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Hundeforum Der Hund
PinscherVerrückte

Psychosomatische Störung und Hund?

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Hi, ich hab mal eine Frage an euch bzw. würde mir gerne ein paar Meinungen einholen zum Thema psychosomatische Störung und Hundehaltung.

Ich bin 23 Jahre und leider unter solch einer Störung. Dies Aüßert sich durch Panikattacken ( besonders dort wo viele Menschen verkehren ), Depressionen und Herzprobleme.

Ich habe mir nun überlegt mir wieder einen Hund anzuschaffen, da ich denke mir würde es sehr helfen über dieser Krankheit zu stehen.

Wieder bedeutet, das ich schon Hundeerfahrung habe, mit 12 meinen eigenen Zwergpinscher großgezogen Habe und auch Agility mit ihm gemacht. Mit 6 mussten wir ihn leider einschläfern lassen da er Krebs hatte. Mittlerweile bin ich da so gut wie es eben geht , wenn man ein geliebtes Tier hatte, drüber hinweg und möchte nun gern weider ein Fellnase, die meinem Leben wieder einen Sinn geben soll.

Vielen Menschen, denen ich es bis jetzt gesagt habe, meinten zu mir ich solle mir doch lieber eine Katze anschaffen und ich kann das langsam schon nicht mehr hören... Finde Katzen toll, ist aber nichts für mich, hab ich keine Erfahrung mit..

Was meint Ihr zu dem Thema ?? Hat vll. sogar jemand von euch Erfahrungen mit psychisch kranken Menschen und dem Umgang mit Hunden gemacht ??

Würde mich sehr über eure Antworten und Meinungen freuen :)

:):):)

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Hi und willkommen hier!

Tiere bereichern das Leben eines Menschen und eines kranken erst recht! :D

Solange Du Menschen hast, die Dir in Notsituationen unter die Arme greifen, (sprich mal mit dem Hund gehen wenn es Dir nicht gut geht oder dfen hund auch mal ein paar Tage komplett nehmen ect) ist doch nichts gegen eine Hundehaltung einzuwenden!

Du solltest Dir nur bewusst machen, das Du mehrmals täglich dann das Haus verlassen musst!

Und das Du Deine Depressionen soweit im Griff haben musst, das der Hund nicht leiden wird!

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Der Hund kann dir dabei helfen, solche Hürden besser zu bewältigen. :)

Ich kenne dass... ;)

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Die Depressionen sind zum Glück nicht so schlimm und werde natürlich alles dafür tun das es dem Tier gut geht :) Ja ich hätte auch zur Not jemanden der aufpassen kann. Und das ich dann mehrmals am Tag raus Muss finde ich super, denn so hält der Hund mich fit und ich isoliere mich nicht vollständig in der Wohung. Nächste Woche beginne ich einen Klinikaufenthalt und vll. geht es mir danach dann besser und der Zeitpunkt mir einen anzuschaffen wäre eh danach. Habe diesmal "eine Nr. größer" im Hinterkopf einen deutschen Pinscher :)

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Huhu,

ich finde deine Idee eigentlich richtig gut!

Ich kenne jemanden mit psychischer Störung und Hund (Depressionen und Suchterkrankungen.) Ich weiß nicht, inwieweit sich das Tier auf ihre Psyche auswirkt, aber so wie ich es rüberkommt, macht das Ganze einen ganz positiven Eindruck.

Ich denke ganz ganz wichtig ist, dass du noch jemanden in deinem Umfeld hast, der dir im Zweifel helfen kann.

Das Problem einer Depression ist ja, dass man selbst einfach nicht rauskommt aus der Situation. Ich weiß nicht wie es bei dir ist, aber je nach Situation, wenn man grad nichts hören und sehen will, wird ein Spaziergang dann wohl nicht grad das sein, was man gerade tun möchte. Darum find ich es so wichtig, dass im Zweifel jemand zur Stelle ist, der dir unter die Arme greifen kann.

Auf der anderen Seite, wenn du es schaffst, dich aufzuraffen, wird es dir helfen. In den Therapien ist es ja nicht umsonst so, dass die Patienten den ganzen Tag Programm geboten bekommen. Ein Hund, mit dem du dreimal täglich laufen gehst, hat da einen ganz ähnlichen Effekt.

Hast du die Panikattacken auch, wenn du alleine irgendwo bist? Ich hatte das als Kind im Dunkeln, deshalb war ich sehr froh, dass wir einen großen(!) Hund hatten, mit dem ich mich zu jeder Tages- und Nachtzeit alleine rausgetraut habe. Nur so ein Gedanke; nicht dass dich die panik auch auf Spaziergängen erwischen kann. Menschenmassen gibt es da zwar nicht, aber unter Umständen das Gegenteil.

Bist du in Therapie und kannst vielleicht auch den oder die TerapeutIn danach fragen?

Der enorme Effekt von tierischen Partnern auf die Psyche des Menschen ist ja erwiesen. Und die ganzen Therapietiere etc. gibt es nicht umsonst. Also wenn du sicherstellen kannst, dass das Tier nicht unter dir leiden kann und dass im Zweifel Hilfe zur Stelle ist (Auch während der Erziehung, da kann sicher auch einiges an Rückschlägen kommen, die man überstehen muss), dann bin ich absolut dafür!

Und wenn die Herzprobleme psychosomatischen Ursprungs sind, sehe ich sie auch nicht als Problem in der Hundehaltung? Vielleicht hilft ein Tier dir auch dabei, ausgeglichener zu sein? In meiner kleinen Dachgeschosswohnung kann ich keinen Hund halten. Ich merke, dass mir das fehlt und wie glücklich ich jedes Mal bin, wenn ich meine Eltern und die Tiere besuche. Ich kann mir also sehr gut vorstellen, dass du einen großen Nutzen daraus ziehen könntest. Sofern die Rahmenbedingungen stimmen.

Und aufpassen musst du, dass in das Tier nichts reinprojeziert wird. Dass es keine Schuld an Dingen bekommt und auch, dass es nicht krankhaft liebgehabt wird. Bei einer Bekannten von mir ging das so weit, dass ein vollkommen krebskrankes Tier, das nur noch Schmerzen hatte, einfach nicht eingeschläfert wurde. Die Frau konnte sich nicht trennen.

LG Sarah

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Eine absolute Aussage mag ich nicht dazu machen.

Aber wenn Du es schaffst, dass der Hund nicht unter Deiner Erkrankung leidet, steht aus meiner Sicht nichts dagegen.

Du kennst Dich am Besten, und weißt, ob Du es schaffst, täglich mehrmals vor die Tür zu gehen, auch wenn gerade ein Tiefpunkt ist.

Oder Du gerade keine Menschen treffen magst, denn ohne Menschen zu treffen klappt es meistens nicht.

Und wenn dann noch jemand für Notfälle da ist, finde ich es okay.

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Hi,

ich würde in der Therapie erstmal gegen die Panikattacken, Depressionen angehen - also schauen, wo die herkommen und was dagegen machen.

Ich denke, solange du nicht gelernt hast, damit umzugehen, ist ein Hund keine so gute Idee. Aber es ist ein tolles Ziel, finde ich.

Sprich doch mal mit deinem Therapeuten darüber.

Gruß

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Definitiv kann ein Hund bei Störungen dieser Art helfen, gerade bei der Reorganisation eines Tagesablaufs. Außerdem kann die Verantwortungsübernahme für ein Lebewesen dabei helfen, wieder mehr in die "Selbstsorge" zu gehen.

ABER: Du solltest den Hund nicht als Therapie missbrauchen, sein Einzug kann keine therapeutischen Maßnahmen ersetzen, sondern nur unterstützen...

Auch solltest du dir bewusst machen, dass ein Hund einen starken Menschen benötigt, sonst fängt er an, alles selbst regeln zu wollen und damit tust du dir und ihm keinen Gefallen.

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Hi,

oh, du gehst in eine Klinik - hatte ich überlesen.

Ich wünsche dir von Herzen eine wertvolle Zeit, die dich voran bringt!!!!

Gruß

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Ich finde die Idee eigentlich sehr gut. Voraussgesetzt, das du jemanden hast, der dich unterstützt und den scheinst du ja zu haben wie du selbst schreibst. Hunde sind tolle Partner im Leben und ich selbst kenne viele Depressive und manische depressive Menschen. Irgendwie ziehe ich diese Menschen an :) Und die haben fast alle einen Hund.

Ich würde behaupten, das die Hunde, diesen Menschen sehr viel geben können und auhc gerade was die strukturierung im Alltag betrifft, können sie dies postitiv beeinflussen. z.b täglich rauszugehen, verantwortung zu übernehmen etc...

Ich hoffe du kannst dir so ein Tierchen holen und wirst Freude an ihm und an deinem Leben finden!!!!!

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