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Beißen - Bellen

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Hi , wir haben jetzt einen 10 Wochen alten sheltie und wir sind absolut zufrieden , nur beim spielen beißt er manchmal zu heftig zu wie bekomme ich das in den Griff? Ausserdem bellt er draußen alles und jeden an vielleicht kann man mir dazu auch noch ein paar Tips geben.

mfg

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Hallo,

wie immer schwer zu beurteilen weshalb dein Welpi das macht, da man es nicht sieht.

Das beißen (wohl eher zwicken) würde ich mit einem scharfen NEIN und einem leichten Schubs unterbinden.

Das Spiel dann auch natürlich abbrechen.

Das Bellen draußen kann Unsicherheit sein, da ja alles neu ist.

Das ist aber aus der Ferne schwer zu sagen.

Bei Unsicherheit würde ich ihn langsam an die neuen Situationen heranführen um ihm so die Angst zu nehmen.

LG

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(bearbeitet)

Hi,

was das Beißen / Erlernen der Beißhemmungangeht ist ein kleiner Schubs schon mal gut.

Er muss das als negativ empfinden, also die Maßregelung akzeptieren / von sich aus nicht sofort wieder ins Spiel einsteigen wollen, sondern erstmal stutzen und etwas auf Abstand bleiben bzw. sich vorsichtig und leicht skeptisch annähern.

Schubst Du ihn und er ist nicht beeindruckt, solltest Du etwas energischer werden / ihn evtl. auch mal leicht mit der Hand fixieren, so dass er merkt: Was ich da gerade gemacht habe, war doof.

Ist das bei ihm angekommen ( Kannst auch ein Abbruchsignal verbal dazu konditionieren, muss aber nicht unbedingt sein), solltest Du ruhig nach einer kurzen Unterbrechung weiterspielen ( 5 Sec reichen hier meiner Meinung nach völlig).

So hast Du sofort ein Feedback, ob was angekommen ist, oder nicht. Evtl. kannst Du direkt nochmal korrigieren, wenn er wieder zu feste beißt.

Wichtig ist noch, dass die Hand auf jeden Fall vorher positiv verknüpft sein muss, also der Welpe viel gestreichelt wird und auch mal was Leckeres aus der Hand bekommt.

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(bearbeitet)

Anmerkung zur Beißhemmung: wenn einem Welpen von Beginn an beigebracht wird, dass eine Hand kein Kauartikel ist...kommt es erst gar nicht dazu, dass dieser sie auch zum Kauen benutzt.

"Leider" sind Welpen ja so süß, ihre Zähnchen soooo klein (und spitz...)...da ist es ja so lustig, wenn diese auf der Hand rumkauen.

Vergessen wird dabei oft, dass Welpen eben auch ihre Kraft noch nicht einschätzen können, dementsprechend auch nicht wissen, was zärtliches Rumknabbern und zu festes Zupacken ist.

Tja, und dann stellt man nach kurzer Zeit fest, dass dieser Kauartikel Hand unter den spitzen Welpenzähnchen arg leidet...aber wie ihr das wieder behebt, wurde ja schon sehr schön beschrieben ;)

Zum Bellen: Du beschreibst nicht, wie sich dein Welpen in dieser Situation aufführt; finde ich aber im Moment noch unerheblich, ob er dabei ängstlich ist oder drauf los will.

dieses Bellen musst du unterbinden, damit es sich nicht als Verhaltensrepertoire festigt.

Zunächst einmal: Dein Welpe ist seit 10 Wochen auf dieser Welt und wird von allen Umweltreizen überflutet!

Die Spaziergänge mit ihm sollten kurz und möglichst reizarm sein. Klar soll er auch schon ein wenig von der Welt kennenlernen - aber eben nicht zu viel auf einmal, der kleine Kerl soll ja auch alles verarbeiten können.

Das als Grundvoraussetzung.

Dann gehst du so vor: sobald er etwas anbellt, machst du kehrt. Notfalls (wenn er dorthin zerrt) verleihst du diesem Kehrt-Machen den nötigen Nachdruck durch einen Griff an den Mittelsteg des Geschirrs. Bitte nicht am Halsband mitzerren!

Dann schaust du dir gemeinsam in Ruhe aus der Distanz an, was er so Anbellenswert findet. Notfalls die Distanz noch mal vergrößern.

Schaut er in Ruhe (dazu KANN, muss er aber nicht sitzen) gehst du Schritt für Schritt zu diesem Objekt hin, immer mal wieder stehen bleiben, schauen lassen. Bellt er wieder, zieht gar dahin (oder setzt sich zwischen deine Beine), geht es wieder ein Stück zurück. Dort erst wieder in Ruhe schauen lassen.

gut möglich, dass du das Objekt (z. B. eine Mülltonne) an diesem Tag gar nicht erreichst; dein Maßstab für die Annäherung ist hier das Bellverhalten deines Hundes, und das willst du ja abstellen.

Das hört sich jetzt erst mal sehr aufwändig an - aber ein Welpe braucht noch keine langen Spaziergänge (zumal sie ihn körperlich überfordern).

Du kannst dieses Anti-Bell-Programm lieber zu Hause in der gewohnten Umgebung (die ja für ihn auch noch recht neu ist) an verschiedenen Reizobjekten üben - damit hast du auch direkt schon eine sinnvolle Beschäftigung mit deinem Welpen.

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Ich schliesse mich marcolino an. Falls du in einer Gegend mit deinem Welpen unterwegs bist, wo dein Welpe frei laufen kann und etwas anbellt, dann ignorier (falls es NICHT Menschen sind, die er anbellt!!) ihn und geh zu dem Gegenstand hin, rede ganz ruhig mit dem "gefährlichen" Gegenstand und streichle ihn oder fass ihn ganz ruhig an (immer ohne deinen Welpen zu beachten). Mach das so lange, bis sich dein Welpe beruhigt und in die Nähe oder evt. sogar ganz hin traut. Überfordere den Welpen nicht und verlange, dass er ganz hin kommt, sondern lobe ihn auch für nur in-die-Nähe-kommen, denn schon das ist eine Leistung! Allerdings nur loben, solange der Welpe ruhig ist...

Bellt er Menschen an, sofort Kehrt machen wie beschrieben.

Shelties neigen leider zum Kläffen :( Darum wirklich von Welpe an dagegen wirken!

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Hi,

ich erlebe immer wider, dass Leute auf ihre bellenden Hunde beruhigend einreden wollen. Das sit völlig am Ziel vorbei und bewirkt das gegenteil.

Bsp.:

Hund bellt

Besitzer : "Ist ja alles gut, ist gut, ist nicht schlimmes, ist gut ....."

Der Hund hört: "blablabla gut blablabla gut blablablablabla gut"

Hund denkt : "ich belle und das findet Frauchen gut".

Gruß

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Denkt aber nicht jeder Hund ;-)

Meine bellt aus Unsicherheit und wenn ich sie beruhige und auf sie "einlaber" ist sehr viel schneller wieder runter vom Streßpegel als wenn ich ihr durch scharfe Kommandos oder sonstiges noch mehr Stress mache.

Muss man alles individuell sehen.

Zum Sheltiewelpen..

Beißhemmung muss erlernt werden - heißt also Spiel abbrechen sobald es zu dolle wird. Je nachdem auch in Verbindung mit einem verbalen Verbot.

Schubsen oder andere körperliche Grenzsetzung kann übrigens bei dem ein oder anderen Welpen nach hinten gehen..die sehen das manchmal als erneute Spielaufforderung..

Wegen dem Bellen - kläfft er wirklich alles an?

Ich weiß das Shelties ansich eine sehr "mitteilungsbedürftige" Rasse sind, also sehr leicht ins Kläffen verfallen...aber wenn ein Welpe schon so extrem ist, könnte das auch an mangelender Sozialisierung hängen.

Wo habt ihr in denn her, wie ist der Hund bisher aufgewachsen?

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Schubsen oder andere körperliche Grenzsetzung kann übrigens bei dem ein oder anderen Welpen nach hinten gehen..die sehen das manchmal als erneute Spielaufforderung..

...dann stimmte die Intensität nicht- was würdest Du in so einem Fall machen?

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Danke für die reichlichen Hilfestellungen, das bellen ist denke ich meistens unsicherheit, vor einem LkW ist er auch schonmal reißaus genommen aber es kommt auch vor, vor allendingen bei Geräuschen das er auf das Geräusch zurennt.

mfg

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Originalbeitrag
Schubsen oder andere körperliche Grenzsetzung kann übrigens bei dem ein oder anderen Welpen nach hinten gehen..die sehen das manchmal als erneute Spielaufforderung..

...dann stimmte die Intensität nicht- was würdest Du in so einem Fall machen?

Ich würde erstmal garnicht mit so etwas anfangen - wie intensiv muss man da körperlich bei einem Welpen werden..

Bei mir bekäme so ein testender, rotzfrecher Welpe ne Auszeit - entweder an der Leine oder in der Box wenn er den verbalen Spielabbruch partout nicht akzeptieren will.

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