sie einem Freund von mir, der sie auch gern mal mehrere Tage oder gar Wochen nimmt. Einen Hundesitter brauchte ich in fast 1,5 Jahren nur ein einziges Mal.

Die Idee, seinen Hund bis ins Erwachsenenalter nicht allein zu lassen, ist eher nicht meins. Ich kenne aber auch niemanden, der das umsetzen könnte, weil in meinem Umfeld alle Leute arbeiten und nur die wenigsten ihre Hunde mit zur Arbeit nehmen können. Selbst wer wenig arbeitet, muss ja mal einkaufen, zum Arzt, geht ins Kino, ins Schwimmbad etc.

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