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Hundeforum Der Hund
Obi-Wan Kenobi

Leinenloser Hund beißt angeleinten Hund, der aber angefangen hat?!

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Guten Morgen ihr Lieben!

Ich bin neu und habe eine Frage:

Auf unserem abendlichen Spaziergang mit unserer Old-Englisch-Bulldogge, sind mein Mann, er hatte unseren Hund an der Flexleine, und ich einer Frau mit unangeleinten Schäferhund-Mix begegnet. Es war schon dunkel, unser Hund hatte Halsband, Blinkhalsband und Geschirr um und ich ne Taschenlampe damit man uns sieht! Als wir durch die Strassenlaterne den anderen Hund gesehen haben, haben wir unseren sofort sitzen lassen und haben ihm am Geschirr festgehalten. Ich muss dazu sagen, das unserer unwillkührlich oft andere Hunde anpöbelt. Da ich sie gesehen habe, habe ich sofort gesagt, das unserer "Stress macht", aber da hat er nur einmal kurz geknurrt und sonst nix. Er wird Montag 5 und ist unkastriert und hat ein sehr ausgeprägtes Revierverhalten. Wir wohnen in nem kleinen Ort und im Dunkeln bieten sich nicht so viele Strassen zum Gassi gehen an - wir gehen also seint fast fünf Jahren abend für abend die selbe Runde. Die Frau hat nur gesagt, das ihrer da kein Problem mit hat und ich sagte noch: Der hat ja nicht mal ne Leine oder ein Halsband um.... Dann sind wir weitergegangen... An einer anderen Straßenecke standen sie dann wie aus dem Nichts wieder vor uns. Ich habe nicht mal die Frau gesehen weil da keine Laterne war. Wir hingegen haben uns unterhalten, haben geleuchtet und Obi hat geblinkt. Sie muss uns also gesehen haben. Obi hat den anderen Hund zuerst gesehen und ist an der Flexleine ca 3 Meter vorgeprescht auf den anderen zu bevor mein mann den Zug stoppen konnte. Der anderen Hund ist dann natürlich auf unseren los und sie konnte ihn nicht abrufen - immer wenn mein Mann unseren zurückgezogen hat ist der Schäferhund weiter auf ihn drauf. Irgendwann hatten wir sie dann auseinander und ich sah schon ne menge blut an Obi im dunkeln und ich dachte schon der hat ihn total zerfezt. Wir haben eine Strasse weiter Gott sei Dank einen Tierarzt zu dem wir gleich hin sind und sie hat gleich gesagt, das er genäht werden muss. Vorher kam die Frau noch mal zu uns und fragte ob alles ok sei - es war ja dunkel und man konnte nix richtig erkennen. Ihrer hatte bis dato wohl nix abbekommen... Er wurde dann in Norkose gelegt und sein Ohr wurde wieder zusammengeflickt (ein Stück Ohr fehlt auch) und eine Stelle am Kopf ebenfalls - am Körper hat er Überall keine Macken und Abschürfungen und seine Krallen sind auch bis aufs Blut runter. Alles wurde soweit behandelt und n Haufen Tabletten gabs auch mit.

Er ist heute Nacht um vier nach 1-stündigem Jaulen aufgewacht und gerade hat mein Mann bei mir im Büro angerufen (er musste urlaub nehmen weil wir die ganze nacht nicht geschlafen haben) dass er wieder laufen kann, schon einmal gepinkelt hat aber stark fiept, offensichtlich hat er schmerzen, und totaaal verunsichert ist.

So, nun zu meiner Frage: Sind wir selber schuld an der sache, weils ne sch..Flexleine war und unser Hund "angefangen" hat oder haben wir Chancen dass Ihre Versicherung (sofern hoffentlich vorhanden) die Kosten zahlen muss...

Wäre sehr dankbar für eure Meinungen und/oder Erfahrungen!

Ich bin selber noch ganz durch den Wind und stehe komplett neben mir - er ist mein Fellkind! :(

Danke und Viele Grüße,

Obi´s Frauchen

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Ich tippe auf Erstattung der Hälfte der Kosten, da auch ihr eine Teilschuld tragt.

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Hallo soweit ich weiß ist der Hund der nicht angeleint ist "immer Schuld" da es in einer Ortschaft war und da immer Leinenpflicht ist sowiso............

Nur ob dann die Versicherung überhaupt bezahlt , weil das ja auch schon Fahrlässig ist, keine Anhnung.....

Sonst muß die Halterin das aus eigener Tasche zahlen .......

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Sind denn die Verletzungen etwa gleich "teuer"? Dann sollte jeder die Verletzung des anderen zahlen, auch um der guten Nachbarschaft halber.

Die streng rechtliche Einschätzung ist was anderes und weiß ich nicht.

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Der andere hat ja nix und das Schlimme ist - sie wusste das unser "reagiert" durch das Treffen 15 min zuvor und sie wurde mehrfach von leuten aus unserem Ort, u.a. meinem Schwiegervater und der Tierärztin, daraufhingewiesen ihren Hund doch gefälligst anzuleinen.

"Nee - der macht nix!" Tja - bis gestern - da hat er was gemacht. :(

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Jeder von euch beiden meldet es seiner Versicherung und schildert den Vorfall wahrheitsgemäß.

Normalerweise bezahlt dann die Versicherung des anderen Hundes die Behandlung der Verletzungen deines Hundes und umgekehrt.

Also: sofort der Versicherung den Vorfall melden!

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Ich tippe auf Erstattung der Hälfte der Kosten, da auch ihr eine Teilschuld tragt.

Genau so ist es !

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(bearbeitet)
Hallo soweit ich weiß ist der Hund der nicht angeleint ist "immer Schuld" da es in einer Ortschaft war und da immer Leinenpflicht ist sowiso............

Nur ob dann die Versicherung überhaupt bezahlt , weil das ja auch schon Fahrlässig ist, keine Anhnung.....

Sonst muß die Halterin das aus eigener Tasche zahlen .......

Stimmt so nicht!

*Sauber* bezahlt wird eigentlich nur, wenn es sich um zwei FREILAUFENDE Hunde handelt.

Ich denke, in beschriebenem Fall wird es etwas schwierig, da ein Hund angeleint war und der ander halt nicht.

Der Halter vom angeleinten Hund ist in der Beweisspflicht, dass der andere angefangen hat, und dann steht unter Umständen Aussage gegen Aussage, da der *Zeuge* Ehemann hier nicht ganz gezählt wird, da voreingenommen!

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Wenn ich das meiner Versicherung melde sollte ich aber schon vorher, also heute nachmittag oder abend, abklären ob der andere was hat oder? Oder soll ich es jetzt trotzdem schon melden?

Sorry - bin echt Laie auf diesem Gebiet....

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Ich denke das ihr ein teil der Schuld habt, aber ich denke das die Frau mit dem unangelintem Hund mehr schuld bekommt da der Hund abgeleint war und ihr hund keine verletzungen hat euer aber sehr schwere.

Ich würde es eurer verischerung melden und sie sollte es ihrer melden

Und die entscheiden dann wer was zu tragen hat.

Aber selbst wenn es 50/50 ist hab ihr wenigstens die hälfte der kosten gesparrt.

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