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Hundeforum Der Hund
axelnes

Cesar Millan der Hundeflüsterer auf Sixx un National Geographic. Mythos Hundequälerei.

Empfohlene Beiträge

Ich sehe mich genötigt auf ein paar Dinge hinzuweisen. Ich schau mir die Sendung seit Jahren auf National Geographic an. Cesar Millan geht es als erstes um den Hund! Das sieht man immer wieder. Er passt sein verhalten auch dem jeweiligen Hund an. Agressive und aufgeregte bringt er in einen ruhigeren Gemütszustand und ängstliche zurückhaltende anmierte er. Hunde denen keiner mehr eine Chance gibt und eingeschläfert werden sollen resozialisiert er!

Als 1. Kümmert er sich um die Bedürfnisse des Hundes (was das Vertrauen des Hundes bringt)

Als 2. baut er Disziplin auf und zwar ohne Emotion und mit sehr ruhiger Art. Die Berührungen egal ob mir der Hand oder Fuß tun dem Hund nicht wirklich weh. Sie dienen nur dazu die Aufmerksamkeit des Hundes zu erlangen. Kein vergleich zum Schlagen! Z.B. mit der Zeitung was wirklich weh tun kann!!!!!!!

Als 3. Läßt er immer sofort Entspannung folgen und das mögen die Hunde sonst würde es nicht funktionieren. Es ist eine sehr tiefe Form der Zuneigung.

Jedem der meint CM(Cesar Millan) würde das Wesen des Hundes unterdrücken kann ich nur sagen genau das Gegenteil ist der Fall. Cesar Millan bestimmt nur wann was an der Reihe ist. Genau so wie ein Leithund in einem Rudel Hunde das sich selbst überlassen wurde. Übrigens der Leithund schnapt genauso wie Cesar Millan mit seinen Berührungen nach seinen untergebenen um diese zu Diziplinieren.

CM verhält sich genauso wie ein Leithund. Wer die Show kennt weiß das er immer versucht den Hund (nicht die Rasse oder die Menschlichen Tricks) aus dem Hund heraus zu kitzeln. Ich sage nur Nase, Augen, Ohren. Der Rütter z.B. macht mir alles zu viel mit Menschlicher Psychologie und nicht wie es die Hunde in der Natur machen würden also Hundepsychologie. Obwohl auch er inzwischen teilweise Cesar Millan methoden übernommen hat.

Und jeder der noch nicht überzeugt ist braucht nur sich selbst als Beispiel nehmen. Kann sich jeder noch erinnern welchen Leerer man in der schule am meisten gemocht hat? Es war der strenge absolut faire, der mit stoischer Ruhe die Disziplin in der Klasse aufrecht erhalten.

Nochwas wer mit Wut oder Frust auf eine Situation reagiert, diszipliniert nicht sondern bestraft und das muss nicht sein egal ob bei Hunden oder Kindern. An alle die Cesar Millan methoden zu hart finden: Gemein und unfair ist alles durchgehen zu lassen und dann plötzlich durchzudrehen, zu schreien und zu schlagen!

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Hier ist ein offener Diskussionsbeitrag, den wir evtl. wieder öffnen können. Das werden wir im Team besprechen . Es gibt aber hier im Forum auch etliche geschlossene... ;)

Mehr als einen können wir leider nicht zulassen, da die Erfahrung zeigt, das Thema muss moderiert werden. ;)

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      Hallo,

      ich möchte hier mal die "alten Zöpfe" der Hundeerziehung vor dem Hintergrund der Alpha-Theorie und Rangordnung beleuchten.

      Der Hund sollte NIEMALS vor dem Menschen fressen. Der Alpha frißt zuerst.

      Ööhm...okay...hab auch schon gehört, ich solle wenigstens einen Keks essen bevor ich meinem Hund das Fressen gebe, um meine Alphastellung zu untermauern. Oder ich solle so tun, als ob ich etwas aus seinem Napf esse. Selbst, wenn ich keinen Hunger habe. Dann müsse der Hund eben warten. Daran wird sich kein Hund orientieren, bzw. wird er es nicht als Behauptung der Alphaposition wahrnehmen, wenn ich in einen Apfel beiße bevor er sein Futter bekommt. 

      Der Hund darf nicht ins Bett, nicht erhöht liegen (Sofa). Diese Plätze beansprucht der Alpha für sich und teilt sie nicht mit Rangniedrigeren.

      Das stimmt so nicht. Auch Hunde unterschiedlicher Ränge teilen sich Liegeplätze. Kontaktliegen ist wichtig für den Erhalt und den Zusammenhalt des Rudels. Auch unser Haushund genießt das und will sicher nicht die Weltherrschaft an sich reißen, weil er gerne mit auf der Couch liegt. Frei nach Martin Rütter: Er macht es, weil's bequem ist. 

      Der Hund darf auf einer Treppe (hinauf) nicht vorweg gehen, oder sich in den oberen Bereich einer Treppe legen. Er schaut dann auf den Menschen herab, was ihn in der Rangfolge höher stellt.

      Siehe oben...ich lasse meinen Hund gerade auf einer Treppe gerne vor gehen, damit ich sie im Blick habe. Wenn ich sie hinter mich bugsieren müßte, wäre mir das viel zu gefährlich. Ich würde nicht sehen, wenn sie stehenbleibt und sie vielleicht ziehen und sie stürzt. Auf ihren "Rang" in unserem Sozialverbund hat das keinen Einfluß.

      Ein Hund, der an der Leine zieht (vorweg geht), ist dominant. Nur der Alpha führt das Rudel an.

      Ein Hund, der zieht, will lediglich an sein Ziel. Und er hat das lockere Gehen an der Leine nicht gelernt. Daß ausschließlich der Alpha das Rudel anführt, ist längst widerlegt. Besonders bei der Jagd werden Rangniedrigere "vorgeschickt". Der Alpha würde sich nicht der Gefahr aussetzen, angegriffen zu werden. Dafür hat er Rudelmitglieder, die die Lage checken und somit vorweg gehen.

      Der Hund darf nicht als Erster durch eine Tür gehen, der Alpha geht zuerst.

      Auch das ist keine feste Regel in einem Hunderudel. Beim Verlassen des Baus z.B. geht die Mutterhündin zuerst. Die Welpen bleiben im schützenden Bau, bis die Mutter signalisiert, daß sie gefahrlos herauskommen können. Bei der Rückkehr ist es genau andersherum. Die Mutterhündin bleibt hinten, läßt die Welpen zuerst hinein und sichert nach hinten ab. Auch sonst führt nicht immer der Alpha das Rudel an. Der schickt auch schonmal die Schnösel vor, bzw. läßt sie vorweg laufen. Allerdings kommen diese auf eine Warnung auch direkt zurück (weil sie auf die Erfahrung und die Sicherheit des Alphas vertrauen). 

      Rein praktisch ist es auch gar nicht immer umzusetzen, den Hund nicht zuerst durch eine Tür gehen zu lassen. Wenn ich die Wohnung verlasse, handhabe ich das so. Hat aber nix mit Alpha-Sein zu tun. Ich will nur nicht, daß sie vor mir draußen etwas sieht, das sie verbellen kann. Und ansonsten kommt es auf die Situation an. Mir ist es wichtig, daß ich meinen Hund lenken kann. Bei Automatik-Türen würde ich meinen Hund NIEMALS hinter mir zurücklassen und ihn erst auf Kommando durchgehen lassen. Ebensowenig bei Drehtüren oder vor dem Fahrstuhl. Da gibt es ein "Voran" und sie geht vor mir bzw. MIT mir durch. 

      Der Hund darf niemals bestimmen, wann ein Spiel beginnt oder endet. Der Alpha kontrolliert das Spiel.

      Ist so pauschal nicht haltbar. Auch die Schnösel eines Rudels fordern Ranghöhere zum Spiel auf und je nach Laune lassen die sich auch drauf ein. Spielaufforderungen sind unter Hunden eine Unterwerfung, ein submissives Verhalten. Entweder der andere läßt sich drauf ein oder eben nicht. Mit seiner Position als Alpha hat das allerdings nichts zu tun. 

      Und wenn ich mit meinem Hund nun spiele und der hat keine Lust mehr und beendet das Spiel? Ist er dann dominant? Was soll ich tun? Ihn zum Weiterspielen zwingen damit ICH es beenden kann?

      Ein Zerrspiel darf niemals der Hund gewinnen. Die Beute beansprucht immer der Alpha für sich.

      Für einen unsicheren Hund ist es sogar förderlich, wenn er das Spiel gewinnt. Es stärkt sein Selbstbewußtsein. Und gerade in Bezug auf Beute gibt es so viele Mythen. Wenn der Alpha satt ist, ist es ihm egal, wer die Reste bekommt. War die Jagd erfolgreich und der Alpha ist noch satt vom letzten Mal, fressen eben die Schnösel zuerst. Und die knurren auch Ranghöhere an, um ihren Teil der Beute zu verteidigen. Und das wird nicht selten von den Ranghöheren Tieren geduldet. 

      Nach einem lustigen Zerrspiel kann ich als souveräner "Alpha" auch mal meinem Hund die gemeinsam erlegte Beute überlassen.

      Ein interessanter Artikel zum Thema "Dominanz - Ohne Indianer auch kein Häuptling":   http://www.wuff.at/cms/Kein-Haeuptling-ohne-I.1826.0.html   Liebe Grüße   BETTY und Ronja

      in Körpersprache & Kommunikation


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